Der Anbieter für PostgreSQL-Dienste EnterpriseDB stellt nun auch einen Cloud-Dienst zur Verfügung. Dieser bietet ein Webinterface zur Administration und funktioniert mit der Amazon-Cloud und HPs Cloud Compute.





















Die neue Owncloud-Version 3 ist fertig. Die freie File-Synchronisierungs- und File-Sharing-Software für Webserver kann nun auch genutzt werden, um anderen PDFs und Fotos zugänglich zu machen.
HP hat den Zeitplan für die Veröffentlichung von WebOS unter der Apache-Lizenz 2.0 vorgestellt. Zunächst wurde das Enyo-Framework freigegeben, Open WebOS 1.0 soll im September 2012 erscheinen.
Mit dem neuen Dienst AWS Storage Gateway bietet Amazon einen Dienst für nahtloses Cloud-Backup und Disaster-Recovery für lokale Daten an. Lokal gespeicherte Daten werden dabei automatisch in Amazon S3 gesichert.
Desura hat den Quellcode seines Linux-Clients veröffentlicht. Dadurch erhofft sich der Internetvertrieb Verbesserungen am Code, der bislang von nur einem Programmierer entwickelt wird.
Red Hat hat seine Virtualisierungsinfrastruktur namens Enterprise Virtualization auf Version 3.0 aktualisiert. Der Hypervisor nutzt den Linux-Kernel aus Red Hat 6.2 samt aktueller KVM. Die Verwaltungssoftware wurde auf Java portiert.
Das Steering-Komitee des Fedora-Projekts hat weitere Komponenten festgelegt, die in Fedora 17 alias Beefy Miracle eingebaut werden. Darunter ist die kommende Version 2.8 der Bildbearbeitung Gimp mit dem Ein-Fenster-Modus.
Amazon erweitert sein Cloud-Computing-Angebot um DynamoDB, eine schnelle und skalierbare NoSQL-Datenbank. Amazon verspricht Reaktionszeiten unter 10 Millisekunden und rechnet nach reservierten Zugriffen pro Sekunde ab.
An seinem erstem Patchday 2012 hat Oracle 78 teils kritische Sicherheitslücken geschlossen. MySQL ist ohne das Update aus der Ferne angreifbar und die Kerberos-Authentifizierung in Solaris ist fehlerhaft.
Amazon erweitert sein Angebot an kostenlosen Cloud-Servern um Windows-Systeme. Bisher standen im Rahmen von Amazons Cloud-Dienst EC2 nur kostenlose Linux-Maschinen zur Verfügung.
Das freie PHP-basierte Framework Limbas 2.3 zum Erstellen von Datenbankanwendungen unterstützt Microsoft SQL. Außerdem werden Feldtypen flexibler gehandhabt.
Das BSI rät Anwendern, ihre Rechner nach der Schadsoftware DNS-Changer zu untersuchen. Im März 2012 sollen die Ersatz-DNS-Server abgeschaltet werden, die das FBI prophylaktisch eingesetzt hatte.
Das aktuelle PHP 5.3.9 enthält einen Bugfix, der DoS-Angriffe über Hash-Kollisionen verhindern soll. Außerdem wurden zahlreiche Änderungen am FastCGI Process Manager vorgenommen.
Im Tiobe-Index der beliebtesten Programmiersprachen für 2011 befindet sich Java erneut auf dem ersten Platz. Den größten Zuwachs hat dem Index zufolge Objective-C, gefolgt von C#.
Ein Angriff auf eine SQL-Schwachstelle betrifft inzwischen zehntausende IIS- und Coldfusion-Webserver in Deutschland. Opfer werden dabei auf die Domain Lilupophilupop.com umgeleitet, auf der Scareware angeboten wird.
Das Open-Source-Werkzeug Dreadnot verteilt automatisch Software in Rackspace-Infrastrukturen. Dabei holt Dreadnot aktuellen Code von Git-Servern und aktualisiert ihn schrittweise.
Damien Katz, Gründer des Projekts Apache CouchDB, will sich aus dem Projekt zurückziehen und mit dem Couchbase Server 2.0 einen schnelleren und stabileren Nachfolger entwickeln. Apache CouchDB wird es aber weiterhin geben und es wird auch von Couchbase unterstützt werden.
