Suse Linux war ursprünglich eine Slackware-basierende Distribution, bevor sie immer eigenständiger wurde. Seither galt Suse Linux vor allem als benutzerfreundliche Distribution, was unter anderem auf das Konfigurationswerkzeug Yast zurückzuführen ist. 2003 übernahm Novell den deutschen Distributor und 2005 wurde die Entwicklung der Distribution in das Community-Projekt OpenSuse ausgelagert. Die von Novell angebotenen Enterprise-Varianten der Distribution nutzen ebenfalls die im OpenSuse-Projekt entwickelte Code-Basis. Mittlerweile erscheint die freie Variante unter dem Namen OpenSuse, nur die kommerziellen Versionen heißen noch Suse Linux.
Die Entwicklung von Opensuse 13.1 beginnt mit einigen Paketupdates. Bis November will das Team komplett auf Sysvinit verzichten können und GCC 4.8 als Standard-Compiler verwenden.
Das Opensuse-Team hat Version 12.3 seiner Linux-Distribution freigegeben. Als Standarddatenbank ersetzt MariaDB die bisher verwendete MySQL. Außerdem wurde die Unterstützung für UEFIs Secure Boot eingebaut.
Bislang seien UEFI und Secure Boot als Herausforderung aufgenommen worden, sie könnten aber auch für Linux nützlich sein, sagte Shim-Entwickler Matthew Garrett.
Unter Fedora 18 lassen sich die Sicherheitsprüfungen von Secure Boot gänzlich deaktivieren. Damit können auch unsignierte Treiber genutzt werden, etwa die proprietären der Grafikkartenhersteller Nvidia oder AMD.
Die Beta enthält zwar eine Vorabversion von KDE SC 4.10, bei Libreoffice verhalten sich die Entwickler aber konservativer und setzen auf Version 3.6.
Ubuntu macht einige UEFI-Rechner unbrauchbar, berichten Nutzer. Lenovos UEFI-Implementierung untersucht vermeintlich Booteinträge, was den Start fast aller Linux-Systeme verhindert.
Die ARM-Portierung von Opensuse ist in einer finalen Version erschienen. Das System läuft nun auf verschiedenen Boards und inoffiziell auch auf einem Chromebook.
Das Opensuse-Team hat einen letzten Release Candidate des ersten ARM-Ports seiner Distribution veröffentlicht. Das System läuft nun auf mehr Plattformen und inoffiziell auch auf einem Chromebook.
"Einfach mitmachen", lautet übersetzt die Devise des Opensuse-Projekts. Welche Probleme dies verursacht und wie viel Einfluss dabei das Unternehmen Suse nimmt, hat Golem.de auf der Opensuse-Konferenz mit verschiedenen Projektbeteiligten besprochen.
Das Zusammenstellen einer Linux-Distribution ist ein sehr komplexes Unterfangen. Über die Vorgehensweise und die Probleme bei Opensuse hat Golem.de mit Release-Manager Stephan Kulow und Open-Build-Service-Entwickler Hendrik Vogelsang gesprochen.
Warum Opensuse nicht versucht, Secure Boot möglichst schnell umzusetzen, verrät Frederic Crozat im Gespräch mit Golem.de. Er bedauert zudem den Alleingang der Linux-Foundation.
Das Projekt Appstream will die Softwareinstallation unter Linux vereinfachen und zwischen den Distributionen vereinheitlichen. Mit Appstream-Core stehen nun erstmals Tools für die Datenbanken bereit.
Eigentlich ist die Benutzung des Dateisystems Tmpfs für das Verzeichnis /tmp in Fedora 18 schon beschlossene Sache. Ein Entwickler möchte sie nun verhindern.
Fast zwei Monate später als geplant erscheint Opensuse 12.2. Die Entwickler haben in der Zeit viele Fehler behoben und so für ein stabiles System gesorgt. Die größte Neuerung ist der Wechsel hin zu Grub2 und Plymouth.
