Der ehemalige Debian-Projektleiter Bruce Perens stellt ein Konzept zur Duallizenzierung von Software vor. Demnach soll Code von freien Entwicklern nie ausschließlich proprietär verwendet werden können.















Die NoSQL-Datenbank MongoDB 2.0 hat weitere Optimierungen erhalten, darunter eine Reduzierung der Größe der Indizes. Zudem wurde die Stackgröße verringert, um den Speicherverbrauch zu reduzieren.
Das Postgresql-Entwicklerteam hat die Datenbank Postgresql 9.1 veröffentlicht. Die Entwickler haben dabei auch Benutzerwünsche umgesetzt, darunter eine synchrone Replikation.
Nach einer Abstimmung unter PHP-Entwicklern will das Projekt künftig Git als Versionsverwaltung verwenden. Die Mehrheit für Git war eindeutig.
Die Landesverwaltung Brandenburg setzt auf ihren Arbeitsplatzrechnern die Linux-basierten UCS Thin Client Services von Univention ein. Über Terminalserver werden entsprechende Windows-Anwendungen gestartet.
Filemaker hat mit dem Bento Business Organiser kostenlose Datenbankvorlagen für die Datenbanksoftware Bento 4 für Mac OS X veröffentlicht, die sie erstmals an Unternehmen richtet. Mit diesen Datenbankvorlagen sollen vor allem Einzelunternehmer angesprochen werden.
Seit dem 4. September führt eine türkische Hackergruppe Angriffe auf DNS-Systeme von britischen Providern aus. Einige Webseiten wie The Register sind weiter nicht erreichbar.
Die jüngst bekanntgewordene Sicherheitslücke im Apache-Web-Server ist geschlossen worden. Updates mit entsprechenden Bugfixes stehen zum Download bereit. Allerdings ist das Problem nicht ganz behoben, denn der Fehler betrifft auch das darunterliegende Protokoll.
OpenDNS und Google starten zusammen die Initiative "Global Internet Speedup" und arbeiten dabei mit diversen CDN-Anbietern (Content Delivery Networks) zusammen. Gemeinsam wollen die Partner dafür sorgen, dass Webinhalte schneller beim Nutzer landen.
Die Entwickler der Cloud-Plattform Eucalyptus haben eine Hochverfügbarkeitslösung in die Software integriert, die vor allem von den Kunden gewünscht wurde. Zudem wurde die Ressourcenverwaltung der Cloud-Plattform weiter ausgebaut.
Das Postgresql-Entwicklerteam hat einen ersten Release Candidate der Datenbank Postgresql 9.1 veröffentlicht. Die Vorabversion enthält bereits alle für Postgresql 9.1 geplanten Funktionen, darunter eine synchrone Replikation.
Aktuelle Versionen des weit verbreiteten Apache-Webservers können durch Fehler in der Behandlung von Byte-Range-Requests missbraucht werden, um den gesamten Server innerhalb weniger Sekunden zum Stillstand zu bringen.
Wegen eines Fehlers in der Funktion crypt() warnen die Entwickler vor PHP 5.3.7. Anwender sollten auf das nächste Update warten.
Mozilla will mit dem WebAPI die Lücke zwischen Webapplikationen und nativen Apps schließen und ein einheitliches HTML5-API für Smartphones samt Telefonie-, SMS- und Kamera-API entwickeln.
Amazon Web Services startet mit Elasticache einen neuen Dienst: Auf Basis von Memcached stellt Elasticache einen skalierbaren In-Memory-Cache für Webapplikationen in Amazons Cloud bereit.
Die zahlreichen Bugfixes in PHP 5.3.7 soll die serverseitige Skriptsprache stabilisieren. Gleichzeitig läuft der Support für PHP 5.2 aus.
Zahlreiche Dienste im Web bieten mittlerweile ein eigenes API an. Das Berliner Unternehmen Uberblic will mit seiner Doppelganger-Engine bei der Zusammenführung von Daten aus den unterschiedlichen Diensten helfen.
