Amerikanische Forscher trainieren Computer, aus Tausenden von Videoframes diejenigen automatisch herauszusuchen, die nach menschlichen Bewertungsmaßstäben gelungene Porträtfotos enthalten. Das Ergebnis sind keineswegs nur Idealaufnahmen.









Der grüne Ball von Jonas Pfeil ist nicht zum Spielen, sondern zum Fotografieren gedacht. Im Inneren sitzen 36 Handykameras, die beim Werfen ein Bild aufnehmen, das zu einem Rundumpanorama zusammengesetzt wird.
Menschen, Möbel oder ganze Wohnungen: Forscher von Microsoft zeigen, wie sich Objekte aller Art mit Kinect in 3D einscannen lassen - derartige Verfahren könnten die Spielentwicklung verändern. Unterdessen hat das Unternehmen ein Update für das in einer Betaversion vorliegende SDK der Kinect veröffentlicht.
3D3 Solutions hat auf der Siggraph 2011 eine Scanlösung vorgestellt, die zum Beispiel Köpfe dreidimensional digitalisieren kann. Das dauert nur 1,4 Sekunden und umfasst neben dem 3D-Modell auch dessen farbige Textur.
In Schulen, in der Medizin, bei Präsentationen und in Banken soll künftig ein Multitouch-Display zum Einsatz kommen, das sich durch seine Größe auszeichnet. Die Diagonale des neuen Displays von Perceptive Pixel misst über zwei Meter.
Motion Capturing soll künftig nicht mehr nur im Studio durchgeführt werden. Ein neues Verfahren, das Forscher einer US-Universität und von Disney entwickelt haben, ermöglicht es, Bewegungen auch unter freiem Himmel aufzuzeichnen. Dazu wird der Schauspieler mit zahlreichen Kameras behängt.
Auf der Grafikkonferenz Siggraph will Nvidia seine Lösung für "Virtual Graphics" vorstellen. Demnächst sollen mobile Geräte mit Tegra-Chips von Nvidia grafische Berechnungen von Servern im Internet anstellen lassen können.
Forscher bei Microsoft haben ein System entwickelt, das die Mimik menschlicher Gesichter in hohem Detailgrad erfassen und wiedergeben kann. Die Technik könnte unter anderem die Darstellung von virtuellen computergenerierten Gesichtern in Spielen und Filmen natürlicher erscheinen lassen.
Wissenschaftler aus den USA haben ein mobiles System zur Diagnose der Augenkrankheit Katarakt entwickelt. Es besteht aus einem Okular, das auf ein Smartphone gesteckt wird und einer App, die auf dem Gerät installiert wird.
Die US-Firma Contrast Optical Design & Engineering hat mit der AMP eine Videokamera mit Full-HD-Auflösung vorgestellt, die in Echtzeit HDR-Videos aufnehmen kann. Dazu sind nur eine Kamera und ein Objektiv, aber drei Sensoren notwendig.
Forscher der Max-Planck-Gesellschaft haben ein System entwickelt, mit dem der Körper eines Menschen in einem Film auf einfache Art und Weise nachträglich verändert werden kann. Die einmal vorgenommenen Bearbeitungen werden für das ganze Video übernommen.
Digitalkameras oder Bildbearbeitungsprogramme könnten künftig verwackelte Fotos automatisch reparieren. Microsofts Forschungsabteilung hat das auf der Siggraph 2010 in Verbindung mit günstigen Beschleunigungssensoren demonstriert.
James Bond durfte schon 1983 mit Elektroschock-Joysticks spielen. Nun haben Forscher der Tech Tokyo Metropolitan University und des National Institute of Special Needs Education Spielecontroller entwickelt, die zwar keine Stromstöße aussenden, aber immerhin ihre Temperatur ändern können.
Die Khronos Group hat ihr plattformunabhängiges Grafik-API OpenGL in der Version 4.1 veröffentlicht. Die neue Version verbessert vor allem das Zusammenspiel mit OpenCL und ist kompatibel zu OpenGL ES 2.0.
Ein neuer Algorithmus verbindet mit vielen einfachen Videokameras aufgenommene Szenen zu einer interaktiven Videocollage. Zwischen unterschiedlichen Betrachtungswinkeln kann nahtlos gewechselt werden, versprechen die Wissenschaftler aus London und Zürich.