Derzeit werden weltweit mehr Websites mit dem freien HTTP- und Reverse-Proxy Nginx gehostet als mit Microsofts Webserver, meldet Netcraft. Gemessen an der Zahl der Server liegt Microsoft aber noch deutlich vor Nginx.
Microsoft will in seiner Cloud-Infrastruktur Windows Azure künftig beständige virtuelle Maschinen für Linux, Share-Point- und SQL-Server anbieten. Bislang bietet Azure lediglich Unterstützung für flüchtige virtuelle Maschinen.
Die Apache Software Foundation hat Apache Hadoop in der Version 1.0.0 veröffentlicht. Hadoop basiert auf dem Mapreduce-Algorithmus von Google und erlaubt es, sehr große Datenmengen im Petabyte-Bereich auf Clustern aus vielen Einzelrechnern zu verarbeiten.
28C3 Durch Hash-Kollisionen können Webserver lahmgelegt werden. Betroffen sind fast alle Webserver etwa mit PHP, ASP.Net und Java. Die Kollisionen können durch POST-Abfragen ausgelöst werden.
Die Google-Entwickler Matthew Steele und Bryan McQuade haben mit mod_spdy ein Modul für den Webserver Apache veröffentlicht, das diesem Googles HTTP-Alternative SPDY beibringt.
Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung von Red Hat Enterprise Linux 6.2 ist der freie Nachbau CentOS mit der gleichen Versionsnummer erschienen.
Durch das Antiterrorgesetz Patriot Act gelten Cloud-Kundendaten bei US-Unternehmen als unsicher. Doch laut Microsoft Deutschland ist das nicht ganz so einfach.
Mit dem neuen Plugin Quest One Privilege Manager for Sudo lässt sich der Sudo-Befehl so erweitern, dass er in Netzwerken eingesetzt werden kann. Er bietet eine zentrale Verwaltung für privilegierte Benutzer.
Der Open Enterprise Server (OES) 11 von Novell basiert jetzt auf SLES 11. Mit OES steht Kunden auch der Dateiaustauschservice Filr ab dem Jahr 2012 in einem Early-Adopter-Programm zur Verfügung.
Google will mit seinem Cloud-Druckdienst ernsthaft angreifen und hat dazu Google Cloud Print in seinen Browser Chrome 16 integriert.
Ein Unternehmen des Owncloud-Projekt-Gründers bietet ab sofort professionelle Unterstützung beim Einsatz des freien Onlinespeichers. Owncloud lässt sich auf den eigenen Servern einsetzen und nutzt derzeit die Protokolle WebDAV und CalDAV.
Die freie Blogsoftware Wordpress ist in der Version 3.3 mit Codenamen "Sonny" erschienen. Die neue Version soll für neue Nutzer einfacher zu erlernen sein und bietet Verbesserungen in Sachen Navigation, Uploads und Imports.
Der Red-Hat-Nachbau Cent OS ist mit der Veröffentlichung von Version 6.1 mit der gleichlautenden Versionsnummer von Red Hat gleichgezogen, die im Mai 2011 erschien. Die wesentliche Änderung ist der neue Paketmanager Yum.
Facebook hat mit der Hiphop Virtual Machine und Hiphop Bytecode einen JIT-Compiler für PHP entwickelt, der bei Facebook bereits im Einsatz ist. Die Lösung soll die Vorteile statisch kompilierten Codes mit denen eines Interpreters vereinen.
Red Hat hat ein zweites Update für sein Enterprise Linux 6 veröffentlicht. RHEL 6.2 fasst Fehlerkorrekturen zusammen und sorgt für eine verbesserte Leistung. Außerdem lässt sich RHEL nun auch als VMWare-Gastsystem nutzen.
Der DNS-Spezialist OpenDNS hat mit DNSCrypt eine Technik vorgestellt, die das Domain Name System sicherer machen soll. DNSCrypt soll die Kommunikation zwischen Clients und Nameservern verschlüsseln, ähnlich wie SSL dies mit Webtraffic tut.