Der Ausfall von Amazons Cloud-Servern vor rund einer Woche ist durch einen Stromausfall ausgelöst worden, durch den Amazon der Speicherplatz ausging. Dadurch konnten einige Systeme nicht wie geplant wieder hochgefahren werden.
Mozilla und Google arbeiten an Joystickschnittstellen für ihre Browser. Künftige Generationen von Browserspielen sollten also auch mit Joystick und Gamepad gesteuert werden können.
Ein Blitzeinschlag in einem irischen Rechenzentrum hat zu Ausfällen bei Amazon und Microsoft geführt. Bei Amazon sind einige Cloud-Dienste noch immer nicht wiederhergestellt, da dem Unternehmen derzeit nicht genug Speicherkapazität zur Verfügung steht.
Google bestätigt Abfragen von Nutzerdaten durch US-Geheimdienste. Auch europäische Google-Server seien nicht ausgenommen.
Der freie Spamfilter Dspam erscheint künftig unter der AGPL und nicht mehr unter der GPL. Das aktuelle Dspam 3.10.0 verwendet die Datenbank Mysql 5.5. Mysql bis 5.0 wird nicht mehr unterstützt.
"Erstaunliche neue Möglichkeiten" verspricht sich Intel von zwei neuen Intel Science and Technology Centers an der Carnegie Mellon University. Dort soll erforscht werden, wie mit Sensoren bestückte Alltagsgegenstände ständig Daten sammeln und sie mit Cloud-Diensten- austauschen und auswerten können.
Amazon baut sein Cloud-Angebot für Unternehmen aus und bietet ab sofort sogenannte Virtual Private Cloud weltweit an. Zudem können mit AWS Direct Connect direkte Leitungen mit bis zu 10 GBit/s in Amazons Cloud-Rechenzentren geschaltet werden.
VMware nimmt Änderungen an seinem neuen Lizenzmodell vor, das zusammen mit der Virtualisierungslösung vSphere 5 angekündigt wurde. Damit reagiert VMware auf Kritik von Partnern und Kunden.
Die MySQL-basierte Datenbank MariaDB 5.3 beschleunigt Subqueries durch automatische Semi-Joins und dem Caching optimierter Abfragen. Aus MySQL 6.0 haben die Entwickler Multi-Range-Read übernommen.
Das Openstack-Projekt erhält mit Hewlett-Packard ein neues Mitglied. Die Opensource-Initiative bietet unter anderem die Cloud-Lösung Rackspace an, die von der Nasa entwickelt wurde.
In einer weiteren Vorabversion der Datenbank MySQL 5.6.3 kann die InnoDB-Engine auch zur Volltextsuche genutzt werden. Über die Binlog-API können externe Anwendungen auf die Binärlogs der Datenbank zugreifen.
Ein zwischen Novell und Microsoft vor fünf Jahren vereinbartes Abkommen wird um weitere vier Jahre verlängert. Darauf haben sich Suse und Microsoft verständigt. Microsoft verpflichtet sich dabei, weitere SLES-Zertifikate anzubieten.
Red Hat Enterprise Linux 5.7 enthält neben Fehlerkorrekturen auch zahlreiche Verbesserungen, etwa für die Virtualisierungslösungen Xen und KVM. Nebenbei wurden zahlreiche Treiber aktualisiert.
Suse Studio 1.2 gibt es künftig in zwei Versionen: Die Standard-Edition soll sich an Softwarehersteller richten, während die Advanced-Edition für den Einsatz in großen Unternehmen gedacht ist.
Oracle hat zu seinem Patchday teils kritische Sicherheitslücken in zahlreichen Produkten repariert, darunter in seiner Datenbank Oracle Database und dem Application Server 10.
Oracle veröffentlicht Virtualbox 4.1. Die Virtualisierungssoftware bietet einen Wizard zum Klonen virtueller Maschinen. Die 64-Bit-Variante verwaltet bis zu 1 TByte RAM und Windows-Gastsysteme können nun mit Aero benutzt werden.
Nginx-Entwickler Igor Sysoev hat ein Unternehmen gegründet, um sich voll auf die Weiterentwicklung seines populären HTTP- und Reverse-Proxys konzentrieren zu können. Die Software soll Open Source bleiben, versichert er.
