Eine Klage eines Anwenders in den USA soll beweisen, dass Symantec seine kostenlosen Testversionen als Scareware verbreitet. Eine indische Hackergruppe, die den Quellcode früherer Versionen erbeutete, will ihn zur Unterstützung des Klägers veröffentlichen.
Über Steam wird das Rollenspiel Mass Effect 3 nicht erhältlich sein, stattdessen ist zur Registrierung zwingend ein Origin-Nutzerkonto nötig. Bioware betont, dass die deutschen Gesetzesvorgaben eingehalten werden und will Spyware-Vorwürfe durch ein technisches Detail entkräften.
Der Kampf zwischen Modern Warfare 3 und Battlefield 3, Datenpannen beim Playstation Network, neue Konsolen und Handhelds und zum Schluss mit Skyrim ein Rollenspiel für die nächsten paar Monate: Das Spielejahr 2011 verlief ganz anders als erwartet - und viel spannender.
Nach Gesprächen mit Vertretern der Spielerszene äußert sich EA Deutschland mit einer offiziellen Erklärung zu Origin. Das Unternehmen will an der Software festhalten, sie aber verbessern - angeblich im Dialog mit Gamern.
Die Linux-Distribution Untangle 9.1 ist erschienen. Das System zum Sichern eines Netzwerkes nutzt nun für fast alle Anwendungen JSON-Konfigurationsdateien, statt die Einstellungen in einer Postgresql-Datenbank zu speichern.
Greift der Client von Origin auf "Origin-data only" zu oder scannt er die Festplatte des Nutzers? Selbst ein runder Tisch bei Electronic Arts hat keine endgültige Klarheit über den zentralen Punkt der Diskussionen um die DRM-Software gebracht. EA hat nun zugesagt, die Software zu prüfen.
Carrier IQ könnte auch auf Android-Geräten installiert sein, die in Deutschland gekauft wurden. Mit Hilfe der Applikation "Voodoo Carrier IQ detector" konnte Golem.de Hinweise darauf auf zwei Geräten feststellen.
Erneut entfacht Electronic Arts mit seinem Onlineportal Origin Ärger: Als problematisch eingestufte Kommentare können offenbar nicht nur zu einer Sperre im Forum führen, sondern auch zum Totalverlust etwa von Battlefield 3.
Cracker haben eine alternative Exe-Datei für Battlefield 3 erstellt, mit der sich das rechtlich umstrittene Onlineportal Origin umgehen lässt. Sowohl die Kampagne als auch der Multiplayermodus funktionieren damit angeblich - noch.
Der Endbenutzer-Lizenzvertrag (Eula) von Origin weitet sich zum Fiasko für die deutsche Niederlassung von Electronic Arts aus. Zwischenzeitlich hatte Media Markt seine Kunden beim Kauf von Battlefield 3 vor den Bestimmungen des Onlineportals gewarnt.
Lange Passagen hat EA in der neuen Fassung des Endbenutzer-Lizenzvertrags (Eula) von Origin gestrichen, andere stark überarbeitet. Damit reagiert das Unternehmen offensichtlich auf Vorwürfe, bei der Software handele es sich um Spyware - kritische Spieler werden trotzdem nicht zufrieden sein.
Gamescom G-Data bietet bald eine Sicherheitssoftware für Windows-basierte Heimserver. Damit lassen sich auch bis zu fünf weitere PCs schützen.
Der Activity-Log-Manager Zeitgeist zeichnet sämtliche Aktivitäten von Nutzern auf. Damit diese nicht ausspioniert werden können, arbeiten die Zeitgeist-Entwickler an einer automatisierten Verschlüsselung der Log-Datenbanken.
Skype eignet sich nicht für sichere Kommunikation von Demokratieaktivisten in Diktaturen. Das hat der Security-Chef des Unternehmens erklärt. Viele ägyptischen Aktivisten hatten an die Sicherheit von Skype geglaubt.
Die Anti-Virus-Software F-Secure Anti-Virus gibt es nun auch für Mac OS X. Bisher gab es sie nur für Windows.
Apple wird wegen der heimlichen Weitergabe von Nutzerdaten an Werbenetzwerke verklagt. Apps auf Apple-Endgeräten und Android-Smartphones leiten ungefragt Daten zum Aufenthaltsort des Nutzers und Angaben zu Alter und Geschlecht weiter.
Kinder und Jugendliche sind laut einer Studie umso unvorsichtiger im Internet, je besser sie über Sicherheit Bescheid wissen. Weniger illegale Seiten besuchen diejenigen, deren Eltern gut aufpassen.
Sicherheitsforscher haben stichprobenartig den Datenverkehr 30 beliebter Android-Applikationen überwacht. Ein Teil der Applikationen hat vertrauliche Informationen wie Geodaten, Handy-, Geräte- oder SIM-Kartennummern ausgelesen und an den Hersteller übermittelt. Der Nutzer bekommt davon in der Regel nichts mit.
