Eigentlich soll die neue Standard-Sicherheitseinstellung von Java für mehr Sicherheit sorgen, da nur noch signierte Java-Programme im Browser ohne Sicherheitswarnung ausgeführt werden. Doch nun ist ein erster signierter Java-Exploit aufgetaucht.
Ein neu entdeckter Bot arbeitet im Arbeitsspeicher und ist damit weitaus schwerer aufzuspüren. Die Infizierung erfolgt aber auf herkömmliche Weise. Noch handelt es sich um einen Prototyp.
Erpressungsschadsoftware oder Ransomware verschlüsselt alle persönlichen Daten auf einem befallenen Rechner und gibt sie erst gegen eine Zahlung wieder frei. Dabei verwendet aktuelle Ransomware professionelle Verschlüsselungsalgorithmen und asymmetrische Schlüssel.
Die am Donnerstag bekanntgewordene Zero-Day-Lücke in Java wird unter Windows und Unix bereits aktiv ausgenutzt. Das BSI rät zur Deinstallation von Java.
Webseiten, die bei Go Daddy gelagert sind, werden offenbar derzeit von Kriminellen angegriffen, die anschließend die DNS-Einträge manipulieren. Das Ziel der Angreifer ist die Verteilung sogenannter Ransomware mit Hilfe harmlos erscheinender URLs.
Die Sicherheitslösungen von Sophos haben sich selbst außer Gefecht gesetzt. Mit einem fehlerhaften Update wurden falsche Signaturdateien eingespielt, die die Sophos-Update-Funktion fälschlicherweise als Schadsoftware erkannt und deaktiviert haben.
Die Windows-Version der Crisis-Malware kann sich in VMware-Images kopieren und sich damit in vier verschiedenen Umgebungen ausbreiten.
Für einige Tage wurde per iTunes eine App vertrieben, in der sich ein Windows-Wurm verbarg. Auch Windows-PCs konnte die Datei nicht unmittelbar infizieren, zudem ist das Angebot inzwischen gelöscht. Der Vorfall wirft dennoch Fragen auf.
Weltweit wurden gestern 24 mutmaßliche Cyberkriminelle verhaftet, darunter auch einer in Deutschland. Sie besorgten sich Kreditkartendaten mit Trojanern per Keylogger und Webcam. Einer der Verhafteten ist JoshTheGod, der der Hackergruppe UGNazi angehören soll.
Die komplexe Malware "Flame" sorgt weiter für Verwirrung. Während die Vereinten Nationen erstmals Regierungen vor einem digitalen Schädling warnen wollen, sehen manche Antivirenhersteller die stets betonte Neuartigkeit von Flame kaum gegeben.
Laut dem ARD-Magazin Fakt kommt die Technik für die Überwachung von Video-Uploads in Syrien aus Deutschland. Monitoring Center ermöglichen Verhaftungen.
Schicke Rechner brauchen schicke Trojaner, könnten sich die Macher des Trojaners OSX/Imuler-B gedacht haben. Die Entwickler kombinieren Social Engineering mit einer konzeptionellen Schwäche in Mac OS X.
Mit digitalplayground.com ist die Startseite des großen Pornofilmstudios Digital Playground gehackt worden. Betreiber Manwin hatte in den vergangenen Wochen bereits Sicherheitsprobleme mit seinen Angeboten Brazzers und Youporn.
Cebit 2012 Sophos hat eine erste Betaversion seiner Sicherheitssoftware Unified Threat Management 9 (UTM) vorgestellt, in der das Astaros Security Gateway mit Lösungen von Sophos verschmolzen wurde.
Fast alle befragten Facebook-Nutzer haben bei einer Umfrage von Naked Security abgelehnt, dass Bilder von ihnen ohne ihre Zustimmung in dem sozialen Netzwerk veröffentlicht werden. Verhindern könnten sie das bisher aber nicht, kritisiert das Blog.
