Der Absatz von Mobiltelefonen ging im ersten Quartal 2009 weltweit zurück, gemessen an den Verkaufszahlen des Vorjahreszeitraums. Aufgrund der Wirtschaftskrise gingen Analysten bereits davon aus, dass im laufenden Jahr weniger Mobiltelefone verkauft werden als noch 2008.
Im ersten Quartal 2009 konnte die Unterhaltungselektronik in Deutschland noch einmal zulegen. Noch stärker wuchs der Markt für IT-Produkte. Ein Rückgang zeigte sich besonders bei Mobiltelefonen und erstmals auch bei Navigationsgeräten.
Der Krise zum Trotz entwickelt sich das Geschäft mit Onlinewerbung in Deutschland positiv. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz im ersten Quartal um 11,2 Prozent auf nun 340 Millionen Euro. Die größten Werber sind Telekommunikations- und Internetunternehmen selbst.
2008 hat die Zahl der Nutzer von Internettelefonie über Kabel-TV und entbündeltes DSL stark zugelegt. Der Trend wird sich 2009 weiter verstärken.
Eine aktuelle Studie von der britischen Verwertungsgesellschaft für Musik relativiert die Vorstellung, dass der kostenlose Dateitausch über Peer-to-Peer-Börsen unbekannte Musiker fördere. Illegal geladen werde, so die Autoren, was auch legal gekauft werde: die bekannten Stücke aus den Hitparaden.
Die Marktforscher bei IDC gehen davon aus, dass in Europa noch 2009 10 Prozent mehr virtuelle Maschinen als physische Server ausgeliefert werden. Virtualisierung verändere den Servermarkt.
Nach Mercury Research hat nun auch IDC seine Zahlen zum Prozessormarkt im ersten Quartal des Jahres 2009 vorgelegt. Zwar schrumpften die abgesetzten Stückzahlen erneut dramatisch, die Marktforscher sehen jedoch ein baldiges Ende der Absatzkrise voraus. Vor allem der Trend zu mobilen PCs ist ungebrochen.
Vom Nutzer selbst zusammengestellte und professionell gedruckte und gebundene Fotobücher erfreuen sich großer Beliebtheit. Alleine in den USA sollen 2009 knapp 17 Millionen Stück verkauft werden - 2008 waren es nur 12,5 Millionen Stück.
Das Chicagoer Computersicherheitsunternehmen Cryptohippie hat 52 Länder daraufhin untersucht, wie intensiv Behörden ihre Bürger überwachen. Herausgekommen ist eine Rangliste von sogenannten elektronischen Polizeistaaten. Auch Deutschland haben die Autoren unter die Lupe genommen.
Der Chef von Samsungs Chipsparte hat die Wachstumserwartungen für 2009 massiv gesenkt. Dennoch sollen bis zu 30 Prozent mehr NAND-Flashchips und 15 Prozent mehr DRAMs verkauft werden.
Vor allem junge Männer sind eifrige Schwarzkopierer von DVDs. Zu dem Ergebnis kam eine Studie unter 8.000 Menschen in den USA, Japan und Großbritannien. In den USA hat fast ein Drittel der Befragten innerhalb des letzten Halbjahres mindestens einmal eine Film-DVD kopiert.
Westeuropas Markt für Personal Computer verzeichnete im ersten Quartal noch einen leichten Anstieg von 0,7 Prozent. Die Nachfrage der Unternehmenskunden nahm jedoch um 20 Prozent ab. Durch den ungebremsten Ansturm der Endkunden auf Netbooks wurde ein tiefer Einbruch verhindert.
Angaben der Marktforscher von DRAMeXchange zufolge erholen sich die in den letzten Monaten rapide verfallenden Preise für Speicherbausteine allmählich. Die Lager seien leer, zudem ziehe die Nachfrage nach PCs wieder an. In der Folge sollen die Preise für Arbeitsspeicher bald etwas steigen.
Die Anbieter von Unterhaltungselektronik in Deutschland erwarten im Jahr 2009 einen deutlichen Einbruch um 7 Prozent. Schuld daran soll aber nicht die Weltwirtschaftskrise sein.
Linux hat auf dem Desktop einen Anteil von einem Prozent erreicht. Das geht aus der Aprilstatistik von Net Applications hervor, die Besucher verschiedener Webseiten erfasst.
Von der Wirtschaftskrise sind die Hersteller von x86-Prozessoren weiterhin stark betroffen. Laut der Daten der Marktforscher von Mercury Research schrumpfte der Prozessormarkt im ersten Quartal 2009 um 9,1 Prozent, AMD konnte aber Marktanteile gewinnen.
Knapp 60 Prozent der Deutschen über 65 Jahre wünschen sich telemedizinische Angebote, um länger zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung und nicht in Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen wohnen zu müssen. Der Bitkom-Verband hatte eine repräsentative Studie zur Telemedizin-Akzeptanz in Auftrag gegeben.
