Ende Januar 2013 gewährt Google ersten Entwicklern den Zugang zu seiner Datenbrille Google Glass. In San Francisco und New York sollen sie auch das zugehörige Google Mirror API ausgiebig testen können.





















SAP hat seine Business Suite überarbeitet, die damit nun komplett auf SAPs In-Memory-Datenbank läuft und Unternehmen echtzeitfähig machen soll. Eigentlich Grund genug, das Ganze SAP R4 zu nennen, so SAP-Ko-Chef Jim Hagemann Snabe. Darauf aber verzichtet SAP, um deutlich zu machen, dass die Umstellung für IT-Abteilungen ein Leichtes sei.
Ein kritischer Fehler in fast allen Versionen von Ruby on Rails ermöglicht das Ausführen von Systemkommandos aus der Ferne. Die Schwachstelle ist im XML-Parser. Patches für etliche Ruby-on-Rails-Versionen sind bereits erhältlich.
29C3 Mit der Software CANape lässt sich der Netzwerkverkehr zwischen VMwares Hypervisor ESXi und den Clients nicht nur überwachen, sondern auch manipulieren. Für die Kommunikation nutzt VMwares Verwaltungssoftware beispielsweise HTTPS aber auch binäre Protokolle.
Das Unternehmen Sauce Labs will seinen Selenium-Testing-Dienst künftig kostenlos für Open-Source-Projekte zur Verfügung stellen. Entwickler können damit ihre Webapplikationen online testen lassen. Die Resultate will Sauce Labs dann veröffentlichen.
Xing will im Laufe des heutigen Tages ein API für Entwickler öffnen, mit dem diese das Jobnetzwerk in eigene Applikationen integrieren können. Im Rahmen eines Betatests sind bereits rund 200 Anwendungen auf Basis der neuen Schnittstelle entstanden.
Die Pro-Version des Test-Frameworks für IT-Sicherheit Metasploit bekommt in der aktuellen Version einige Werkzeuge, mit denen Unternehmen die Aufmerksamkeit ihrer Mitarbeiter testen können. So lassen sich Phishing-Webseiten einfach bauen oder USB-Sticks präparieren.
Guido van Rossum, Schöpfer der Programmiersprache Python, verlässt Google. Er fängt zum Jahreswechsel beim Cloud-Storage-Anbieter Dropbox an.
Die drei MySQL-Gründer Michael "Monty" Widenius, David Axmark und Allan Larsson gründen die MariaDB Foundation als unabhängige Organisation, die die Interessen von MariaDB-Nutzern und Entwicklern wahren soll, einem Fork von MySQL.
Der Hacker Kingcope hat eine weitere Schwachstelle in der Datenbank MySQL beschrieben. Mit Hilfe eines Skripts ließen sich in einem Brute-Force-Angriff bis zu 5.000 Passwörter pro Sekunde auslesen - als unprivilegierter Benutzer.
Der Hacker Kingcope hat eine Reihe von Exploits veröffentlicht, die zwar nicht alle neu sind, aber offenbar immer noch nicht geflickt wurden. Fünf Exploits ermöglichen Root-Zugänge zur Datenbank MySQL, zwei Exploits einen SSH-Zugang mit beliebigem Passwort.
Deepsec 2012 Mit modifizierter Firmware können Hacker mit einer Root-Shell auf den ESXi-5-Hypervisor von VMware zugreifen. Das haben die beiden Sicherheitsexperten Pascal Turbing und Hendrik Schmidt auf der Deepsec 2012 demonstriert.
Mit der AWS Data Pipeline hat Amazon einen Dienst vorgestellt, der Daten automatisch von einem zum anderen System verschieben und auch verarbeiten kann. Das funktioniert mit Daten in Amazons Cloud ebenso wie mit Daten auf anderen Rechnern.
Mit Redshift hat Amazon ein Datawarehouse in der Cloud angekündigt, das rund zehnmal schneller sein soll als bisher verfügbare Lösungen und dabei nur ein Zehntel kosten. Bis zu 1,6 Petabyte Daten lassen sich darin speichern und per SQL abfragen.
Amazon erweitert die Unterstützung der über den AWS Marketplace verfügbaren Betriebssysteme für seine Cloud-Hostingplattform EC2. Ab sofort können auch Systeme mit FreeBSD, CentOS und Debian gestartet werden.
