VMware nimmt Änderungen an seinem neuen Lizenzmodell vor, das zusammen mit der Virtualisierungslösung vSphere 5 angekündigt wurde. Damit reagiert VMware auf Kritik von Partnern und Kunden.





















Die MySQL-basierte Datenbank MariaDB 5.3 beschleunigt Subqueries durch automatische Semi-Joins und dem Caching optimierter Abfragen. Aus MySQL 6.0 haben die Entwickler Multi-Range-Read übernommen.
Das Openstack-Projekt erhält mit Hewlett-Packard ein neues Mitglied. Die Opensource-Initiative bietet unter anderem die Cloud-Lösung Rackspace an, die von der Nasa entwickelt wurde.
In einer weiteren Vorabversion der Datenbank MySQL 5.6.3 kann die InnoDB-Engine auch zur Volltextsuche genutzt werden. Über die Binlog-API können externe Anwendungen auf die Binärlogs der Datenbank zugreifen.
Ein zwischen Novell und Microsoft vor fünf Jahren vereinbartes Abkommen wird um weitere vier Jahre verlängert. Darauf haben sich Suse und Microsoft verständigt. Microsoft verpflichtet sich dabei, weitere SLES-Zertifikate anzubieten.
Red Hat Enterprise Linux 5.7 enthält neben Fehlerkorrekturen auch zahlreiche Verbesserungen, etwa für die Virtualisierungslösungen Xen und KVM. Nebenbei wurden zahlreiche Treiber aktualisiert.
Suse Studio 1.2 gibt es künftig in zwei Versionen: Die Standard-Edition soll sich an Softwarehersteller richten, während die Advanced-Edition für den Einsatz in großen Unternehmen gedacht ist.
Oracle hat zu seinem Patchday teils kritische Sicherheitslücken in zahlreichen Produkten repariert, darunter in seiner Datenbank Oracle Database und dem Application Server 10.
Oracle veröffentlicht Virtualbox 4.1. Die Virtualisierungssoftware bietet einen Wizard zum Klonen virtueller Maschinen. Die 64-Bit-Variante verwaltet bis zu 1 TByte RAM und Windows-Gastsysteme können nun mit Aero benutzt werden.
Nginx-Entwickler Igor Sysoev hat ein Unternehmen gegründet, um sich voll auf die Weiterentwicklung seines populären HTTP- und Reverse-Proxys konzentrieren zu können. Die Software soll Open Source bleiben, versichert er.
Mit 343 Änderungen hat sich Microsoft-Entwickler K. Y. Srinivasan an die Spitze der Beitragenden zum Linux-Kernel 3.0 gesetzt. Alle Änderungen flossen in Microsofts Hyper-V-Unterstützung für den Linux-Kernel ein. Allerdings befindet sich Hyper-V noch immer im Staging-Bereich, in dem Code auf die Aufnahme in den Kernel wartet.
Der auf Googles V8-Engine aufbauende Javascript-Server Node.js wurde in Version 0.5.1 veröffentlicht. Größte Neuerungen sind ein offizieller Windows-Build und Unterstützung für internationale Domainnamen im URL-Parser.
Der Interessenverbund deutschsprachiger Java User Groups (iJUG) hat sich gegen eine Abspaltung einer freien Java-Version ausgesprochen. Der iJUG verlangt allerdings von Oracle ein Entgegenkommen.
IBM bringt seine auf Openoffice basierende Office-Suite Lotus Symphony in das neu gegründete Apache-Projekt Openoffice.org ein.
Der Spielepublisher Ubisoft experimentiert mit der Virtualisierungslösung Xen und deren Fähigkeiten, Gastsysteme direkt auf die GPU zugreifen zu lassen. Mit der Lösung lassen sich möglicherweise Spiele auf Cloud-Servern ausführen.
VMware hat das kommende VSphere 5 vorgestellt. Der neue Hypervisor soll weiter optimiert worden sein und künftig 32 statt der bisher 8 virtuellen CPUs unterstützen. Zugleich wurde die Lizenzierung geändert: In Zukunft zahlt der Kunde pro Prozessor und Größe des virtuellen Speichers.
Cloud.com wurde von Citrix Systems gekauft. Der relativ hohe Preis für das noch unprofitable Unternehmen erklärt sich durch einen Blick auf die Kundenliste von Cloud.com. Das Startup kooperiert zudem mit Microsoft bei einem wichtigen Projekt.
