Wenn Apple ein neues Produkt mit einem i im Namen auf den Markt bringen will, müssen meist rechtliche Schwierigkeiten umgangen werden. So auch bei der iCloud. Die US-Firma iCloud Communications sieht ihr Geschäft bedroht und verlangt von Apple Schadensersatz.





















PHP ist zu langsam, also müssen Hacks her, um die Scriptsprache zu beschleunigen. Entwickler Robert Eisele hat seine Version von PHP 5.3.6 bereitgestellt, die nicht nur einen Geschwindigkeitsschub, sondern auch eine verbesserte Usability verspricht.
Zahlreiche Anbieter von Helpdesk-Software haben sich zu dem Networkedhelpdesk.org-Netzwerk zusammengeschlossen, um offene Standards zu definieren. Das soll vor allem Kunden zugutekommen, die verschiedene Lösungen einsetzen.
Das Open Invention Network übernimmt Patente auf serverseitige Skript-Technologien. Diese wurden noch vor ASP, JSP und PHP entwickelt.
Für die NoSQL-Datenbank MongoDB haben die Entwickler eine Browserschnittstelle für Datenbankabfragen unter dem Namen Mongs vorgestellt. Datensätze können im Browser per JSON abgefragt werden.
Das US-Startup Hexagram 49 hat seine auf SSDs optimierte NoSQL-Datenbank RethinkDB in der Version 1.0 veröffentlicht. Sie soll linear mit der Zahl der Kerne skalieren, auf SSDs zehnmal schneller sein als herkömmliche Datenbanken und nach einem Stromausfall sofort wieder verfügbar sein.
Apple hat auf der World Wide Developers Conference 2011 (WWDC) seine Cloud-Anwendung iCloud vorgestellt. Die Daten des Anwenders werden dabei über alle seine Geräte hinweg automatisch synchronisiert. Dabei macht Apple keinen Unterschied zwischen Desktop und mobilen Geräten.
Die auf dokumentenorientierte Daten ausgelegte NoSQL-Datenbank Apache CouchDB ist in der Version 1.1.0 erschienen. Die in Erlang geschriebene Software hat in der neuen Version unter anderem native SSL-Unterstützung.
Die CRM-Software SugarCRM wurde in Version 6.2 veröffentlicht. Neben Konnektoren für Lotuslive und Google Docs stehen Firmenkunden nun neue Abonnementoptionen zur Verfügung.
Google will keine großen Kompromisse mehr bei der Unterstützung alter Browser machen. Dabei gelten Firefox 3.5, Internet Explorer 7 und Safari 3 bereits als veraltet.
Die deutsche Registrierungsstelle Denic hat DNSSEC für die deutsche Top Level Domain .de aktiviert. Die .de-Zone ist ab sofort mit dem endgültigen, zur Validierung einsetzbaren öffentlichen Schlüssel bestückt.
Eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Cloud Eucalyptus lässt die Übernahme fremder Clouds per Soap-Befehlen zu. Die Lücke wurde inzwischen in Eucalyptus 2.0.3 geschlossen.
Der Entwurf für das umstrittene Protect-IP-Gesetz hat den Rechtsausschuss des US-Senats einstimmig passiert. Der Entwurf sieht unter anderem die Beschlagnahme, Sperrung und Zensur von Webseiten vor, die mit sogenannter Piraterie in Verbindung gebracht werden.
Die Apache Software Foundation hat die Libcloud in den Status eines Apache-Top-Level-Projekts erhoben. Dabei handelt es sich um eine anbieterneutrale Client-Bibliothek, die ein einheitliches API unter anderem für Amazon EC2, Eucalyptus, IBM Cloud und Rackspace Cloud bietet.
Das erste Update für Red Hat Enterprise Linux 6 ist veröffentlicht worden. Es fasst alle bisherigen Patches zusammen und fügt neue Funktionen sowie Treiber hinzu.
In Apache 2.2.19 wurden zwei schwerwiegende Fehler korrigiert: Einer verhindert in der Vorgängerversion 2.2.18 wegen Inkompatibilitäten die Verwendung von Modulen von Drittanbietern. Die Entwickler raten dringend zu einem Update.