Mit 343 Änderungen hat sich Microsoft-Entwickler K. Y. Srinivasan an die Spitze der Beitragenden zum Linux-Kernel 3.0 gesetzt. Alle Änderungen flossen in Microsofts Hyper-V-Unterstützung für den Linux-Kernel ein. Allerdings befindet sich Hyper-V noch immer im Staging-Bereich, in dem Code auf die Aufnahme in den Kernel wartet.
Der auf Googles V8-Engine aufbauende Javascript-Server Node.js wurde in Version 0.5.1 veröffentlicht. Größte Neuerungen sind ein offizieller Windows-Build und Unterstützung für internationale Domainnamen im URL-Parser.
Der Interessenverbund deutschsprachiger Java User Groups (iJUG) hat sich gegen eine Abspaltung einer freien Java-Version ausgesprochen. Der iJUG verlangt allerdings von Oracle ein Entgegenkommen.
IBM bringt seine auf Openoffice basierende Office-Suite Lotus Symphony in das neu gegründete Apache-Projekt Openoffice.org ein.
Der Spielepublisher Ubisoft experimentiert mit der Virtualisierungslösung Xen und deren Fähigkeiten, Gastsysteme direkt auf die GPU zugreifen zu lassen. Mit der Lösung lassen sich möglicherweise Spiele auf Cloud-Servern ausführen.
VMware hat das kommende VSphere 5 vorgestellt. Der neue Hypervisor soll weiter optimiert worden sein und künftig 32 statt der bisher 8 virtuellen CPUs unterstützen. Zugleich wurde die Lizenzierung geändert: In Zukunft zahlt der Kunde pro Prozessor und Größe des virtuellen Speichers.
Cloud.com wurde von Citrix Systems gekauft. Der relativ hohe Preis für das noch unprofitable Unternehmen erklärt sich durch einen Blick auf die Kundenliste von Cloud.com. Das Startup kooperiert zudem mit Microsoft bei einem wichtigen Projekt.
Der JBoss Application Server 7 soll schneller starten und weniger Speicher verbrauchen als sein Vorgänger. Dazu haben die Entwickler den Java-Anwendungsserver modularisiert.
Der freie RHEL-Nachbau Cent OS 6.0 erscheint acht Monate nach dem Original. Die Sicherheitsupdates aus Red Hat Enterprise Linux 6.1 möchte die Entwicklergemeinschaft den Nutzern über ein spezielles Repository anbieten.
Über 50 Millionen Blogs werden mittlerweile mit Wordpress veröffentlicht. Die Hälfte davon wird direkt auf Wordpress.com gehostet.
Das Testframework für Webapplikationen Selenium ist in der stabilen Version 2.0 erschienen. Diese unterstützt aktuelle Browser und sogenannte Webdriver für Python, Ruby, Java und C#.
Face.com stellt für Entwickler ein API zur Gesichtserkennung bereit. Dabei liefert der Dienst seit kurzem auch Angaben zur Stimmung der abgebildeten Person mit.
Ein Bild in Adobes Onlinedienst Photoshop.com bearbeiten, von dort an Flickr exportieren und den Link zu dem Foto direkt per Twitter und Facebook weiterreichen, ohne dass die einzelnen Dienste etwas vom anderen wissen müssen. So in etwa stellen sich Google und Mozilla die Zukunft von Webapplikationen vor.
Amazon baut seinen Cloud Drive genannten Onlinespeicherdienst aus und bietet ab sofort in allen Tarifen einen unbegrenzten Speicherplatz für Musik. Diese kann mit dem Cloud Player zudem künftig auch direkt auf dem iPad abgespielt werden.
Die Oracle Virtual Desktop Infrastructure (VDI) 3.3 kann künftig auch auf Oracle Linux eingesetzt werden. Alle Komponenten der VDI lassen sich über einen einzigen Installer einrichten.
EU-Parlamentarier sind beunruhigt über Äußerungen eines Microsoft-Managers, demzufolge US-Sicherheitsbehörden ungehindert auf Daten von EU-Bürgern zugreifen können, wenn diese in der Cloud gespeichert werden. Die Grundlage dafür soll der Patriot Act liefern.
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