Die National Science Foundation (NSF) darf den bislang schnellsten Supercomputer der Welt in Auftrag geben, das entschied jetzt das National Science Board (NSB) in den USA. "Blue Waters" soll bis zu 500mal schneller sein als durchschnittliche Supercomputer heute und eine Rechenleistung von mehr als 1 Petaflop/s erreichen.
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Um die Rechenleistung der PlayStation 3 bzw. des darin steckenden Cell-Prozessors auch für andere Zwecke nutzen zu können, bietet Mercury Computer Systems nun ein "MultiCore Plus" getauftes Software Development Kit (SDK) an. In Verbindung mit Terra Softs Yellow Dog Linux für die PlayStation 3 wird die Spielekonsole damit zum günstigen Rechenknecht.
Auf der am kommenden Mittwoch, dem 27. Juni 2007, in Dresden startenden "International Supercomputing Conference" (ISC) will Sun ein prozessorunabhängiges Design für Supercomputer namens "Constellation" vorstellen. Mittels eines neuen Infiniband-Switches soll sich der Durchsatz bis zu Rechenleistungen über 1 Petaflops steigern lassen.
IBM hat mit Blue Gene/P eine neue Generation seines derzeit leistungsfähigsten Supercomputers angekündigt. Blue Gene/P ist für Rechengeschwindigkeiten über ein PetaFlops (eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde) ausgelegt, was der dreifachen Leistung seines Vorgängers entspricht - dem gegenwärtigen Rekordhalter mit der Bestmarke von 367 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde.
Das Forschungszentrum Jülich will in die Weltspitze der Supercomputerzentren vorstoßen. Bis zum Herbst wird dazu in Jülich ein neuer Supercomputer errichtet, der dann Europas schnellster Rechner sein wird. Weltweit soll der neue Supercomputer von IBM voraussichtlich unter den schnellsten Dreien sein.
Unter dem Namen "Tesla" hat Nvidia drei neue Produkte vorgestellt, die für den Einsatz von Grafikprozessoren bei aufwendigen Berechnungen gedacht sind. Mögliche Anwendungen sieht der Chip-Hersteller bei der Ölsuche.
Die NASA hat IBM den Auftrag erteilt, einen Supercomputer mit einer Peak-Leistung von 5,6 Teraflops zu bauen. Die nationale Raumfahrtagentur der USA will das "IBM System p575+" nutzen, um Klimastudien anzustellen, die astrophysikalische Forschung zu unterstützen und auch das Raumfahrzeugdesign voranzubringen.
Google übernimmt den Software-Entwickler PeakStream. Das Unternehmen bietet Softwarewerkzeuge an, mit denen sich die Leistung von Single-Threaded-Applikationen auf Multi-Core-CPUs verbessern und die Rechenleistung moderner Grafikchips für andere Aufgaben nutzen lässt. PeakStream nannte dies "Supercomputing mit CPUs und GPUs" auf herkömmlichen x86-Maschinen.
Intel hat seine direkten Kunden darauf hingewiesen, dass die als "Madison 9M" bekannte Single-Core-Variante des Itanium 2 und die auf der Netburst-Architektur basierende 7000er-Serie der Xeons demnächst auslaufen werden. Unerwartet schnell ist damit die Umstellung auf modernere Architekturen geschafft.
In seiner umfangreichen Keynote-Ansprache war Intel-Vize Pat Gelsinger der Itanium-Prozessor nur eine einzige Folie wert. Neue Codenamen für künftige Versionen des Designs hatte Gelsinger auch nicht parat, aber dennoch gab er sich mit dem Erfolg des Monster-Chips sehr zufrieden.
Auf dem "Intel Developer Forum" (IDF) in Peking hat Intel erste Leistungsdaten zum kommenden Update der Core-Architektur bekannt gegeben. Die neuen Prozessoren, die für Server, Desktops und Notebooks erscheinen sollen, können bis zu 40 Prozent schneller rechnen als die aktuellen Core-2-CPUs.
Sony will die Rechenleistung der PlayStation 3 nicht nur für Spiele nutzen. Statt die Konsole während des Betriebs ungenutzt Energie verpuffen zu lassen, denkt Sony darüber nach, wie die Besitzer der Konsole an kommerziellen Projekten mitrechnen und sich für die Hilfe möglicherweise entlohnen lassen können.