Das Apple TV der zweiten Generation lässt sich zum Webserver umfunktionieren. Der Webhoster Mac Mini Vault demonstriert das aus Spaß an der Freude - für mehr eigne sich das Experiment nicht, sagt er.
Webapplikationen haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber nativen: Man erreicht mit einer Applikation mehr als nur eine Plattform. Dienste wie Phonegap/build und apparat.io machen daraus native Apps, ohne dass ein einziges SDK installiert werden muss.
Google hat sein Places API verbessert und für alle Entwickler zugänglich gemacht. Google Places nutzt Standortdaten und Google Maps, um nahe gelegene Geschäfte, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten anzuzeigen.
Microsoft hat wie angekündigt einen Patch für Windows Server und einen für die Office-Suite veröffentlicht. Angreifer können bislang mit Hilfe von Powerpoint-Dateien beliebigen Code auf fremde Systeme schleusen.
Google Storage steht ab sofort allen Interessierten auch ohne Einladung zur Verfügung. Der Cloud-Speicherdienst konkurriert mit Amazon S3 und kann derzeit kostenlos genutzt werden. Zugleich stellt Google neue Funktionen vor.
Mit der neuen App Engine 1.5.0 baut Google seinen Cloud-Computing-Dienst deutlich aus. Google gibt Entwicklern mit Backends mehr Kontrolle, führt sogenannte Pull Queues ein und unterstützt ab sofort auch die freie Programmiersprache Go.
Das Open-Source-Projekt Mediagoblin will Benutzern eine freie Alternative zu Flickr, Youtube und Co. zur Verfügung stellen. Ein fünfköpfiges Gründungsteam will in den nächsten acht Monaten die Infrastruktur für den Webdienst stabilisieren und dann anbieten.
Mit Cloudforms will Red Hat das Aufsetzen und Verwalten von Infrastructure-as-a-Service in Clouds vereinfachen. Cloudforms ist für den Einsatz in privaten und hybriden Clouds gedacht.
Red Hats Openshift soll die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen für die Cloud vereinfachen. Die Plattform-as-a-Service soll eine Infrastruktur bereitstellen, in der die Entwicklungsframeworks Java und Python angeboten werden.
Mit JBoss Enterprise Data Grid 6 hat Red Hat einen verteilten Datencache vorgestellt und in einem Early-Access-Programm zur Verfügung gestellt. Die Technik basiert unter anderem auf NoSQL-Techniken, die auch in Amazons Dynamo eingesetzt werden.
Mehr neue Funktionen als jede Version von PostgreSQL bisher soll die Version 9.1 bieten, die ab sofort in einer ersten Betaversion zum Download bereitsteht. Sie beherrscht unter anderem eine synchrone Replikation.
Microsoft hat das "iOS to Windows Phone 7 API Mapping Tool" veröffentlicht. Damit sollen Anwender bestehende iOS-Anwendungen bequem nach Windows Phone 7 portieren können. Eine Version zur Portierung von Android-Anwendungen ist in Arbeit.
Die freie Webanalyse Piwik 1.4 unterstützt künftig IPv6, allerdings zunächst nur experimentell. Zudem können Berichte gezielt als HTML- und PDF-Datei per E-Mail verschickt werden.
Ein Routingfehler im Rahmen eines Netzwerkupgrades ist für den Ausfall von Amazons Cloud-Servern verantwortlich. Der kleine Fehler führte zu einer Kettenreaktion, langen Ausfällen und bei einigen Kunden sogar zu Datenverlust.
Mit einem Video, das Einblicke in eines seiner Rechenzentren gewährt, will Google Vertrauen schaffen. Google betont darin vor allem die Sicherheit der auf den Servern gespeicherten Daten.
In Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - ist erstmals die umstrittene Unity-Benutzeroberfläche auch in der Desktopversion Standard. Unity ist Canonicals Alternative zu Gnome 3 und optisch verspielter als sein Pendant.
Wie sauber ist Cloud Computing? Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat bei zehn Anbietern untersucht, welchen Strommix sie nutzen, ob sie ihre Rechenzentren nahe erneuerbarer Energiequellen errichten und ob sie Strategien haben, um weniger Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken zu beziehen. Yahoo und Google schnitten dabei am besten ab, Apple am schlechtesten.
