MySQL verstärkt seine Bestrebungen, Softwarekomponenten von Dritten in sein Datenbank-Management-System MySQL zu integrieren. Nach InnoBase sollen weitere Storage-Engines integriert werden. Mit "Falcon" entwickelt Jim Starkey für MySQL zudem eine neue Storage-Engine, die MySQL explizit für Web-2.0-Anwendungen anpreist.
Auch wenn MySQL nach dem Kauf von InnoBase durch Oracle deren Storage Engine InnoDB weiter nutzen darf, ist man bei MySQL ganz offenbar an Alternativen interessiert um nicht vom größten Konkurrenten abhängig zu sein. Gleich zwei neue Storage Engines für MySQL mit Transaktions-Unterstützung stehen offenbar in den Startlöchern.
Microsoft hat für den SQL Server 2005 ein Service Pack veröffentlicht, mit dem einige neue Funktionen in die Software Einzug halten. So erhält der aktuelle SQL Server durch das Service Pack 1 eine Datenbankspiegel-Funktion für den Production-Ready-Einsatz und die SQL Server Express Edition erhält mit SQL Server Management Studio Express eine grafische Bedienoberfläche.
Der Virtuoso-Server der Firma OpenLink ist ab sofort als Open Source verfügbar. Der Anbieter verspricht, dass Virutoso an sich verschiedene Serverfunktionen in einem einzigen Produkt vereint. So bietet Virtuoso Datenbankfunktionen, SOA-Unterstützung und einen NNTP-Server. OpenLink setzt auf eine Dual-Lizenzierung.
Noch in diesem Jahr will SAP auch die freie Datenbank MySQL unterstützen. MySQL soll für die Software des Walldorfer Konzerns bis Jahresende zertifiziert werden, berichtet LinuxWorld.com.au unter Berufung auf Shai Agassi, der bei SAP für die Produktentwicklung verantwortlich ist.
Mit der Storage-Engine InnoDB unterstützt die freie Datenbank MySQL auch Transaktionen, doch die Übernahme des InnoDB-Entwicklers InnoBase ließ Verunsicherung über die Zukunft der Symbiose aufkommen, läuft der bestehende Kooperationsvertrag zwischen Innobase und MySQL doch 2006 aus. Nun einigten sich MySQL und Oracle auf eine weitere Zusammenarbeit.
Mit der Qtopia Platform stellt Trolltech ein neues Produkt für Embedded Linux vor, das auf dem im Januar veröffentlichten Qtopia Core basiert. Qtopia Platform enthält auch eine neue Sicherheitstechnik. Zusätzlich stellt Trolltech eine neue Version der Qtopia Phone Edition für Mobiltelefone vor.
Mit ProClarity übernimmt Microsoft ein auf Analyse- und Visualisierungstechnologien spezialisiertes Unternehmen. Die Software von ProClarity arbeitet mit Microsofts Business-Intelligence-Plattform (BI) zusammen, zu der unter anderem der SQL Server 2005, der Office Business Scorecard Manager 2005, Excel und der SharePoint Portal Server gehören.
Im Mai 2005 war EnterpriseDB mit dem Ziel angetreten, Datenbank-Platzhirsch Oracle Konkurrenz zu machen. Dabei setzt EnterpriseDB auf die Open-Source-Software PostgreSQL, die das Unternehmen erweitert hat, so dass die Software kompatibel zu Oracles Produkten sein soll. Nun konnte EnterpriseDB einen namhaften Kunden und Geldgeber für sich gewinnen: Sony Online Entertainment.
"People-Ready" heißt die neue "Vision" aus dem Hause Microsoft, vorgestellt von CEO Steve Ballmer. Unter dem Credo will Microsoft im Laufe des kommenden Jahres eine Reihe von innovativen Lösungen in aktuellen und neuen Bereichen auf den Markt bringen, um Unternehmen erfolgreich zu machen. Um die Vision auch möglichst vielen näher zu bringen, will Microsoft 500 Millionen US-Dollar für Kommunikationsmaßnahmen in die Hand nehmen.
Mit SCAMP stellt SCO eine Basis für Webapplikationen vor, die sich aus OpenServer, Apache, MySQL, Perl und PHP zusammensetzt. Diese soll durch umfangreiche Unterstützung überzeugen und wurde in Zusammenarbeit mit MySQL AB erstellt.
