Corel bietet in den USA eine Konkurrenz zu Microsofts Outlook an und will so wieder verstärkt im Office-Bereich aktiv werden. Bislang war die Software WordPerfect Mail nur im Paket mit der Office-Lösung aus dem Hause Corel zu haben. Neben der E-Mail-Funktion deckt das Programm Funktionen zur Adress- und Terminverwaltung ab.
Das Verwaltungsgericht Köln hat das Einschreiten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post gegen die Versendung unerwünschter Werbefaxe für rechtmäßig erklärt (Az.: 11 L 765/05). Zuvor hatte ein Versender derartiger Traktate gegen diese Praxis geklagt.
Mit OpenID hat Brad Fitzpatrick, Gründer des Blog-Anbieters LiveJournal.com, ein offenes und dezentrales Identitätssystem ins Leben gerufen. Nutzer sollen sich so auf unterschiedlichen Webseiten einloggen können, ohne dort einen eigenen Account anlegen zu müssen, z.B. um einen Kommentar in einem fremden Blog zu hinterlassen.
Vertreter der Volksrepublik China haben in einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit des britischen Botschafters Christopher Hum und des US-Außenhandelkommissars Jon Leibowitz eine internationale Anti-Spam-Vereinbarung unterzeichnet. Die Initiative gegen Spam nennt sich der "London Action Plan on Spam Enforcement Collaboration".
Mit einer besonderen Marketing-Aktion machen derzeit H+BEDV Datentechnik, eleven und godot auf sich aufmerksam. Wer einen "Security PASS"-Server der Unternehmen einsetzt und eine E-Mail bekommt, die fälschlicherweise von dem Gerät als Spam eingestuft wird, erhält für jede dieser so genannten "False Positives" 500,- Euro.
Das recht junge österreichische Unternehmen Proxmox bietet auf Basis von Debian eine spezielle Linux-Distribution für Mail-Gateways an. Das System verfügt dazu über umfangreiche Spam- und Virenfilter und wird in einer freien sowie einer kommerziellen Variante angeboten.
Im Januar hat Microsoft begonnen, die Anti-Spam-Technik Sender ID Framework (SIDF) bei Hotmail einzuführen, obwohl der Versuch einer Standardisierung zuvor an Microsofts eigenen Patentansprüchen gescheitert war. Nun will Microsoft das System offenbar im Alleingang durchsetzen, denn demnächst sollen alle E-Mails an Hotmail-Nutzer, die ohne Sender ID kommen, für die Hotmail-Nutzer sichtbar markiert und damit als potenzieller Spam ausgewiesen werden.
Nachdem Microsoft die Übernahme des Antivirenherstellers Sybari abgeschlossen hat, wird ein Großteil der Antivirenprodukte wie bisher weitergeführt. Die Antigen-Produktlinie für Unix und Linux wird jedoch eingestellt, so dass die Weiterführung nur die Applikationen für Microsoft-Systeme betrifft.
T-Online überarbeitet seine DSL-Tarife und senkt die Preise ab dem 4. Juli 2005 um teilweise mehr als 60 Prozent. Künftig will T-Online vier DSL-Tarife anbieten und mit der neuen Struktur das Angebot einfacher und transparenter gestalten.
Die Liberty Alliance will mit einem neuen Team Schnittstellen-Spezifikationen für Content Messaging, d.h. unter anderem für SMS (Short Message Service) und MMS (Multimedia Messaging Service), erarbeiten. Die Spezifikationen sollen beispielsweise zum Kauf von Klingeltönen genutzt werden können.
Das Kolab-Projekt hat jetzt seinen Groupware-Server Kolab 2 veröffentlicht, der als Ersatz für Microsoft Exchange unter Linux positioniert wird. Über die Software können Nutzer ihren E-Mail-Verkehr abwickeln sowie Termine, Kontakte und Aufgaben verwalten, ohne ständig online sein zu müssen.
Wie Microsoft mitteilte, hat das Unternehmen bereits am 1. Juni 2005 eine Unterlassungs- und Schadensersatzklage wegen Spam-Versands und Markenverletzung gegen ein in Nordrhein-Westfalen ansässiges Unternehmen eingereicht. Nach Auffassung von Microsoft ist der Geschäftsführer des beklagten Unternehmens für zahlreiche Spam-Aktionen aus der jüngsten Vergangenheit verantwortlich.