Der Linux-Distributor Suse hat eine erste Version der Suse Cloud veröffentlicht. Es basiert auf Openstack und ermöglicht Unternehmen, Infrastructure as a Service selbst einzurichten.
Der Linux-Distributor Suse will für seine Enterprise-Produkte dieselbe Strategie bezüglich Secure Boot verfolgen wie das Fedora-Projekt . Eine Entscheidung der Opensuse-Community steht jedoch noch aus.
Mit Verspätung haben die Entwickler einen ersten Release Candidate von Opensuse 12.2 freigegeben. Zahlreiche wichtige Systemkomponenten wurden aktualisiert, darunter der Bootmanager Grub 2.0.
Die Opensuse-Gemeinschaft diskutiert weiter über die zukünftige Entwicklung des Projekts im Allgemeinen sowie über Tumbleweed und OBS im Besonderen. Unterdessen ist auch die zweite Betaversion erschienen.
Der Termin für die finale Version von Opensuse 12.2 am 11. Juli 2012 ist geplatzt. Anvisiert ist jetzt ein Termin im September 2012. Grund für die Verzögerung ist der instabile Factory-Zweig, der als Basis dient. Über eine Änderung der Entwicklungsbedingungen wird diskutiert.
Über eine Sicherheitslücke können Angreifer Code aus einer virtuellen Maschine auf den Hostrechner einschleusen. Betroffen sind unter anderem Xen und zahlreiche 64-Bit-Betriebssysteme, die auf Intel-CPUs laufen.
Die erste Beta von Opensuse 12.2 erscheint leicht verspätet mit Linux 3.4 als Unterbau. Standardmäßig wird nun Grub2 als Bootloader installiert.
Mit Canonicals Awesome sollen Anfragen, die für Amazon Web Services geschrieben sind, für die Nutzung mit Openstack übersetzt werden. Zudem bietet Rackspace nun auch Openstack-Dienste an.
Das Openstack-Projekt erhält Zuwachs von Red Hat. Das Unternehmen will eventuell ein darauf aufbauendes Produkt anbieten sowie die noch zu gründende Openstack-Foundation finanziell unterstützen.
Für das kommende Opensuse 12.2 plant das Team einige größere Neuerungen, etwa Grub2 als Standard, GCC 4.7 sowie eine ARM-Portierung. Mit dem zweiten Meilenstein können einige Änderungen bereits getestet werden.
Das zweite Service Pack für Suse Linux Enterprise Server 11 enthält den Linux-Kernel 3.0 und macht außerdem das Dateisystem Btrfs nutzbar.
Linux-Begründer Linus Torvalds beschwert sich auf Google+ über zu strikte Sicherheitsrichtlinien in Opensuse. Er sucht jetzt eine neue Distribution.
Mit der Mitte 2012 erwarteten Version von Opensuse 12.2 wird die Distribution erstmals ARM-Chips auf Basis der Architektur ARM v7 unterstützen. Das bekannte Pandaboard soll als Referenzplattform dienen.
Erstmals steht ein Überprüfungstool für das Linux-Dateisystem Btrfs öffentlich bereit. Es befindet sich im Entwicklungszweig "Danger, don't ever use" und ist als entsprechend experimentell einzustufen.
Der Maintainer der stabilen Linux-Kernel, Greg Kroah-Hartman, verlässt Suse und wird künftig für die Linux-Foundation arbeiten. Kroah-Hartman betreut außerdem die Treiberentwicklung von Linux.
Laut einer Umfrage planen zahlreiche Oracle-Kunden den Umstieg von Solaris zu Linux. Oracle bietet zwar eine eigene Linux-Lösung an, aber die befragten Kunden bevorzugen Lösungen vom Konkurrenten Red Hat.
Der Open Enterprise Server (OES) 11 von Novell basiert jetzt auf SLES 11. Mit OES steht Kunden auch der Dateiaustauschservice Filr ab dem Jahr 2012 in einem Early-Adopter-Programm zur Verfügung.