In einem überraschenden Schritt hat Sun Microsystems, die ihre SPARC-Prozessoren zuletzt vor allem für den Eigenbedarf herstellten, angekündigt, seine Prozessor-Entwicklung kräftig anzuschieben. Die Chips sollen für neue Anwendungsbereiche auch an andere Hersteller geliefert werden.
Die vier schnellsten wissenschaftlichen deutschen Supercomputer aus Jülich, München und Stuttgart werden mit einem Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu 40 GBit/s verbunden. Zusammen bilden die Rechner dann das "Gauss Centre for Supercomputing" (GCS), das sich um die Ausschreibung eines von der EU geförderten Rechenzentrums bewirbt.
Wie die Konkurrenten AMD und Intel enthüllt auch IBM sein nächstes Prozessor-Design scheibchenweise. Am Rande der "International Solid State Circuits Conference" (ISSCC) in San Francisco hat der Hardware-Riese nun verraten, was die Stromsparfunktionen der neuen CPU in Rechenzentren leisten sollen.
Im Rahmen der derzeit in Tampa im US-Bundesstaat Florida stattfindenden Supercomputer-Konferenz "SC06" hat AMD die Gründung des Konsortiums "OpenFPGA" bekannt gegeben. Mehrere US-Forschungseinrichtungen sowie der Hardwarehersteller Cray sind OpenFPGA bereits beigetreten.
Auf der derzeit in Tampa im US-Bundesstaat Florida stattfindenden Konferenz "SC06" wurde die halbjährlich vorgestellte Liste der 500 schnellsten Supercomputer veröffentlicht. Erstmals konnte sich dabei die Opteron-Maschine "Red Storm" auf den zweiten Platz vorrechnen.
Nach knapp sechs Monaten ist SGI vorerst dem Aus entkommen. Der Insolvenzverwalter stimmte dem Sanierungsprogramm des Unternehmens zu, die Firma wurde bei Personal und Produkten stark verschlankt und durch zwei große Investment-Firmen mit frischem Kapital ausgestattet.
Nach der ersten Ankündigung, "Yellow Dog Linux 5" zuerst für Sonys PlayStation 3 zu veröffentlichen, hat der Hersteller Terra Soft Solution nun einige wenige technische Details bekannt gegeben. Ein Abkommen mit Sony Computer Entertainment sorgt dafür, dass "Yellow Dog Linux" offiziell auf der kommenden PlayStation unterstützt wird.
Das Start-up-Unternehmen PeakStream hat die erste Version seiner Programmierschnittstelle (API) vorgestellt, mit der sich alle Prozessoren eines Rechners gemeinsam ansprechen lassen. Vom Dual-Core-Prozessor über moderne Grafikchips bis zum Cell-Prozessor sollen so alle Chips gemeinsam an komplexen Forschungsprojekten rechnen können.
Das US-Energieministerium lässt nach neuen Wegen forschen, um die von künftigen Supercomputer-Generationen produzierten Datenmengen zu verwalten. Eine hohe Fehlertoleranz steht dabei im Vordergrund, denn mit Fehlern ist alle paar Minuten zu rechnen.
Als erstes Unternehmen hat IBM nun einen Supercomputer angekündigt, in dem der auch in der Spielekonsole PlayStation 3 zum Einsatz kommende Cell-Prozessor verwendet wird. Allerdings wird nicht nur der von IBM mitentwickelte und gefertigte Cell zum Einsatz kommen, sondern auch AMDs Opteron-Prozessoren aus dem PC-Bereich.
Intel hat den schon seit über einem Jahr erwarteten neuen Itanium-Kern mit Codenamen "Montecito" nun in vier neuen Prozessoren verbaut, die ab sofort lieferbar sein sollen. Die neuen CPUs sollen mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch bieten, lassen jedoch einige der früher geplanten Features vermissen.
Der seit rund einem Jahr verspätete Itanium 2 mit zwei Kernen steht offenbar kurz vor der Markteinführung. Der Server-Hersteller Bull bietet bereits erste Rechner an und nennt auch die technischen Daten der endgültigen Versionen.
Der bereits auf der CeBIT 2006 vorgestellte "Typhoon Personal Supercomputer" (PSC) von Tyan ist nun auch in Deutschland erhältlich. Das besonders kompakte System soll Wissenschaftlern und Ingenieuren auch in normalen Büroumgebungen die Leistung eines Supercomputers zur Verfügung stellen.