Eine nicht repräsentative Studie von Sophos unter Nutzern, die sich überdurchschnittlich für IT-Sicherheit interessieren, hat eine klare Ablehnung von Facebooks Timeline ergeben. Nur acht Prozent gaben an, dass ihnen Timeline gefalle.
Innerhalb von drei Jahren hat Fujitsu ein Antivirus-Virus programmiert, das die Quelle von Cyberangriffen ermitteln und Schadsoftware unschädlich machen soll.
Ein toter Hund, eine nackte Rentnerin und eine pornografische Justin-Bieber-Fotomontage - das soziale Netzwerk Facebook hatte in dieser Woche mit unangenehmem Porno-Spam zu kämpfen. Die Angreifer nutzten dazu unbedarfte Nutzer und deren unsichere Browser.
Die deutsche Firma Utimaco hat eingeräumt, dass ihre Software zur Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) möglicherweise über eine Partnerfirma nach Syrien geliefert wurde. Die TKÜ-Software sei dort aber nie eingesetzt worden.
Ein Abgeordneter fordert die deutsche IT-Sicherheitsfirma Utimaco auf, ihre Verbindungen zu Syrien zu erklären. Die Trojaner des Unternehmens sollen zur Ausforschung der Aufstandsbewegung des Landes eingesetzt werden, so die Vorwürfe.
Auf die Entdeckung des deutschen Staatstrojaners haben internationale Hersteller von Virenscannern reagiert: Sie haben ihre Virendefinitionen um die Software zur Onlinedurchsuchung erweitert und befassen sich näher mit dem Trojaner.
Lulzsec hat eine Sex-Webseite gehackt und die E-Mail-Adressen und Passwörter der Nutzer veröffentlicht. Die Hackergruppe hat dazu aufgerufen, die betroffenen Nutzer auf Facebook bloßzustellen, was aber vereitelt wurde.
Ohne Ankündigung hat Facebook seine automatische Gesichtserkennung auch für Nutzer außerhalb der USA aktiviert. Wer nicht will, dass sein Gesicht automatisch in Fotos erkannt wird, muss die Funktion explizit abschalten.
Nach Sony Music ist nun auch Sony Ericsson gehackt worden. Und wieder landeten die erbeuteten Daten tausender Kunden im Netz.
Auch in Japan, in Indonesien und Griechenland sind nun Sony-Webseiten gehackt worden. Die Hacker haben dabei auch Kundendaten veröffentlicht.
Betrüger werden es auf Facebook künftig schwerer haben. Dafür sollen neue Sicherheitsfunktionen sorgen, die aber Experten noch nicht weit genug gehen.
Die Mac-Version von Microsofts Office-Software erhält mal wieder keinen Patch, so dass die darin gefundenen Sicherheitslücken weiter ausgenutzt werden können. Es gibt keine Informationen dazu, wann der ausstehende Patch erscheinen wird.
Der Antivirenhersteller Sophos übernimmt den Netzwerksicherheitsspezialisten Astaro. Das Karlsruher Unternehmen ist vor allem für das auf Linux basierende Astaro Security Gateway bekannt.
Sophos hat ein kleines Windows-Programm veröffentlicht, das auf die Kontrolle von Verknüpfungen spezialisiert ist. Wird ein USB-Stick mit einer schädlichen Verknüpfung eingelegt, verhindert das Tool Shortcut Exploit Protection die Ausführung eines Angriffs.
In dieser Woche hat es einen größeren Angriff auf Webseiten gegeben, darunter sehr bekannte wie die des Wall Street Journal. Unklar ist, wie viele Seiten noch betroffen sind und weiterhin Schadsoftware ausliefern.
Südafrikas Innenministerium arbeitet an einem Gesetz für Internetsperren. Jede Form von Pornografie soll im Internet, auf Mobiltelefonen und im Fernsehen verboten werden. Malusi Gigaba beruft sich dabei auf Internetsperren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jemen.
Sophos holt den Investmentkonzern Apax Partners ins Unternehmen. Das Geld aus der Beteiligung will die britische Securityfirma für Übernahmen in der relativ krisenfesten Branche nutzen.
