Der IG-Metall-Vertreter Michael Leppek hat unter Applaus von 2.000 Beschäftigten das Management von NSN als "Pfeifenladen" bezeichnet. Die Belegschaften demonstrierten heute für den Erhalt von 2.900 Jobs.
Nokia Siemens Networks (NSN) streicht jede dritte Stelle und schließt mit München seine größte Niederlassung in Deutschland. Die Beschäftigten werden am 1. Februar 2012 dagegen protestieren.
Ein Manager des Ausrüsters NSN spricht über die Schwierigkeiten mit über Jahren gewachsenen gemischten 3G-, 3,5G- und 4G-Netzwerken. Beyond-4G-Netze werden das Zehnfache an Basisstationen benötigen, sagt er.
Der Abbau von 17.000 Arbeitsplätzen hat bei einer Betriebsversammlung bei Nokia Siemens Networks für Tumulte gesorgt. Statt Massenentlassungen solle der Vorstand gehen.
Nokia Siemens Networks streicht 23 Prozent aller Stellen im Unternehmen. Nach den Massenentlassungen will sich der Netzwerkausrüster auf mobiles Breitband konzentrieren. In Deutschland könnten rund 2.000 Mitarbeiter betroffen sein.
Ein Programm zur Speicherung und Auswertung von Cookies, um dem Benutzer einer Website bei wiederholten Besuchen die Orientierung mit Hilfe von Listen besuchter Seiten zu erleichtern, ist nicht patentierbar. Das hat der Bundesgerichtshof in einem jetzt bekanntgewordenen Urteil entschieden.
Die Siemens-Tochter Osram hat in Deutschland und den USA Klage wegen Patentverletzung gegen Samsung und LG eingereicht. Die Unternehmen sollen mit ihren Fernsehern und anderen Produkten geistiges Eigentum von Osram verletzen.
Ein General der iranischen Armee erhebt Vorwürfe gegen Siemens. Der Elektronikkonzern soll bei der Erstellung des Wurms Stuxnet mitgeholfen haben, der iranische Atomanlagen beschädigt hat. Belege dafür gibt es nicht.
Laden ohne Kabel: Eine von Siemens entwickelte Ladestation kommt ohne Kabel und Stecker aus. Der Strom wird per magnetischer Induktion übertragen, wenn der Fahrer sein Auto über einer Spule platziert. Das System soll ab Sommer in einem Feldversuch erprobt werden.
Nokia Siemens Networks erwartet die Spezifikation für LTE-Advanced im zweiten Halbjahr 2011. Für die 170 Telekommunikationskonzerne, die den Aufbau von LTE bereits begonnen haben, soll LTE-Advanced über ein Softwareupdate möglich sein.
27C3 Vier der fünf Sicherheitslücken, die der Stuxnet-Wurm ausnutzte, waren für Microsoft eine Überraschung - Zeroday-Exploits. Dennoch gelang es den Mitarbeitern des Konzerns recht schnell, eine zur Verfügung gestellte Probe auseinanderzunehmen.
Durch den Verkauf der Siemens-IT-Sparte Solutions and Services (SIS) an den französischen Konkurrenten Atos Origin sollen 1.750 Jobs wegfallen. Doch in Deutschland hat SIS betriebsbedingte Kündigungen für drei Jahre verbindlich ausgeschlossen.
Das Securityunternehmen Symantec feiert seine neue Untersuchung des Wurms Stuxnet als "Durchbruch". Erstmals soll es gelungen sein, die genaue Hardwareumgebung auszumachen, die Stuxnet angreift. Der Verdacht erhärtet sich, dass das Programm Anlagen zur Urananreicherung gezielt sabotieren sollte.
Der DSL Phantom Mode verspricht höhere Bandbreiten, setzt aber Änderungen an der Hardware auf Seiten der Vermittlungsstelle und an den Endgeräten des Nutzers voraus.
Im Vorfeld der Branchenmesse Broadband World Forum 2010 will Nokia Siemens Networks mit DSL Phantom Mode einen Weltrekord bei der Datenrate über vorhandene Kupferleitungen erreicht haben.
Der Umfang des Stellenabbaus bei Nokia Siemens Networks in Bruchsal steht fest. Die Hälfte der Arbeitsplätze in der Produktion fällt weg.
In China breitet sich der Wurm Stuxnet mit hoher Geschwindigkeit aus. Regierungsberichten zufolge gab es in den letzten Tagen eine Flut von Neuinfektionen. Der Wurm soll sechs Millionen PCs und knapp 1.000 Maschinensteuerungen befallen haben. Zunehmend gerät auch Siemens in die Kritik.