Benannt nach einer spanischen Spezialität soll die Software Chorizo Sicherheitslücken in Webapplikationen finden. Zunächst ist Chorizo dabei auf PHP-Applikationen optimiert, Unterstützung für die Besonderheiten anderer Sprachen soll folgen.
Das freie Application-Framework Horde ist in Version 3.1 erschienen, die unter anderem verbessertes Caching bietet. Passwörter können nun nach einer vorgegebenen Zeit automatisch auslaufen und der HTML-Betrachter hat einen integrierten Phishing-Schutz. Horde 3.1 ist mit PHP 5.1 kompatibel und bietet Entwicklern einige neue Bibliotheken. Sechs Applikationen wurden ebenfalls in neuer Version veröffentlicht.
Mit der Version 5.1.7 verlässt MySQL 5.1 den Alpha-Status, ist die neue Vorabversion doch als Beta markiert. In der Version 5.1 wird MySQL mit zahlreichen neuen Funktionen aufwarten, darunter die Möglichkeit, Tabellen zu partitionieren, ein Plugin-API, eine zeilenbasierte Replikation und eine Ereignissteuerung.
MySQL hat die Firma Netfrastructure übernommen. Netfrastructure-Gründer und Firebird-Entwickler Jim Starkey wird künftig für die Schweden arbeiten. Er betont aber, sein Entschluss, zu MySQL zu gehen, sei keine Entscheidung gegen Firebird.
Oracle hat versucht, den Hersteller der Open-Source-Datenbank MySQL zu kaufen, erklärte MySQL-Chef Marten Mickos am Rande der Open Source Business Conference.
Oracle übernimmt mit Sleepycat den Entwickler der Berkeley DB. Die Open-Source-Datenbank erfreut sich vor allem im Embedded-Bereich großer Beliebtheit. Mit der Ankündigung bestätigt sich nur ein Teil des Gerüchts, dem zufolge Oracle Sleepycat, JBoss und Zend übernehmen werde. Zend hat jedoch mittlerweile offiziell dementiert, vor einer Übernahme durch Oracle zu stehen.
MySQL AB, der Hersteller hinter der gleichnamigen Open-Source-Datenbank, erhält in einer dritten Finanzierungsrunde eine Kapitalspritze von 18,5 Millionen US-Dollar.
Sleepycat hat eine neue Version der Berkeley DB Java Edition freigegeben, die den gleichzeitige Zugriffe auf eine Datenbank optimieren soll. Auch die Leistung der freien Datenbank soll verbessert worden sein.
Microsoft konnte im zurückliegenden Quartal einen Umsatz von 11,84 Milliarden US-Dollar und damit 9 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres erzielen. Das ist der bislang höchste Umsatz, den das Unternehmen jemals ausweisen konnte. Der Nettogewinn lag bei 3,65 Milliarden US-Dollar bzw. 0,34 US-Dollar pro Aktie, was einer fünfprozentigen Steigerung gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Eclipse Foundation hat Version 1.0 ihrer Web Tools Platform (WTP) angekündigt. WTP dient zur Entwicklung von J2EE- und Webapplikationen und liefert auch ein API für eigene Erweiterungen mit. Version 1.0 soll nun vor allem eine Plattform für Firmen bieten, die mit Eclipse Webanwendungen entwickeln möchten.
Software-Entwickler Chris Kings-Lynne will mehr Nutzer von PostgreSQL begeistern und zielt mit seinem Projekt "MySQL Compat" vor allem auf Nutzer von MySQL ab. Die Bibliothek soll PostgreSQL um MySQL-Funktionen erweitern, so dass auch Applikationen, die nur MySQL unterstützen, PostgreSQL nutzen können.
Pervasive Software will seine DTrace-Unterstützung für PostgreSQL als Open Source zur Verfügung stellen. Das von Sun für Solaris 10 entwickelte System DTrace erhält so eine Schnittstelle für die Überwachung der Datenbank-Engine PostgreSQL, was ein Fein-Tuning der Software-Einstellungen ermöglichen soll.
Microsoft hat mit dem Windows Server 2003 R2 eine neue Auflage seines Serverbetriebssystems in die Produktion geschickt - es wird sowohl für x86- als auch für 64-Bit-Systeme angeboten. R2 basiert dabei auf dem Windows Server 2003 mit dem Service Pack 1 und bringt eine Reihe neuer Funktionen mit.