China gilt oft als größte Versandnation für Spam - zu Unrecht, so eine neue Untersuchung, denn die meisten ungewünschten Werbemails stammen weiterhin von US-Servern. Ein weiteres Ergebnis: Statt auf Massenmails setzen immer mehr Versender auf aufwendige, täuschend echt wirkende Nachrichten.
Einige Schwergewichte aus dem Bereich IT-Sicherheit haben sich in der Industry Connections Security Group (ICSG) zusammengeschlossen, um untereinander Malware-Muster auszutauschen. Organisiert wird die Gruppe unter dem Dach der IEEE.
In Russland ist in Geldautomaten Schadsoftware entdeckt worden. Von einem solchen Angriff war zuvor noch nichts bekannt. Mit der Software lassen sich Kreditkartendaten und PIN-Daten ausspähen. Wie die Schadsoftware auf die Geräte gelangte, ist noch unklar.
Symantec warnt vor neuen Varianten des ständig mutierenden Wurms Conficker, auch bekannt als Downadup. Der Wurm kann nun ein Mehrfaches der zuvor betroffenen Domains angreifen und versucht, Sicherheitsprogramme auf infizierten PCs zu beenden.
Cyberkriminelle ziehen Profit aus der Angst vor einer Wirtschaftskrise, warnt eine Studie des Antivirensoftware-Herstellers McAfee. Nutzer seien anfällig, weil sie nach Geldanlagemöglichkeiten oder neuen Arbeitsstellen suchten. Regierungen schenkten der Cyberkriminalität nicht genug Aufmerksamkeit.
Der britische Hersteller von Antivirensoftware Sophos will das IT-Sicherheitsunternehmen Utimaco Safeware für 217 Millionen Euro erwerben. Das mittelständische Unternehmen aus Oberursel ist Anbieter von IT-Sicherheits- und Kryptographie-Produkten, die auch von deutschen Regierungsstellen eingesetzt werden.
Der Antivirenhersteller Sophos warnt vor einer Malware auf der US-Website der Sony Playstation. Die durch eine SQL-Injection eingebaute Falle soll die Kreditkartendaten der Besucher abgreifen. Betroffen sind nach Angaben von Sophos die Seiten der Spiele "SingStar Pop" und "God of War".
Ein Gericht im US-Bundesstaat Florida hat einen 21-Jährigen zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren und einer Schadensersatzzahlung von 65.000 US-Dollar verurteilt. Der Angeklagte hatte Computer eines Unternehmens in sein Botnetz eingebunden und so das Unternehmensnetz schwer geschädigt.
Namhafte Anbieter von Anti-Spyware würden staatlichen Ermittlungsbehörden bei der Durchsuchung von Computern nicht helfen, selbst wenn sie sie dazu aufgefordert würden. Die IT-Sicherheitsfirmen würden auch Spionage-Software erkennen, wenn diese von staatlicher Seite stammen, wie eine Umfrage ergab.
Die Europäische Kommission will den Kampf gegen Computerübel deutlich ausweiten. Sie ruft deshalb die Regierungen der Mitgliedsländer auf, energischer gegen Spam, Späh- und Schadsoftware anzutreten. Zwar sei innerhalb der EU Spam verboten, doch leiden die Anwender immer noch stark an illegalen Online-Aktivitäten aus den Mitgliedsländern und aus dem EU-Ausland.
Apple muss eine peinliche Schlappe verzeichnen: Ausgerechnet auf dem Musikspieler iPod war in einigen Fällen ein Windows-Virus installiert worden. Apple hat zugegeben, dass weniger als ein Prozent der seit dem 12. September 2006 ausgelieferten iPod Videos mit dem Virus RavMonE.exe verseucht sind. Mittlerweile ist das Problem in der Produktion abgestellt worden.
