Sun hat eine Vorschau auf JavaFX veröffentlicht, mit der Entwickler sich mit der neuen Java-Technik vertraut machen können. Enthalten sind verschiedene Komponenten, darunter auch Suns freie Entwicklungsumgebung NetBeans.
Im aktuellen Ubuntu-Entwicklungszweig ist das OpenJDK in das "Main"-Repository vorgerückt. Damit wird die kommende Ubuntu-Version 8.10 das OpenJDK offiziell unterstützen. Für Paketbetreuer ändern sich dadurch einige Dinge.
Sun hat einen Web-Stack für Unternehmen vorgestellt, der sich aus Apache, MySQL, PHP sowie Perl und einigen weiteren Komponenten zusammensetzt. Sun bietet Support dafür an. Zudem stellt das Unternehmen den Java System Web Server 7.0 und den Sun Java System Web Proxy unter eine BSD-Lizenz.
Suns Open-Source-Chef Simon Phipps leitet ab sofort eine neue Arbeitsgruppe, die sich speziell um die Beziehungen zwischen dem Unternehmen und den Communitys der Open-Source-Szene kümmert. Auch um Standardisierungen soll es gehen.
Samsung und Sun entwickeln gemeinsam einen besonders langlebigen Flash-Speicher, der in Solid-State-Disks für Server zum Einsatz kommen soll. Die entsprechenden Chips sollen fünfmal so viele Schreib-Zyklen verkraften wie herkömmliche NAND-Flash-Bausteine.
Basierend auf der Beta 2 von OpenOffice.org 3.0 hat Sun eine Vorabversion des kommenden StarOffice 9 veröffentlicht. Die Office-Software kommt für MacOS X in einer nativen Aqua-Fassung und bindet sich wesentlich besser als bisher in das Betriebssystem ein. Zudem liest die Software die Dateiformate von Office 2007.
Der Computer- und Softwarehersteller Sun hat seine Gewinn- und Umsatzerwartungen gesenkt. Trotz der "schwierigen Lage der Ökonomie", so Konzernchef Jonathan Schwartz, gebe es "weltweit weiterhin Interessen für offene Soft- und Hardware". Im Märzquartal ging Suns Serverumsatz um 0,7 Prozent zurück, während alle wichtigen Wettbewerber zulegen konnten. Vergangene Woche kündigte Sun zudem den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen als Teil eines Restrukturierungsprogramms an.
"Sun Glassfish and MySQL Unlimited" erlaubt Firmen, die Software so oft sie wollen zu einem jährlichen Festpreis zu installieren. Sun spricht damit Unternehmen an, die proprietäre Software wie Oracle, Sybase oder DB2 im Einsatz haben.
Ein Fehler im Solaris-Kernel kann ausgenutzt werden, um das System zum Absturz zu bringen. Da die Virtualisierungstechnik Solaris Zones betroffen ist, kann der Fehler auch genutzt werden, um aus diesen isolierten Zonen auszubrechen. Sun hat einen Patch veröffentlicht.
Mit einer neuen Erweiterung lassen sich PDF-Dateien in OpenOffice.org importieren. So können diese bearbeitet und im OpenDocument-Format abgespeichert werden. Allerdings klappt das nur mit dem noch nicht fertigen OpenOffice.org 3.0.
Jim Starkey, Erfinder der Falcon-Storage-Engine und der Interbase-Datenbank, hat das Unternehmen MySQL verlassen. Die Sun-Tochter arbeitet weiter mit einer Gruppe von Programmierern an der Engine.
Die für 2009 geplante neue MacOS-X-Serverausgabe 10.6 wird Suns Dateisystem ZFS mit an Bord haben. Schon bei der letzten Version des Betriebssystems war dies geplant. Nähere Details zur Implementierung gibt es indes noch nicht.
