Sun Microsystems hat jetzt ein viertes Update zum Solaris 8 Operating Environment (OE) veröffentlicht. Die neue Version soll Administratoren in die Lage versetzen, eine große Zahl von Systemen in kürzester Zeit zu installieren und zu pflegen.
Auch an Sun Microsystems geht die derzeitige Schwäche im IT-Markt nicht spurlos vorüber, die Umsätze des Unternehmens legten im dritten Quartal lediglich um 2 Prozent auf 4,095 Milliarden US-Dollar zu. Im Ergebnis verlor Sun deutlich und erzielte nunmehr einen Gewinn von 136 Millionen US-Dollar gegenüber 509 Millionen im Vorjahr.
Sun und Cray haben ein Abkommen unterzeichnet, nach dem künftig Sun Fire Server für das Daten-Management von Cray-Supercomputern eingesetzt werden sollen.
Die RWTH Aachen bekommt den größten Supercomputer - auf Basis von Sun Fire 6800 Servern - den Sun Microsystems je installiert hat. Im Endausbau soll der Supercomputer eine Rechenleistung von 2,3 Teraflops erreichen.
Sun kündigte jetzt die Auslieferung der Java Web Start Software an, einer Technologie, die die Verteilung web-basierter Java-Applikationen drastisch vereinfachen soll. Mit einem einzelnen Click soll der User dann Stand-Alone Java-Applikationen starten können, ohne sich darum kümmern zu müssen, welche Java-Plattform gerade im Browser zur Verfügung steht.
Einen Unternehmenswettkampf der etwas anderen Art werden sich Microsoft und Sun an diesem Sonntag liefern: Mit Stöcken und Kufen bewaffnet tragen die beiden Firmen ihre Streitigkeiten auf einem Eishockeyfeld aus - für einen guten Zweck, versteht sich.
Mit der Expert3D-Lite hat Sun eine neue Profi-Grafikkarte angekündigt, die mit einem Preis von knapp 1.000,- US-Dollar den Low-End-PC-Workstation-Markt anpeilt. Geeignet sein soll sie insbesondere für Anwendungen in den Bereichen Mechanical Computer-Aided Design (MCAD), Geographische Informations-Systeme (GIS), medizinische Bildverarbeitung und Ähnliches.
Sun stellte eine Workstation vor, die preislich in den Gefilden von PC-Desktoprechnern wildert. Die 64-Bit-Workstation Sun Blade 100 soll es bereits ab 995,- US-Dollar geben. Zusammen mit der ebenfalls heute vorgestellten Sun-Expert3D-Lite-Grafikkarte soll die Sun Blade 100 auch für 3D-Applikationen gerüstet sein.
Sun Microsystems und Openwave Systems kündigten eine breit angelegte, strategische Allianz an, um die Bereitstellung von mobilen End-to-End-Lösungen für Internetdienste zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit umfasst Initiativen für das Abgleichen von Technologien, die die Produktlinien beider Unternehmen umspannen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen ein Paket von Diensterstellungs- und Diensteinrichtungsfunktionen bereitstellen, um es Wireless Service Providers (WSPs) zu ermöglichen, den Durchschnittserlös je Anwender zu steigern, die Fluktuation der Kunden zu reduzieren und neue Marktsegmente zu erschließen.
Auf der O'Reilly Peer-to-Peer Conference hat Sun Chief Scientist Bill Joy Suns JXTA-Initiative vorgestellt, die eine Basis-Infrastruktur für Peer-to-Peer- Applikationen schaffen soll. JXTA ist ein Open-Source-Projekt und soll unter der Apache License veröffentlicht werden.
AMD will zusammen mit einer Reihe von Geschäftspartnern mit einer neuen auf den Namen HyperTransport getauften Technologie die Datendurchsatzraten in PCs drastisch steigern. Mit von der Partie sind unter anderem Broadcom, Cisco, NVidia und Sun Microsystems. Gemeinsam will man auch ein HyperTransport-Konsortium ins Leben rufen.
Sun Microsystems stellte jetzt mit dem Sun Open Net Environment (Sun ONE) eine Reihe neuer Software-Tools für offene Web-Services vor. Sun ONE soll eine vollständig offene Architektur darstellen, bei der Sun Einblick in die Roadmap gewährt. Sun ONE werde dabei in größerer Produktivität und geringeren Kosten bei einer kürzeren "Time-to-Service" resultieren, verspricht Sun.
