Ein Gericht in Los Angeles hat dem Social Network MySpace die Rekordsumme von über 235 Millionen US-Dollar an Schadensersatz für Spam und Phishing zugesprochen. Die beiden Verurteilten sind bereits als notorische Spammer bekannt.
Aufgrund eines Fehlers in Google Mail kann der Web-Mailer für den massenhaften Versand von E-Mails missbraucht werden, berichtet INSERT. Eigentlich soll dies ein spezieller Mechanismus in Google Mail verhindern. Doch der lässt sich durch einen Trick aushebeln.
Angreifer haben offenbar versucht, mittels JavaScript eigene Inhalte in Webseiten der ARD einzuschleusen. Das hat zwar nicht geklappt, doch die entsprechenden Links auf eine chinesische Website finden sich unter anderem auf den Programmseiten der ARD.
Yahoo hat die eigene Suchmaschine um eine neue Sicherheitsfunktionen ergänzt, um Nutzer vor dem Besuch schadhafter Webseiten zu schützen. Auch die Abwehr von Spam-Seiten ist damit möglich. Die SearchScan genannte Technik setzt auf McAfee-Verfahren und ist bereits in die deutsche Yahoo-Suche als Beta-Version integriert.
Schwerpunkt-Report Teil 1: 15 Jahre World Wide Web. Internet wird heute oft fälschlicherweise mit dem World Wide Web gleichgesetzt. Dabei ist das WWW weder der erste noch der einzige Internetdienst. Allerdings sind World Wide Web und E-Mail zweifellos die beiden Dienste, die dem Internet zum Durchbruch verholfen haben. Eine Art nachträglichen Startschuss für das WWW gab es am 30. April 1993, denn an diesem Tag gab das europäische Kernforschungszentrum CERN die libwww für alle frei.
Die Bundesnetzagentur greift wieder einmal in einem besonders drastischen Fall von Telefon-Spam durch. Sie hat in der letzten Woche die Abschaltung einiger 0137er-Rufnummern wegen Rufnummern-Spam angeordnet und die Rechnungslegung und Inkassierung für Verbindungen zu diesen Rufnummern untersagt.
Informatiker an der Universität von Washington in Seattle haben ein System entwickelt, das Server vor verteilten Angriffen aus dem Internet schützen soll. Sie setzen dabei eine ähnliche Technik ein wie ihre Gegner: ein weit verzweigtes Netz von Computern.
Das von ehemaligen Google- und IBM-Mitarbeitern gegründete Unternehmen Cuill arbeitet an einem neuen Ansatz zur Suche im Internet und will diese "dramatisch verbessern". Dazu konnte Cuill mittlerweile rund 33 Millionen US-Dollar von namhaften Geldgebern einsammeln.
Auf der RSA-Konferenz 2008 in San Francisco hat Microsoft eine Vorabversion der Sicherheitskonsole Stirling vorgestellt. Damit lassen sich die für den Unternehmenseinsatz gedachten Forefront-Sicherheitslösungen von zentraler Stelle administrieren. Eine Beta-Version steht als Download zum Ausprobieren bereit.
Durch Internetbetrug entstand 2007 ein Rekordschaden von fast 240 Millionen US-Dollar. Dies meldet der jährlich erscheinende Internet Crime Complaint Report. Bemerkenswert: Männer fallen häufiger auf Betrügereien im Internet herein als Frauen. Und Senioren verlieren im Betrugsfall doppelt so viel Geld wie Jugendliche.
T-Online hat seinen "Plattformschutz optimiert" und nimmt nun "offensichtlich unerwünschte E-Mails (SPAM, UCE, UBE, Phishing)" nicht mehr an, noch bevor sie den Spam-Filter erreichen. Einige T-Online-Nutzer sehen das durchaus übliche Vorgehen kritisch.
Kinder sind viel länger im Internet unterwegs als gemeinhin angenommen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie, die von der britischen Regierung initiiert wurde. Demnach verbringen 13- bis 18-Jährige rund 20 Stunden in der Woche im Internet. Das ist mehr als drei Mal so viel wie bisher angenommen wurde.
Mit Digsby betritt ein neuer Multi-Protokoll-Instant-Messenger die Welt, der eine Anbindung an verschiedene Social Networks bietet. Zudem lassen sich darüber E-Mails abrufen und der Instant-Messaging-Bereich unterstützt alle gebräuchlichen Protokolle. Derzeit befindet sich Digsby noch im Beta-Stadium, kann aber von Interessierten bereits ausprobiert werden.
