Schleswig-Holsteins Landesdatenschützer Thilo Weichert nennt "Google Analytics" einen "datenschutzwidrigen Service", dessen Einsatz man mit Bußgeldern belegen könne. Ohne Wissen der Betroffenen führe Google mit Hilfe von Cookies Nutzungsdaten verschiedener Webseiten mit denen anderer Google-Dienste zusammen, um detaillierte Nutzungs- und Interessenprofile für Werbezwecke zu generieren.





















Der Marktforscher ComScore hat Zahlen zur Suchmaschinennutzung in Deutschland im Mai 2008 veröffentlicht. Demnach erreicht Google bei Suchanfragen hierzulande einen Marktanteil von 80,5 Prozent, wobei auch Suchanfragen auf Seiten wie eBay mitgezählt wurden.
Der Softwarekonzern Microsoft hat offiziell erklärt, die Übernahmeverhandlungen mit Yahoo sofort wieder aufzunehmen, falls auf der Aktionärsversammlung des Internetkonzerns im kommenden Monat ein neues Board of Directors und ein neuer Vorstand an die Macht kommen.
Microsoft gibt seine Übernahmepläne für das Internetunternehmen Yahoo offenbar nicht auf. Geplant ist nun eine komplette Zerschlagung des Konkurrenten. Während der Softwarekonzern sich weiterhin für das Suchmaschinengeschäft Yahoos interessiert, könnten die Medienkonzerne Time Warner und News Corp. die übrigen Sparten unter sich aufteilen.
Microsoft kauft den Suchmaschinenbetreiber Powerset. Schon beim offiziellen Start des Unternehmens im Mai 2008 gab es Übernahmegerüchte. Interessant für Microsoft war das Powerset-Team aufgrund seiner Fachleute für "semantische und linguistische Verfahren". Ziel dieser Verfahren ist, die Fragen von Suchmaschinennutzern zu verstehen.
Die Suchmaschinenbetreiber Google und Yahoo indizieren künftig auch Dateien im Flash-Format (SWF) von Adobe. Inhalte des auf Vektorgrafiken basierenden Animations- und Grafikformats wurden bislang von den Suchmaschinen im Internet so gut wie gar nicht erfasst.
Das Internetunternehmen Yahoo reorganisiert seine Produktentwicklung. Der Umsatz soll durch Zentralisierung wachsen. Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch durch Microsoft waren Zweifel aufgekommen, ob Yahoo allein überlebensfähig ist. Großanleger protestierten, und eine Reihe von Topmanagern verließ das Unternehmen.
Durch ein Datenleck beim Hersteller HSH waren persönliche Bürgerdaten der Einwohnermeldeämter - Familienstand, Geburtsdatum, Religionszugehörigkeit und Passbild - in 200 Kommunen über das Internet frei zugänglich. Das deckte das ARD-Fernsehmagazin "Report München" auf. Die Anwender hatten das Auslieferungspasswort nicht geändert. Schuld sei "der Faktor Mensch", entschuldigt sich der Hersteller.
Microsoft könnte nach einer Entmachtung von Yahoos Chef Jerry Yang erneut versuchen, das Unternehmen zu übernehmen. Dies schloss Microsofts Konzernmanager Kevin Johnson in einem Interview nicht aus. Sollte Yahoo eine neue Führungsspitze erhalten, werden die Karten neu verteilt.
Der US-Suchmaschinenkonzern Google sieht durch den Abhörskandal bei der Deutschen Telekom keine Probleme für die Internetbranche. Die Firma gerate dadurch nicht ins Zwielicht. Google sei schließlich "vollkommen transparent gegenüber den Nutzern".
Bei Onlinewerbung kooperiert Yahoo künftig mit Google. Die nichtexklusive Vereinbarung sieht vor, dass Google-Werbung auf Yahoos Webseiten eingebunden wird. Erst kürzlich verkündete Yahoo, dass Microsoft kein Interesse mehr an einer Übernahme des Suchmaschinenbetreibers habe.
Das Webinterface gilt vielen schon als Ausdruck reinsten Purismus, doch dass es noch spartanischer aussehen kann, beweist die Webanwendung Goosh.org. Sie stellt eine Kommandozeile für Google bereit, über die sich die Suchmaschine wie ein Unix-Shell per Kurzbefehl steuern lässt.