Novell hat eine Standard Edition seines Identity Managers 4 veröffentlicht. Mit dem Identity Manager lassen sich plattformübergreifend Identitäten verwalten, unter anderem für das Anmelden an Microsofts Sharepoint.
Die freie Entwicklungsumgebung Netbeans 7.0 ist als finale Version erschienen. Sie soll die erste IDE sein, die Java SE 7 vollständig unterstützt. Java 7 wird erst für Mitte des Jahres 2011 erwartet.
Openstack, eine Open-Source-Werkzeugsammlung für die Verwaltung virtueller Maschinen, unterstützt in der neuen Version mit dem Codename Cactus Linux Containers (LXC) und die Bare-Metal-Hypervisoren ESX und ESXi 4.1 von VMware.
Microsoft schickt seine Cloud-Lösung Office 365 in den öffentlichen Betatest: Das Softwarepaket umfasst gehostete Versionen von Exchange, Sharepoint, Lync sowie Office Pro Plus und die Office Web Apps.
Die Kernelentwickler arbeiten an neuen virtuellen Hardware-Komponenten für KVM. Die KVM-Tools sollen das schwerfällige Qemu ersetzen, das als überfrachtet und fehleranfällig gilt.
Novell verlängert den Support für große Suse Linux Enterprise Server auf zehn Jahre. Die Service Packs werden fortan fünf Jahre lang gepflegt.
SkySQL hat auf der MySQL User Konferenz in Santa Clara die SkySQL-Referenzarchitektur vorgestellt, eine MySQL-Distribution, die Administratoren das Leben erleichtern soll. Bestandteil der Lösung ist SkySQL Provisioning. Damit können Nutzer ihre MySQL-Installation im Browser anpassen.
Die Datenbank MySQL 5.6 soll mit einer Mischung aus Memcached und InnoDB ein wenig NoSQL lernen. Zudem haben die Entwickler bei Oracle den Abfragenoptimierer beschleunigt. Die Entwicklerversion der Datenbank steht zum Testen bereit.
Der HTTP-Server Nginx ist in der stabilen Version 1.0.0 erschienen. Die vom Russen Igor Sysoev geschriebene Software kommt auf vielen Websites mit hohem Traffic zum Einsatz und erreicht gemessen am Marktanteil laut Netcraft hinter Apache und Microsoft Platz 3.
Red Hat will sich verstärkt um das Geschäft mit virtuellen Desktops kümmern. Bisher hatte der Einsatz des Spice-Protokolls die Entwicklung behindert. Der Grund: Spice enthält proprietären Code, der zunächst ersetzt werden musste.
Eine Aktualisierung der Linux-Distribution Cent OS ist mit Version 5.6 freigegeben worden. Das Projekt entfernt Red-Hat-spezifische Pakete und bemüht sich ansonsten um vollständige Kompatibilität.
Wer für das jüngst erschienene Gnome 3 entwickeln will, der findet eine umfassende Einleitung und einen Überblick über die benötigten Werkzeuge auf einer Webseite speziell für Programmierer.
Microsoft und Toyota wollen Autos vernetzen. Die beiden Unternehmen wollen zusammen Telematikdienste entwickeln, die auf Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure basieren.
Die Entwicklung der Python-Bindungen für GTK+ wird mit der Veröffentlichung von PyGTK 2.24 eingestellt. Die Schnittstelle zwischen dem GTK+-Toolkit und der Skriptsprache Python wird höchstwahrscheinlich nicht mehr an GTK+ 3.0 angepasst.
Die Deutsche Oracle-Anwendergruppe ist mehrheitlich mit dem Lizenzierungsmodell der Datenbank von Oracle in virtuellen Umgebungen unzufrieden. Bei der sogenannten Softwarepartitionierung muss pro Prozessor gezahlt werden, was bei modernen Servern zur Kostenexplosion führt.
Microsoft stellt für den aktuellen Windows Server nun ein iSCSI Software Target bereit, das bisher nur zum Testen oder für den Storage Server zur Verfügung stand. Mit dem kostenlosen Update können Clients eine virtuelle lokale Festplatte des Servers benutzen.
Im Web zählen Googles Crawler inzwischen über 31 Millionen Open-Source-Projekte. Fast die Hälfte davon verwenden die GPL. Google selbst bevorzugt die Apache-Lizenz.
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