Anfang 2008 hatte die EU-Kommission zum zweiten Mal eine öffentliche Konsultation zu "Creative Content Online in the Single Market" gestartet. Die bis Ende Februar eingegangenen Stellungnahmen sind jetzt online verfügbar.
Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, äußert sich im Interview mit der BBC zufrieden mit der Entwicklung des Internets. Er warnt jedoch eindringlich vor Webtracking und mahnt Datenschutz an.
Wie gewohnt ist sechs Monate nach Gnome 2.20 eine neue Version der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche erschienen. Gnome 2.22 bietet erstmals einige grafische Effekte. Zusätzlich sind auch neue Programme enthalten. Doch auch unter der Haube gab es größere Änderungen, denn die Entwickler haben mit GVFS den Ersatz für die Altlast GnomeVFS eingeführt.
Im Rahmen des Club-Programms von Web.de haben Eltern die Möglichkeit, die Inhalte ihrer Kinder zu filtern. Hierbei setzt Web.de auf den bisherigen Spamfilter sowie die Techniken, unbekannte Absender nicht zuzustellen. Den entsprechenden Dienst hat Web.de auf der CeBIT 2008 vorgestellt.
Kaspersky stellt auf der CeBIT 2008 in Hannover eine neue Version der Sicherheitslösung für Smartphones vor. Kaspersky Mobile Security 7.0 bietet neben einem Virenscanner und einem Spam-Filter für Kurzmitteilungen Mechanismen, um Unbefugten den Zugriff auf vertrauliche Daten zu erschweren.
Die Sicherheitssoftware AVG Internet Security liegt in der Version 8.0 vor und bringt einige Verbesserungen, um Angriffe aus dem Internet wirksamer abwehren zu können. Auch der Virenscanner wurde neu aufgelegt und überarbeitet.
Die japanische Polizei hat einen Spammer festgenommen, dem vorgeworfen wird, 2,2 Milliarden Spam-E-Mails mit falschen Absenderinformationen verschickt zu haben. In Japan ist es seit 2004 bei Strafe verboten, E-Mails zu versenden, die den wahren Absender verschleiern.
Mit AliceComfort führt Hansenet zusätzliche Tarife für "anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden" ein. Die Comfort-Pakete unterscheiden sich dabei vor allem durch die Service-Leistungen, nicht aber im Kern des Produkts, von den bisherigen Angeboten.
Im vergangenen Jahr hat Google den Sicherheitsanbieter Postini übernommen und dessen Funktionen bereits in Google Apps integriert. Nun stehen drei verschiedene Dienstpakete für verschiedene E-Mail-Dienste zur Verfügung. Dadurch kann die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens überwacht und gesteuert werden.
2001 gründete Jimmy Wales das Online-Mitmach-Lexikon Wikipedia, das inzwischen den großen traditionellen Lexika gehörig Konkurrenz macht. Vor kurzem startete Wales' neues Projekt, Wikia Search. Kaum online, erntete die Open-Source-Suchmaschine Kritik wegen ihrer schlechten Ergebnisse. Golem.de traf Wales auf der Konferenz "Digital, Life, Design" und fragte ihn nach seinem neuen Projekt.
Das 2005 von den Wordpress-Entwicklern gegründete Unternehmen Automattic sammelte jetzt in einer zweiten Finanzierungsrunde 29,5 Millionen US-Dollar ein. Mit dem Geld will Automattic seine Angebote ausbauen. Zu den Geldgebern zählt unter anderem die New York Times.
Anlässlich der IBM-Hausmesse Lotusphere in Orlando, Florida, hat der Konzern zahlreiche Produktaktualisierungen angekündigt. So soll Ende Januar 2008 eine neue Beta-Version von Lotus Symphony erscheinen und auch ein Update für Lotus und Lotus Domino ist geplant.
Rund zehn Jahre ist das Projekt Phorum mittlerweile alt. Nun erschien die in PHP implementierte freie Forensoftware in der Version 5.2, die einige größere Änderungen mitbringt. Dazu zählen neben einem neuen Template diverse neue APIs, eine bessere MySQL-Unterstützung, eine neue Suchfunktion sowie verbessertes Caching.