Der JBoss Application Server 7 soll schneller starten und weniger Speicher verbrauchen als sein Vorgänger. Dazu haben die Entwickler den Java-Anwendungsserver modularisiert.
Der freie RHEL-Nachbau Cent OS 6.0 erscheint acht Monate nach dem Original. Die Sicherheitsupdates aus Red Hat Enterprise Linux 6.1 möchte die Entwicklergemeinschaft den Nutzern über ein spezielles Repository anbieten.
Über 50 Millionen Blogs werden mittlerweile mit Wordpress veröffentlicht. Die Hälfte davon wird direkt auf Wordpress.com gehostet.
Das Testframework für Webapplikationen Selenium ist in der stabilen Version 2.0 erschienen. Diese unterstützt aktuelle Browser und sogenannte Webdriver für Python, Ruby, Java und C#.
Face.com stellt für Entwickler ein API zur Gesichtserkennung bereit. Dabei liefert der Dienst seit kurzem auch Angaben zur Stimmung der abgebildeten Person mit.
Ein Bild in Adobes Onlinedienst Photoshop.com bearbeiten, von dort an Flickr exportieren und den Link zu dem Foto direkt per Twitter und Facebook weiterreichen, ohne dass die einzelnen Dienste etwas vom anderen wissen müssen. So in etwa stellen sich Google und Mozilla die Zukunft von Webapplikationen vor.
Amazon baut seinen Cloud Drive genannten Onlinespeicherdienst aus und bietet ab sofort in allen Tarifen einen unbegrenzten Speicherplatz für Musik. Diese kann mit dem Cloud Player zudem künftig auch direkt auf dem iPad abgespielt werden.
Die Oracle Virtual Desktop Infrastructure (VDI) 3.3 kann künftig auch auf Oracle Linux eingesetzt werden. Alle Komponenten der VDI lassen sich über einen einzigen Installer einrichten.
EU-Parlamentarier sind beunruhigt über Äußerungen eines Microsoft-Managers, demzufolge US-Sicherheitsbehörden ungehindert auf Daten von EU-Bürgern zugreifen können, wenn diese in der Cloud gespeichert werden. Die Grundlage dafür soll der Patriot Act liefern.
Über eine Sicherheitslücke im FTP-Server Vsftpd erhalten Benutzer Zugriff auf eine Shell. Die Hintertür wurde in den Quellcode von Vsftpd 2.3.4 eingeschleust. Der Benutzername für die Hintertür ist ein Smiley.
Die Entwickler haben die Open-Source-Suchmaschine Lucene Core 3.3 freigegeben. Zeitgleich wurde die Suchplattform Solr 3.3 veröffentlicht, die auf Lucene Core basiert. Die Rechtschreibprüfungen der Apache-Projekte wurden unter anderem um eine Autovervollständigung erweitert.
Dropbox hat seine AGB verändert: Sie sollen jetzt verständlicher und transparenter sein. An seinen Sicherheitsrichtlinien hat der Dienst aber nichts geändert. Nach wie vor bleibt die Verwaltung der Schlüssel bei Dropbox.
Eine erste Beta von Virtualbox 4.1 zeigt die bevorstehenden Änderungen in Oracles Virtualisierungssoftware. Dazu zählen ein veränderter Festplatten-Wizard und das vereinfachte Duplizieren von virtuellen Maschinen.
Wer bei US-Unternehmen Daten in der Cloud abspeichert, ist nirgends vor dem Zugriff der Geheimdienste sicher. Das hat ein hochrangiger Microsoft-Manager aus Großbritannien bei der Vorstellung von Office 365 eingestanden.
Mit Zend Server 5.5 erhält der PHP-basierte Anwendungsserver sein erstes Update seit Februar 2010. Schwerpunkt in Zend Server 5.5 ist der automatische Einsatz und die Verteilung von Anwendungen.
Yahoo will um Apache Hadoop eine eigene Firma gründen: Hortonworks soll Hadoop-Entwickler aufnehmen und sich mit Support sowie Training finanzieren. Die Plattform soll weiterhin als Open-Source-Software angeboten werden.
Office 365 soll kleinen und großen Firmen eine Alternative zu den Offline-Office-Paketen bieten. Für eine monatliche Abogebühr kann der Anwender Microsofts Word, Excel, Powerpoint und Onenote im Internet benutzen und mit anderen Dokumente teilen.
