Ohne Ankündigung hat Facebook seine automatische Gesichtserkennung auch für Nutzer außerhalb der USA aktiviert. Wer nicht will, dass sein Gesicht automatisch in Fotos erkannt wird, muss die Funktion explizit abschalten.















Der Hamburger Datenschutzbeauftragte will Internet Service Provider künftig per Gesetz darauf verpflichten, auch mit IPv6 weiterhin dynamische IP-Adressen zu vergeben. Sonst drohten das Ende der Anonymität im Internet und eine "kleine Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür".
Nach einem Angriff auf den US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat die EMC-Tochter RSA nun angekündigt, bis zu 40 Millionen SecurID-Tokens auszutauschen. Für den Datendiebstahl wurden Informationen zu SecurID verwendet, die RSA im März 2011 gestohlen wurden.
Am Sonntagabend (Pacific Daylight Time) hat Adobe ohne Ankündigung einen Patch gegen eine schwere Sicherheitslücke veröffentlicht. Das als wichtig eingestufte Sicherheitsupdate sollte möglichst schnell eingespielt werden und betrifft fast alle Rechner-Betriebssysteme sowie die Android-Plattform.
Nicht nur das FBI und Sony, auch Server von Nintendo sind offenbar von der Hackergruppe Lulzsec angegriffen worden. Dabei ist aber kein Schaden entstanden - vermutlich auch, weil die Hacker die Konsolen des Unternehmens mögen.
Wieder einmal hat die Hackergruppe Lulzsec zugeschlagen. Nach Sony Pictures und PBS wurden diesmal Server von Infragard kompromittiert und Nutzerdaten veröffentlicht. Infragard vermittelt Kooperationen zwischen dem FBI und Privatunternehmen.
Sony Pictures hat bestätigt, dass am Donnerstag die Website Sonypictures.com von Lulzsec gehackt wurde. Dabei sollen Nutzerdaten entwendet worden sein.
Das Bayerische Landesamt für Datenschutz will nicht weiter gegen Apple wegen der umstrittenen Sammlung von Ortsdaten vorgehen. Die Behörde war für die Bundesrepublik führend an der Untersuchung der Funktionen beteiligt.
Microsoft hat ein neues Paket aus drahtloser Maus und Tastatur angekündigt. Der Wireless Desktop 2000 wird im Juni 2011 erscheinen und soll für eine verschlüsselte Datenübertragung sorgen.
Jetzt ist auch Sonypictures.com gehackt worden. Das Hackerteam Lulzsec konnte auf Daten von einer Million Kunden und auf Millionen Musik-Coupons zugreifen - und fragt sich, warum man Sony überhaupt noch seine Daten anvertrauen sollte.
Nur wenige Stunden nachdem Apple mit dem Sicherheitsupdate 2011-003 die Schadsoftware Mac Defender unschädlich gemacht hat, haben die Angreifer ihre Software angepasst. Eine neue Variante erkennt Mac OS X 10.6 nicht mehr. Ein Katz- und Mausspiel beginnt.
Skype eignet sich nicht für sichere Kommunikation von Demokratieaktivisten in Diktaturen. Das hat der Security-Chef des Unternehmens erklärt. Viele ägyptischen Aktivisten hatten an die Sicherheit von Skype geglaubt.
Über Googles Android Market wurde in den vergangenen Tagen abermals Schadcode verteilt. Diesmal wurden bereits bekannte Android-Anwendungen ohne Wissen der ursprünglichen Entwickler modifiziert erneut im Android Market veröffentlicht.
Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen die Grundrechte auf Schutz der Privatsphäre und Datenschutz, sagt der EU-Datenschutzbeauftragte. Die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung sei nicht belegt.
Mit dem Sicherheitsupdate 2011-003 installiert Apple eine Definitionsdatei, die in der Lage ist, die Schadsoftware Mac Defender auf Macs zu deaktivieren. Außerdem aktualisiert Mac OS X ab sofort seine Definitionsdateien selbst.
"Bis zum Ende der Woche" ist das Playstation Network nach Angaben von Sony Computer Entertainment in Europa, den USA und Teilen von Asien wieder vollständig online - inklusive Store und der Musikdienste.
Eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Cloud Eucalyptus lässt die Übernahme fremder Clouds per Soap-Befehlen zu. Die Lücke wurde inzwischen in Eucalyptus 2.0.3 geschlossen.
Auch bei Blizzard passieren Datenpannen: Ein Teaser zur Erweiterung von Starcraft 2 ist offenbar vorzeitig im Internet aufgetaucht. Die gerenderten Sequenzen aus Heart of the Swarn drehen sich in erster Linie um Kerrigan.
Der US-Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Lockheed Martin hat einen Angriff auf seine Computersysteme festgestellt. Der soll mit dem Datendiebstahl beim US-Sicherheitsunternehmen RSA in Zusammenhang stehen.
"Nur für den internen Gebrauch" steht über dem Eintrag in der Supportdatenbank von Allied Telesis, in dem erklärt wird, wie mit Backdoor-Passwörtern auf die Geräte des Unternehmens zugegriffen werden kann.
Die Anti-Virus-Software F-Secure Anti-Virus gibt es nun auch für Mac OS X. Bisher gab es sie nur für Windows.
Kaspersky Antivirus 2012 sowie Kaspersky Internet Security 2012 sollen im Juni 2011 auf den Markt kommen. Die neuen Versionen bringen vor allem Optimierungen und sollen insgesamt weniger Ressourcen verbrauchen.
Nach der Zerschlagung des Botnetzwerks Rustock hat Microsoft die beschlagnahmten Festplatten der Server untersucht. Daraus ergeben sich Hinweise auf mögliche russische Straftäter, wie das Unternehmen nun dem zuständigen Gericht mitteilte.
Beim brasilianischen Comodo-Partner Comodo BR ist eingebrochen worden. SSL-Zertifikate sollen aber nicht gefährdet sein. Comodo teilte mit, die Angreifer hätten keinen Zugriff auf die Datenbanken gehabt.
Die Zeit ohne Schadsoftware auf Macs ist wohl endgültig vorbei, und das gesteht sich auch Apple ein. Mit einem kommenden Softwareupdate für Mac OS X wird Apple die Schadsoftware Mac Defender von zahlreichen Systemen entfernen.
Nach Sony Music ist nun auch Sony Ericsson gehackt worden. Und wieder landeten die erbeuteten Daten tausender Kunden im Netz.
Elcomsoft ist es nach eigenen Angaben gelungen, die verschlüsselten Dateisystem-Images, die Apples iPhone unter iOS 4 erstellt, zu knacken. Das russische Unternehmen will demnächst ein entsprechendes Produkt exklusiv für Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste anbieten.
Auch in Japan, in Indonesien und Griechenland sind nun Sony-Webseiten gehackt worden. Die Hacker haben dabei auch Kundendaten veröffentlicht.
KDE-Entwickler Richard Moore stellt ein Konzept vor, bei dem die SSL-Zertifikate von Webseiten auf Veränderung seit dem letzten Besuch hin überprüft werden.
Einem Redakteur des Berliner Onlinemagazins Winfuture sind die Zugangsdaten zum Content Management System gestohlen worden. Der Angreifer veröffentlichte eine Nachricht mit Schadcode und manipulierte mehrere Downloads.
F-Secure hat eine Phishing-Website entdeckt, die unfreiwillig von Sony Thailand gehostet wurde. Damit wurde Sony wieder gehackt, auch wenn das Antivirusunternehmen keinen Zusammenhang mit dem PSN-Hack sieht.
Mit "SSL False Start" will Google mit SSL verschlüsselte Verbindungen schneller machen. Bereits vor einem Jahr schlugen einige Google-Mitarbeiter die Technik vor, mittlerweile hat Google sie in Chrome integriert und die für den SSL-Handshake nötige Zeit um 30 Prozent reduziert.
Eugene Kaspersky wirbt weiter für seine Forderung nach totaler globaler Onlineüberwachung mit Internetpässen und Online-ID. Cybercrime sei zur zweitwichtigsten Verbrechensform geworden, weshalb eine Art Internet-Interpol geschaffen werden müsse.