Einst gründete Ian Murdock das Debian-Projekt - eine Community, die eine komplette Linux-Distribution erstellt. Seit Anfang 2007 ist er bei Sun und brachte dort die erste OpenSolaris-Binärdistribution auf den Weg. Golem.de sprach mit ihm über das Betriebssystem und Lizenzfragen.
Sun Microsystems will in der zweiten Jahreshälfte die Einführung eigener SSDs (Solid State Drives) in seinen Servern einleiten. "Wir stehen vor einer Revolution", sagte Sun-Abteilungsleiter John Fowler.
Sun hat eine Technology Preview des Application Servers Glassfish v3 veröffentlicht. Darin kommt eine neue modulare Architektur zum Einsatz, um optimierte Java-Versionen verwenden zu können. Mit dem Glassfish Communications Server hat Sun zudem einen Server für das Session Initiation Protocol (SIP) angekündigt.
Sun bewegt sich in Sachen MySQL und Open Source. Nach der Aufregung um MySQLs angebliche Abkehr von Open Source bekräftigt Sun damit, dass MySQL auch künftig unter einer Open-Source-Lizenz stehen wird. Das soll auch für einige Erweiterungen gelten, die eigentlich nur zahlenden Kunden zur Verfügung gestellt werden sollten.
Die freie Virtualisierungssoftware VirtualBox ist jetzt in der Version 1.6 verfügbar. Damit haben die Versionen für Solaris und MacOS X den Beta-Status verlassen. Der Seamless-Modus, um Programme aus einer virtuellen Maschine direkt auf dem Desktop zu nutzen, funktioniert nun auch mit Linux- und Solaris-Gästen.
Der Computer- und Software-Hersteller Sun Microsystems erlitt wegen Konjunkturschwäche in den USA in seinem dritten Finanzquartal 2007/2008 einen Verlust in Höhe von 34 Millionen US-Dollar. Das entspricht 4 Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Gewinn von 67 Millionen US-Dollar bzw. 7 Cent pro Aktie unter der Bilanz. Etwa 40 Prozent seines Umsatzes generiert Sun auf dem Heimatmarkt.
Sun hat die fertige Version seiner freien Entwicklungsumgebung NetBeans 6.1 veröffentlicht. Die Software bietet neue Funktionen und einige Verbesserungen. So wurde die Startzeit reduziert, die MySQL-Integration verbessert und das Spring-Framework wird unterstützt. Außerdem kann nun auch in JavaScript entwickelt werden.
Der sehr zugeknöpfte kalifornische Chipentwickler Montalvo wird wohl von Sun geschluckt. Das Unternehmen wollte einen stromsparenden Many-Core-Prozessor für Notebooks entwickeln, steckt aber angeblich in Schwierigkeiten. Die Geschichte erinnert ein wenig an Transmeta.
Sun will auch die letzten Teile von Java als Open Source veröffentlichen, so dass auch freie Linux-Distributionen künftig mit Suns OpenJDK ausgeliefert werden können, berichtet InfoWorld. Bereits Ende 2006 hat Sun angekündigt, Java ME, SE und EE unter der GPLv2 zu veröffentlichen.
Sun hat das sechste Update für die Java Standard Edition 6 veröffentlicht. Korrigiert werden einige Fehler, Informationen zu geschlossenen Sicherheitslücken gibt es nicht.
Nach der Übernahme von Sun verabschiedet sich MySQL von OpenSource, das zumindest suggerierte vor zwei Tagen die Schlagzeile "Sun to Begin Close Sourcing MySQL" auf Slashdot. Allerdings stimmt das so nicht, wie der ehemalige MySQL-Chef und heutige Sun-Vize-Präsident Marten Mickos versucht klarzustellen, obwohl MySQL plant, einige neue Komponenten nur zahlenden Kunden zur Verfügung zu stellen.
Sun will im Rahmen seiner Initiative Open Media Commons einen eigenen freien Video-Codec entwickeln. Der Codec soll unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung stehen und auch ohne Patentgebühren genutzt werden können.
