Mit seinem Mir-Projekt hat Canonical weite Teile der Linux-Gemeinde in Aufruhr versetzt: KDE-Entwickler kritisieren Canonicals Pläne für Ubuntu scharf, der Compiz-Entwickler kündigt die Zusammenarbeit mit Canonical auf und Mark Shuttleworth schimpft zurück.
Ein E-Mail-Shitstorm war die Folge des Planes, im EU-Parlament ein Pornografieverbot vorzubereiten. Gegen zu viel Bürgerbeteiligung haben die Abgeordneten eilig den Mailfilter aktivieren lassen, wie Christian Engström berichtet.
Sie wollte mitmachen in der Mitmachpartei und durfte es mehr als erhofft: Die Journalistin Astrid Geisler hat bei den Piraten gleich zwei Zugänge zu Liquid Feedback bekommen - und das publik gemacht.
Das Buch von Piratin Marina Weisband soll Mitte März veröffentlicht werden. Jetzt steht eine unredigierte Fassung von "Wir nennen es Politik - Ideen für eine zeitgemäße Demokratie" im Netz.
Ihre Forderung nach dem Verbot, die Identität im Internet zu verschleiern, liege nur "in der Version 1.0 vor", erklärt die CDU-Landtagsfraktion. Sie bekam über 200 Kommentare zum Thema Anonymität, darunter auch sehr emotionale, hieß es.
Der ARD-Bericht über die Behandlung von Leiharbeitern bei Amazon zieht weitere Kreise. Nun forderte die Bundesarbeitsministerin Aufklärung von Amazon und droht der Leiharbeitsfirma mit Lizenzentzug.
Cat-Content, Instagram-Fotos und Sinnsprüche: Internetnutzer wollen selten auffallen und anecken - deshalb passen sie sich den anderen an, meint Bloggerin Gesine von Prittwitz. Ihr fehlen hitzigere und sinnvollere Debatten.
Bei der Urwahl wurde Grünen-Chefin Claudia Roth von den Parteimitgliedern abgewatscht, auf Twitter wird sie von Sympathisanten mit Lob und guten Wünschen überschüttet - und ein Parteifreund hat sogar ein neues Wort für die Solidarität im Netz erfunden.
Weihnachtsplätzchen im Oktober - viele Schweizer Kunden eines Einzelhandelsunternehmens haben sich auf dessen Facebook-Seite darüber beschwert. Das ging mit der Kritik seiner Kunden ungewöhnlich souverän um.
Im Netz wird teilweise grob gestänkert und gezankt. Ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt stellt die Frage: Warum eigentlich? Ein Resultat der Forscher: Mit der Anonymität hat das nicht viel zu tun.
Führende Entwickler von Diablo 3 sind verärgert über Äußerungen von David Brevik, einem der Erfinder der Serie. "Fuck that loser", schreibt Chefdesigner Jay Wilson. Die Blizzard-Community hat allerdings wenig Verständnis und reagiert mit einem Shitstorm.
Als der Shitstorm startete, hatte das Social-Media-Team frei. So wie jüngst Vodafone geht es offenbar vielen Unternehmen: Sie sind auf Shitstorms nicht vorbereitet, wie eine Umfrage des Bitkom ergeben hat.
Der hohe Redeanteil der ARD-Kommentatoren bei der Olympia-Abschlussfeier hat offenbar viele Zuschauer genervt: Im Netz brach deswegen ein Shitstorm los. Dann aber wurde es plötzlich ganz still - im Fernsehen.
Niemand beim Kundenservice könne ihr helfen, beklagte sich eine Kundin auf der Facebook-Seite von Vodafone. Erst Tage später merkte das Unternehmen, dass sie damit einen Shitstorm ausgelöst hatte - und da war es schon zu spät.
Nach Acta ist vor Ipred 2. Die Lobbyisten werden sich beim nächsten Mal geschickter anstellen als bei Acta, und deshalb müssen Verfechter von Bürgerrechten im Internet noch cleverer agieren. Einige Anregungen zum Protest, online wie offline.
Lärm verursachen und Druck aufbauen: Ein Shitstorm kann politische und wirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen. Jetzt gibt es eine Anleitung für die Protestwelle im Netz.
Re:publica 2012 Im Netz tobt der Mob? Nicht, wenn wir uns verstehen. Das tun wir am besten in gesprochener Sprache. Ein Lob der unterschätzten Nische Podcast.
Ein Shitstorm gehört zum Internet wie der Wind zum Wetter, meinen die Social-Media-Experten Barbara Schwede und Daniel Graf. Sie haben eine Skala entwickelt, mit der sich die Schwere einer Protestwelle im Netz einordnen lässt.
Was tut Google eigentlich mit unseren Daten? Dieser Frage ist der IT-Sicherheitsexperte Sven Türpe nachgegangen. Aus öffentlichen Informationen und mit einer Portion Informatikerbauchgefühl skizziert er, was Google mutmaßlich mit unseren Daten macht und erklärt, warum diese Nutzung nicht per se böse ist.
Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.
Ahmed Rushdie müsse das Profil des berühmten Autors heißen, fand Facebook. Dessen Fans liefen Sturm gegen den Klarnamen-Unsinn. Google+ sollte das eine Mahnung sein.
Ein Sicherheitsexperte hat in Android-Smartphones mit Google Wallet eine Schwachstelle entdeckt, die es einem Angreifer ermöglicht, die Pin für die NFC-Bezahlung zu bekommen. Geschützt ist der Anwender nur, wenn das Gerät nicht gerootet wurde.
(Google Wallet)
Um trotz gerichtlich angeordneter Blockaden erreichbar zu bleiben, setzt Pirate Bay nun unter anderem auf eine zusätzliche IP-Adresse. Die soll besonders gut mit Proxys funktionieren.
(The Pirate Bay)
Aldi startet unter der Aldi-Talk-Marke einen neuen 20-Euro-Optionstarif, der als Antwort auf die jüngsten Handy- und Datenflatrate-Tarife gedacht ist. Die All-In-Flat 2.000 bietet aber weniger Flatrate-Eigenschaften als die Konkurrenz.
(Aldi Talk)
Ein neuer Stecker, eine Zeile mehr und ein flacheres und leichteres Gehäuse: Das iPhone 5 setzt keine Maßstäbe, an denen sich die Konkurrenz orientieren könnte, sondern holt nur auf. Trotzdem ist es ein gutes Gerät, wie sich im Test herausstellte.
(Iphone 5 Test)
Amazon bringt seinen E-Book-Reader Paperwhite mit integrierter Beleuchtung nun auch in Deutschland auf den Markt. Außerdem wird eine für Amazon-Prime kostenlose E-Book-Leihbücherei eröffnet.
(Kindle Paperwhite Test)
Curiosity steht erneut in einem Areal im Marskrater Gale, durch das früher mutmaßlich Wasser geflossen ist. In Kürze wird der Rover erstmals Proben mit seinem Gesteinsbohrer nehmen.
(Mars)
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