Canonical, Cisco, IBM, Intel, Netapp, Red Hat und Suse wollen gemeinsam am Ovirt-Projekt arbeiten. Ovirt ist ein freier Virtualisierungsstack auf Basis der kernelbasierten virtuellen Maschine, KVM.
Mit Opensuse 12.1 bieten die Entwickler ein aktuelles und stabiles Betriebssystem samt Systemd und Gnome 3.2. Versierte Nutzer können Grub 2 oder das Dateisystem Btrfs verwenden. Mit Sax 3 hat Opensuse nun auch wieder eine GUI, um den X-Server zu konfigurieren.
Suse hat eine erste Linux-Server-Version seiner Cloud-Infrastruktur auf Basis von Openstack veröffentlicht. Suse Cloud soll zahlreiche Virtualisierungsplattformen unterstützen.
Das Opensuse-Team hat die Veröffentlichung der ersten Beta von Opensuse 12.1 um zwei Wochen verschoben. Dadurch sollen die Entwickler Zeit bekommen, Systemd in Opensuse zu stabilisieren. Der Erscheinungstermin der finalen Version soll aber nicht verschoben werden.
Das Opensuse-Team hat den fünften Meilenstein der bevorstehenden Version 12.1 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. OpenJDK soll Oracle Java völlig ersetzten. Weitere Tests sollen Systemd stabilisieren.
Die Mono-Firma Xamarin hat das erste Update für Monotouch seit seiner Gründung veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes enthält Monotouch 4.0.4.1 eine neue Funktion, die Verwendung von Code für Windows Phone 7 vereinfachen soll.
CentOS will womöglich den Sourcecode von Ksplice 0.9.9 übernehmen und als Fork weiter pflegen. Oracle will nach der Übernahme von Ksplice die Software für seine eigene Linux-Distribution Unbreakable Enterprise Kernel anbieten.
Ein zwischen Novell und Microsoft vor fünf Jahren vereinbartes Abkommen wird um weitere vier Jahre verlängert. Darauf haben sich Suse und Microsoft verständigt. Microsoft verpflichtet sich dabei, weitere SLES-Zertifikate anzubieten.
Nach dem Kauf von Ksplice durch Oracle verkündet der Datenbankkonzern, die Software nicht mehr für Red Hat Enterprise Linux und Suse Enterprise Linux bereitzustellen. Die Community diskutiert derweil einen Fork von Ksplice.
Suse Studio 1.2 gibt es künftig in zwei Versionen: Die Standard-Edition soll sich an Softwarehersteller richten, während die Advanced-Edition für den Einsatz in großen Unternehmen gedacht ist.
Mit einem Patch für X.org soll es unter Linux-Distributionen mit der Dienstverwaltung Systemd möglich sein, Mehrfachsitzungen samt Hotplugging zu verwenden. Für das Hotplugging ist Udev zuständig.
Im zweiten von insgesamt sechs Meilensteinen von Opensuse 12.1 haben die Entwickler zahlreiche Pakete aktualisiert und einige neue hinzugefügt. Darunter sind Firefox 5 RC, die elektronische Schnipselsammlung The Board und Llvm 3 samt Clang.
Die Opensuse-Mitglieder stimmen über die grundlegende Ausrichtung und Strategie des Projekts ab. Wichtigster Punkt ist die Gründung einer Opensuse-Foundation.
Mit Systemd hat Lennart Poettering den Start von Systemdiensten unter Linux gründlich umgekrempelt. Ziel ist, den Systemstart zu beschleunigen, zu vereinfachen und darüber hinaus Linux weiter zu standardisieren.
Nils Brauckmann will Suse als Marke stärken. Die Zusammenarbeit mit der Opensuse-Community will der neue Suse-Chef ebenfalls ausbauen. Mono hingegen sei für Kunden uninteressant, sagte Brauckmann Golem.de.
Mit dem Umzug von Suse nach Nürnberg verlieren auch einige US-Angestellte ihren Job. Das bestätigte Jeff Hawn, der Vorstandschef von Attachmate, dem Nachrichtenportal Internetnews.com. Gerüchte sprechen von bis zu 800 Entlassungen.
