Intel hat neue Versionen seiner Entwicklerwerkzeuge angekündigt. Sie sollen besser Aufgaben parallelisieren. Neben der bestehenden Ivy-Bridge-Architektur werden auch schon Änderungen in der Haswell-Architektur von der Version 13 berücksichtigt.





















Ifa 2012 Die 3D-Videobrille Cinemizer OLED wird noch ohne Headtracker geliefert. Im Januar 2013 soll sich das ändern - auf der Ifa kann der aktuelle Prototyp in Verbindung mit dem Landwirtschaftssimulator ausprobiert werden.
Oculus hat es geschafft, über Kickstarter 2,43 Millionen US-Dollar einzusammeln. Insgesamt wurden dabei 7.457 Oculus-Rift-Brillen vorbestellt. Nun ist die Bestellphase beendet.
Das von Oracle verteilte Java 7 Update 7, das eine kritische Sicherheitslücke schließen sollte, enthält einen weiteren Fehler, der ebenso gefährlich ist. Anwender sollten deshalb selbst nach dem Einspielen des Updates die Java-Plugins im Browser deaktivieren.
Die Entwicklungsumgebung Lazarus für Free Pascal ist in Version 1.0 erschienen. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Unterstützung für Android und eine Device-API-Unit für Beschleunigungssensoren oder GPS.
Adobe unterstützt Apples Retina-Displayauflösung im Macbook Pro mit Photoshop und Lightroom erst einmal nicht. Erst in den kommenden Monaten wird damit gerechnet, da die Umstellungsarbeiten sehr aufwendig sind. Auch andere Adobe-Produkte sollen angepasst werden.
Das Qt-Team hat eine erste Beta von Qt 5.0 veröffentlicht. Die Entwicklung zog sich zwischenzeitlich immer weiter hin, das freie Qt-Project wurde gegründet, und Nokia hat Qt an Digia verkauft.
Über die jetzt aktiv genutzte Sicherheitslücke in Java war Oracle bereits seit mehreren Monaten informiert. Eine Sicherheitsfirma hatte sie Oracle mit 30 weiteren Fehlern im April 2012 gemeldet.
Über eine Sicherheitslücke in allen aktuellen Versionen von Java 7 für Windows können Angreifer über präparierte Webseiten Schadcode auf den Rechner schleusen. Der Exploit wird bereits aktiv ausgenutzt. Es wird empfohlen, Java-Plugins umgehend zu deaktivieren, bis ein Update erhältlich ist.
Adobe hat eine vierte Vorabversion von Shadow veröffentlicht. Die Software soll die mobile Webentwicklung auf Geräten mit iOS und Android vereinfachen.
Mit Unity lassen sich künftig auch Spiele für Windows 8 und Windows Phone 8 entwickeln. Das kündigte Unity Technologies auf seiner Hausmesse Unite 12 an.
Damit über Addons nicht unbeabsichtigt Daten zur Verfügung gestellt werden, schirmt Firefox 17 die von Addons erzeugten Daten ab. Eine Warnung in Firefox 15 weist Entwickler auf die Änderung hin.
Mit Octane hat Google einen neuen Javascript-Benchmark veröffentlicht, der laut Google ganz bewusst auf moderne Browser und komplexe Webapplikationen ausgerichtet ist. Im Internet Explorer 9 funktioniert er ebenso wenig wie unter der iOS-Version von Safari und dem Android-Browser unter Android 4.0.
Adobe liefert über seine Creative Cloud ein Update für Muse aus, mit dem sich HTML5-Webseiten gestalten lassen. Das HTML5-Animationswerkzeug Edge gibt es in einer verbesserten Vorabversion.
An Twitter angebundene Anwendungen erhalten mehr Vorgaben und Beschränkungen. Entwickler haben nach Veröffentlichung des Twitter-API 1.1 ein halbes Jahr Zeit, um ihre Software darauf anzupassen.
Gamescom 2012 Razer bietet nun ein drittes Eingabegerät mit dem Switchblade UI an. Die neue Tastatur Deathstalker Ultimate ist allerdings teuer. Um Entwickler für das User Interface zu gewinnen, stellt Razer zudem jetzt ein SDK bereit.