Unter dem Namen "Java Platform Standard Edition For Business" verkauft Sun ein neues Support-Abonnement. Damit gibt es bis zu 15 Jahre Unterstützung für die Java-Plattform.
Sun plant, die Linux-Distribution Ubuntu für seine Server zu zertifizieren. Damit ist Sun der erste größere Hersteller, der seine Zertifizierung abseits von Red Hat und Novell vergibt.
Um Entwicklern den Einstieg in MySQL und die Java-Plattform zu erleichtern, hat Sun eine Kombination aus der Datenbank und dem Applikationsserver GlassFish vorgestellt. Die Software soll für die gängigen Plattformen zum Download angeboten werden.
Sun forscht im Auftrag der zum US-Verteidigungsministerium gehörenden "Defense Advanced Research Projects Agency" (DARPA) an neuen optischen Chip-Verbindungen. Dafür stellt die DARPA Sun 44,29 Millionen US-Dollar zur Verfügung.
Sun hat seine "Virtual Desktop Infrastructure Software" (VDI) in der Version 2.0 vorgestellt. Damit sollen sich virtuelle Desktop-Sessions auf einem beliebigen Betriebssystem - Windows XP/Vista, Linux, MacOS X, Solaris oder Windows Mobile - realisieren lassen.
Gemeinsam wollen Sun und die National Security Agency (NSA) an weiteren Sicherheitsmechanismen für das Betriebssystem OpenSolaris forschen. Dieses soll die Solaris Trusted Extensions vervollständigen.
Im Rahmen ihrer Kooperation haben Sun und Microsoft nun ein "Interoperability Center" in Microsofts Heimatstadt Redmond eröffnet. Hier sollen Microsoft-Produkte weiter auf Suns x64-Server optimiert werden. Das erste Ergebnis der gemeinsamen Arbeit ist die Sun Infrastructure Solution für Microsoft Exchange Server 2007.
Aus den Forschungslaboren von Sun Microsystems kommen zwei neue Vorschläge, digitales Rechtemanagement (DRM) mit Creative-Commons-Lizenzen und urheberrechtlichen Ausnahmebestimmungen unter einen Hut zu bringen.
Sun will Java auf das iPhone bringen und dieses wohl im Sommer 2008 anbieten. Mit einer entsprechenden Java Virtual Machine (JVM) lassen sich dann auch endlich Java-Applikationen auf dem iPhone nutzen. Bislang fehlt dem iPhone eine JVM, so dass sich mit dem Apple-Handy als eines der ganz wenigen Mobiltelefone auf dem Markt keine Java-Applikationen nutzen lassen.
Sun hat die beiden Python-Entwickler Ted Leung und Frank Wierzbicki eingestellt, die bei Sun unter anderem an der Unterstützung der Skriptsprache durch Sun-Projekte arbeiten sollen. Wierzbicki ist Chefentwickler von Jython und soll diese Rolle auch bei Sun beibehalten.
Sun hat nun auch den Quelltext der Java-3D-Bibliothek als Open Source veröffentlicht. Die Kernkomponenten sind dabei unter der GPL erhältlich, die zusätzlichen Werkzeuge wurden unter die BSD-Lizenz gestellt. Aus markenrechtlichen Gründen hat Sun für die freie Version jedoch einen anderen Namen gewählt.
Sun hat den Quelltext seines Archivsystems StorageTek 5800 als Open Source veröffentlicht. Der Hersteller sieht eine freie Archivlösung als wichtige Komponente zur Datensicherung, da sich bei proprietären Systemen die Frage stellt, was passiert, wenn die eingesetzte irgendwann nicht mehr unterstützt wird.
Anlässlich der VMworld Europe 2008 in Cannes haben Sun und VMware eine OEM-Partnerschaft bekanntgegeben. VMwares Virtualisierungslösung wird dadurch auf Sun-Hardware angeboten und auch von Sun unterstützt.
