Prozessorhersteller AMD hat mitgeteilt, dass der von dem Tokyo Institute of Technology konzipierte Cluster PRESTO III, der aus 78 AMD-Athlon-Prozessoren besteht, in die Top 500 aufgenommen wurde. Die Liste, die im Juni 2001 auf der in Heidelberg veranstalteten International Supercomputer Conference veröffentlicht wurde, enthält damit zum ersten Mal einen Rechner, der auf AMD-Athlon-Technik basiert.
.jpg)

.jpg)









Compaq kündigte jetzt sechs strategische Initiativen an, mit denen der Computerhersteller sein Linux-Engagement unterstreichen und den Weg zu kommerziellen erfolgreichen Linux-Lösungen für Unternehmen ebnen will. Die Programme reichen von High-Performance Beowulf Clustering bis hin zu Applikationen für Handhelds.
IBM soll für die Max Planck Gesellschaft den mächtigsten Supercomputer Europas bauen. Die auf IBMs eServer-Power4-Technologie basierende Maschine soll 2002 fertig gestellt werden und dann für Berechnungen in der Polymerforschung, der Festköperphysik, der theoretischen Chemie, Fusions-Forschung, der Astrophysik und der Biochemie zur Verfügung stehen.
Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) und die Firma NEC European Supercomputer Systems wollen gemeinsam das Potenzial der neuen Intel-Prozessoren (Codename Itanium) für den Einsatz in der technischen Simulation ausloten. Dazu wurde ein dreijähriger Kooperations- und Forschungsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit im Bereich des Supercomputing fortsetzt.
IBM startet mit eLiza ein neues Multi-Milliarden-Dollar-Programm mit dem Ziel, eine "Welt von sich selbst managenden Servern zu erschaffen", die mit minimalen oder ganz ohne menschliche Eingriffe auskommen.
Nachdem bereits tausende von Internet-Nutzern einen Teil ihrer brachliegenden Computer-Rechenleistung für die Suche nach Außerirdischen, nach der nächsthöchsten Primzahl oder Schwächen in Verschlüsselungsalgorithmen bereitstellen, kann man sich nun aktiv an der Krebsforschung beteiligen: Intel, United Devices und US-Krebsforscher haben ein solches Programm ins Leben gerufen und stellen die entsprechende Software zum Download zur Verfügung.
Die RWTH Aachen bekommt den größten Supercomputer - auf Basis von Sun Fire 6800 Servern - den Sun Microsystems je installiert hat. Im Endausbau soll der Supercomputer eine Rechenleistung von 2,3 Teraflops erreichen.
IBM stellt den IBM eServer Clusters für UNIX und Linux vor, ein Softwaresystem, das die Kontrolle der IT-Infrastruktur eines Unternehmens an einer Stelle zusammenfasst. Die neue Software mit dem Codenamen Blue Hammer erweitert die Management Software und File-Systeme von IBMs Supercomputern auf den Bereich der Rack-Mounted Server.
Sony Computer Entertainment Inc. (SCEI) plant nicht nur, wie gestern bereits angekündigt, die Produktion von Ein-Chip-Supercomputer-Prozessoren, sondern auch eine Schrumpfung der PlayStation- und PlayStation-2-Elektronik. Dazu wird Sony Toshibas 0,13-Mikron-Prozesstechnologie für Embedded-DRAM-Halbleiter lizenzieren.
Sony Computer Entertainment, IBM und Toshiba gaben jetzt Pläne bekannt, gemeinsam eine fortschrittliche Chip-Architektur für neuartige Geräte der "Breitband-Ära" zu entwickeln. Zudem wird Sony IBMs 0,10-Mikron-Herstellungs-Prozess (CMOS 10S) lizenzieren.
Die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg hat mit Tina (Tina is no acronym) einen neuen Linux-Beowulf-Cluster in Betrieb genommen. Mit einer Länge von sechs Metern und einem Gewicht von fünf Tonnen sieht Tina aus wie einer der großen Supercomputer von IBM oder Cray. Auch der Stromverbrauch von 10 kW deutet darauf hin, dass hier ein Höchstleistungsrechner arbeitet. Während man für die Spitzenmodelle von IBM und Co. allerdings mehrere Millionen hinblättern muss, kostet Tina nur 453.000,- DM, denn es handelt sich dabei um handelsübliche PCs, die zu einem Parallelrechner zusammengeschaltet wurden.
Der Großrechner-Hersteller Cray hat heute angekündigt, dass er Produktion und Vertrieb von "Alpha Linux SuperCluster"-Systemen plant. Diese auf Linux basierenden Verbundrechner mit Samsungs Alpha-Prozessoren sollen trotz hoher Leistung vergleichsweise preiswert in der Anschaffung sein.
Das Bartol Research Institute (BRI) der Universität von Delaware's hat jetzt den ersten Supercomputer mit AMD-Athlon-Prozessoren installiert. Der "Samson" getaufte Beowulf Cluster verfügt insgesamt über 128 AMD-Athlon-Prozessoren.
Das National Center for Supercomputing Applications der Universität von Illinois will zwei IBM Linux Cluster installieren, die den schnellsten Linux-Supercomputer im akademischen Bereich darstellen sollen.