Sun Microsystems hat die sofortige Verfügbarkeit der Java 2 Platform Micro Edition für Linux bekannt gegeben. Zusammen mit weiteren Softwarekomponenten soll damit eine Entwicklungsplattform für vernetzte Haus-, Auto- und Produktionsanlagen geschaffen werden.
Sun Microsystems und Microsoft haben ihren Rechtsstreit um Suns Java-Technologie beigelegt. Sun hatte sich dagegen gewehrt, dass Microsoft für seine Produkte mit Java-Kompatibilität wirbt, die Implementation aber nicht vollständig dem Java-Standard entspricht.
Offenbar lässt die Absatzschwäche, die im vierten Quartal Unternehmen wie Intel, AMD oder Microsoft erfasst hat, die großen Serverhersteller eher unbeeindruckt. Denn nach IBMs guten Zahlen meldet nun auch Sun erneut Rekordergebnisse.
Sun Microsystems hat gestern eine neue Produktlinie angekündigt, mit der Sun Druck auf Low-End-Wintel- und Lintel-Systeme machen will. Dazu zählt eine neue Reihe von Sun Cobalt Server Appliances, Sun Netra Thin Servers, für Racks einschließlich einem Modell für unter 1.000,- US-Dollar.
Sun will für sein OpenOffice-Projekt, aus dem die nächste StarOffice-Version hervorgehen soll, ein XML-basiertes Dateiformat schaffen, das zum offenen Standard für Office-Applikationen avancieren soll.
Sun Microsystems bietet seit gestern kostenlosen Einblick in den Sourcecode des Solaris 8 Operating Environment. Sun will so mehr Softwareentwickler von Solaris überzeugen und die Entwicklung stabilerer sowie qualitativ hochwertigerer Applikationen ermöglichen.
Einem Bericht der US-Computernachrichten-Site Infoworld.com zufolge plant Sun möglicherweise Java als Open Source unter der GPL freizugeben. Eine entsprechende Bemerkung habe George Paolini, Suns Vice President of "Technologies Advocacy and Community Development", auf der Europe 2000 fallen lassen.
PopNet Kommunikation bietet jetzt in Kooperation mit Sun Microsystems und Oracle Lösungspakete für Start-up-Unternehmen an.
Sun Microsystems liefert jetzt die zweite Generation seiner 64-Bit-Prozessoren UltraSPARC III aus. Der Chip, der die Basis für Suns kommende Generationen von Serversystemen antreiben soll, zählt mit 29 Millionen Transistoren zu den komplexesten seiner Art.
Sun Microsystems will ein "Accessibility Technologies Lab" einrichten, das Technologien entwickeln soll, um Menschen mit einer Behinderung die Benutzung von Computern zu erleichtern. Dazu will man eine Reihe von Technologien entwickeln, die dem Linux-Desktop Gnome 2.0 zur Seite gestellt werden sollen.
Sun Microsystems übernimmt Cobalt Networks, Hersteller von "Server Appliances" per Aktientausch für etwa zwei Milliarden US-Dollar. Damit will Sun im Bereich der Low-End-Server Fuß fassen. Die Übernahme bedarf noch der Zustimmung von Seiten der Cobalt-Aktionäre und der zuständigen Behörden.
SuSE will in Zukunft, wie auch TurboLinux, Suns Java-2-Technologie mit den eigenen Linux-Distributionen ausliefern. Zudem trägt SuSEs Kooperation mit SGI erste Früchte.
Neben der bereits gestern bekannt gewordenen Ankündigung einiger PC-Hersteller, mit Bildung der GNOME Foundation im Linux-Desktop-Bereich tätig zu werden, kündigen heute nun Compaq, EMC, Hewlett-Packard, IBM, Intel und Sun an, das Open Source Development Network (OSDN), eine Division von VA Linux Systems, zu unterstützen.
Sun gibt eine Beta des 2D Graphics SVG Generators frei; die kostenlos erhältliche Software erlaubt es Java-basierten Applikationen, 2-D-Vektorgrafiken im XML-basierten SVG-Format zu speichern. Diese lassen sich dann in diverse Anwendungen übertragen, die das Grafik-Format unterstützen.
Sun Microsystems erzielte im abgelaufenen Quartal erstmals mehr als 5 Milliarden US-Dollar Umsatz in einem Quartal. So steigerte sich der Umsatz um 42 Prozent auf 5,017 Milliarden US-Dollar, der Gewinn wuchs gar um 67 Prozent auf 659,5 Millionen US-Dollar.