Der Mitbegründer des Apache-Webservers hat Suns OpenSolaris-Projekt den Rücken gekehrt, da er unglücklich über das Verhalten des Unternehmens ist. Ihm geht es dabei in erster Linie um Suns Markenpolitik.
Sun hat nun den ersten Teil seiner Virtualisierungsplattform xVM veröffentlicht. Dieser heißt xVM Ops Center und ist eine Management-Konsole, mit der sich virtuelle wie physische Systeme verwalten lassen sollen. Neben Überwachsungsfunktionen können auch Updates auf mehreren Systemen über die Software eingespielt werden.
Nach fast zwei Jahrzehnten Partnerschaft mit Texas Instruments will Sun kommende Prozessoren nun bei TSMC in Taiwan fertigen lassen. Der Grund: TI kommt mit seinen Technologie-Partnern bei 45 Nanometern nicht schnell genug in die Gänge.
Sun hat eine neue Vorabversion seiner OpenSolaris-Distribution "Projekt Indiana" veröffentlicht. Ziel dieses Projektes ist es, OpenSolaris einfacher nutzbar zu machen. Die neue Version enthält nun direkt eine Java-Laufzeitumgebung und es sind eine Reihe neuer Pakete zur Nachinstallation verfügbar.
Sun übernimmt den deutschen Virtualisierungsspezialisten Innotek aus Weinstadt. Innotek bietet mit VirtualBox eine freie Virtualisierungssoftware für Windows, Linux, MacOS X und Solaris an.
Mit einem leichten Umsatzplus von 1,4 Prozent auf 3,615 Milliarden US-Dollar beendete Sun Microsystems das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2007/2008. Dabei erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 260 Millionen US-Dollar.
Sun Microsystems übernimmt den schwedischen Anbieter MySQL und dessen freies Datenbank-Management-System für rund 1 Milliarde US-Dollar. MySQL ist die wohl am weitesten verbreitete freie Datenbank und wurde bereits mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen.
Sun hat ein viertes Update für Java 6 veröffentlicht, das knapp 380 Fehler beseitigt. Dadurch soll die Software zuverlässiger arbeiten und weniger Probleme machen.
Apple hat erneut eine Vorschauversion von Java 6 für MacOS X 10.5 veröffentlicht. Entwickler haben hier bisher das Problem, dass die aktuelle Version der Programmiersprache nicht verfügbar ist.
Mit dem StarOffice 8 Server hat Sun eine Version seiner Bürosoftware vorgestellt, die auf eine grafische Oberfläche verzichtet und stattdessen, wie der Name nahe legt, auf einem Server läuft. Hier kann die Software Dateien der Anwender in andere Formate konvertieren, beispielsweise zu PDF.
OxygenOffice Professional steht ab sofort in der Version 2.3.1 bereit, die auf OpenOffice.org 2.3.1 basiert und entsprechende Fehlerkorrekturen bringt. Für StarOffice wurde ein Update veröffentlicht, das die OpenOffice.org-Änderungen in das kommerzielle Office-Paket integriert.
Sun hat nun auch das Prozessor-Design seines UltraSPARC T2 unter der GPLv2 veröffentlicht. Bereits im August hatte Sun angekündigt, den "OpenSPARC T2 RTL" (Register Transfer Level) als Open Source zur Verfügung zu stellen, ähnlich wie schon mit dem UltraSPARC T1. Der T2 verfügt über acht CPU-Kerne, die jeweils bis zu acht Threads gleichzeitig ausführen können.
Über die nächsten Jahre will Sun sein neues "Open Source Community Innovation Awards Program" fortführen, in dessen Rahmen Preisgelder für Open-Source-Entwickler vorgesehen sind. Für das erste Jahr wurden sechs Open-Source-Projekte aus dem Sun-Umfeld ausgewählt.
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