Forscher der Carnegie Mellon Universität erzeugen mit Aqualux 3D drei unterschiedliche Bilder auf drei hintereinander liegenden Projektionsflächen - mit nur einem Projektor. Dabei projizieren sie auf und durch stürzende Wassertropfen hindurch.
AMD hat erstmals einen Grafiktreiber für Desktopsysteme veröffentlicht, der OpenGL ES 2.0 unterstützt. Der in einer Betaversion vorliegende Treiber ATI Catalyst 10.7 Beta OpenGL ES 2.0 ist zur Darstellung beschleunigter 3D-Grafik im Browser mittels WebGL gedacht.
Forscher der Universität Stanford arbeiten im Rahmen des Projekts Frankenkamera an einer Open-Source-Kamera, mit der Wissenschaftler neue Algorithmen zur digitale Fotografie testen können. Ab sofort steht eine Version der Software für Nokias N900 zur Verfügung, eine spezielle Spiegelreflexkamera soll in Kürze folgen.
Mit realen Händen virtuelle Gegenstände greifen - das ermöglicht das 3D-Gestenerkennungssystem, das zwei Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology entwickelt haben. Die Ausrüstung ist unaufwendig: ein Paar bunte Handschuhe und eine Webcam.
Steuerung per Gesten und Multitouch ist seit dem iPhone der Renner. Forscher vom MIT haben jetzt ein Gestenteuerungssystem für Flüssigkristallbildschirme entwickelt, das ohne Berührung funktioniert.
Einmal mehr gibt Adobe einen Ausblick auf kommenden Techniken für seine Bildbearbeitung Photoshop. Das auf dem Patchmatch-Algorithmus basierende "Content-Aware Fill" erlaubt es, große Objekte aus Bildern mit wenigen Mausklicks zu entfernen, seien es Schafe auf einer Wiese, Stromleitungen im Stadtbild oder Menschen.
Mit Photosketch können aus simplen Strichzeichnungen nicht nur die passenden Fotos gefunden, sondern diese gleich automatisch zu Montagen verarbeitet werden, wenn die gewünschte Skizze sich nicht als Einzelfoto im Fundus findet.
Auf der in der nächsten Woche parallel zur Gamescom stattfindenden ersten Ausgabe der "GDC Europe" will Intel Entwicklern seinen Manycore-Prozessor Larrabee erneut nahebringen. Aus den vorab veröffentlichen Blogeinträgen des Chipherstellers geht aber nicht hervor, dass die Grafikkarte mit Larrabee in Köln gezeigt werden könnte.
Mit seiner nächsten Grafikengine betritt id Software in vielen Bereichen Neuland, mit denen das Actionspiel Rage zum Spezialeffekte-Feuerwerk werden könnte. Jetzt hat einer der Programmierer über technische Details von "id Tech 5" gesprochen - und neue Screenshots veröffentlicht.
Hologramme zum Anfassen versprechen Forscher der Universität Tokio mit ihrem "Airborne Ultrasound Tactile Display", das sie auf der Konferenz Siggraph vorstellten. Es soll dreidimensionale Bilder im freien Raum zeigen, die beim Berühren taktiles Feedback geben.
Microsoft stellt auf der Siggraph 2009 eine spezielle Bildersuche vor. Das Forschungsprojekt SkyFinder verwendet Bildalgorithmen, mit denen unterschiedliche Bewölkungen gesucht werden können.
Die Khronos-Groupe hat auf der Siggraph 2009 erste Details zu WebGL veröffentlicht, dem geplanten Standard für hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Browser. So soll es möglich werden, komplexe 3D-Applikationen im Web zu realisieren, die ohne Plug-in wiedergegeben werden können.
Autodesk hat anlässlich der Siggraph seine 3D-Anwendungen Softimage 2010, MotionBuilder 2010 und Mudbox 2010 vorgestellt. Das neue Softimage integriert das Gesichtsanimationswerkzeug Face Robot und wurde weiter optimiert.
Im Rahmen der Grafikkonferenz "Siggraph" hat das Khronos-Konsortium die Version 3.2 der Grafikschnittstelle OpenGL vorgestellt. Das API enthält nun für die Rückwärtskompatibilität zu älteren Versionen zwei verschiedene Profile, zudem gibt es einige proprietäre Erweiterungen. Was sich davon bewährt, kann auch Teil des Standards werden.