Microsoft hat seine Customer-Relationship-Management-Lösung Dynamics CRM in der Version 3.0 veröffentlicht. Die Software richtet sich an Unternehmen jeder Größe und soll Unterstützung in den Bereichen Marketing und Sales bieten.
Mit MySQL 5.1.3 ist jetzt eine erste Alpha-Version der kommenden MySQL-Generation erschienen. Die erste Vorabveröffentlichung wartet dabei mit neuen Funktionen auf - allen voran die Möglichkeit, Tabellen zu partitionieren.
Die Apache Software Foundation hat ihren Webserver Apache in der Version 2.2.0 veröffentlicht. Die neue Version bringt zahlreiche neue Funktionen mit. Die Entwickler versprechen zudem einen deutlichen Leistungzuwachs gegenüber Apache 2.0.x.
Sleepycat erweitert mit der Version 4.4 seine Berkeley DB um neue Funktionen. Die Open-Source-Datenbank wartet unter anderem mit neuen Replikationsfunktionen auf.
Wiederholt hatten Sun-Manager durchblicken lassen, Sun wolle sein Betriebssystem um ein Datenbank-Management-System erweitern. Die Wahl fiel dabei auf PostgreSQL, das nun mit Solaris 10 von Sun ausgeliefert wird. OpenSolaris wurde zugleich um das 128-Bit-Dateisystem ZFS erweitert.
IBM hat heute erstmals eine Vorschau auf die nächste Generation seiner Datenbank DB2 gegeben, die unter dem Codenamen "Viper" entwickelt wird. Diese soll sowohl mit relationalen Daten als auch mit XML umgehen können.
Citrix Systems hat das US-Unternehmen Teros übernommen, das Sicherheitslösungen für Webanwendungen entwickelt. Citrix will damit seine Netscaler-Produkte mit neuen Sicherheitsfunktionen ausstatten. Die Übernahme von Netscaler hatte Citrix im August 2005 abgeschlossen.
Die Version 5.0 des freien Datenbank-Management-Systems MySQL stößt offenbar auf großes Interesse. MySQL zählte rund eine Million Downloads der Software in den ersten drei Wochen nach Veröffentlichung am 24. Oktober 2005.
Die neue Version der PHP-Entwicklungsumgebung Zend Studio integriert Subversion, verbessert die Unterstützung für Datenbank-Server sowie von Web-Services. Darüber hinaus sollen verschiedene andere Funktionen die Produktivität der Entwickler steigern.
Mit EzRollBack 1.0 bietet das US-Softwarehaus XLink eine Freeware, mit der kontinuierlich der Zustand einer Vielzahl von Dateien auf einem Windows-Rechner überwacht wird. Dies erlaubt im Falle einer versehentlichen Datenlöschung oder einer ungewollten Datenüberschreibung die Wiederherstellung der betreffenden Dateien.
Das freie, objektrelationale Datenbank-Managementsystem PostgreSQL wurde in Version 8.1 mit über 120 neuen Funktionen veröffentlicht. Dabei unterstützt PostgreSQL unter anderem die Authentifizierung über Rollen, die den Unterschied zwischen Nutzern und Gruppen aufheben. Per "Two-Phase Commit" lassen sich zudem Transaktionen auf mehreren Servern ausführen. Nicht zuletzt die Geschwindigkeit der neuen Version soll gesteigert worden sein.
Microsoft will zum kommenden BizTalk Server 2006 kostenlos 16 zusätzliche Applikations- und Technikadapter erweitern. Die Enterprise- und Standard-Edition soll so unter anderem mit Systemen von Oracle und dessen Töchtern PeopleSoft und Siebel zusammenarbeiten.
Sleepycat Software verspricht für Version 2.2 der Berkeley DB XML eine Leistungssteigerung von teilweise bis zu 500 Prozent. Neben einer neuen Index-Suchfunktion unterstützt die native XML-Datenbank darüber hinaus die Entwürfe zu XQuery 1.0 und XPath 2.0 vom April 2005.
