Die von Oracle freigegebene Version Enterprise Spring 2010 basiert auf der MySQL-Datenbank in Version 5.1 und bringt das Administrationswerkzeug MySQL Enterprise Monitor in Version 2.2 mit.
Oracle verlangt für die neue Version 3.2 des ODF-Plugins für Microsoft Office ab sofort einen Obolus. Bislang hatte Sun das Plugin für das freie Dokumentenformat kostenlos angeboten. Das ODF-Plugin im- und exportiert im Open-Document-Format gespeicherte Openoffice-Dokumente.
Oracle gibt 685 Millionen US-Dollar für den Pharmasoftwarehersteller Phase Forward aus. Der Hersteller von Unternehmenssoftware rechnet sich künftig höhere Gewinne im Gesundheitssektor aus.
James Gosling, einer der Urväter der Programmiersprache Java, hat bereits zum 2. April 2010 seine Kündigung bei Oracle eingereicht. Gründe für seinen Weggang gab er nicht an.
Oracles, vormals Suns Java Runtime Environment ist für Angriffe anfällig. Ein Angreifer kann beliebige Dateien ausführen. Betroffen sind sowohl Windows-Installationen mit dem Internet Explorer als auch Firefox.
Oracle hat den Lizenzvertrag des Solaris-Betriebssystems in der Version 10 geändert. Solaris kann jetzt 90 Tage lang kostenlos getestet werden.
Oracles Eingliederung von Sun Microsystems geht besser voran als erwartet. Das hat Oracle-President Safra Catz bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse des Unternehmens erklärt. Konzernchef Ellison machte dabei Witze über die Führungskrise bei SAP.
Simon Phipps übernimmt ab dem 1. April 2010 als Direktor einen Platz im Verwaltungsrat der Open Source Initiative. In der OSI will für sich freie Software in der Bildung einsetzen und die Entwicklung von Strategien in Open-Source-Projekten fördern.
Jonathan Schwartz meldet sich nach seinem Abschied als Sun-CEO mit einem neuen Blog zurück, das den bezeichnenden Namen "What I Couldn't Say ... " hat. In einem seiner ersten Einträge beschreibt er, wie Steve Jobs, Bill Gates und Steve Ballmer einst Sun drohten.
Suns Chief Open Source Officer Simon Phipps verlässt das Unternehmen, kurz nachdem die Übernahme durch Oracle abgeschlossen wurde. Phipps war fast zehn Jahre bei Sun.
Oracle will das Unix-Betriebssystem Opensolaris aktiv weiterentwickeln und als Open Source zugänglich machen. Das hat Oracle der Community während des jährlichen IRC-Treffens versprochen. Zuvor hatten Entwickler um den Fortbestand des Projektes gebangt.
Oracle lässt die Zukunft von Opensolaris weiterhin offen, beklagen die an dem Projekt beteiligten Entwickler. Bislang haben sie noch keine einzige Antwort auf die an den Konzern gestellten Fragen um die geplante Weiterführung des Projekts erhalten.
Jonathan Schwartz verlässt Sun und verkündet das per Twitter, verpackt in ein Haiku: "Financial crisis/Stalled too many customers/CEO no more".
Oracle hat die Übernahme von Sun Microsystems abgeschlossen und einen Ausblick auf die Zukunft von Suns Produkten gegeben. Die Investitionen in Sparc, Solaris, Java und MySQL sollen erhöht werden.
Oracle-Chef Larry Ellison will nach Abschluss der Übernahme von Sun 2.000 neue Vertriebsmitarbeiter und Ingenieure einstellen, um eine Serie von High-End-Computersystemen zu entwickeln. Er will Oracle zu einem Unternehmen machen, das sich ernsthaft um Server kümmert, und künftig Hardware und Software im Paket verkaufen.
EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sieht keine Probleme mehr bei der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle. Die Open-Source-Datenbank PostgreSQL werde von vielen Nutzern als echte Alternative zu MySQL betrachtet und könne diese als Wettbewerbskraft auf dem Datenbankmarkt ersetzen.
Der ehemalige JBoss-Chef Marc Fleury hält die gegenwärtige Kampagne von MySQL-Mitbegründer Monty Widenius zur Rettung der quelloffenen Datenbank für eine Schande. Sie schade Sun und dessen Mitarbeitern.