Thomas de Maizière will verschlüsselte Kommunikation am Computer mit Spyware überwachen lassen. Bevor ein per Voice-over-IP geführtes Gespräch verschlüsselt wird, sollen die Daten abgefangen werden. Zudem will der Innenminister die befristeten Anti-Terror-Gesetze verlängern.
Ab Anfang Oktober 2010 wird es Microsofts kostenlose Sicherheitslösung Security Essentials auch für kleine Unternehmen geben. Bislang ist die Windows-Software nicht für den kommerziellen Einsatz freigegeben.
Die Opensource-DVD bietet seit 2006 eine große Sammlung von quelloffenen Windows-Programmen. Die 20. Ausgabe der DVD kommt mit einer neuen Suchfunktion, vielen Updates und einer zusätzlichen Spiele-DVD.
In Android können Rootkits auf Hardwareebene installiert werden. Sie bleiben dabei unentdeckt und ermöglichen den Zugang zu E-Mails und SMS-Texten sowie zu integrierten Kameras, Mikrofonen und GPS-Modulen. Selbst Telefonate könnte ein Angreifer über ein gekapertes Smartphone tätigen.
Dell geht davon aus, das nur wenige Austausch-Mainboards mit Malware infiziert sind. Vor wenigen Tagen hatte ein Dell-Mitarbeiter im Forum einem Kunden gegenüber bestätigt, das Spyware in der Konfigurationssoftware von Mainboards der Server-Reihe Poweredge R410 ausgeliefert worden war.
Dell hat eine Warnung an Kunden ausgegeben, die den Poweredge R410 Rack Server verwenden: In der Firmware des Mainboards, das auch eine Konfigurationssoftware mitbringt, hat sich Spyware eingenistet.
Jeder vierte E-Mail-Nutzer öffnet Spam-Nachrichten und ein Drittel der deutschen E-Mail-Nutzer hält sich für Sicherheitsexperten. Das geht aus einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Ipsos im Auftrag der Message Anti-Abusing Working Group (MAAWG) hervor.
Es war abgefeimt, wie Hacker in Googles Systeme eindrangen: Zuerst bekamen sie heraus, wer im Unternehmen Zugang zu den relevanten Systemen hatte. Dann suchten sie in sozialen Netzen nach deren Kontakten und schoben den Mitarbeitern als deren Kontakt getarnte Spionagesoftware unter.
Cisco kauft den SaaS-Anbieter Scansafe. Die Produkte sollen mit denen von Ironport kombiniert werden, das Cisco schon vor einigen Jahren erworben hat.
Der kostenlose Virenscanner AVG Free 9.0 steht zum Download bereit. Die neue Version erhielt eine verbesserte Scanengine sowie eine optimierte Abwehr von Phishing-Angriffen.
Die EU-Kommission hat herausgefunden, dass die Mitgliedsstaaten zwar Gesetze gegen Spamversender erlassen haben, sie aber zu wenig anwenden. Nun soll EU-weit das Telekommunikationsrecht geändert werden, Viviane Reding drängt auf härtere Strafen.
Die Sicherheitssoftware AVG Internet Security ist ab sofort in der Version 9.0 verfügbar. Sie verfügt über einen optimierten Virenscanner sowie eine verbesserte Firewall. Insgesamt soll die Software schneller arbeiten und weniger Ressourcen verbrauchen.
Microsoft sieht sich wegen seines Anti-Piraterie-Programms WGA in den USA mit einer Sammelklage konfrontiert. Dem Softwarehersteller wird vorgeworfen, die eigentliche Funktion von Windows Genuine Advantage (WGA) absichtlich zu verschleiern und die Nutzer auszuspionieren.
Die US-Justizbehörden haben einen 28-jährigen Amerikaner und zwei Russen wegen des Datendiebstahls beim US-Zahlungsdienstleister Heartland Payment Systems erhoben. Der Hauptangeklagte aus Florida soll neben dem spektakulären Heartland-Hack noch für weitere vergleichbare Fälle verantwortlich sein.
Microsoft hat eine Liste von zehn Programmen veröffentlicht, die mit dem kommenden Service Pack 2 für Windows Vista und Windows Server 2008 Probleme verursachen. Für die meisten Anwendungen haben die Hersteller der Software aber Lösungen geschaffen, darunter auch für den Virenscanner von Avira.
Microsoft hat ein Dokument zum Logo-Programm für Windows 7 veröffentlicht. Damit erhalten Entwickler erste Hinweise, welche Anforderungen ihre Software erfüllen muss, um das Windows-7-Logo zu erhalten. Außerdem steht ein Alpha-Toolkit zum Ausprobieren bereit.