Frank Rieger und Ron boten auf dem 24. Chaos Communication Congress (24C3) wie gewohnt einen Rückblick und eine Vorschau auf Probleme in der Sicherheit der IT-Branche. In lockerer Weise wurden die Highlights des Jahres 2007 präsentiert sowie Wünsche und Befürchtungen zum Jahr 2008 aufgezeigt.
Nach einem offenen Beta-Test ist die Sicherheitssoftware Norton AntiBot von Symantec nun für die Windows-Plattform als Final-Version zu haben. Die Software überwacht kontinuierlich alle Rechneraktivitäten, um auf dem Rechner laufende Schadsoftware zu identifizieren und diese auszuschalten. Das Produkt ist als Ergänzung zu herkömmlichen Virenscannern gedacht.
Die freie Board-Software phpBB wurde nach rund fünf Jahren Entwicklungszeit in der Version 3.0 alias "Olympus" veröffentlicht. Nachdem der Vorgänger mit einigen kritischen Sicherheitslücken zu kämpfen hatte, legten die Entwickler bei der neuen Version besonderen Wert auf Sicherheit, integrierten aber auch zahlreiche neue Funktionen.
Mitglieder des Web.de-Clubs konnten bereits seit Anfang 2006 mit dem Handy-Browser auf ihre E-Mails von FreeMail zugreifen. Nun steht diese Möglichkeit allen FreeMail-Nutzern zur Verfügung. Unterwegs lassen sich so alle wesentlichen Funktionen von FreeMail bequem nutzen.
Der Karlsruher Linux-Anbieter Astaro hat sein Security Gateway erneut aktualisiert, so dass dieses nun die Version 7.1 erreicht hat. Als Neuerungen werden ein anderer Webfilter und höhere Geschwindigkeit versprochen.
Microsoft hat das Service Pack 1 für den Exchange Server 2007 veröffentlicht. Damit erhält die Software zahlreiche Neuerungen sowie viele Fehlerkorrekturen, um die Zuverlässigkeit und Stabilität zu verbessern. Der Server liefert neue Funktionen beim Zugriff über den Browser und funktioniert mit dem kommenden Windows Server 2008.
Google zeigt derzeit fast jeden Tag eine neue Funktion - diesmal ist es eine experimentelle Erweiterung der Suche, bei der die Besucher über die Qualität der Ergebnisse abstimmen oder auch eigene Vorschläge einbringen können.
Von eStarling stammt einer der zahlreichen digitalen Bilderrahmen, die derzeit die Verkaufstische der Elektronikmärkte füllen. Der WPF-288B ist jedoch nicht nur mit einem Kartenleser ausgerüstet, sondern kann sich sein Bildmaterial auch online via WLAN per E-Mail, von Foto-Sites wie Flickr oder aus dem Hausnetz des Besitzers besorgen.
Die E-Mail-Erreichbarkeit der deutschen Angestellten ist weiter gestiegen. Knapp jeder zweite Angestellte (48 Prozent) hat nun schon ein elektronisches Postfach von seinem Arbeitgeber. Zwischen den einzelnen Beschäftigungsgruppen gibt es allerdings große Unterschiede.
Im Internet wurde ein neues Trojanisches Pferd entdeckt, das es auf Mac-Systeme absieht und sich über verschiedene Porno-Seiten verbreitet. Zwar ist es keine Neuheit, dass auch für MacOS X Viren und Würmer im Umlauf sind, aber der aktuelle Fall zeigt, dass Malware-Banden auch Mac-Systeme ins Visier nehmen.
Im Internet wurde eine Schadsoftware entdeckt, die auf perfide Weise extra errichtete Bot-Sperren umgeht. Diese Bot-Sperren sollen eigentlich den automatisierten Versand von Werbebotschaften verhindern. Der jüngst entdeckte Schädling nutzt menschliche Hilfe, um diese Hürden zu umgehen und sich automatisiert E-Mail-Konten zum Spam-Versand anzulegen.
Motorola forscht an einem Text-Scanner für SMS. Die Software durchsucht Kurznachrichten auf Schlüsselwörter - passt ein Begriff, soll entsprechende Werbung auf dem Handy landen. Kommt beispielsweise das Wort Hunger oder Essen in einer Kurznachricht vor, erhält der Nutzer Restaurant- oder Supermarktwerbung auf das Mobiltelefon.