Die US-Regierung hat heute die sechste Revision der 1993 erlassenen US-Exportkontrollen für High Performance Computer (HPC) vorgestellt, die in Kürze greifen soll. Mit ihr sollen US-Hersteller ihre Workstations und Supercomputer leichter und mit wesentlich weniger Behördenaufwand in andere Länder verkaufen können, die nicht als potenzielle Gefahrenquellen für die USA gelten.
IBM entwickelt für NuTec Sciences einen Großrechner, der helfen soll, die Interaktion von Geninformation im menschlichen Körper zu entschlüsseln. Das System soll nach Angaben von IBM das schnellste sein, das außerhalb einer US-Regierungsstelle installiert ist. Der Supercomputer soll es Pharma-Unternehmen und Biotechnologen ermöglichen, Genkombinationen zu entschlüsseln, die zu Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Herzanomalien oder Schlaganfällen führen oder diese begünstigen könnten.
IBM und Shell wollen gemeinsam den größten Linux-Supercomputer bauen. Der Cluster aus 1024 IBM eServern x330s soll in 32 Racks untergebracht werden und eine Rechenleistung von über zwei Teraflop erreichen. Der Supercomputer wird im Januar installiert.
Die Universität Tübingen hat einen neuen skalierbaren Supercomputer mit Intel-Architektur ausgebaut. Der Verbund aus Personal-Computern mit insgesamt 196 Intel-Pentium-III-Prozessoren kostet weniger als ein Drittel im Vergleich zu konventioneller Mainframetechnik.
Das Münchner Halbleiter-Start-up PACT Corporation hat gestern die eXtreme Processor Platform (XPP) für anspruchsvolle, rechen- und bandbreitenintensive Anwendungen vorgestellt. Basierend auf einer innovativen Architektur soll es der eXtreme Processor erlauben, auf einfache Weise "Massive Parallel Processing" zu nutzen und so eine hohe Performance zu erreichen.
Auf dem erstmalig stattfindenden jährlichen Treffen des HPC (High Performance Computing) User Forums wurde ein Plan für neue Tests vorgestellt, mit deren Hilfe sich die Leistung von Supercomputern besser für wissenschaftliche und industrielle Anwendungsgebiete einschätzen lassen soll. Damit sollen die theoretischen und für die Praxis eher unrelevanten Peak-Performance-Angaben durch Ergebnisse eines Benchmark-Pakets ersetzt werden.
Insgesamt zehn Millionen Mark für die Beschaffung eines Höchstleistungsrechners stellt das nordrhein-westfälische Bildungsministerium der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen für die Jahre 2000 und 2001 zur Verfügung.
Der Conoco-Konzern hat einen Rechner in Betrieb genommen, mit dem seismische Berechnungen angestellt werden sollen, die bei der schwierigen Suche nach bisher unbekannten Erdölvorkommen helfen sollen. Die Rechenoperationen der auszuwertenden seismischen Daten gehören neben Wettervorhersagen und den Simulationen von Kernexplosionen zu den komplexesten und rechenintensivsten überhaupt.
IBM hat den schnellsten Supercomputer der Welt für die US-Regierung entwickelt, der in der Lage ist, zwölf Billionen Rechenoperationen in der Sekunde ausführen zu können - dreimal mehr als der heute schnellste Computer. Dabei benötigt der ASCI White, aus IBMs RS/6000-SP-Reihe, den Platz von zwei Basketballfeldern.
An der ETH Zürich haben das Schweizer Jungunternehmen Dalco AG und die Linux-Spezialisten der SuSE Linux AG den größten Beowulf-Cluster Europas installiert. Hierbei handelt es sich um einen leistungsfähigen, aber preisgünstigen Supercomputer, der aus Standard-Komponenten aufgebaut ist, wie sie für jedermann im Computerfachhandel erhältlich sind. Die ausbaufähige Konfiguration beinhaltet derzeit 502 Prozessoren, 251 GBytes Hauptspeicher, über 2000 GBytes Plattenplatz und schafft damit eine Spitzenleistung von 266 Milliarden Fließkommaoperationen pro Sekunde (Gflops).
Mit der Neugründung der 100-prozentigen Tochter "SGI Federal" will sich SGI in Zukunft gezielt dem Bedarf der US-Regierung widmen. Mit der offiziell unter "Silicon Graphics Federal, Inc." firmierenden Neugründung unterstreicht SGI die spezifische Bedeutung, die das Unternehmen dem Markt mit Kunden aus dem Umfeld der US-Bundesregierung beimisst.
SGI hat den Verkauf des Geschäftsfeldes Cray-Supercomputer erfolgreich abgewickelt. Wie bereits Anfang März berichtet, hatte sich das Unternehmen mit der Tera Computer Company geeinigt, die gesamten Cray-Aktivitäten, inklusive der Vektor-Produktlinien Cray-SV1 und Cray-T90, der Massivparallel-Linie Cray-T3E sowie zugehöriger Services und Fertigungsstätten zu übernehmen.
SGI verkauft sein Geschäftsfeld mit Cray-Supercomputern. Das Unternehmen wird die gesamten Cray-Aktivitäten - inklusive der Vektor-Produktlinien Cray-SV1 und Cray-T90, der Massivparallel-Linie Cray-T3E, zugehöriger Services und Fertigungsstätten - im Austausch gegen Cash, Cash-Äquivalente und Aktien an die Tera Computer Company veräußern. Hierauf haben sich die beiden Unternehmen vertraglich geeinigt.
E-Mail an news@golem.de