Lange hat es gedauert, viel länger als geplant, doch nun hat das Debian-Team nach rund drei Jahren seine freie Linux-Distribution Debian GNU/Linux in der Version 3.1 alias "Sarge" veröffentlicht. Das freie Betriebssystem läuft auf insgesamt elf Prozessor-Architekturen, enthält unter anderem die Desktop-Umgebungen KDE, GNOME und GNUstep, entspricht dem Filesystem Hierarchy Standard (FHS) 2.3 und unterstützt Software, die im Hinblick auf die Linux Standard Base (LSB) entwickelt wurde.
Microsoft bietet ab sofort mit "MSN Postmaster" und "Smart Network Data Services" zwei neue Dienste an, die helfen sollen, Spam zu vermeiden. Während die Website MSN Postmaster Informationen für E-Mail-Versand und Spambekämpfung enthält, bietet das Smart Network Data Services Informationen zur Charakteristik der an Hotmail gesendeten E-Mails sowie aus welchen Netzen diese kommen und wie Spam-Filter auf die E-Mails reagieren.
Das auf E-Mail-Sicherheit spezialisierte Unternehmen CipherTrust informiert mit dem ZombieMeter in Echtzeit über die Aktivität von Zombie-Netzen, also Netzen von gekaperten und zum Spam-Versand missbrauchten Rechnern.
Die US-Wettbewerbsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) will zusammen mit 35 Partnern aus den Regierungen von 20 Ländern gegen "Spam Zombies" vorgehen, also gegen mit Würmern und Viren befallene Heim-PCs, die zum Versand von Spam missbraucht werden. Mit der Möglichkeit, Spam durch diese so genannten Bot-Netze von Zombie-Rechnern zu routen, können Spammer den Ursprung ihrer E-Mails verschleiern.
Über das US-Patent- und Markenamt hat sich ein US-Lebenmittelkonzern die Bezeichnung "Spam" für herunterladbare Software schützen lassen. Der US-Konzern Hormel Foods könnte damit Anbieter von Anti-Spam-Software verklagen, wenn diese gegen die Namensrechte verstoßen.
Eine befürchtete Mutation des Wurms Sober.P wird vorerst nicht eintreten. Seit dem Pfingstwochenende sorgte eine durch Sober.P ausgelöste Welle rechter Spam-Propaganda vor allem bei zahlreichen deutschen Nutzern für überfüllte Postfächer. Am heutigen 23. Mai 2005 endet zwar der Spam-Versand, aber nun versucht der Wurm, Programmcode nachzuladen - bisher allerdings ohne Erfolg.
Seit dem Pfingstwochenende sorgt eine Welle rechter Spam-Propaganda nach wie vor für überfüllte Postfächer. Wenn es nicht die Spam-Nachrichten selbst sind, verursachen die Rückläufer á la "Delivery Failure" eine entsprechende Netzlast. Dieser Spuk wird am Montag, dem 23. Mai 2005, endlich ein Ende finden, allerdings könnte dann ein neuer Angriff bevorstehen.
Nach anderen Instant-Messaging-Clients wird auch der Yahoo Messenger künftig mit Funktionen für Internet-Telefonate bestückt, eine Beta-Version steht zum Download bereit. Außerdem wurden ein Fotoalbum integriert und der Schutz vor Spam-Nachrichten verbessert.
Ein Flut von E-Mails mit Nazi-Propaganda in deutscher Sprache überschwemmte am Pfingstwochenende die Postfächer vieler E-Mail-Nutzer. Schuld ist offenbar eine Neuauflage des Sober-Wurms.
Im Rahmen des laufenden Beta-Tests des neuen AOL Instant Messengers hat AOL Inc. einen kostenlosen E-Mail-Dienst gestartet, über den man auf ein Postfach mit einer Kapazität von 2 GByte zugreifen kann. Auch wenn AOL Inc. "AIM Mail" an den Einsatz des AOL Instant Messenger gebunden sehen will, lässt sich das Postfach mit passendem AIM-Anmeldenamen auch ohne den Instant-Messenger nutzen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will IT-Verantwortlichen mit der Studie "Antispam-Strategien - Unerwünschte E-Mails erkennen und abwehren" einen Überblick über alle Aspekte zur Entwicklung einer individuellen Antispam-Strategie an die Hand geben.
Nun kommen auch deutsche Nutzer der kostenlosen Version des Web-Mail-Dienstes Yahoo! Mail in den Genuss von 1 GByte Speicherplatz im elektronischen Postfach, nachdem in den USA schon im April 2005 aufgestockt wurde. Außerdem setzt Yahoo nun eine erweiterte Version seiner DomainKeys-Funktion ("DomainKeys Indicator") ein, um dem Nutzer zu helfen, E-Mails mit gefälschten Absenderadressen leichter zu erkennen und zeigt die dazu nötigen Informationen an.
