Der für den deutschen Markt angekündigte Kindle von Amazon wird knapp 190 Euro plus Importsteuer und Zollgebühren kosten. Laut einer aktuellen Umfrage sinkt die Kauflust der Deutschen ab einem Preis von über 200 Euro.
Computerspiele gehören für immer mehr Bundesbürger zum Alltag, das ist der Tenor einer neuen Marktstudie. Angeblich gehören die Games bereits zu den drei wichtigsten Medien bei Jugendlichen. Und es gibt Raum nach oben, denn im europäischen Ausland sind die Werte teils deutlich höher.
Tipp für Multiplayerfans: Am meisten Leidenschaft ist bei Matches gegen Unbekannte im Spiel - jedenfalls aus evolutionspsychologischer Sicht. Wissenschaftler haben anhand von Unreal Tournament herausgefunden, dass bei Partien mit Freunden deutlich weniger Testosteron in die Blutbahn gerät.
Das Drama um einen getöteten Mann in der Münchner S-Bahn sorgt dafür, dass Medien wieder sogenannte Killerspiele als Auslöser für Gewalt nennen. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie kommt zu anderen Schlüssen.
Fibre-To-The-Home, also Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung, sind in Deutschland rar. Angebote mit 1 GBit/s wie in Südkorea, Hongkong und Japan sind in Europa noch die Ausnahme, erklärte ein Vertreter des FTTH Council Europe. Schuld sei die Deutsche Telekom, die auf den FTTN/VDSL-Ausbau setze.
Die Bundesregierung hat es kaum geschafft, die digitale Kluft in Deutschland zu verringern. Auch Fördermittel sind bislang wenig abgerufen worden, räumt das Bundeswirtschaftsministerium ein.
Obwohl die TV-Kabelnetzbetreiber pro Monat 58.000 neue Breitbandkunden gewinnen können, bleibt die Branche im einstelligen Prozentbereich. Es soll aber verstärkt auf Angebote mit 100 MBit/s gesetzt werden.
Die Deutsche Telekom will beim Breitbandausbau in Deutschland nicht mit Auflagen belastet werden. Das hat Konzernchef René Obermann mit Blick auf die Bundestagswahl gefordert. Konkurrent Telefónica will bei der anstehenden Versteigerung der digitalen Dividende Beschränkungen für die D-Netz-Betreiber.
Glasfaserverbindungen unmittelbar in die Häuser gibt es in Deutschland noch so wenige, dass das Land es nicht in die Liste der Top Ten Europas schafft. Damit liegt die Bundesrepublik sogar noch hinter dem Zwergstaat Andorra.
Mit Domestic Trends will Google wirtschaftliche Entwicklungen anhand des Volumens thematisch passender Suchanfragen aufzeigen. Google hat aus den Daten 23 Indizes generiert, die Einblicke in die Entwicklung der jeweiligen Wirtschaftszweige erlauben.
2009 werden die Halbleiterhersteller über 17 Prozent weniger Umsatz machen als 2008. Das ist zwar ein tiefer Einbruch im Rahmen der Weltwirtschafts- und Finanzkrise, die Gartner-Marktforscher hatten aber Schlimmeres erwartet.
Jeder vierte Musiktitel in den USA wird mittlerweile über iTunes verkauft, melden die Marktforscher der NPD Group. Doch noch immer entfallen zwei Drittel der Umsätze auf CDs.
Bewerber werden von Firmen in Deutschland systematisch auf Meinungsäußerungen im Internet gescannt. Laut einer Meinungsumfrage, die die Verbraucherministerin beauftragt hat, werden Jobsuchende erst gar nicht eingeladen, wenn sie sich negativ über frühere Arbeitgeber äußern oder peinliche Partyfotos veröffentlichen.
Die Marktforscher von IDC haben ihre aktuelle Studie zum Linux-Markt vorgelegt. Darin sagen sie ein weiteres Wachstum im Linux-Markt voraus. 2013 soll der Umsatz mit Linux bereits bei 1,2 Milliarden US-Dollar liegen.
Viele Deutsche sind bereit, für hochauflösende Fernsehbilder ihren TV-Empfangskanal zu wechseln, meldet der Bitkom unter Berufung auf eine Onlineumfrage der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Noch aber hinkt Deutschland beim HDTV hinterher.
Die Linux Foundation hat eine aktualisierte Fassung ihrer Kernel-Studie herausgegeben. Darin haben Jonathan Corbet, Greg Kroah-Hartman und Amanda McPherson untersucht, von wem der Linux-Kernel geschrieben wird, wer die Entwicklung zahlt und wie schnell sie voranschreitet.
Rechenzentren verbrauchen sehr viel Strom und kosten damit viel Geld. Wissenschaftler in den USA haben eine Möglichkeit ersonnen, wie sich die Betriebskosten senken lassen: Eine Software soll den Internettraffic in die Rechenzentren leiten, an deren Standort der Strom gerade günstig ist.
Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gfk ist der Umsatzrückgang bei Flachbildfernsehern und Handys so stark, dass die gesamte Elektrogerätebranche darunter leidet.
Der Einsatz dynamischer Programmiersprachen wie Javascript und PHP bei Open-Source-Projekten nimmt zu. Unangefochten steht aber weiter C an erster Stelle. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des US-Unternehmens Black Duck.
Die Zahl der aktiven Autoren, die an der freien Enzyklopädie Wikipedia mitarbeiten, wächst nicht mehr so stark. Und diejenigen, die mehr als 1.000 Änderungen pro Monat in der Web-2.0-Plattform machen, haben immer öfter das letzte Wort: In der Zeit von 2005 bis 2008 stieg die Zahl ihrer monatlichen "Edits" von 1.740 auf 2.095.
Während für viele Smartphone-Besitzer die Nutzung des mobilen Internets zum Normalfall geworden ist, sieht es in der Welt des Handys noch anders aus. Aus Angst vor hohen Preisen bleiben viele Handynutzer, deren Endgeräte internetfähig sind, unterwegs lieber offline.
Dank Smartphones, Datensticks, E-Mail und Handy sind 73 Prozent der berufstätigen Internetnutzer auch außerhalb der Kernarbeitszeit für die Firma da. Aber auch die Möglichkeiten, aus privaten Gründen auf Telearbeit zu setzen, wachsen.
Obwohl kaum weniger Computer verkauft wurden, ging der Umsatz auf dem deutschen Markt um 25 Prozent zurück. Besonders lokale und mittelständische Branchenunternehmen leiden darunter.
In der PC-Branche scheint die Talsohle der Wirtschaftskrise durchschritten. Nach aktuellen Zahlen von Mercury Research konnten alle drei Hersteller von x86-Prozessoren im zweiten Quartal 2009 den Absatz steigern, er liegt nur noch wenig unter dem Vorjahresniveau.
Mit dem iPhone erwirtschaftet Apple überproportional viel Gewinn. Auf Apple entfielen 8 Prozent der Gesamteinnahmen im Handymarkt im ersten Halbjahr 2009 bei einem Gewinnanteil von 32 Prozent. Damit verdient Apple mit dem iPhone ähnlich gut wie mit Mac-Computern.
Twitter konnte seine Nutzerschaft im Juni 2009 fast verdoppeln. 83 Prozent kamen über andere Internetseiten, meist über Google, zu dem Microblogging-Dienst.
Der Trend hin zu DRM-freier Musik hat sich bislang nicht positiv auf den Musikmarkt ausgewirkt, meint der Bundesverband Musikindustrie. Das Auftreten neuer Anbieter wie Amazon, die ausschließlich Musik ohne Kopierschutz verkaufen, schon.
Im zweiten Quartal 2009 konnte Samsung im Unterschied zu Nokia bei den Handyverkäufen zulegen. Dadurch konnte Samsung zu Nokia aufschließen, auch wenn die Marktführerschaft des Branchenprimus aus Finnland nicht akut gefährdet ist. Insgesamt gingen die Absatzzahlen auch im zweiten Quartal dieses Jahres zurück.
Hierzulande wird der Versandhandel immer mehr zum Onlinehandel. Der Internetanteil am Gesamtumsatz der Warenversender überspringt erstmals die 50 Prozent. Trotz Krise gelingt eine Steigerung um 15 Prozent, was aber viel weniger ist als im Vorjahr.
Rund 72 Prozent aller deutschen Erwachsenen haben im zweiten Quartal 2009 das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo genutzt - 3 Prozent mehr als im ersten Quartal 2009. Das geht aus den von der Forschungsgruppe Wahlen veröffentlichten Strukturdaten zum Internet hervor.
Im zweiten Quartal 2009 wurden weltweit 68,1 Millionen PCs verkauft, das sind 5 Prozent weniger als im zweiten Quartal des Vorjahres, melden die Marktforscher von Gartner. Der Rückgang fällt damit geringer aus, als von Gartner zunächst erwartet, in der Region EMEA wurden allerdings 10,9 Prozent weniger PCs verkauft als im Vorjahr.
Um den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln, sollten sie ohne Akkus verkauft werden. Wenn diese verleast würden, sänken die Kosten für die Autos. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Kalifornien in Berkeley.
Die Onlinewerbung konnte im ersten Halbjahr 2009 zulegen, melden die Marktforscher von Nielsen Media Research. Sie verzeichnen einen Anstieg des Bruttowerbedrucks um 9,5 Prozent.