Die Suchmaschine Wikia Search hat neue Funktionen integriert, die den Nutzern die Möglichkeit geben, selbst die Ergebnisse zu beeinflussen. Sie bekommen unter anderem die Möglichkeit, Seiten in die Treffer aufzunehmen oder daraus zu löschen. Diese Bearbeitungen sind für alle Nutzer sichtbar.
Mit seiner "Site Search" will Google Websites ohne eigene Suchmaschine zu einer solchen verhelfen. Dazu hat Google seine Site-Search mit einer erweiterten Index-Erfassung ausgestattet und bietet sie als gehosteten Dienst an.
Der Softwarekonzern Microsoft verdrängt mit seiner "Live Search Toolbar" den Konkurrenten Yahoo von allen HP-Rechnern für Endkunden, die in den USA und in Kanada ausgeliefert werden. Künftig wird auch in den vorinstallierten Browsern auf den Rechnern die Suchfunktion auf Microsofts Dienste zugreifen.
Um die Deutschland-Karte weiter zu verbessern, will das OpenStreetMap-Projekt in Deutschland den Zugang zu den Geräten vereinfachen. Wer etwa eine Schulaktion oder eine "Mapping-Party" veranstaltet, kann sich entsprechende Geräte ausleihen.
Microsoft stellt seine Projekte "Live Search Books" und "Live Search Academic" ein. Das erklärte Senior Vice President Satya Nadella im offiziellen Blog des Live Search-Teams bei Microsoft. Beide Onlineangebote würden in der kommenden Woche vom Netz genommen, so Nadella. Google-Sprecherin Jennie Johnson betonte dagegen, dass man die eigenen Konkurrenzprojekte "mit absoluter Sicherheit" weiterführen werde.
Google will sein "Google Maps"-Angebot auch hierzulande erweitern. Mit "Street View" sollen Bilder der Straßenzüge deutscher Städte flächendeckend zur Verfügung gestellt werden. Nach dem Vorbild der USA macht man dabei zur Wahrung der Privatsphäre Gesichter und Kfz-Kennzeichen unkenntlich.
Kinder und Jugendliche sind immer früher mit extremen Porno- und Gewaltvideos aus dem Internet konfrontiert. Das beklagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger. Jugendgefährdendes Bild- und Textmaterial würde beispielsweise zehnjährigen Mädchen in Schulpausen gezeigt - mit entsprechenden Folgen für die Entwicklung der Kinder.
In einer Anhörung vor einem US-Senatsausschuss mussten am gestrigen Dienstag Vertreter von Cisco, Google und Yahoo Auskunft über ihre Aktivitäten in China und anderen Ländern geben, in denen das Internet zensiert wird. Der Unterausschuss des Justizausschusses prüft die Rolle amerikanischer Unternehmen bei der Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit.
Angekündigt hat Yahoo seine Entwickler-Plattform SearchMonkey bereits, nun startet sie offiziell und erlaubt es Website-Betreibern das Erscheinungsbild ihrer Webseiten in den Suchergebnissen von Yahoo zu beeinflussen.
IAC/InterActiveCorp, der Betreiber der Suchmaschine Ask.com, will durch den Zukauf der Lexico Publishing Gruppe wachsen. Das Privatunternehmen aus dem kalifornischen Long Beach betreibt die Internet-Angebote Dictionary.com, Thesaurus.com und Reference.com. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Doch vor wenigen Monaten hatte der Betreiber von Answers.com Lexico bereits für 100 Millionen US-Dollar kaufen wollen.
Das in San Francisco ansässige Unternehmen Powerset hat am gestrigen Montag seinen gleichnamigen Suchdienst gestartet. Dabei können Nutzer nicht nur wie bei herkömmlichen Suchmaschinen nach Stichworten suchen, Powerset versteht und beantwortet auch Fragen. Vorerst durchsucht die Suchmaschine jedoch nur die Online-Enzyklopädie Wikipedia und die Datenbank Freebase.
Yahoo hat die eigene Suchmaschine um eine neue Sicherheitsfunktionen ergänzt, um Nutzer vor dem Besuch schadhafter Webseiten zu schützen. Auch die Abwehr von Spam-Seiten ist damit möglich. Die SearchScan genannte Technik setzt auf McAfee-Verfahren und ist bereits in die deutsche Yahoo-Suche als Beta-Version integriert.