Vor kurzem wurden erstmals Werbe-E-Mails im Internet gesichtet, die ihre Offerten über eine angehängte MP3-Datei feilbieten. Damit sollen offenbar die gängigen Spam-Filter ausgehebelt und Opfer dazu verleitet werden, sich die Werbebotschaften anzuhören.
Der freie Mailserver Tarmail ist in der Version 1.0 erschienen. Die Software soll sich durch eine besonders strikte Umsetzung des SMTP-Protokolls auszeichnen, so dass unerwünschte Nachrichten eher abgewiesen werden. Weitere Funktionen sind Black- und Whitelists für jede E-Mail-Adresse.
Die für Unternehmen zugeschnittenen Dienste von Google Apps Premier Edition haben neue Sicherheitsfunktionen erhalten, um Viren, Würmer und Spam-Nachrichten besser abzuwehren. Als weitere Neuerung wurde das Gmail-Postfach aufgestockt, so dass Unternehmenskunden nun eine Postfachgröße von 25 GByte zur Verfügung steht.
Astaro hat sein Security Gateway 7 aktualisiert und dabei eine neue Spam-Engine eingebaut, die bessere Ergebnisse bei gleichzeitig niedrigerer CPU-Last liefern soll. Das Linux-System Astaro Security Gateway 7 wurde Anfang 2007 vorgestellt.
Über Steam können nicht nur Spiele kostenpflichtig heruntergeladen und automatisch gepatcht werden, der Download-Dienst soll die Spieler auch zusammenführen. Dazu hat Steam-Betreiber Valve Software (u.a. Half Life 2) kürzlich neue Community-Funktionen eingeführt - und geht dabei recht freizügig mit der Privatsphäre der Kunden um.
In dem Anti-Spam-Modul Policyd steckt eine Sicherheitslücke, durch die sich E-Mail-Server lahm legen lassen. Unter Umständen sollen Angreifer so auch Programmcode auf dem Mail Transfer Agent ausführen können. Eine bereinigte Version ist bereits verfügbar.
Yahoo hat den Beta-Test seines neuen Webmailers beendet und spendiert dem Dienst dabei die Möglichkeit, kostenlos Kurzmitteilungen an Mobiltelefone über Yahoo Mail zu versenden. Als weiteren Clou gibt es keine Speicherplatzbeschränkung mehr und der Yahoo Instant Messenger ist eingebunden.
Die neue Version 4.2 des Collax Security Gateways vollzieht, wie schon der Business Server, den Wechsel auf den Kernel 2.6 und setzt eine neue Ajax-Oberfläche zur Verwaltung ein. Das Gateway bietet eine Firewall und integrierten Spam-Schutz. Die Version für Privatanwender bleibt kostenlos.
Auf der Games Convention in Leipzig will G Data Ende dieser Woche seine neue Generation an Sicherheitslösungen vorstellen, bestehend aus G Data TotalCare 2008, InternetSecurity 2008 und AntiVirus 2008. Neben einer verbesserten Viren-Erkennungsrate und Spam-Schutz mit Sprachenerkennung verfügen alle drei über einen On-Demand Scan, der nur dann arbeitet, wenn die CPU nicht von anderen Applikationen benötigt wird. Dabei richtet sich G Data mit einem speziellen Modus gezielt an Spieler.
Die Groupware Open-Xchange ist nun auch als Software-Appliance erhältlich, kommt also inklusive Betriebssystem als Komplettlösung. Die so genannte Express Edition richtet sich damit an kleinere Unternehmen, die keine eigene IT-Abteilung haben. Updates gibt es direkt von Open-Xchange.
Während die Entwicklung an HTML 5 erste Ansätze zeigt und das W3C hofft, bis 2010 einen fertigen Standard (Recommendation) auf die Beine zu bringen, tröpfelt die Entwicklung von CSS Level 3 nur so vor sich hin. Dabei sind zumindest Teile der Spezifikation bereits in (einige) Browser eingeflossen und doch scheint Standard noch nicht in greifbare Nähe zu rücken.
Kaspersky hat seinen Virenscanner aktualisiert und will mit diesem den Schutz von Windows-PCs drastisch erhöhen. Eine neue heuristische Analyse arbeitet nun in einer speziellen Emulationsebene, um darin potenzielle Schadsoftware zu testen, ohne dass das Hauptsystem in Mitleidenschaft gezogen werden kann.