Nachdem sich bereits seit einigen Tagen hartnäckige Gerüchte hielten, gab Sun nun offiziell bekannt, dass die Office-Suite StarOffice in der kommenden Version 6 unter der GNU General Public License als Open Source freigegeben wird. Zudem richtet Sun die Website OpenOffice.org ein, die der Koordination der Source-Code-Weiterentwicklung, der Definition von XML-basierten Dateiformaten sowie eines unabhängigen Office Application Programming Interface (API) dienen soll.
Nach einem Bericht des US-Computernachrichtendienstes ZDNet will Sun noch diese Woche ankündigen, StarOffice als Open Source zugänglich zu machen. Dabei plane Sun die Office-Suite unter der GNU General Public License freizugeben, unter der auch Linux steht.
Sun Microsystems hat auf der National Education Computer Conference (NECC) vor US-Lehrkräften den "dot-com classroom" im Rahmen des Sun Education Programms gezeigt. Das Modell-Klassenzimmer besteht aus Suns neuesten Sun Ray 100 und Sun Ray 150 Terminals bzw. "Enterprise Appliances" und soll demonstrieren, was Sun unter dem Motto "Zugriff auf Informationen - zu jeder Zeit, an jedem Ort, für jeden" versteht.
Endlich kann Sun die Version 5.2 der Office Suite StarOffice zum Download freigeben. Das Office-Paket mit deutschen Wurzeln ist zwar deutlich kleiner als das Microsoft-Pendant, kommt aber dennoch auf 79 bis 105 MB. Darin enthalten so sind nach Angaben des Herstellers über 200 neue Features.
Sun Microsystems entwickelt unter Verwendung der Java-Technologie und der eXtensible Markup Language (XML) eine neue Programmierschnittstelle für E-Business-Applikationen. Das Java API for XML Messaging wird derzeit im Rahmen des Java-Community-Prozesses (JCP) ausgearbeitet. Es soll die Entwicklung Java-basierter E-Commerce-Applikationen ermöglichen, die XML Messages generieren und austauschen. Es wird verschiedene XML Messaging-Services unterstützen, unter anderem die derzeit in Entwicklung befindlichen ebXML-Standards.
Sony Europe demonstriert derzeit auf der JavaOne-Conference in San Francisco erstmals einen Prototyp zukünftiger Java-fähiger Mobiltelefone für den europäischen Markt. Diese werden Sun Microsystems Micro-Edition (J2ME) der Java-2-Plattform für mobile Geräte nutzen.
Auf der JavaOne Conference, die vom 6. bis 9. Juni in San Francisco stattfindet, wollen Symbian und Sun ein javafähiges Mobiltelefon vorstellen. Die Absicht, Mobiltelefone in Zukunft mit Java auszustatten, hatten beide Unternehmen bereits auf der CeBIT 1999 abgekündigt.
Die Version 1.3 der Java2-Plattform für die Clientseite soll sich vor allem durch verbesserte Performance statt neuer API-Erweiterungen auszeichnen.
Sun vermeldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres erstmals einen Umsatz von mehr als 4 Milliarden US-Dollar. Auch der Gewinn steigt deutlich und erreichte 436,2 Millionen US-Dollar.
Sun kündigte auf der National Association of Broadcasters Conference 2000 (NAB 2000) in Las Vegas mit der Vorstellung der Sun StorEdge Media Central Streaming Server Software den Einstieg in den Streaming-Video-Markt an. Die Lösung basiert auf dem Real Time Streaming Protocol, einem offenen IETF-Standard.
Mit etwas Verspätung hat Sun jetzt eine Betaversion von StarOffice 5.2 für Windows, Solaris und Linux veröffentlicht. Die rund 80MB große Beta mit über 200 neuen Features kann "kostenlos" aus dem Netz gezogen werden.
Auf der Xtech Conference kündigte Sun Microsystems die sofortige Verfügbarkeit des Java Application Programming Interface (API) für XML (eXtensible Markup Language) Parsing Optional Package (JAXP) an.
Die Unternehmen Oracle Sun, Cisco und Exodus starten zur CeBIT eine der größten deutschen Start-up-Initiativen. Unter dem Motto "Speed-Up your IPO" will man jungen Unternehmen einen Baukasten mit umfassenden Massnahmen, Unterstützung und Programmen anbieten.
Die Allgegenwart des klassischen PC in der Firmen-EDV brachte ausufernde Administrationskosten und immer teurere Ressourcen am Arbeitsplatz mit sich, doch Thin Clients sollen damit Schluss machen und die Arbeit zurück auf den Server verlagern.