Da Intel schweigt, sickern immer mehr Informationen zur ersten Intel-Grafikkarte seit zehn Jahren durch. Diesmal will ein US-Journalist erfahren haben, dass der Chip zwei HD-Decoder besitzt. Das soll eine kurzfristige Entscheidung gewesen sein, um die Leistungsaufnahme einzudämmen.
Jeder kennt Partybilder mit plattgeblitzten Gesichtern aus der digitalen Kompaktkamera. Durch den "dark flash" soll sich das in Zukunft ändern. Als Blitz dienen ultraviolettes und infrarotes Licht. Das Ergebnis sind recht natürliche Farbbilder.
Wie geplant hat das Khronos-Konsortium noch vor dem Ende des Jahres 2008 die Spezifikationen für die 3D-Schnittstellen Open GL 3.0 und OpenCL 1.0 veröffentlicht. Damit ist unter anderem der Weg frei für eine hardwareunabhängige Programmierung von Grafikprozessoren mit Rechenanwendungen.
Für Intel ist Raytracing ein spannendes Forschungsgebiet. Es verspricht höhere Bildqualität, denn Effekte wie Brechungen und Spiegelungen durch Oberflächen wie Wasser und Glas sind für Raytracing-Spiele kein Problem. Mit der kommenden Larrabee-Grafikkarte kann zudem fehlende Rechenleistung ausgeglichen werden. Golem.de sprach mit Intel-Forscher Daniel Pohl über Vor- und Nachteile von Raytracing, sein neuestes Projekt Quake Wars Ray Traced und die Möglichkeiten, die Larrabee bieten kann.
Am Dienstag, dem 19. August 2008 (Ortszeit) beginnt in San Francisco die diesjährige Herbstausgabe von Intels Entwicklerkonferenz IDF. Voll enthüllte neue Prozessorarchitekturen stehen diesmal nicht auf der Agenda, aber eine Überraschung zeichnet sich dennoch schon ab: Intels neuer Anlauf auf den Markt der internetfähigen Computer für die Westentasche soll ein nahezu olympisches Rennen werden.
Mit Hilfe eines Bodenradars und eines Computers haben US-Wissenschaftler das 3D-Modell eines Ameisenbaus erstellt. Nutzer können die riesige Kolonie aus der Perspektive ihrer Bewohner erkunden.
Im Rahmen des derzeit in Los Angeles stattfindenden Fachkongresses Siggraph 2008 hat Nvidia einige neue Produkte der Marke "Quadro" vorgestellt. Dazu gehören unter anderem die externen Grafiksysteme "Quadro-Plex" und die mobilen Grafikprozessoren "Quadro FX". Die GT-200-Architektur der Spielegrafikkarten GTX hat Nvidia nun auch auf eines seiner Profiprodukte übertragen.
Zum Start der Konferenz Siggraph in Los Angeles hat das Khronos-Konsortium die bereits lange angekündigte Spezifikation 3.0 der Grafikschnittstelle OpenGL vorgelegt. Erstmals lassen sich damit moderne Grafikprozessoren voll programmieren, zudem wird der Pfad für reine Rechenanwendungen auf der GPU auch unter OpenGL geebnet.
Zum zehnjährigen Jubiläum seiner 3D-Animationssoftware Maya hat Autodesk eine neue Version angekündigt, die viel verändern und vor allem verbessern soll. Maya 2009 verspricht ein effizienteres und schnelleres Arbeiten, wartet mit neuen Tools auf und ermöglicht die Erstellung stereoskopischer Filme - passend zum Hype um 3D-Kino und 3D-Displays. Neues gibt es auch von Autodesks Maya-Erweiterungen wie MotionBuilder und Toxik.
Nach und nach gibt Intel Details zu seinem Grafikchip Larrabee bekannt, der zugleich Intels erster Many-Core-Chip ist. Er wird über eine Vielzahl von x86-basierten Kernen verfügen, die vom Pentium abstammen, aber um neue Funktionen erweitert und eine Vektoreinheit ergänzt wurden. Frühestens 2009, spätestens aber 2010 soll Larrabee in PCs sein Debüt geben.
US-Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, die auf einem Bild Gesichter erkennt und automatisch durch andere aus einer Datenbank ersetzt. Dieses Programm soll die Privatsphäre von Menschen schützen, die in Bildersammlungen wie Google Street View abgebildet sind. Man kann damit aber auch perfekte Gruppenbilder komponieren.