Unter dem Namen UCS Desktop Virtualization Services (UCS DVS) hat Univention eine Software für die Verwaltung virtueller Linux- und Windows-Desktops veröffentlicht. Über die webbasierte Verwaltungsoberfläche lassen sich virtualisierte Desktops beispielsweise einzelnen Benutzern zuweisen.
Die Entwickler stellen zehn neue Funktionen für PHP vor, über die sie abstimmen wollen: Funktionen mit einer Mehrheit sollen in PHP 5.4 implementiert werden, dessen Alphaphase für August 2011 geplant ist.
Anfang 2012 will das Startup Tilera seine VLIW-Prozessoren mit 100 Kernen liefern. Die Vorgänger gibt es inzwischen nicht nur auf Testplattformen, sondern auch auf PCI-Express-Karten.
Die Open-Source-CRM- und Groupware-Lösung Tine 2.0 - Codename Maischa - hat etliche Verbesserungen in der Benutzerführung erhalten, etwa das automatische Aktualisieren von Inhalten. Außerdem können künftig Anwendungen von Drittanbietern einfach integriert werden.
Red Hat Enterprise Linux ist als vorinstallierte Instanz in Amazons EC2 verfügbar. Der Support wird sowohl durch Amazon als auch durch Red Hat geleistet. Das Angebot beinhaltet RHEL 5.5 bis RHEL 6.1.
Bei Dropbox war es für kurze Zeit möglich, sich in beliebige Useraccounts ohne korrektes Passwort einzuloggen. Mittlerweile wurde der Fehler im Authentifizierungssystem beseitigt.
Das als Qemu-Ersatz konzipierte Native Linux KVM Tool hat in seiner jüngsten Ausgabe zahlreiche neue Funktionen erhalten, darunter einen experimentellen grafischen Zugang über VNC. Die Entwickler wollen die KVM-Tools im Linux-Kernel 3.1 unterbringen.
Wissenschaftler des Darmstädter Forschungszentrums CASED haben eine Software entwickelt, die Amazon Machine Images (AMIs) im Hinblick auf sicherheitsrelevante Daten prüft. Sie fanden in vielen Fällen ernsthafte Sicherheitslücken.
Die Internetregulierung Icann (Internet Corporation For Assigned Names and Numbers) hat eine grundlegende Veränderung bei den sogenannten generellen Top-Level-Domains (gTLD) beschlossen. Künftig kann jedes beliebige Wort als gTLD genutzt werden, was den Weg für Domains wie .berlin, .film oder .google freimacht.
Die ARM-Ausgründung Calxeda hat erste Partner für die Initiative Trailblazer bekanntgegeben. Zusammen mit Firmen wie Couchbase, Canonical und Pervasive sollen sehr sparsame Server mit tausenden von ARM-Kernen entwickelt werden.
Version 3.0 des Apache Traffic Server unterstützt 64-Bit-Plattformen und läuft auch auf Mac OS X, FreeBSD und Solaris. Die Leistung des Servers wurde ebenfalls verbessert.
SkySQL will nicht nur preiswerteren Service für MySQL anbieten als Oracle, sondern arbeitet auch an eigenen Produkten. Dafür erhielt das Unternehmen jetzt von Tekes, dem wichtigsten öffentlichen Geldgeber für Forschung, Entwicklung und Innovation in Finnland, rund 850.000 Euro.
Wenn Apple ein neues Produkt mit einem i im Namen auf den Markt bringen will, müssen meist rechtliche Schwierigkeiten umgangen werden. So auch bei der iCloud. Die US-Firma iCloud Communications sieht ihr Geschäft bedroht und verlangt von Apple Schadensersatz.
PHP ist zu langsam, also müssen Hacks her, um die Scriptsprache zu beschleunigen. Entwickler Robert Eisele hat seine Version von PHP 5.3.6 bereitgestellt, die nicht nur einen Geschwindigkeitsschub, sondern auch eine verbesserte Usability verspricht.
Zahlreiche Anbieter von Helpdesk-Software haben sich zu dem Networkedhelpdesk.org-Netzwerk zusammengeschlossen, um offene Standards zu definieren. Das soll vor allem Kunden zugutekommen, die verschiedene Lösungen einsetzen.
Das Open Invention Network übernimmt Patente auf serverseitige Skript-Technologien. Diese wurden noch vor ASP, JSP und PHP entwickelt.
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