Canonical hat eine erste Alpha von Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin veröffentlicht. Der Musikplayer Banshee wurde durch Rhythmbox ersetzt, die Entscheidung darüber ist aber noch nicht endgültig.
Dem Apache-Projekt CouchDB geht es gut, schreibt Projektleiter Jan Lehnardt in einer E-Mail, nachdem Ubuntu-Sponsor Canonical angekündigt hat, bei seinem Cloudspeicher Ubuntu One künftig auf CouchDB zu verzichten.
Um das Vertrauen der Nutzer in Cloud-Dienste zu stärken, denkt die EU-Kommission über die Harmonisierung von Kontroll- und Regulierungsmaßnahmen nach. Im kommenden Jahr soll dazu eine eigene Cloud-Strategie veröffentlicht werden.
Das grafische Frontend Boxes für virtuelle Maschinen soll als Standardpaket in eine der nächsten Versionen von Gnome integriert werden. Boxes ist für Privatanwender gedacht und verwendet Libvirt für den Zugriff auf die KVM.
SinnerSchrader-Chef Matthias Schrader ist mit Googles Freischaltung von Google+ für Google Apps mehr als unzufrieden. Im Unternehmensblog des deutschen Internetdienstleisters kritisiert er "massive Architekturfehler, die eine Nutzung unmöglich machen".
Das Apache-Projekt Mahout erhält zahlreiche neue Algorithmen. Über den Fortschritt der skalierbaren Implementierung von maschinenlernenden Algorithmen hat Entwickler Grant Ingersoll berichtet.
Das PHP-Team hat Version 5.4 in Form eines ersten Release Candidate veröffentlicht. PHP 5.4 RC1 soll vor allem zum Testen dienen. Neue Funktionen soll es nicht mehr geben.
Das ProFTPD-Team hat mit der Veröffentlichung der Versionen 1.3.4 und 1.3.3g eine kritische Sicherheitslücke geschlossen, über die ein Angreifer Code in den betroffenen Server einschleusen konnte.
Der Parser Tika 1.0 kann Daten aus 1.200 verschiedenen Dateiformaten extrahieren. Die NASA setzt die Apache-Software ein, um wissenschaftliche Daten zu analysieren.
Das US-Startup NuoDB arbeitet an einer neuen Art von Datenbank, die sich nach außen wie eine SQL-Datenbank verhält, im Kern aber über eine komplett neu entwickelte Architektur verfügt. So kann die Kapazität durch Hinzufügen einfacher Standardserver erweitert werden, ähnlich wie bei vielen NoSQL-Datenbanken.
Das vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (Fokus) in Berlin geleitete Projekt Webinos hat eine erste Spezifikation für eine plattformübergreifende Open-Source-Plattform für mobile Anwendungen veröffentlicht.
Chinesische Wissenschaftler haben unter dem Namen Cloud Shredder eine Methode entwickelt, mit der nach dem Prinzip "teile und schütze" Daten abgesichert werden. Dateien werden dabei zur Hälfte in der Cloud gespeichert.
Das BerliOS-Repository für Open-Source-Software soll von einem Verein weitergeführt werden. Das bislang zuständige Fraunhofer-Institut kündigte im Oktober die Schließung wegen Finanzierungsproblemen an.
Das soziale Netzwerk Google Plus (Google+) steht nun Google-Apps-Nutzern zur Verfügung. Sie können darüber auch Beiträge mit Personen nur aus ihrer Organisation, ihrem Unternehmen oder ihrer Universität teilen, selbst wenn diese nicht zuvor einem Kreis zugeordnet wurden.
Suse hat eine erste Linux-Server-Version seiner Cloud-Infrastruktur auf Basis von Openstack veröffentlicht. Suse Cloud soll zahlreiche Virtualisierungsplattformen unterstützen.
HP soll zusammen mit dem Entwickler Calxeda an Servern auf ARM-Basis arbeiten. Calxeda, eine ARM-Ausgründung, entwickelt sehr sparsame Server mit tausenden ARM-Kernen.
Unter dem Namen Precise Pangolin soll im April 2012 Ubuntu 12.04 LTS erscheinen. Die Neuerungen der letzten beiden Ubuntu-Versionen sollen optimiert, die Linux-Distribution selbst soll auf Stabilität getrimmt werden.
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