Das Ausspähen von Kunden-Passwörtern per Phishing - also z.B . mit Massenmails und gefälschten Webseiten - soll nach der Forderung des Branchenverbandes Bitkom unter Strafe gestellt werden.
Das Windows-CE-basierte Spiele-Handheld Gizmondo soll im Mai 2005 europaweit erhältlich sein, nachdem das Gerät im März in Großbritannien auf den Markt kam. Neben einem Vollpreisgerät wird auch eine günstigere, da täglich mit Werbung bespielte Version angeboten; technisch sind beide Gizmondo-Handhelds aber identisch und bieten Gaming-, Musik-, Film-, Messaging-, Digitalkamera und GPS-Funktionen.
In den USA hat AOL damit begonnen, Phishing-Webseiten automatisch abzuweisen, um Kunden nicht in die Gefahr zu bringen, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden, berichtet das Wall Street Journal. Ob eine entsprechende Funktion auch bei AOL Deutschland geplant ist, ist derzeit nicht bekannt.
Das geplante Anti-Spam-Gesetz der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bisher als unzureichend kritisiert und auch nach einer Expertenanhörung des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestags lassen Dr. Martina Krogmann, Internetbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Ursula Heinen, die Verbraucherschutzbeauftragte der Fraktion, kein gutes Haar an dem Entwurf.
Novells Suse Linux 9.3 wurde schon auf der CeBIT 2005 angekündigt, kommt aber erst jetzt in den Handel. Mit dabei ist die Virtualisierungstechnik Xen, mit der sich mehrere Betriebssysteme parallel auf einem Rechner nutzen lassen.
Auch die Server-Variante von "Tiger" soll am Freitag, den 29. April 2005, erscheinen und über 100 Open-Source-Projekte zusammenfassen. Insgesamt soll der Tiger-Server rund 200 Neuerungen bieten, darunter native Unterstützung für 64-Bit-Anwendungen, einen iChat-Server für verschlüsseltes Instant Messaging und Videokonferenzen in Unternehmen, einen Weblog-Server für die Veröffentlchung von Weblogs sowie die Cluster-Software Xgrid.
Viele Mail-Empfänger klicken einer Studie von Mirapoint und dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Radicati Group zufolge regelmäßig auf Links in Spam-Nachrichten. Zudem hat die Untersuchung ergeben, dass sogar 10 Prozent bereits per Spam beworbene Waren gekauft haben.
Die deutschen Netzwerk-Forscher des "German Honeynet Project" sind mit eigenen Spionage-Programmen in Botnets eingedrungen, um diese zu erforschen. Ihr Wissen und ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse stehen in einer Dokumentation der Experimente zum Download bereit.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat jetzt eine Fax-Nummer und E-Mail-Adresse eingerichtet, an die sich durch unerwünschte Werbung Terrorisierte wenden können. Allerdings sind die Möglichkeiten der RegTP in Bezug auf die Spam-Bekämpfung derzeit recht eingeschränkt.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs (WBZ) sowie der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) haben sich zu einem Aktionsbündnis zur Bekämpfung von Spam zusammengeschlossen.
Nuclear Elephant hat seinen Spam-Filter DSPAM in der Version 3.4.0 zusammen mit SBL 1.0.0 veröffentlicht. DSPAM wartet mit neuen Funktionen auf, die neben einer besseren Spam-Erkennung vor allem die Einbindung in bestehende Systeme vereinfachen soll.
Unter dem Namen T-TeleSec Signet zeigt T-Com auf der CeBIT ein PC-Komplettpaket für elektronische Signatur, Verschlüsselung und Authentifizierung. Mit T-TeleSec Server und Desktop Security (SDS) will T-Com zudem Windows-Rechner vor Viren und Spam schützen.
Novell wartet zur CeBIT mit einer neuen Version seiner Linux-Distribution Suse Linux auf. Suse 9.3 soll Mitte April erscheinen, auf dem Linux-Kernel 2.6.11 basieren und bereits mit KDE 3.4 und GNOME 2.10 als Desktop ausgeliefert werden. Wie der Vorgänger soll auch die neue Version für x86-Systeme mit 32 Bit und 64 Bit ausgelegt sein.
Nachdem eine Standardisierung durch die IETF unter anderem wegen Patentproblemen scheiterte, hat Microsoft jetzt dennoch ein positives Zwischenfazit nach Einführung des Sender ID Framework bei Hotmail gezogen. Zugleich wurden erste Daten zur Verwendung der Technik vorgelegt, die E-Mails mit gefälschten Absender-Adressen verhindern und so Spam eindämmen soll.