Das Apple TV der zweiten Generation lässt sich zum Webserver umfunktionieren. Der Webhoster Mac Mini Vault demonstriert das aus Spaß an der Freude - für mehr eigne sich das Experiment nicht, sagt er.
Google hat mit der Einspielung eines Updates auf Serverseite begonnen, um eine Sicherheitsgefahr bei der Android-Nutzung zu umgehen. Damit sollen mehr Android-Daten künftig verschlüsselt übertragen werden.
Twitter-Nutzer können nun schneller sehen, auf welche Daten eingebundene Anwendungen zugreifen wollen. Durch die Veränderung ist es auch nötig, Twitter-Clients eine neue Zugriffsberechtigung zu geben.
Mit Opera 11.11 beseitigt der norwegische Browserhersteller Opera einige Fehler in seinem aktuellen Desktopbrowser. Auch eine kritische Sicherheitslücke wird beseitigt.
Auf die Daten hundertausender Kinder konnte bei Playdom online zugegriffen werden - darunter Klarname und Wohnort. Der Casual-Games-Anbieter, der zum Disney-Medienkonzern gehört, muss dafür rund drei Millionen US-Dollar Strafe zahlen.
Mit der für Juni 2011 geplanten Veröffentlichung von Firefox 5 endet die Unterstützung für Firefox 3.5. Mozilla will die verbliebenen rund elf Millionen Nutzer mit verschiedenen Aktionen zum Umstieg bewegen.
Ab Juli 2011 gibt es keine Sicherheitsupdates mehr für Microsoft Office XP. Damit gehen zehn Jahre Produktunterstützung zu Ende, erinnert Microsoft die Nutzer.
Ein bekannter Sicherheitsexperte hat die FTC gebeten, die Sicherheitsversprechen von Dropbox zu überprüfen. Der Onlinespeicherdienst soll die Dateien seiner Kunden nicht so schützen, wie es bis vor kurzem noch versprochen wurde.
Nach und nach gehen Sonys Playstation Network und Qriocity weltweit wieder online. Anwender müssen ihre Zugangsdaten auf den Konsolen ändern und ein Systemupdate auf Version 3.61 einspielen, bevor sie die Dienste nutzen können.
Langsam scheint Sony das Playstation Network (PSN) wieder hochzufahren: Eine ausgewählte Gruppe von Testern und angeblich einige Spielentwickler sind bereits online. Wann der Rest der Nutzer die Möglichkeit etwa zu Multiplayergefechten hat, ist weiter unklar.
Betrüger werden es auf Facebook künftig schwerer haben. Dafür sollen neue Sicherheitsfunktionen sorgen, die aber Experten noch nicht weit genug gehen.
Googles Android-Anwendungen übertragen Daten unverschlüsselt, sagen Wissenschaftler der Universität Ulm. Angreifer können dadurch an Anmeldedaten gelangen, um vertrauliche Daten einzusehen, zu ändern oder zu löschen. Google reagiert nur halbherzig darauf.
Googles Android Market hat erneut Schadsoftware verteilt. Die betreffenden Android-Anwendungen wurden aus dem Android Market entfernt. Wie viele Anwendungen entfernt wurden und wie viele Anwender betroffen sind, ist nicht bekannt.
Google bestreitet, dass das Sicherheitskonzept von Chrome ausgehebelt wurde. Die Sicherheitsexperten von Vupen hätten lediglich eine Sicherheitslücke im mitgelieferten Flash-Plugin gefunden, teilt Google mit. Vupen widerspricht dem.
Facebook hat zugegeben, die PR-Firma Burson-Marsteller für eine Kampagne gegen Google engagiert zu haben. Burson-Marsteller versuchte, Blogger dafür zu bezahlen, dass sie Googles Social Circle kritisieren.
Adobe hat seinen Flash Player in der Version 10.3 für Windows, Linux und Mac OS sowie für Android veröffentlicht. Auch eine neue Version des Flash Player Incubator gibt es, eine Vorschau auf kommende Techniken, die in Flash integriert werden.
Die Mac-Version von Microsofts Office-Software erhält mal wieder keinen Patch, so dass die darin gefundenen Sicherheitslücken weiter ausgenutzt werden können. Es gibt keine Informationen dazu, wann der ausstehende Patch erscheinen wird.