Ein kürzlich entdecktes Rootkit klinkt sich als Kernel-Modul in Linux-Systeme ein und legt Schadcode in Form von Iframes in ausgelieferten Webseiten ab. Auf dem Rechner eines Opfers sucht der Schadcode nach Schwachstellen und infiziert ihn.
Der Entwicklungszyklus von PHP 5.5 geht mit der Veröffentlichung einer ersten Alpha in die Endphase. Die Entwickler hoffen auf reges Feedback aus der Community. Der Quellcode liegt offen im Git-Verzeichnis des Projekts.
Red Hat liefert seit RHEL 6 seine Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Über einen Dienst von Oracle sind sie nun wieder einzeln verfügbar.
Das sichere Peer-to-Peer-Framework GNUnet ist in Version 0.9.4 um eine dezentrale Alternative zum Domain-Name-System erweitert worden, dem GNU Alternative Domain System.
Zahlreiche Websites, darunter auch sehr große, geben jedem Einblick in den Status ihrer Apache-Server, bei wenigen tauchen dort auch Passwörter von Nutzern auf.
Amazon führt neue Instanztypen für seinen Cloud-Dienst EC2 ein und senkt zugleich die Preise für die alten Standardinstanzen um bis zu 18 Prozent.
Google bietet ab sofort zwei neue Geolocation-APIs an. Mit den Cloud-Diensten können Unternehmen den Standort von Nutzern auch ohne GPS bestimmen und GPS-Daten auf Karten anzeigen, auswerten und speichern.
Die freie Webanwendung Owncloud ist in der Version 4.5 erschienen. Die PHP-5-basierte File-Synchronisierungs- und File-Sharing-Software soll vor allem eine schnellere Synchronisierung und Anbindung von externem Cloud-Storage ermöglichen.
Der MySQL-Fork MariaDB erhält Unterstützung für Multisource-Replikation, also die Möglichkeit, Daten aus mehreren Quellen per Replikation auf einem System zusammenzuführen.
Das W3C hat die System Applications Working Group gegründet, um eine Laufzeitumgebung, ein Sicherheitsmodell und passende APIs zu entwickeln. Web-Apps sollen es so mit nativen Apps aufnehmen können.
Oracle setzt bei der vierten Generation seines Datenbankservers Exadata X3 auf In-Memory-Technik. Dabei sollen die Systeme mehrere hundert Terabyte an Daten verwalten und High-End-OLTP-Applikationen, großen Data-Warehouses und Cloud-Datenbanken zur Verfügung stellen.
Oracle hat einen Release Candidate von MySQL 5.6 veröffentlicht, während für den MySQL-Fork MariaDB eine Cassandra-Storage-Engine erschienen ist.
Die Entwickler von PhpMyAdmin warnen vor einer kritischen Sicherheitslücke: Für einige Tage wurde über einen offiziellen Mirror des Projekts eine Version der Software mit einer Backdoor ausgeliefert.
Seit rund drei Jahren ist Spanner bei Google im Einsatz, in der vergangenen Woche veröffentlichte Google nun Details zu Spanner, das Google-Systeme wie Bigtable und Megastore ablösen soll. Dabei wird deutlich: Google ist seiner Konkurrenz einen Schritt voraus.
VMTurbo hat seine Verwaltungssoftware Operations Manager 3.2 Cloud Edition mit neuen Vorlagen für die Applikationsverwaltung für Java-Anwendungen und Linux-Umgebungen veröffentlicht. Auch die Unterstützung für Red Hat Enterprise Virtualisation 3.0 gehört zu den Neuerungen.
Der Hypervisor Xen ist in Version 4.2 erschienen. Deutlich mehr Hardware wird unterstützt. Außerdem ersetzt das Konfigurationswerkzeug Xl den bisher verwendeten Xen-Manager Xm.
In der freien Nameserver-Software Bind ist ein Fehler, der bei manipulierten Datensätzen zum Absturz führen kann. Bereits verfügbare Updates beheben ihn. Das österreichische Cert schließt nicht aus, dass sich Angreifer über die Schwachstelle Zugriff auf betroffene DNS-Server verschaffen.
Oracle hat die finale der virtuellen Maschine Virtualbox 4.2 veröffentlicht. Die Unterstützung von Gastsystemen mit Windows 8 wurde verbessert. Linux-Gastsysteme unterstützen Drag-and-Drop mit dem Hostsystem.