Microsoft hat die Ergebnisse für sein erstes Geschäftsquartal 2005/2006 veröffentlicht. Die Umsätze des Unternehmens stiegen um 6 Prozent auf 9,74 Milliarden US-Dollar verglichen mit 9,19 Milliarden US-Dollar im Vorjahresvergleichszeitraum.
Microsoft hat drei neue Zertifizierungen geschaffen, die 2006 zuerst für die noch nicht veröffentlichten Produkte Visual Studio 2005 und SQL Server 2005 angeboten werden. Kunden sollen so optimal auf die neuen Techniken vorbereitet werden.
Der schwedische Software-Hersteller MySQL hat seine gleichnamige Datenbank in der Version 5.0 für den produktiven Einsatz freigegeben. Wiederholt hat MySQL darauf hingewiesen, dass MySQL 5.0 das bedeutendste Upgrade in der zehnjährigen Firmengeschichte darstellt. Die neue Version unterstützt unter anderem "Stored Procedures", Trigger, Views, Cursor und komplexe Transaktionen über mehrere Datenbanken hinweg.
Als Ergänzung für Microsofts Office-Paket hat Redmond die Software "Business Scorecard Manager 2005" angekündigt, um "Business Intelligence"-Funktionen in die Office-Software zu integieren. Auf diesem Wege lassen sich Geschäftsdaten wie Verkaufs- und Absatzzahlen mit den Sollvorgaben eines Unternehmens auf einfache Weise vergleichen, verspricht der Hersteller.
Das finnische Unternehmen Innobase, Entwickler des Tabellenformats InnoDB für die freie Datenbank MySQL, gehört künftig zu Oracle. Mit dem Schritt wolle man die Unterstützung von Open Source verstärken, so Oracle.
Wieder einmal nährt Sun selbst die Gerüchte, das Unternehmen plane ein eigenes Datenbankprodukt. Schon im Februar 2005 hatte Sun-CEO Scott McNealy indirekt auf eine "Sun DB" hingewiesen, nun ist es Suns Vize-Präsident John Loiacono, der PostgreSQL ins Spiel bringt.
JBoss und Microsoft wollen zusammenarbeiten, um das freie, auf Java basierende "JBoss Enterprise Middleware System" besser auf Windows Server abzustimmen und die Windows-Unterstützung durch JBoss auszubauen.
MySQL hat einen ersten Release-Candidate für sein freies Datenbank-Management-System MySQL 5.0 veröffentlicht. Aus Sicht des Herstellers nähert sich MySQL damit seinem wichtigsten Release, wartet die Version doch mit einigen neuen Funktionen auf, die MySQL im Vergleich zur Konkurrenz fehlen.
Für die freie Anti-Spam-Software SpamAssassin, die mittlerweile unter dem Dach der Apache Software Foundation entwickelt wird, ist mit der Version 3.1.0 ein neues "Major-Update" erschienen. SpamAssasin kombiniert verschiedene statistische und heuristische Tests, um Spam zu identifizieren und wartet in der Version 3.1 mit zahlreichen neuen Funktionen auf. Unter anderem gibt sich die Software flexibler und soll besser skalieren.
Auf die Namen "Atlas", "LINQ" und "Everywhere" hören die drei neuen Plattform-Technologien, die Microsoft auf Microsofts Professional Developers Conference (PDC) vorstellte. Mit Atlas bietet Microsoft ein Framework für Web-Applikationen nach dem AJAX-Prinzip.
MySQL will mit seiner neuen "Archive Storage Engine" für MySQL 5.0 eine Antwort auf steigende Datenvolumen geben. Die neue Storage-Engine stellt eine Alternative zu komprimierten MyISAM-Tabellen dar und verspricht gegenüber diesen erhebliche Vorteile.
Microsoft-Kenner Paul Thurrott will an Microsofts geplante Release-Termine nicht nur von Windows Vista herangekommen sein. Laut Thurrott plant Microsoft die Veröffentlichung von Windows Vista für den 15. November 2006, die Beta 2 soll noch in diesem Jahr erscheinen.
Vor einem Jahr angekündigt, jetzt kurz vor der Markteinführung: Intels bisher als "Vanderpool" bekannte Virtualisierungstechnologie wusste auf dem IDF in eindrucksvollen Demonstrationen zu überzeugen. Intel-Vize Pat Gelsinger beförderte per Mausklick einen virtuellen Server auf eine andere physische Maschine.