In der nächsten Woche kommt von der EU höchstwahrscheinlich die Zustimmung für den Kauf von Sun Microsystems und deren Tochter MySQL durch Oracle. Das berichten das Wall Street Journal und die Gegner der Übernahme um den MySQL-Gründer Michael Widenius.
MySQL-Gründer Michael Widenius hat eine mehrsprachige Kampagne gegen die Übernahme von MySQL durch Oracle gestartet. Viel Zeit bleibt ihm bei der Online-Unterschriftensammlung nicht.
Oracle hat seinen Quartalsgewinn um 12 Prozent gesteigert und sieht eine Erholung bei der Kundennachfrage. Nach zwei Quartalen mit Umsatzrückgang wuchs der Erlös wieder. Der Hersteller von Unternehmenssoftware erwartet zudem eine baldige Klärung des Konflikts mit der EU-Kommission um die Übernahme von Sun.
Im Ringen um MySQL macht Oracle Zugeständnisse an Kunden, Entwickler und Nutzer des freien Datenbank-Management-Systems. Bislang blockiert die EU-Kommission die Übernahme von Sun durch Oracle.
Mit der Version 6 der Java Enterprise Edition und der entsprechenden Serversoftware Glassfish 3 bringt Sun Microsystems die Java-Spezifikation auf den aktuellen Stand.
Das Exekutivkomitee der Organisation Java Community Process hat sich mehrheitlich für die von Sun eingereichte Java Enterprise Edition 6 ausgesprochen.
Sun stellt seine Arbeiten an X.org unter die allgemeine X.Org-Lizenz. Rund 500 Dateien tragen einen Copyright-Hinweis von Sun.
Kritiker werfen Sun vor, Teile der Vorabversion des Java Developer Kit (JDK) seien nicht als freie Software erschienen. Entwickler Mark Wielaard wurde die Einsicht in den Quellcode des von Sun veröffentlichen Entwicklerpakets verwehrt.
Angesichts der bevorstehenden Übernahme von Sun durch Oracle fordert SAPs Technikchef Vishal Sikka einen Rückzug von Sun aus dessen führender Rolle in Sachen Java. Die Programmiersprache und Plattform sollte einer herstellerunabhängigen Organisation übergeben und die Java Virtual Machine als Open Source freigegeben werden.
Die EU-Kommission hat Bedenken bezüglich der geplante Übernahme von Sun durch Oracle und diese in einem sogenannten Statement of Objections formuliert. Dabei geht es allein um MySQL, denn die EU-Kommission sieht den Wettbewerb gefährdet, sollte Oracle in Besitz der freien Datenbank kommen.
Sun hat sein Dateisystem ZFS um Deduplikation erweitert, was bei entsprechenden Daten eine deutliche Einsparung von Festplattenplatz verspricht. Die neue Funktion kann einfach in der ZFS-Konfiguration aktiviert werden.
Oracle ist gegenüber der EU-Kommission zu keinen Zugeständnissen bei der Übernahme von Sun bereit. Da Oracles Wille, MySQL als Open-Source-Datenbank weiterzuentwickeln, angezweifelt wird, könnte die EU einen formellen Einwand gegen den Deal äußern, was zu einem Verbot der Übernahme führen könnte.
Eine neue Welle von Massenentlassungen rollt auf die Belegschaft von Sun Microsystems zu. Schuld seien die EU-Wettbewerbsbehörden, die die Übernahme durch Oracle verzögern, so Sun Microsystems.
Oracle solle die Sun-Tochter MySQL nach der Übernahme von Sun verkaufen und so die Kartellbedenken der EU-Kommission ausräumen. Dafür plädiert MySQL-Gründer Michael "Monty" Widenius.
Fujitsu und Sun bringen eine schnellere Version des Quad-Core-Prozessors Sparc64 VII mit einem verbesserten Speichercontroller für Sparc-Server auf den Markt. Zusammen sollen sie, verglichen mit bisherigen Sparc-Systemen, für rund 25 Prozent mehr Leistung sorgen.
Sun rüstet sein Unified Storage System der 7000er Reihe auf. Eine Erweiterung des Solaris-Dateisystems ZFS erlaubt nun Triple-Parity-RAID, also RAID-Systeme, bei denen drei Fehler innerhalb eines RAID-Streifens toleriert werden.