Im Rahmen der derzeit in Dresden stattfindenden "International Supercomputing Conference" (ISC2006) wurde die aktuelle Liste der schnellsten Rechner der Welt vorgelegt. Dabei bestätigte sich der Trend der letzten Jahre: IBM dominiert die Szene der Superrechner.
IBM will seine "Deep Computing Capacity on Demand Center" auf über 14.000 CPUs weltweit ausbauen. Die Ressourcen bietet IBM Unternehmen an, die kurzfristigen Bedarf an Rechenkapazität haben.
Reize aufnehmen, verarbeiten, speichern - Forscher der Ruhr-Uni Bochum wollen neuronales Lernen ergründen. Dazu werden Probanden speziell entwickelte optische Reizmuster vorgespielt und dabei die Aktivität der Hirnnervenzellen im visuellen Cortex aufgezeichnet. Die Wissenschaftler wollen die aufgezeichneten Änderungen neuronaler Aktivierung auswerten, um Lernprozesse besser verstehen zu können.
SGI hat in den USA Gläubigerschutz nach "Chapter 11" beantragt. Das Unternehmen sieht das als geplanten Schritt und hat nach eigenen Angaben bereits eine Vielzahl seiner Anleger von sich überzeugt.
Ein neues Konsortium aus Supercomputer-Herstellern und dem Chip-Lieferant AMD will den Energiebedarf von Großrechenanlagen senken. Unterstützung erhalten die Industrie-Schwergewichte dabei von US-amerikanischen Umweltbehörden.
Ein Team von Forschern des Los Alamos National Laboratorys in New Mexico und des Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrums in Seattle hat mit Hilfe eines Supercomputers die Möglichkeiten bei der Bekämpfung einer Grippe-Pandemie in den Vereinigten Staaten simuliert.
Der von IBM gebaute Supercomputer JUBL (Jülicher Blue Gene /L) wurde im Rahmen einer Eröffnungsfeier eingeweiht. Der Supercomputer bringt es auf eine Leistung von 46 Tera-Flops (Billionen Rechenschritte in der Sekunde) und katapultiert das Forschungszentrum Jülich nach eigener Darstellung unter den rein wissenschaftlich orientierten Forschungseinrichtungen damit sogar weltweit auf Platz 1. Der Rechner soll in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Klimaforschung sowie den Materialwissenschaften und der Energieforschung eingesetzt werden.
Mercury Computer Systems stellt mit dem PowerBlock200 einen militärischen Supercomputer in der Größe eine Toasters vor, der etwa die Rechenkraft von 45 Pentium-4-CPUs haben soll und von einem Cell-Prozessor, wie er auch in der PlayStation 3 stecken wird, angetrieben werden soll.
In der vergangenen Woche wurden bei einem größeren Angriff auf das Online-Rollenspiel Eve Online 57 Spielerkonten erfolgreich gehackt. Aus Sicherheitsgründen wurden deshalb die Passwörter zahlreicher Zugänge zurückgesetzt. Zudem gibt es für Eve Online einen neuen Client-Patch, der vor allem Probleme beheben soll, die mit der Erweiterung Red Moon Rising hinzugekommen sind.
Burton Smith, einer der Gründer und heute Chef-Wissenschaftler des Supercomputer-Spezialisten Cray, verlässt das Unternehmen, um bei Microsoft anzuheuern.
Intel bleibt bei der kommenden Konsolengeneration außen vor, will aber dennoch mit PC und "Viiv" im Spielebereich ein Wort mitreden, so Intel-Vize-Präsident Pat Gelsinger im Interview mit Golem.de. Von Intel-basierten Speziallösungen hält Gelsinger aber nicht viel und das gilt wohl auch für die kommende Apple-Generation mit Intel-Chips. Zudem bekräftigt Gelsinger Intels Engagement für den Itanium und nimmt zum indischen IT-Markt Stellung.
AMD und Sun sollen für das "Tokyo Institute of Technology" Japans bislang schnellsten Supercomputer bauen. Dieser soll auf Sun-Fire-x64-Systemen basieren, in denen AMDs Opteron-Prozessor zum Einsatz kommt. Letztendlich soll das System eine Leistung von 100 TFlop/s erreichen und käme in der aktuellen Top-500-Liste der schnellsten Supercomputer auf Platz 2.