Oracle veröffentlicht das mittlerweile sechste Update für Java SE 7. Erstmals bietet Oracle Java nun auch für Mac OS X an, bisher hat Apple das selbst gemacht.
Microsoft hat ein Problem mit den Zertifikaten für Windows-Phone-Apps. Die Folge: Entwickler können keine Apps mehr zur Veröffentlichung einreichen und Nutzer einige Apps derzeit nicht mehr herunterladen.
Die Doom-3-Engine läuft in einer ersten Version auch auf Android. Noch ist der Port langsam und schwer zu kompilieren. Entwickler Oliver McFadden will den Code aber weiter optimieren.
Oracle will die letzte JDK-6-Version noch bis Februar 2013 mit Updates versorgen. Der Entscheidung vorangegangen waren Proteste der Anwender. Denn eigentlich wollte Oracle den Support für Java 6 bereits eingestellt haben.
Nach der Bekanntgabe der Übernahme des Qt-Frameworks durch Digia hat sich der neue Eigner direkt an die KDE-Gemeinschaft gewandt. Die Zusammenarbeit soll weiter vertieft werden.
Der Rootbeer GPU Compiler macht es möglich, jeden Java-Code auf der GPU auszuführen, ohne dass dieser zur Ausführung auf der parallelen Architektur einer GPU angepasst werden muss.
Textmate gehört zu den populärsten Texteditoren für Mac OS X, obwohl die Software kostenpflichtig ist. Die kommende Version 2 wird Open Source.
Das jQuery-Team hat seine Javascript-Bibliothek in der Version 1.8 veröffentlicht. Die neue Version bietet eine schnellere Selektor-Engine, sorgt für effiziente Animationen und wird dank Grunt modular.
Ein Startup bietet das kostenlose OTA Update Center an, mit dem Updates für selbst erstellte Android-ROMs Over-the-Air verteilt werden können. Die ROMs werden dort auf Servern gehostet.
Im September 2012 können Entwickler der Berliner IT-Szene zeigen, ob sie beim Facebook Developer World Hack soziale Applikationen schaffen können, die Facebook beeindrucken. Die Themen sind Facebook-APIs, Mobile-SDKs und Open Graph.
Google Leak Finder soll Javascript-Entwicklern helfen, Speicher-Leaks in ihren Programmen zu finden. Die Software steht ab sofort als Open Source zur Verfügung.
Nokia will seine verbleibenden Anteile des Qt-Frameworks an Digia verkaufen. Digia will das Framework künftig auf Android und Windows 8 portieren und übernimmt 125 Entwickler in Oslo und Berlin.
Das neue Windows Phone Dev Center ersetzt Microsofts altes Entwicklerportal für Windows Phone, App Hub. Es ist künftig die zentrale Anlaufstelle für Entwickler, die Apps für Windows Phone bauen wollen.
Eine der größten Neuerungen, die Microsoft für Office 2013 plant, ist die Möglichkeit, die Office Suite mit Web-Apps zu erweitern. Verteilt werden diese über den neuen Office Store, der ab sofort zur Verfügung steht.
Rund 20 Jahre nach der Veröffentlichung von OpenGL 1.0 gibt es den lizenzfreien 3D-Standard ab sofort in der Version 4.3, die einige neue Funktionen enthält. Nvidia hat bereits erste Beta-Treiber veröffentlicht.
Da Nokia die Qt-Entwicklungsabteilung in Brisbane, Australien bereits zum Ende Monats August 2012 auflösen will, müssen die verbleibenden Entwickler umdenken, damit Qt 5.0 noch fertig wird.
Adobe hat einen neuen Font für seine Open-Source-Anwendungen entwickelt und stellt die neue Schriftart als Open Source zur Verfügung. Das erklärt auch den Namen der Schriftfamilie: Source Sans Pro.
Laut einem Eintrag in einer Qt-Mailingliste soll sich Nokia aktiv nach einem Käufer für Qt umsehen. Der kommerzielle Teil des Frameworks wurde bereits 2011 an Digia verkauft.