Ein neues API soll in PHP 5.5 für sichere Passwörter sorgen. Entwickler sollen damit animiert werden, Passwörter mit Bcrypt zu hashen statt wie bisher meist mit Md5 oder Sha1.
Das freie Datenbanksystem PostgreSQL ist in der Version 9.2 erschienen. Auch wenn die Versionsnummer anderes andeutet, stellt die neue Version einen großen Fortschritt dar, denn das System ist schneller geworden und kann dank JSON-Unterstützung auch als NoSQL-Datenbank eingesetzt werden.
Das als Standardbibliothek für PHP angelegte Zend Framwork ist in der Version 2 erschienen. Der Kern des Zend Frameworks wurde vollständig umgeschrieben, die Lizenz geändert und auch das Projekt neu organisiert, um der Community mehr Einfluss zu verschaffen.
Ein Patch für den Apache-HTTP-Server hebelt das von Microsofts Browser Internet Explorer 10 gesendete Do-not-Track-Signal aus. Dabei kommt der Patch aus den Reihen der W3C-Arbeitsgruppe Tracking-Protection und ist als Protest gegen Microsofts Vorgehen zu werten.
Microsofts Windows Server 2012 ist ab sofort verfügbar und bietet rund 300 Neuerungen. Microsoft verabschiedet sich vom GUI, will VMware in Sachen Virtualisierung übertrumpfen und die Verwaltung von Zugriffsrechten neu erfinden. Es soll keine Rolle mehr spielen, ob Server On-Premise, also lokal, oder in der Cloud laufen.
Der Berliner Browserspielehersteller hat mit Elli einen neuen Webserver in Erlang entwickelt. Elli ist vor allem auf hohen Datendurchsatz ausgelegt und wird bei Wooga seit sechs Monaten eingesetzt.
Der Linux-Distributor Suse hat eine erste Version der Suse Cloud veröffentlicht. Es basiert auf Openstack und ermöglicht Unternehmen, Infrastructure as a Service selbst einzurichten.
Das DNS-Protokoll ist noch nicht veraltet, könnte aber künftig durch neue Technik ersetzt werden, sagt dessen Erfinder Paul Mockapetris in einem Interview mit Golem.de. Und DNS sei der ideale Ort für Filter.
Mit der Veröffentlichung von Apache Openoffice.org 3.4.1 sind erste Anpassungen für Windows 8 umgesetzt worden. Außerdem unterstützt die freie Bürosuite fünf neue Sprachen.
Ein Plugin ermöglicht unter Gimp 2.8 das schnelle Speichern von Bildern als PNG- oder JPG-Dateien. Standardmäßig werden Bilddateien im XCF-Format gespeichert, nachdem sie bearbeitet wurden. Das gefiel nicht allen Anwendern.
Mit Drill soll die Abfrage und Analyse riesiger Datenmengen beschleunigt werden. Drill soll ein Incubator-Projekt der ASF werden und basiert auf dem Konzept des Google-Werkzeugs Dremel, welches das Unternehmen intern einsetzt.
Nur etwas mehr als einen Monat nach der ersten Beta veröffentlicht Microsoft nun den Release Candidate des Windows Server 2012 Essentials, der in Netzwerken mit bis zu 25 Nutzern eingesetzt werden kann. Interessierte können den neuen Server herunterladen und ausprobieren.
Mit Glacier bietet Amazon ab sofort ein kostengünstiges Datenarchiv an, in dem große Datenmengen dauerhaft und sicher abgelegt werden können. Glacier ist rund 90 Prozent billiger als Amazon S3.
Nichtöffentliche Fehlermeldungen, veraltete Bazaar-Archive und fehlende Tests zum Fehlerfinden - das werfen MySQL-Entwickler Oracle vor. Das Unternehmen schade damit der Entwicklergemeinschaft.
Dass Twitter Open-Source-Software benutzt und selbst entwickelt, ist kein Geheimnis. Wie viel quelloffene Technik der Nachrichtendienst einsetzt und wo, hat der Leiter der Open-Source-Abteilung Chris Aniszczyk jetzt verraten.
Steve Wozniak hat große Bedenken beim Cloud Computing. Der Apple-Mitbegründer sprach vor Beginn der Aufführung eines Apple-kritischen Theaterstücks.
Oracle hat eine erste Beta der virtuellen Maschine Virtualbox 4.2 veröffentlicht. Die Unterstützung von Gastsystemen mit Windows 8 wurde verbessert. Linux-Gastsysteme unterstützten Drag-and-Drop mit dem Hostsystem.
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