Der Digitalkameramarkt ist von der Krise voll erwischt worden: Innerhalb eines Jahres sanken die verkauften Stückzahlen um 26,2 Prozent. Das geht aus einer Untersuchung der Camera & Imaging Products Association (CIPA) hervor.
Informationstechnologie hat einen Anteil von 10,5 Prozent am gesamten Stromverbrauch in Deutschland, so eine Fraunhofer-Studie. Damit werden bisherige Prognosen übertroffen. Schuld sind vor allem Flachbildschirmfernseher, Computer und daran angeschlossene große Displays.
In Deutschland werden jedes Jahr mehr Naturwissenschaftler pensioniert als in den Beruf eintreten, hat eine Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ergeben. Hochschulen sollen sich deshalb darum kümmern, dass mehr Naturwissenschaftler einen Abschluss machen. Sonst sei die wirtschaftliche Zukunft des Landes gefährdet.
Gegenüber 2008 hat sich die Zahl der Projekte, die ihre Software unter der GNU General Public License v3 (GPLv3) lizenzieren, vervierfacht. Allgemein wird die Wahl der Open-Source-Lizenzen vielfältiger. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des US-Unternehmens Black Duck.
97 Prozent der Schüler in Deutschland nutzen im Jahr 2009 das Internet. Sie gehören laut (N)Onliner Atlas 2009 zu der Generation, die ein Leben ohne das Internet kaum noch kennt.
Während Mobiltelefone bei der Musikwiedergabe den MP3-Player weitgehend verdrängt haben, geht der Trend bei der Digitalkamera in die andere Richtung: Sinkende Preise bei digitalen Spiegelreflex- und Bridge-Kameras führen dazu, dass sich wieder mehr Konsumenten für reine Fotokameras entscheiden.
Das Beratungsunternehmen Telegeography befürchtet, dass in den kommenden Jahren die Bandbreite für den transatlantischen Datenverkehr knapp wird. Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen die gegenwärtigen Unterseekabel nicht mehr genug Kapazitäten bieten.
Musik- und Filmindustrie klagen seit Jahren, ihnen entstünden durch Filesharing hohe Verluste. Wissenschaftlich belegt ist das bisher nicht. Eine Studie zum Filesharing belegt hingegen, dass die Vielfalt der kulturellen Produktion in den Jahren nach Napster zugenommen hat.
Der weltweite Markt für den Verleih und Verkauf von Blu-ray- und DVD-Filmen ist 2008 um 3,6 Prozent auf 2,6 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Screen Digest hervor. Zwei Drittel des Umsatzes kamen aus dem Segment DVD, das insgesamt um fast 5 Prozent zurückging.
In Zukunft wird der Fachkräftemangel in der IT gewaltig werden. In zwei Drittel aller Hochschulen blieben im Fach Informatik in den vergangenen Semestern Plätze frei. Während 78 Prozent der Universitäten freie Studienplätze melden, sind es bei den Fachhochschulen nur 36 Prozent.
Computer sind gefährlich: Menschen überheben sich an ihnen, stoßen dagegen, fallen über sie oder liegen sogar darunter - und landen anschließend im Krankenhaus. Doch es gibt Hoffnung: Moderne Technik ist etwas weniger gefährlich.
Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes wollen Sozialwissenschaftler herausfinden, welche Chancen und Risiken Kinder und Eltern in der Internetnutzung sehen. Für die Studie wollen die Wissenschaftler tausende Interviews in fast allen EU-Ländern führen.
Der deutsche ITK-Markt kann 2009 trotz Weltwirtschaftskrise um 0,6 Prozent zulegen. Firmen geben mehr Geld für IT-Outsourcing aus. Software wird gekauft, um eine effizientere Nutzung von Hardwareressourcen zu ermöglichen. Mobile Datendienste können sogar 9,2 Prozent Wachstum generieren.
Handyhersteller können aufatmen. Nach einer kurzen Pause soll der Absatz in Deutschland wieder steigen. Infolge der Krise sollen 2009 voraussichtlich 5,2 Prozent weniger Geräte verkauft werden als 2008. Im vergangenen Jahr hatte der Markt noch um 4,4 Prozent zugelegt.
Eine Studie aus der Schweiz wartet mit Ergebnissen aus der Medienwirkungsforschung auf: Computerspiele führen dann zu mehr Gewalt bei Jugendlichen, wenn andere problematische Faktoren hinzukommen.
Linux auf dem Desktop wird im Geschäftsumfeld hauptsächlich eingesetzt, um die Kosten zu senken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Freeform Dynamics, die im Auftrag von IBM durchgeführt wurde. Dafür erweist sich die Migration meist als unproblematischer als vermutet.
Dank suggestiver Fragen kann viel belegt werden, auch, dass eine Mehrheit Netzsperren befürwortet. Werden die Fragen anders formuliert, ist das Ergebnis genau umgekehrt.