Die Google-Entwickler Yushi Jing und Shumeet Baluja haben auf der World Wide Web Konferenz in Peking eine Bildersuche vorgestellt, die herkömmliche Methoden der Bilderkennung mit Googles Seitenbewertungssystem PageRank kombiniert.
Das US-Unternehmen Black Duck hat die Suchmaschine Koders übernommen, mit der Entwickler nach Open-Source-Quelltexten fahnden können. Black Duck bietet Lizenz-Managementsoftware an und will das Koders-Angebot ausbauen und es in seine eigenen Produkte integrieren.
Mit dem Ajax-API bietet Google seit geraumer Zeit eine Möglichkeit, um Suchergebnisse, Nachrichten und Newsfeeds per Ajax auf Seiten des Browsers in Webseiten einzubetten. Seit einigen Wochen erlaubt es Google auch, via Flash oder Server-Applikationen auf dieses API zuzugreifen, jetzt folgte die offizielle Ankündigung samt Dokumentation.
Im Februar 2008 kündigte Yahoo an, seine Suche zu öffnen und Websites die Möglichkeit zu geben, Einfluss auf die Suchergebnisse zu nehmen. Nun startet ein Beta-Test, an dem Entwickler und Webmaster teilnehmen können, um die Darstellung ihrer Seiten in den Suchergebnissen von Yahoo zu modifizieren.
Google Video - die etwas gegenüber YouTube ins Hintertreffen geratene Videosuchmaschine von Google - erhält einen neuen Anstrich. Das Facelift der Homepage sorgt für einen aufgeräumteren Eindruck - außerdem wurde eine historische Hitparade mit Zeitstrahl eingeführt. So lässt sich ermitteln, welche Videos wann besonders häufig angesehen wurden.
Das von ehemaligen Google- und IBM-Mitarbeitern gegründete Unternehmen Cuill arbeitet an einem neuen Ansatz zur Suche im Internet und will diese "dramatisch verbessern". Dazu konnte Cuill mittlerweile rund 33 Millionen US-Dollar von namhaften Geldgebern einsammeln.
Die deutsche Suchmaschine Acoon hat ihre Suchtechnik als Open Source freigegeben. Damit will das Unternehmen einen Beitrag zur Transparenz im Suchmaschinenangebot leisten. Derzeit ist die Software nur für Windows verfügbar, soll aber bald auch unter Linux laufen.
Das Thüringer Oberlandesgericht hat die verkleinerte Anzeige von auf Websites gespeicherten Bildern durch Google als Urheberrechtsverletzung eingestuft. Die Unterlassungsforderung der klagenden Künstlerin hat das Gericht allerdings zurückgewiesen.
Yahoo hat seinen Crawler und die dahinterliegende Infrastruktur überarbeitet und schickt seinen Crawler Slurp nun in der Version 3.0 ins Netz. Im Vorfeld der Umstellung war es zu einigen ungewollten Unregelmäßigkeiten der Yahoo-Crawler gekommen.
Google will mit seiner Suche auch Seiten erfassen, die versteckt hinter Formularen liegen. Entdeckt der Crawler GoogleBot auf qualitativ hochwertigen Websites Formulare, so füllt er diese aus, um an die dahinter liegenden Informationen zu gelangen, die Google so in seinen Index aufnehmen kann.
Internetnutzer erhalten über MP3-Suchmaschinen wie SkreemR Zugriff auf riesige Musikarchive mit teils unveröffentlichten Songs. Die Angebote sind in Deutschland sehr beliebt. Obwohl die Praxis illegal ist, sieht die Plattenindustrie noch tatenlos zu.
Bei einem Treffen haben sich europäische Datenschützer für mehr Datenschutz bei Suchmaschinen ausgesprochen. Danach sollen die Betreiber personenbezogene Daten nach sechs Monaten löschen.
Im November des vergangenen Jahres hatte ein Zusammenschluss von Verlegerverbänden das Automated Content Access Protocol (ACAP) vorgestellt, mit dem Website-Betreiber mehr Kontrolle darüber bekommen sollen, wie Suchmaschinen auf Inhalte der Website zugreifen. Ebenso wie andere Suchmaschinen bleibt Google vorerst bei seiner ablehnenden Haltung gegenüber ACAP.