Auf der Systems hatte Pyramid im Oktober 2004 erstmals eine Software-Version des Kommunikations-Servers BenHur II an Messebesucher verteilt. Nun steht der BenHur II "Multifunction-Security-Server" bei Pyramid kostenlos als ISO-Image zum Download bereit.
In Österreich wurde ein Server mit 1.000 Internet-Domains gefunden, über die Dialer angeboten werden. Die Entdeckung wurde durch Nutzer der Software Googlefilter von Filtertechnics möglich. Die Software soll dafür sorgen, unerwünschte Spam- und Dialer-Seiten aus den Suchergebnissen von Google auszufiltern und ist als Plug-In für den Internet Explorer erhältlich.
Mit einer Positiv-Liste wollen der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) den Kampf gegen Spam aufnehmen. Wie Spam dabei verhindert werden soll, bleibt unklar, denn die Positivliste stellt lediglich sicher, dass Werbe-E-Mails von bestimmten Versendern ohne Spam-Prüfung ausgeliefert werden.
Um die Verbreitung von Viren, Würmern, Trojanischen Pferden und Spam aus dem eigenen Netz einzuschränken, hat AOL eine kleine Änderung an seinem Netzwerk vorgenommen. Verbindungen auf Port 25 werden per Redirect über Server von AOL geleitet, um diese dort auf Malware zu überprüfen. Nutzern von Webmail-Diensten kann dies aber unter Umständen Probleme bereiten. AOL ist damit aber nicht allein.
McAfee kommt in einer aktuellen Studie zur Online-Kriminalität zu alarmierenden Ergebnissen. Dem Papier zufolge organisieren sich Kriminelle bei Internetverbrechen immer besser und kaufen auch gezielt Know-how dafür ein.
Der US-Hersteller des Potenzmittels Viagra und Microsoft haben parallel Klagen gegen zwei international agierende Spam-Zirkel eingereicht, die Websites betreiben, von denen aus sie illegale "generische" Viagra-Pillen verkaufen. Den Klagen gingen siebenmonatige Ermittlungen der Unternehmen voraus, die zum Ziel hatten, die Medikamentenschieber und die Spammer ausfindig zu machen.
Die Behörden von 13 europäischen Ländern wollen künftig bei der Bekämpfung von Spam zusammenarbeiten. Dazu wurde ein Informationsaustausch und die grenzüberschreitende Verfolgung von Beschwerden vereinbart. So sollen die Urheber von Spam in Europa leichter ermittelt und verfolgt werden können. Deutschland ist nicht dabei.
Wie Microsoft bekannt gab, will das Unternehmen die Firma Sybari Software Inc. übernehmen, die im Markt von Antiviren-Lösungen für Unternehmenskunden aktiv ist. Mit Hilfe von Sybari-Produkten werden zahlreiche Messaging- und Collaboration-Server vor Wurm- oder Virenangriffen geschützt. Auch die Spam-Abwehr fällt in das Aufgabengebiet der Sybari-Produkte.
Die Firma Firetrust hat ihre Anti-Spam-Software "MailWasher Server" Ende Janaur als Open Source unter der GPL sowie einer modifizierten Mozilla Public License (MPL) veröffentlicht. Die Software bietet ein Quarantäne-Management mit einem Web-Interface an.
Im ersten Quartal 2005 sollen sämtliche T-Online-E-Mail-Postfächer endlich mit einem postfachindividuellen Virenschutz und einem individuellen Spamschutz ausgestattet werden. Dies teilte das Unternehmen im Rahmen der Initiative "Deutschland sicher im Netz" mit. Bei den kostenpflichtigen Angeboten werden die Leistungen des "SicherheitsPakets", das für Erstbucher sechs Monate inklusive ist, erweitert.
Mit der Änderung des Teledienstegesetzes will die Bundesregierung stärker gegen Spam vorgehen und "eine ärgerliche Lücke bei der Bekämpfung unerwünschter kommerzieller E-Mails" schließen. Geplant ist ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro für Spammer. Der CDU geht der Vorschlag aber noch nicht weit genug.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) will gegen Spam in Verbindung mit Rufnummernmissbrauch vorgehen. Dabei hat die RegTP unaufgeforderte Versendung von Werbung in Form von Telefax-Übermittlungen, Telefon-Anrufen, E-Mails oder SMS an Verbraucher und Unternehmen im Blick.