Der Umsatz der Halbleiterhersteller ist im März 2009 nicht mehr so stark eingebrochen wie zum Beginn der Weltwirtschaftskrise. Der Branchenverband SIA erwartet eine erste Belebung für 2010.
IT-Freiberufler sehen die Zukunft nicht mehr so rosig wie noch vor wenigen Wochen. In einer Umfrage der Projektvermittlung GULP gaben 38 Prozent an, ihre Honorare würden in absehbarer Zeit sinken. Auch mehr als die Hälfte der Projektanbieter sehen das so.
Laut Untersuchungen der Marktforscher von Jon Peddie Research (JPR) hat sich der Markt für Grafiklösungen in PCs im ersten Quartal 2009 leicht erholt. Im Vergleich zum letzten Quartal konnten Intel und Nvidia ihre Anteile deutlich ausbauen, AMD musste Marktvolumen abgeben.
6,2 Millionen Menschen haben in Deutschland im ersten Quartal 2009 mit ihrem Mobiltelefon das Internet genutzt. Google war mit 2,3 Millionen Unique Usern führend. Gefolgt von reinen Webmail- und Nachrichtenangeboten.
Die auf SAP spezialisierten Freiberufler müssen sich auf schwere Zeiten einstellen. Die Projektnachfrage geht zurück, obwohl diese Gruppe nach wie vor die am meisten nachgefragten IT-Selbstständigen sind.
Nach einer Bitkom-Prognose werden 2009 rund 400.000 eigenständige Blu-ray-Player in Deutschland verkauft - deutlich mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2010 wird sich der Absatz voraussichtlich verdoppeln.
Im ersten Quartal 2009 wurden laut Gartner weltweit insgesamt 67,2 Millionen Desktop-PCs, mobile Rechner und x86-Server verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 6,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Marktführer weltweit bleibt mit Abstand HP.
Die mobile Telefonnutzung hat in Deutschland Konjunktur. Immer häufiger greifen die Deutschen zum Handy und telefonieren. Die Zahl der Gesprächsminuten erhöhte sich 2008 um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 150,2 Milliarden Minuten am Handy verbracht.
Auf keiner Konsole wird so viel gespielt wie auf der Playstation 2, kein PC-Spiel ist beliebter als Solitär. Eine neue Studie des US-Marktforschungsunternehmens Nielsen liefert überraschende Ergebnisse. Wichtigste Aussage: Computerspiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
90 Prozent der Verbraucher in den USA fordern von der Filmindustrie das Recht, ihre Video-DVDs kopieren zu dürfen. Das ergab eine Umfrage der Verbraucherschutzorganisation National Consumers League, die RealNetworks finanziert hat.
Der weltweite Absatz von Halbleitern war auch im Februar 2009 weiter rückläufig. Die Branchenorganisation Semiconductor Industry Association (SIA) gibt an, dass der Umsatz um 30,4 Prozent auf 14,3 Milliarden US-Dollar gefallen ist. Damit hat sich die Krise gegenüber dem Monat Januar jedoch nicht deutlich weiter vertieft.
Wer soll die Jugend vor Computerspielen schützen, die nicht für sie geeignet sind - bayerische Politiker, Pädagogen oder die Eltern? Beim Branchentreff Munich Gaming 2009 hat Microsoft eine Studie vorgestellt, laut der Eltern die Verantwortung bei sich sehen.
re:publica'09 Die Organisation Freedom House hat in Berlin ihre erste Studie über Freiheit und Zensur im Internet vorgestellt. Nur ein kleiner Teil der überprüften Länder kann als frei gelten. Fast alle verwehren den Bürgern Zugang zu irgendwelchen Inhalten. Allerdings ergreifen Nutzer zunehmend Gegenmaßnahmen.
Die Wahrnehmung von Kontrasten ist einer der entscheidenden Faktoren des scharfen Sehens - und die lässt sich durch Actionspiele trainieren. Wissenschaftler haben festgestellt, dass der positive Effekt lange Zeit anhält.
Trotz aufziehender Weltwirtschaftskrise haben die deutschen Konsumenten im vergangenen Jahr (2008) Waren für rund 13,6 Milliarden Euro im Internet gekauft. Das entspricht einer Zunahme von 19 Prozent, berichtet das Marktforschungsinstitut GfK.
Die Musikindustrie kritisiert das Vorgehen vieler Staatsanwaltschaften, illegale Musikdownloads nur noch ab einer bestimmten Zahl von Rechteverletzungen zu verfolgen. Das sei der Grund, weshalb die Zahl der Downloads wieder gestiegen sei, glaubt der Bundesverband Musikindustrie.
8,5 Prozent der Spieler von World of Warcraft sind onlinespielsüchtig - so das Ergebnis einer neuen Studie. Für die hat das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachen des als Spielegegner bekannten Christian Pfeiffer mehr als 40.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren befragt.