Der Wurm, der die Maschinensteuerungen von iranischen Atominstallationen befallen hat, kam von einem Zulieferer für die Anlagen aus Russland. Diese Überzeugung vertritt der deutsche Security-Experte Ralph Langner, der den Wurm seit Wochen analysiert. Er ist auch der Meinung, dass Stuxnet Millionen gekostet haben muss.
Der Stuxnet-Wurm hat die Rechner des iranischen Atomkraftwerks Buschehr infiziert. Das Hauptsystem der Atomanlage soll von dem Angriff nicht betroffen sein. Insgesamt seien 30.000 Computer der iranischen Regierung von Stuxnet befallen.
Der angeschlagene Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks wird wieder interessant für Investoren. Die Netzbetreiber geben wieder mehr Geld aus, das Joint Venture hatte Stellen abgebaut und bei Motorola kräftig zugekauft.
Fujitsu Deutschland hat einen neuen Chef gefunden. Die Landestochter des japanischen IT-Konzerns hat den in der hiesigen Branche bekannten Rolf Schwirz bei SAP abgeworben. Schwirz war nur kurz bei SAP und saß zuvor im Chefsessel bei Oracle Deutschland.
Für rund 1,2 Milliarden US-Dollar übernimmt Nokia Siemens Networks (NSN) die Mehrheit der Vermögenswerte im Geschäftssegment Mobilfunknetzinfrastruktur von Motorola. Damit bestätigt sich ein Bericht zu der Übernahme aus der vergangenen Woche.
Nokia Siemens Networks (NSN) ist am Netzwerkgeschäft von Motorola interessiert und will es übernehmen. NSN will dafür bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar bezahlen.
Fujitsu-Deutschland trennt sich ganz plötzlich von seinem Vorstandsvorsitzenden Kai Flore. Die Gründe sind geheim. Offenbar gab es einen größeren Konflikt mit der Konzernzentrale in Japan.
Der Bundesgerichtshof sieht praktisch jedes Verfahren, das sich als Computerprogramm implementieren lässt, als technisch und somit patentierbar an. Das geht aus einem aktuellen Beschluss zu einer Patentanmeldung für die "dynamische Dokumentengenerierung" hervor.
Siemens räumt in IT-Sparte auf. Das Sanierungskonzept von Siemens sieht einen deutlichen Stellenabbau vor. Damit will Konzernchef Peter Löscher die Tochter SIS nach häufigen Strategiewechseln und Managementfehlern für einen möglichen Verkauf herausputzen.
Cebit Noch bevor einer der vier Mobilfunkbetreiber in Deutschland ein klares Bekenntnis zum Mobilfunk der 4. Generation abgegeben hat, hat ein Netzausrüster über die Pläne seiner Kunden gesprochen. Nokia Siemens Networks erwartet die kommerzielle LTE-Einführung noch dieses Jahr.
MWC 2010 Das Datenvolumen in Mobilfunknetzwerken soll bis 2015 explosionsartig ansteigen. Dem sei nur mit intelligenten Netzwerken und richtig konfigurierten Endgeräten zu begegnen, erklärt der Chef von Nokia Siemens Networks.
Die Swisscom setzt in ihrem Mobilfunknetz auf LTE. Der Nachfolger von UMTS/HSPA soll zunächst Übertragungsraten von bis zu 150 MBit/s im Download bringen. Erste Endgeräte werden für Ende 2010 erwartet.
Gigaset hat mit dem Siemens Gigaset SL400 ein weiteres analoges DECT-Telefon mit Bluetooth-Technik vorgestellt. Die Neuvorstellung bietet ein Adressbuch mit 500 Einträgen, eine Freisprechfunktion, einen Vibrationsalarm sowie eine Mini-USB-Schnittstelle und unterstützt ECO-DECT.
Netzbetreiber und Mobilfunkausrüster haben das erste kommerzielle LTE-Netzwerk in Stockholm gegen Kritik verteidigt. Das IT-Beratungsunternehmen Northstream hatte dort im Downstream nur 12 MBit/s erreicht. Teliasonera, Huawei und Nokia Siemens Network versuchten dieses Ergebnis jetzt gegenüber Golem.de zu relativieren.
Versprochen hatten die Betreiber 35 MBit/s als Mittelwert in einer LTE-Zelle. Doch im ersten kommerziellen Mobilfunknetznetzwerk der vierten Generation in Stockholm kam ein Tester am ersten Tag nur auf 12 MBit/s.
Siemens-Forscher haben zusammen mit Kollegen vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin einen neuen Rekord bei der kabellosen Übertragung von Daten mit weißem LED-Licht aufgestellt. Sie erreichen dabei eine Datentransferrate von 500 MBit/s.