Das OpenStreetMap-Projekt hat einen großen Nachteil gegenüber vergleichbaren Projekten, wie etwa der Wikipedia: Bildung und Internetzugang alleine reichen nicht und der GPS-Empfänger ist für so manchen in ärmeren Ländern eine sehr teure Anschaffung. Um den willigen Helfern unter die Arme zu greifen, ruft OpenStreetMap zu Spenden auf, damit auch in ärmeren Ländern freies Kartenmaterial erstellt und zur Verfügung gestellt werden kann.
Eine neue Suchfunktion auf den Seiten von Google USA sorgt für Kontroversen. Unterhalb einzelner Suchergebnisse wird neuerdings ein weiteres Suchfeld eingeblendet, das nur noch innerhalb der jeweiligen Website recherchiert.
Microsoft hat eine Beta-Version des Live Search SDK als Download veröffentlicht. Darin sind neben der API-Version 1.1b Dokumentationen sowie Beispiele enthalten, wie der Live Search Web Service verwendet werden kann.
Ende Februar 2008 verkündete Yahoo, künftig seine Suche öffnen und Website-Betreibern Einfluss auf die Suchergebnisse zu geben. Nun veröffentlichte Yahoo erste Details zu seinen Plänen, die weitgehend auf Mikroformate setzen, wie sie im Web schon an vielen Stellen zu finden sind.
Diego Gavinowich aus Buenos Aires war Sieger bei Googles Code-Jam-Wettbewerb in Lateinamerika und hatte ein dreimonatiges Praktikum bei Google gewonnen. Innerhalb dieser Zeit und mit Hilfe einiger Programmierer, die die ihnen zugestandenen 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in eigene Projekte investieren dürfen, entstand innerhalb dieser Zeit eine Browserversion der Astronomiesoftware Google Sky. Bislang war Sky ausschließlich über die Software Google Earth nutzbar.
Der Handy-Browser Opera Mini sowie die Smartphone-Ausführung Opera Mobile verwenden in Kürze Google als Standard-Suchmaschine. Damit sollen Anwender besonders einfach die passenden Ergebnisse auf Suchanfragen auf dem Mobiltelefon erhalten.
Yahoo will seine Suche öffnen und Websites die Möglichkeit geben, Einfluss auf die Suchergebnisse zu nehmen. Nutzern will Yahoo auf diesem Weg bessere Ergebnisse liefern und die Effizienz der Suche steigern.
Yahoo hat die bislang größte Hadoop-Installation in Betrieb genommen, auf der Yahoos Webmap liegt, die Basis von Yahoos Suche. Yahoos Hadoop-Installation umfasst mehr als 10.000 CPUs sowie 5 PByte Festplattenplatz.
Google hat in China bisher nicht viel erreichen können. Unbestrittener Such-Marktführer im Reich der Mitte ist Baidu. Nun startet Google einen neuen Angriff auf die Marktposition des Konkurrenten.
Bei Yahoo ist Microsofts Brief mit dem Angebot zur Übernahme des Unternehmens eingegangen. Microsoft-CEO Steve Ballmer hatte Yahoo-Gründer und -CEO Jerry Yang bereits am Abend zuvor telefonisch über seine Pläne informiert.
Microsoft versucht eine feindliche Übernahme von Yahoo und bietet 31 US-Dollar pro Aktie und damit insgesamt rund 44,6 Milliarden US-Dollar für das Internetunternehmen. Der Preis liegt rund 62 Prozent über dem aktuellen Börsenwert von Yahoo.
Die mobile Suchmaschine von Google hat einige Neuerungen erhalten und steht ab sofort zur Nutzung bereit. Vor allem durch neue Standortfunktionen sowie bessere Suchergebnisse soll der Dienst punkten. Zudem unterscheidet die Suche nicht mehr zwischen mobilen Inhalten und regulären Webseiten.
Google hat einige neue, experimentelle Suchfunktionen eingeführt, die über die Google-Labs-Seite aktiviert werden können. Unter anderem gibt es zur Sortierung der Suchergebnisse eine Leiste, die Informationen beispielsweise chronologisch anordnet. Auch eine geographische Darstellung der Ergebnisse ist möglich.
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