Unbestätigten Berichten zufolge will Intel noch im Jahr 2008 erste Prototypen seiner Grafikkarten mit dem Prozessor "Larrabee" an Software-Entwickler liefern. Diese Modelle sollen jedoch noch nicht den Funktionsumfang der endgültigen Produkte aufweisen.
Intels erste Grafikkarte seit 10 Jahren bleibt von den üblichen Ritualen nicht verschont: Zahlreiche unbestätigte Informationen finden sich auf den einschlägigen Webseiten. In vier Wochen will Intel endlich Fakten nennen und dann nimmt bei gleich drei Veranstaltungen die PR-Maschine des Chipherstellers volle Fahrt auf.
Auf der Computergrafikkonferenz Siggraph 2008 wird Intel seinen Grafikchip Larrabee im Detail vorstellen. Larrabee soll nicht nur Intels Rückkehr in den Grafikkartenmarkt ebnen, sondern - so Cheftechniker Justin Rattner im Gespräch mit Golem.de - den Markt für Computergrafik umkrempeln.
Das US-amerikanische Unternehmen onOne Software hat eine erste Beta-Version von Liquid Resize vorgestellt. Die Bildverarbeitungssoftware kann abhängig vom Bildinhalt Skalierungen vornehmen, um beispielsweise aus einem Hoch- ein Breitformatbild zu berechnen, ohne dass dem Betrachter die Bildverzerrung auffällt. Das Programm versucht, verzichtbare Bildbereiche zu stauchen bzw. zu dehnen und wichtige Segmente zu schonen.
Das US-amerikanische Unternehmen onOne Software hat die Technik von Liquid Resize übernommen, mit der abhängig vom Bildinhalt Skalierungen vorgenommen werden können. Das Unternehmen will daraus künftig Photoshop-Plug-Ins für Mac und Windows herstellen.
Auf der Siggraph wurde mit Videotrace eine Anwendung gezeigt, um mit Hilfe von einfachen Videosequenzen eines Objektes komplexe und texturierte 3D-Modelle zu erzeugen. Die Forscher vom australischen Centre for Visual Technologies benötigen für das Videotracing lediglich eine Bildersequenz, die möglichst viel des gewünschten Objektes zeigt. Dazu reicht eine Rundumfahrt mit einem Camcorder oder ein Überflug aus.
Auf der in dieser Woche in San Diego abgehaltenen Konferenz "SIGGRAPH" hat das OpenGL-Konsortium einen ersten Einblick in die kommende Grafik-Schnittstelle "OpenGL 3" gewährt. Überraschend schnell soll die Spezifikation fertig gestellt werden, die einen Bruch mit bisherigen Prinzipien darstellt.
Hitachi hat auf der SIGGRAPH 2007 ein Stereoskop gezeigt, das Personen dreidimensional abbilden soll. Als Einsatzgebiet sieht der japanische Hersteller Ausstellungen, Schulen und Museen. Mit Hilfe von Spiegeln werden bis zu zwölf Aufnahmen in einem Bild vereint, so dass das gescannte Objekt dreidimensional erscheint.
Ein japanischer Student hat auf der Computergrafik-Messe Siggraph 2007 in San Diego ein neues Kommunikationstool namens Teleshadow vorgestellt, das auf ungewöhnliche Weise Kontakt zu guten Freunden hält. Per Webcam kommen die Schatten der Vertrauten auf das Gerät, das wie eine Lampe aussieht. Berührt der Besitzer den Touchscreen, lässt sich ein Anruf initiieren.
Die Gigapixel-Fotografie verspricht sehr große Fotos mit vielen Details, ist aber sehr kompliziert, zeitaufwendig und noch Forschungsgegenstand. Anlässlich der Siggraph hat Microsoft Research eine verfeinerte Methode gezeigt und erlaubt das Erforschen der Riesenbilder mit 1,5 bis 4,5 Gigapixeln.
Der Joker und andere Schurken geben keine Ruhe: Nach dem grandiosen Arkham Asylum kämpft Batman in der Fortsetzung Arkham City weiter - und kann sich fast nach Lust und Laune in einer düsteren Sandbox-Gefängnisstadt austoben.
(Batman Arkham City)
Die ersten Einladungen von Samsung für eine Veranstaltung in London sind verschickt worden. Offenbar will Samsung Anfang Mai 2012 das neue Galaxy-S3-Smartphone vorstellen.
(Galaxy S3)
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