Bei Novell und Suse stehen nach der Übernahme durch Attachmate neue Chefs an der Spitze der beiden Unternehmen. Das Hauptquartier von Suse soll wieder nach Nürnberg verlegt werden. An der Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community soll sich nichts ändern.
Der Verkauf von Novell an Attachmate ist abgeschlossen. Damit sind auch 882 Patente an das CPTN-Konsortium weitergegeben worden.
Novell verlängert den Support für große Suse Linux Enterprise Server auf zehn Jahre. Die Service Packs werden fortan fünf Jahre lang gepflegt.
Novell hat Suse Linux Enterprise Desktop (SLED) und Suse Linux Enterprise Server (SLES) 11 fertiggestellt. Die Servervariante enthält einen aktualisierten Xen-Hypervisor und der Desktop bringt Silverlight-Unterstützung mit. Neu ist auch die Mono-Extension.
Die neue Version 11.1 der Linux-Distribution OpenSuse dient in erster Linie dazu, verschiedene Komponenten zu aktualisieren. So ist KDE 4.1.3 enthalten, das auch für Endnutzer geeignet sein soll. Kleinere Änderungen gab es auch beim Installer und der Yast-Systemverwaltung.
Auf der CeBIT 2006 hat Novell die nächste Generation seines Desktop-Linux für Unternehmen vorgestellt. Diese trägt ab sofort den Namen "Suse Linux Enterprise Desktop" und wird in Version 10 mit einer komplett neuen Oberfläche daherkommen. Durch den Einsatz von Xgl sind zudem vielfältige grafische Effekte wie Transparenzen möglich. Zudem umfasst die Distribution eine erweiterte OpenOffice.org-Version und soll vor allem Windows-Umsteigern die Arbeit mit Linux deutlich erleichtern.
Novell ist mit dem OpenSuse-Projekt äußerst erfolgreich, die Anzahl der Suse-Installationen sei seit Gründung auf 750.000 weltweit angestiegen, so das Unternehmen. Die Projektseite würde mittlerweile 13 Millionen Pageviews verzeichnen. Noch Anfang 2006 soll ein Entwicklungs-Framework erscheinen, um den Entwicklungsprozess noch weiter zu öffnen.
Das Bada-Smartphone Wave 3 wird die Navigationslösung von Tomtom erhalten. Samsung und Tomtom haben eine strategische Vereinbarung getroffen, nach der Samsung die Navigationsdaten für das Wave 3 nutzen darf.
(Samsung Wave 3)
Einen Elektroroller, der sich in wenigen Handgriffen auf die Größe einer Getränkekiste zusammenfalten lässt, stellen zwei Entwickler aus Kiel auf der Hannover Messe vor. Das Gefährt namens Scuddy ist ab Juli 2012 erhältlich.
(Elektroroller)
Der neue Virenscanner von Microsoft, Security Essentials 4, kann jetzt automatisch gegen Schadsoftware vorgehen. Gefährliche Software macht der Scanner ohne Nutzeraufforderung unschädlich.
(Microsoft Security Essentials)
Im Jahr 2013 wollen Sony und Panasonic große OLED-Fernseher anbieten können. Dafür wurde heute ein Gemeinschaftsunternehmen angekündigt.
(Oled Fernseher)
Acers neue Tablet-Reihe wird parallel zum Start von Windows 8 am 26. Oktober 2012 erscheinen. Wie bei Microsofts Surface-Tablets wird es auch hier eine um 100 Euro günstigere Variante ohne Dockingstation und Tastatur geben.
(Tablet Win 8)
Canons Semiprofi-Spiegelrefelexkamera EOS 7D ist seit Oktober 2009 auf dem Markt und die Gerüchte um den Nachfolger Mark II werden dichter. Das neue Modell soll 10 Bilder pro Sekunde erreichen und über 20 Megapixel mit dem APS-C-Sensor aufnehmen.
(Canon 7d)
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