In der "Top500", der Rangliste der 500 leistungsstärksten Supercomputer, konnte IBM seine Spitzenstellung ausbauen. Das Unternehmen stellt derzeit die drei weltweit größten Superrechner: Angeführt wird die Liste von Blue Gene/L mit einer Rechenleistung von jetzt 280,6 Teraflops (TFlop/s). Das schnellste, nicht von IBM stammende System mit 51,9 TFlop/s kommt von SGI.
Das Computer History Museum in kalifornischen Mountain View kann sich über eine Spende von 15 Millionen US-Dollar freuen. Diese Summe wird die Bill & Melinda Gates Foundation der Einrichtung zukommen lassen, die für sich selbst in Anspruch nimmt, die größte Institution zur Bewahrung historischer Rechner weltweit zu sein.
Vor knapp einer Woche hatte Yahoo verkündet, dass der Index der Suchmaschine derzeit 19,2 Milliarden Webseiten umfasse und damit doppelt so groß ist wie der Index von Erzrivale Google. Ein Mitbegründer von Google vermutete daraufhin, dass Yahoos Suchindex zahlreiche doppelte Einträge enthalte. Eine Studie sieht die gemachten Angaben von Yahoo mit misstrauischem Blick.
Intel hat seinem 64-Bit-Monster Itanium einen neuen Front-Side-Bus spendiert. Dieser arbeitet jetzt mit 667 MHz, und auch der nächste Itanium-Kern "Montecito" soll mit dieser Geschwindigkeit arbeiten.
Nicht nur PC-Enthusiasten experimentieren mit Wasserkühlungen - von IBM kommt jetzt eine der ersten Serienlösungen für die Wasserkühlung von Rechenzentren. Dabei wird jedoch nur die abgeführte Luft gekühlt, nicht die heißen Komponenten selbst.
NEC soll im Auftrag des japanischen Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport und Wissenschaft (MEXT) eine "IT-Infrastruktur der Zukunft" entwickeln. Hinter dem unscheinbaren Projektnamen verbirgt sich der Forschungsauftrag zur Entwicklung des ersten Supercomputers mit einer Rechenleistung von mehr als 1 PFlop/s (Petaflops), also mehr als eine Billiarde Berechnungen pro Sekunde.
In der 25. Ausgabe der Top500, der Liste der schnellsten Supercomputer der Welt, hat IBM mit großem Abstand auf den drittplatzierten SGI die ersten beiden Plätze erobert. Die Liste wurde am Rande der 20. Internationalen Supercomuting-Konferenz (ISC2005) in Heidelberg vorgelegt.
Das Space Shuttle "Discovery" steht seit heute auf der Startrampe. Wie Nasa-Direktor Walt Brooks gegenüber Golem.de in München bestätigte, soll das Shuttle im Juli auf seine erste Mission seit der Columbia-Katastrophe gehen.
In zwei Jahren will Intel erstmals den Speicher-Controller in eine CPU integrieren, sagte SGIs Chief Technology Officer vor Journalisten in München. Zurzeit findet dort das jährliche Treffen der SGI User Group statt. Einer der Redner war SGIs CTO Eng Lim Goh.
IBM hat die Inbetriebnahme des nach Eigenangaben größten von einem Unternehmen genutzten Supercomputers bekannt gegeben. Im Thomas Watson Forschungszentrum von IBM erzielte der "Blue Gene Watson" getaufte Supercomputer beim Linpack-Benchmark eine Leistung von 91,29 Teraflop/s.
Die auf Cluster-Systeme spezialisierte Linux-Distribution Rocks ist in der Version 4.0.0 alias Whitney erschienen. Rocks verspricht vor allem eine einfache Wartung und Pflege von großen Linux-Clustern.
Die niederländische Astronomievereinigung "ASTRON" hat ein neues System zur Erforschung des Weltraums vorgestellt, dessen Herzstück ein IBM Blue Gene Supercomputer ist. Das System besteht aus einem Netzwerk von Radioantennen, dem so genannten "Low Frequency Array" (LOFAR), sowie dem IBM-Supercomputer "Blue Gene", der im Rechenzentrum der Universität von Groningen in den Niederlanden aufgestellt wird.
Im August 2004 kündigte Orion Multisystems Supercomputer für den Schreibtisch an, nun ist mit dem DS-96 ein System mit 96 Prozessoren zu haben. Das System ist dabei nur rund 43 cm breit, 69 cm hoch und 64 cm tief, wiegt voll bestückt etwa 63 kg und kommt mit einem normalen Stromanschluss (220 Volt) aus.
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