Laut einer Untersuchung des Security-Unternehmens Sophos kommen die meisten Spammer aus den USA, dicht gefolgt von China. Während die USA bei diesem zweifelhaften Markt Anteile verlieren, sind Asien und Europa stark auf dem Vormarsch.
Der Hersteller von Antivirenlösungen Sophos berichtet, dass erstmals ein Wurm für die Plattform MacOS X gesichtet worden sei. Der Wurm verbreitet sich per Instant-Messaging-Netzwerk und nutzt die zum Lieferumfang von MacOS X gehörende Software iChat für die Vermehrung.
Erst im September 2003 hatte Sophos das auf Open-Source-Programmiersprachen spezialisierte Unternehmen ActiveState übernommen, nun wechselt ActiveState erneut den Besitzer. Der Finanzinvestor Pender Financial soll das Unternehmen von Sophos übernehmen.
Auch im vierten Quartal kam der meiste Spam aus den USA, auch wenn der Anteil der USA deutlich zurückging, meldet Sphos. Mit einem Anteil von 24,5 Prozent sind die USA weiterhin Spitze, aber China inklusive Hongkong sind den USA mit 22,3 Prozent dicht auf den Fersen.
Die USA sind Spitze, zumindest was das Versenden von Spam angeht, allerdings mit deutlich rückläufigen Zahlen. Laut Sophos kamen zwischen April und September rund 26,35 Prozent der Spam-E-Mails aus den USA, im Vorjahr waren es noch 41,50 Prozent.
Das US-CERT hat zusammen mit Sicherheitsunternehmen und zahlreichen Anbietern von Antiviren-Software eine einheitliche Bezeichnung für neu gefundene Viren und Würmer erarbeitet. Mit der Vereinheitlichung soll erreicht werden, dass neu gefundene Viren und Würmer einen einheitlichen Namen erhalten, um leichter den Überblick über in Umlauf befindliche Schadprogramme zu behalten.
Der Antiviren-Spezialist Sophos hat seinen Report für die Viren- und Wurmverbreitung im ersten Halbjahres 2005 vorgelegt. Demnach nimmt vor allem die Zahl der Würmer drastisch zu - zumal sich einige alte Bekannte immer noch verbreiten.
Die Onlineausgaben der Bild-Zeitung und der Welt werden kostenpflichtig. "Wir wissen nicht, ob es funktionieren wird", gab der Springer-Chef allerdings zu.
(Bildzeitung)
Kurz nach dem Start der aktuellen Rennsaison kündigt Codemasters für September sein F1 2012 an. Neben aktualisierten Daten und Inhalten - darunter der Hockenheimring - soll es auch Neuerungen wie einen Tutorialmodus geben.
(F1 2012 Codemasters)
Auf der Macworld Expo in New York zeigte Steve Jobs in seiner jährlichen Keynote zur Eröffnung ein 17-Zoll-Modell des neuen iMac-Modells, das von Fans liebevoll "Nachttischlampe" genannt wird. Der 17-Zoll-Bildschirm ist nicht im üblichen 4:3-Seitenverhältnis, sondern in einem 16:10-Verhältnis gestaltet worden und hat eine Auflösung von 1440 x 900 Pixel und damit 64 Prozent mehr als der 15zöllige iMac.
(Imac)
Google bündelt seine Entertainment-Angebote unter einem Dach und will darüber online Apps, Filme, Musik und E-Books anbieten. Der Android Market wird künftig Google Play Store heißen.
(Play Store)
Ein 11,6 Zoll großer Touchscreen, lange Laufzeiten und Kompatibilität zu allen Windows-Programmen - die Erwartungen an Intels neue Plattform Clover Trail für Windows 8 sind groß. Der Smart PC XE500T1C von Samsung erfüllt sie jedoch nur zum Teil.
(Tablet Windows 8)
Der kanadische Anwalt Perminder Tung verlor durch einen Hardwarefehler seiner Time Capsule die Babyfotos seines Sohnes. Er verklagt nun Apple auf einen Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 kanadischen Dollar.
(Time Capsule)
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