Im laufenden Jahr erwarten die Marktforscher von IDC, dass weniger Mobiltelefone als noch im vergangenen Jahr verkauft werden. Sie gehen von einem Absatzeinbruch von 8,3 Prozent für das Jahr 2009 aus, erwarten allerdings schon 2010 wieder eine Markterholung.
Der Betreiber der Verkaufsplattform eBay fährt seine Aktivitäten im Bereich Neuware zurück, wo der US-Konzern mit Amazon und anderen großen E-Commerce-Anbietern konkurriert.
Die IT-Personalagentur Gulp hat ein Nachwuchsproblem bei IT-Freiberuflern festgestellt. Es gibt immer weniger Menschen in dieser Gruppe, die unter 40 Jahre alt sind. Die Profis mit langer Berufserfahrung können allerdings auch höhere Stundensätze verlangen und am Markt durchsetzen als Jüngere.
Die deutschen Haushalte haben in den vergangenen Jahren massiv aufgerüstet: In drei Vierteln aller Haushalte steht mindestens ein Desktoprechner und in jedem dritten Haushalt sogar ein Notebook. 1993 besaß nur jeder fünfte Haushalt (21 Prozent) einen PC.
2,2 Millionen Deutsche planen, sich im Jahr 2009 ein E-Book zu kaufen. Durch die wachsende Verbreitung von Netbooks und einem langsam entstehenden Angebot für Reader hoffen IT-Branche, Verlage und Buchhandel auf einen neuen Markt.
Handys auf Intensivstationen und in Operationssälen sind eine unterschätzte Infektionsquelle. Das ist das Ergebnis einer Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Ondokuz Mayis in der Türkei.
Auch in diesem Jahr kommen die Marktforscher von Gartner und IDC zu unterschiedlichen Ergebnissen, was die Verteilung im Handymarkt im vergangenen Jahr betrifft. Wieder fällt das Ergebnis von Gartner im Fall Motorola deutlich besser aus als das Resultat von IDC.
Fünf große IT-Unternehmen wollen sich für gezielte Frauenförderung in der EU einsetzen, um mit mehr qualifizierten, weiblichen Mitarbeitern die Fachkräftelücke zu schließen. Unterzeichner des Kodexes sind Alcatel-Lucent, Orange-France Telecom, Microsoft, Motorola und das Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik Imec.
Laut der aktuellen ITK-Entgeltanalyse der IG Metall haben viele Beschäftigte der Informations- und Telekommunikationsbranche im letzten Jahr nicht von der relativ guten Lage profitiert. Obwohl die Weltwirtschaftskrise erst zu Jahresende akut wurde, gab es keine oder nur geringe Gehaltserhöhungen.
Der weltweite Absatz von Halbleitern war im Januar 2009 weiter rückläufig. Die Branchenorganisation Semiconductor Industry Association (SIA) berichtet aus dem kalifornischen San Jose, dass der Umsatz um 28,6 Prozent auf 15,3 Milliarden US-Dollar gefallen ist. Es gebe aber einen Hoffnungsschimmer.
Cebit Für jüngere Menschen ist das Internet wichtiger als der Partner oder das Auto. Das ergab eine Studie der Aris Umfrageforschung, die der IT-Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben hat. "Die unter 30-Jährigen würden eher auf das Auto oder ihren aktuellen Lebenspartner verzichten als auf Internet oder Handy", so Verbandschef August-Wilhelm Scheer.
Immer mehr Menschen rufen das Radio- und Fernsehprogramm über das Internet ab. 14,2 Millionen Menschen in Deutschland haben die beiden Medien im ersten Vierteljahr 2008 online konsumiert, ein Zuwachs von rund 38 Prozent.
Nur 36 Prozent der unter 20-Jährigen empfinden das persönliche Gespräch noch als die angenehmste Form, um sich mit anderen auszutauschen. Statt sich von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten, telefonieren sie lieber ausführlich, chatten oder schreiben sich E-Mails und SMS.
Cebit Datenmissbrauch und Fehlinformationen: Die Deutschen sehen das Internet durchaus kritisch, auch wenn sie es intensiv nutzen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie zur Internetnutzung.
Der Umsatz mit Festnetz-Internetzugängen soll im Jahr 2009 in Deutschland um 4,2 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro steigen. An der Erreichung des neuen Spitzenwertes werde auch die Weltwirtschaftskrise nichts ändern, so das Marktforschungsinstitut EITO. Der Geschäftskundenbereich ist aber rückläufig.
24 Millionen Deutsche nutzen Onlinebanking, dies sind zwei Millionen mehr als noch 2007. Damit erledigen 38 Prozent aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren ihre Bankgeschäfte im Internet. Vor fünf Jahren waren es 21 Prozent (13 Millionen Bundesbürger).