Linksys bietet für einen Teil der eigenen Routerprodukte einen Schutz gegen Schadsoftware an. Der Router sichtet den Internetverkehr und schaltet so potenzielle Bedrohungen aus, bevor diese ins interne Netzwerk gelangen können.
Böse Falle für Autobesitzer in den USA: Trickbetrüger lockten vermeintliche Falschparker auf eine Website, auf der diese sich Bilder ihres Vergehens abrufen sollten. Doch statt der Bilder von Verkehrsdelikten gab es einen Virus für den heimischen Computer.
Kunden des US-Zahlungsdienstleisters Heartland Payment Systems haben eine Sammelklage gegen das Unternehmen eingereicht. Die Kläger waren durch eine massive Sicherheitslücke in den Computersystemen des Unternehmens geschädigt worden. Vergangene Woche machte Heartland sie bekannt.
Computerforensiker haben bei einem Unternehmen, das Kreditkartentransaktionen abwickelt, eine Schadsoftware entdeckt, die Daten ausgespäht und verschickt hat. Der Betrug war zwei Kreditkartenprovidern aufgefallen.
Nun ist es so weit: Microsoft bringt einen kostenlosen Virenscanner auf den Markt. Die Hersteller von Antivirenlösungen wird dieser Schritt nicht begeistern.
AVG Free steht in der aktuellen Version 8.0 nun auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Bislang gab es den kostenlosen Virenscanner für Windows ausschließlich mit englischsprachiger Oberfläche. AVG Free 8.0 war im April 2008 veröffentlicht worden.
Gegen den Kopierschutz von Spore haben sich Spieler mit vielfältigen Protesten gewehrt. Die zeigen offenbar Wirkung: Electronic Arts hat sich jetzt zu dem Thema geäußert und geht auf einige der Forderungen ein. Allerdings will das Unternehmen grundsätzlich am System der Onlineaktivierungen festhalten.
Der Hersteller von Sicherheitssoftware Symantec kauft den australischen Konkurrenten PC Tools. Während sich die meisten Produkte überlappen, hat es Symantec offenbar auf PC Tools' starke Position in Schwellen- und Entwicklungsländern abgesehen.
In den USA bietet Microsoft ein Paket aus Office und Windows Live OneCare zum Abonnement an. Was zuvor unter dem Codenamen Albany getestet wurde, gibt es in den USA als Microsoft Equipt bald regulär für Endkunden.
Ein Gericht im US-Bundesstaat Florida hat einen 21-Jährigen zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren und einer Schadensersatzzahlung von 65.000 US-Dollar verurteilt. Der Angeklagte hatte Computer eines Unternehmens in sein Botnetz eingebunden und so das Unternehmensnetz schwer geschädigt.
Der US-Kongressabgeordnete Frank Wolf hat Einbrüche in Computer von mehreren seiner Mitarbeiter sowie in die Computer von Kollegen festgestellt. Die Angreifer vermutet er in China und glaubt, der Grund für die Angriffe sei sein Einsatz für die Menschenrechte.
In der Auseinandersetzung zwischen dem Adware-Anbieter Zango und Kaspersky über die automatische Beseitigung von Zangos Adware bekommt der Sicherheitsspezialist Unterstützung von der Business Software Alliance (BSA) und der Electronic Frontier Foundation (EFF).
Yahoo hat die eigene Suchmaschine um eine neue Sicherheitsfunktionen ergänzt, um Nutzer vor dem Besuch schadhafter Webseiten zu schützen. Auch die Abwehr von Spam-Seiten ist damit möglich. Die SearchScan genannte Technik setzt auf McAfee-Verfahren und ist bereits in die deutsche Yahoo-Suche als Beta-Version integriert.
Der Werbedienstleister Phorm will mit seiner OIX-Plattform das lukrative Geschäft mit Onlinewerbung revolutionieren. Verträge mit Internetprovidern erlauben Phorm dazu den direkten Zugriff auf den Klick-Stream der Anwender.
Die Statistiker der EU haben die Europäer nach ihrem Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien befragt. Danach haben immerhin mehr als die Hälfte der europäischen Haushalte Zugang zum Internet, die meisten sogar über Breitband. Deutliche Mängel gibt es jedoch bei der Kompetenz im Umgang mit dem Internet. Wird es technisch anspruchsvoller, müssen viele passen. Die Nordlichter schlossen dabei in vielen Disziplinen am besten ab.
Microsoft hat sein Sicherheitspaket "Windows Live OneCare" überarbeitet, so dass sich damit in der neuen Version ganze Heimnetze absichern lassen. Das im Rahmen eines Abonnements vertriebene Softwarepaket für Windows Vista umfasst unter anderem Viren-, Spyware- und Phishing-Schutz sowie eine Firewall.