Der skandinavische Mobilfunkbetreiber Teliasonera hat sich bei der weltweit ersten großen 4G-Netzwerk-Ausschreibung gegen Huawei und für Nokia Siemens Networks entschieden. Auch Ericsson hat einen Zuschlag für das superschnelle mobile Datennetzwerk erhalten.
Siemens wird zusammen mit Openlimit den sogenannten Bürgerclient für den elektronischen Personalausweis entwickeln. Den entsprechenden Auftrag vergab das Bundesinnenministerium jetzt an Siemens IT Solutions and Services, Openlimit und die Bundesdruckerei.
Der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks, den die Eigner loswerden wollen, baut bis zu 5.760 Arbeitsplätze ab. So könnte versucht werden, das deutsch-finnische Joint Venture für einen Käufer attraktiver zu machen. Oder Nokia und Siemens haben ihre Ausstiegspläne aufgegeben.
SAP muss Siemens einen Preisnachlass von fast 50 Prozent gewähren, um die Abwanderung der Großkunden zu verhindern. Dennoch geht ein kleinerer Teil des Wartungsvertragsvolumens an Rimini Street. Dies könnte einen Me-Too-Effekt auslösen.
Der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks steht zum Verkauf, doch in der Finanzinvestorenbranche findet sich bislang kein Abnehmer. Beide Eigner suchen inzwischen den Ausstieg.
Nokias Verlust von 559 Millionen Euro im dritten Quartal 2009 ist einer hohen Abschreibung auf den Netzwerkausrüster NSN geschuldet. Auch der Umsatz brach um 20 Prozent ein.
Der Großkonzern Siemens hat seinen Wartungsvertrag mit SAP gekündigt. Für das Walldorfer Softwareunternehmen bedeutet das einen Millionenverlust.
Nokia Siemens Networks zeigt auf dem Broadband World Forum in Paris VDSL2 mit Bandbreiten von 25 MBit/s über eine Entfernung von 1,5 km. Bislang lässt sich nur rund 1 km per VDSL überbrücken.
Nach zunehmenden Verlusten muss der Chef von Nokia Siemens Networks abtreten. Der Nachfolger Rajeev Suri kommt aus dem Unternehmen.
Grünen-Chefin Claudia Roth hat Verwicklungen des deutsch-finnischen Mobilfunkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN) in Technik zur Überwachung der Telekommunikation im Iran scharf kritisiert. NSN wisse, dass solche Technik zur Unterdrückung und Repression eingesetzt werde und trage Mitverantwortung.
Das deutsch-finnische Unternehmen Nokia Siemens Networks hat nach einem Zeitungsbericht Überwachungstechnik an die iranische Regierung geliefert. Das Unternehmen kommentierte, die Technik sei aber nicht geeignet, das Internet zu zensieren.
Der Telekommunikationsausrüster Nokia Siemens Networks ermöglicht über seine Basisstationen der 4. Generation je nach Kundenwunsch WiMAX und LTE per Softwareupdate. Doch WiMAX-Stadtnetze, in denen eine Basisstation einen Umkreis von 75 km abdeckt, sind ein Mythos.
Der japanische Fujitsu-Konzern prüft einen weiteren Stellenabbau bei Fujitsu Siemens Computers in Deutschland. Fujitsu hatte das Joint Venture für rund 450 Millionen Euro komplett von Siemens übernommen und die Streichung von 700 der insgesamt 6.000 Stellen in Deutschland angekündigt. Jetzt wird ein weiterer Abbau geprüft.
Der Hersteller Fujitsu Siemens Computers hat im laufenden Geschäftsjahr knapp 1 Milliarde Euro Umsatz eingebüßt und schreibt hohe Verluste. Das Unternehmen war schon vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise angeschlagen.
Der Technologiekonzern Toshiba will die Festplattensparte von Fujitsu übernehmen. Geboten werden 30 bis 40 Milliarden Yen (253 bis 338 Millionen Euro). Toshiba-Sprecher Keisuke Ohmori hat einen entsprechenden Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei bestätigt.
Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu will aus dem Geschäft mit Festplatten aussteigen. Finanzchef Kazuhiko Kato verhandelt mit mehreren Interessenten. Aussichtsreichster Bieter ist Western Digital. In Europa will Fujitsu auch das Einzelhandelsgeschäft mit PCs von Fujitsu Siemens abstoßen.
Mit einem Download-Dual-Carrier-Anruf hat Nokia Siemens Networks die Datenrate von EDGE erhöht. Mit bestehender EDGE-Technik konnte durch Softwareverbesserungen eine Datenrate von bis zu 592 KBit/s erreicht werden. Langfristig sind weitere Geschwindigkeitssteigerungen geplant.