Standards sind für alle da, sagt Chris Heilmann von Mozilla in einem gemeinsamen Video mit Rey Bango von Microsoft. Gemeinsam erklären sie, wie sich mit Web-Standards moderne Apps entwickeln lassen und wie man mit dem lästigen Thema IE6 umgehen sollte.
Die Bibliothek BinaryJS ermöglicht es, über Websockets binäre bidirektionale Datenströme zwischen Server und Browser auszutauschen. Das soll den Datenaustausch beispielsweise bei Browserspielen effizienter machen.
Microsoft veranstaltet vom 30. Oktober bis 2. zum November 2012, in der Woche nach der Veröffentlichung von Windows 8, zum zweiten Mal seine Entwicklerkonferenz Build und lädt Entwickler dazu in seine Konzernzentrale in Redmond ein.
Meteor entwickelt eine Open-Source-Plattform zur Entwicklung von Web Apps. Was auf den ersten Blick wenig spektakulär klingt, könnte das nächste große Ding für Software-Entwickler werden. Daran glaubt zumindest der Investor Andreessen Horowitz, der derzeit alles richtig zu machen scheint.
Der Webentwickler von Hertzen hat PHP in Javascript nachgebaut, so dass PHP-Code direkt im Browser oder unter Node.js ausgeführt werden kann.
Das Unternehmen Xamarin erhält Investitionen in Höhe von 12 Millionen US-Dollar. Das Geld soll für den Ausbau der Entwicklungsabteilung und in den Aufbau einer Marketingabteilung verwendet werden.
Emscripten-Entwickler Alon Zakai arbeitet an einem Javascript-Backend für LLVM, das den bisher in Javascript geschriebenen Emscripten-Compiler ersetzen könnte. Auch komplexe Projekte mit umfangreichen Quelltexten sollen sich dann recht schnell in Javascript umwandeln lassen.
Dell arbeitet im Rahmen seines "Project Sputnik" an einem Laptop speziell für Entwickler. Es soll im Herbst 2012 offiziell auf den Markt kommen.
Google hat in der aktuellen Entwicklerversion von Chrome 22 die Unterstützung für sogenannte Packaged Apps standardmäßig aktiviert. Damit erlaubt Google, Desktop-Apps mit Webtechnik zu bauen, die sich aus Nutzersicht nicht von nativen Apps unterscheiden und in erster Linie offline laufen.
Wer immer schon einmal einen Linux-Server auf Basis von ARM-CPUs ausprobieren wollte, hat nun kostenlos Gelegenheit dazu. Der Chiphersteller Calxeda hat eine Cloud-Sandbox dafür aufgestellt, für die man sich einfach anmelden kann.
Das Kindle Fire wird als Spieleplattform verbessert. Mit dem Gamecircle führt Amazon Errungenschaften (Achievements), Highscore-Listen und die Onlinespeicherung von Spielständen ein.
Acht Entwicklerteams, acht Wochen, eine Aufgabe: Die Darpa sucht nach Entwicklern, die in kurzer Zeit und in einem ungewöhnlichen Prozess eine Software erstellen, die Aufklärungsdaten aus verschiedenen Quellen automatisch auswertet.
Facebook startet das App Center bald auch in Deutschland. Entwicklern rät Facebook deshalb, bis zum 13. Juli 2012 deutsche Beschreibungstexte einzureichen.
Finnische Wissenschaftler wollen die Indoor-Navigation auch ohne zusätzliche Elektronik in Gebäuden ermöglichen. Dazu nutzen sie das Magnetfeld der Erde, die Kompasse in modernen Smartphones, und stellen ihre Navigationslösung nun auch App-Entwicklern zur Verfügung.
Bittorrent Torque macht die Funktionen eines Bittorrent-Clients im Browser verfügbar, so dass Webentwickler direkt damit arbeiten können. So können Videos in den Browser gestreamt oder ein Bittorrent-Client aus der Ferne gesteuert werden.
Auch ohne Nokia wird Qt eine gute Zukunft haben, glauben die meisten KDE-Entwickler auf ihrem Jahrestreffen. Es gebe schlicht zu viele Entwickler mit großem Interesse an dem Framework, nicht zuletzt das KDE-Projekt selbst.
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