Oracle hat mit Sun seine OLTP-Maschine Exadata 2 vorgestellt. Sie nutzt neue, Flashfire genannte Flash-Speicher-Module von Sun und ist den Unternehmen zufolge das derzeit schnellste System für Data-Warehousing und Online-Transaction-Processing (OLTP).
Oracle-Chef Larry Ellison wird am Donnerstag eine sogenannte OLTP Database Machine ankündigen, die eine Flashfire genannte Technik von Sun nutzt.
Der Softwaregigant Oracle stößt bei der Übernahme des Server- und Softwarespezialisten Sun auf Widerstand. Offensichtlich gibt es innerhalb der EU-Kommission Stimmen, die sich dagegen aussprechen, die Übernahme durchzuwinken. Man denke über eine tiefere Prüfung nach, heißt es in Branchenkreisen.
Sun Microsystems könnte doch noch in Teilen an Hewlett-Packard verkauft werden. Laut einem Medienbericht hat HP weiter Interesse und Oracle ist interessiert, den Hardwarebereich abzugeben.
Das US-Justizministerium hat den Kauf von Sun durch Oracle ohne Auflagen durchgewunken. Die EU-Kommission prüft den Milliardendeal allerdings noch.
Sun will die bisher alle zwei Wochen veröffentlichte Solaris Express Community Edition Ende Oktober 2009 einstellen. In Zukunft soll es stattdessen aktualisierte Softwarepakete geben, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Mit einem Sicherheitsupdate korrigiert Sun einige kritische Fehler im Java Runtime Environment (JRE). Das Update beseitigt unter anderem Schwachstellen beim Schutz privater Daten, Zertifikatsprobleme und eine Reihe von Fehlern im Runtime Environment.
Die Europäische Kommission nimmt derzeit die Übernahme von Sun durch Oracle unter die Lupe. Dabei spielt das Thema MySQL offenbar eine gewichtige Rolle, denn die Kommission sucht nach MySQL-Nutzern, um deren Einschätzung einzuholen.
In einer Hauptversammlung hat die Mehrheit der Sun-Aktionäre für den Kauf des Unternehmens durch Oracle gestimmt. Das US-Justizministerium hat die Übernahme allerdings noch nicht genehmigt.
Sun bleibt in den roten Zahlen. Das Unternehmen hat seine vorläufigen Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt.
Das Dateisystem ZFS soll eine Deduplizierungsfunktion erhalten, um Redundanzen selbstständig vermeiden zu können. Die Funktion soll bald offiziell vorgestellt werden.
Sun hat die fertige Version der Virtualisierungslösung VirtualBox 3.0 veröffentlicht. Die bietet 3D-Funktionen für die Gastsysteme und erlaubt es, Gästen mehrere virtuelle Prozessoren zuzuweisen. Sun bietet kommerziellen Support für die Software an.
Die neue Version 6.7 der freien IDE NetBeans bindet Suns Entwicklungsplattform Kenai ein und integriert das Buildsystem Maven. Zu den weiteren Neuerungen zählt die direkte Unterstützung für Grails 1.1.
Sun hat die zweite Betaversion der Virtualisierungssoftware VirtualBox 3.0 veröffentlicht. Die korrigiert einige Probleme, die die erste Betaversion betrafen. VirtualBox 3.0 wird das nächste große Updates mit Funktionen wie Gast-SMP und OpenGL.
Die Sun-Virtualisierungslösung VirtualBox 3.0 ist in einer ersten Betaversion verfügbar. Die neue Version unterstützt unter anderem OpenGL und Direct3D.
Das ehrgeizigste Hardwareprojekt von Sun, das derzeit von Oracle übernommen wird, steht offenbar vor dem Aus. Mehrere Medien melden unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen, dass der 16-Kern-Prozessor mit Codenamen Rock nicht mehr erscheinen wird.
Oracle-Chef Larry Ellison hat auf der JavaOne Conference in San Francisco laut über eigene Netbooks nachgedacht. "Ich sehe keinen Grund, warum einige dieser Geräte nicht von Sun-Oracle kommen sollten", sagte er.
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