Nach zwei Jahren Entwicklungszeit hat das Debian-Team die aktuelle Version 7.0 alias Wheezy freigegeben. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Installer gesteckt und die Cloud-Unterstützung ausgeweitet.
Die Entwicklungsumgebung KDevelop aus KDE kann Code an externe Komponententests übergeben. Die Entwickler haben außerdem Datei- und Projektvorlagen neu umgesetzt, die den bisherigen Assistenten ersetzen sollen.
Das Plasma-Workspaces-Team hat seine Entwicklungsumgebung Plasmate 1.0 vorgestellt, mit der sich unkompliziert Addons für die Arbeitsumgebungen von KDE entwickeln lassen.
Zu ihrem 20. Geburtstag ist die Programmiersprache Ruby am Wochenende in der Version 2.0 mit zahlreichen neuen Funktionen und Fehlerkorrekturen erschienen.
Amazon ergänzt seinen Cloud-Hosting-Dienst EC2 um AWS Opsworks, eine auf Chef basierende Lösung zur Applikationsverwaltung.
Mit Updates für einige Versionen von Ruby on Rails haben Entwickler zwei kritische Sicherheitslücken geschlossen. Gleichzeitig gibt es ein Update für das Json-Gem, das ebenfalls einen gravierenden Fehler korrigiert.
Opscode hat seine Infrastruktur-Automatisierungslösung Chef in der neuen Version 11 veröffentlicht und bietet dazu erstmals kommerziellen Support an. Zudem gibt es eine neue Version der Unternehmensversion Private Chef.
Über einen neuen Dienst sollen Nutzer von Windows Azure Abbilder virtueller Maschinen teilen können. Dadurch soll die Nutzung freier Software mit Azure vereinfacht werden.
In der Verwirrung um das Anwendungsframework Vertx haben Red Hat und VMware in einer gemeinsamen Mitteilung betont, dass der Erfolg des Projekts vorrangig sei. Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Wechsel des Projektleiters Tim Fox von VMware zu Red Hat.
Ein kritischer Fehler in fast allen Versionen von Ruby on Rails ermöglicht das Ausführen von Systemkommandos aus der Ferne. Die Schwachstelle ist im XML-Parser. Patches für etliche Ruby-on-Rails-Versionen sind bereits erhältlich.
29C3 Mit der Software CANape lässt sich der Netzwerkverkehr zwischen VMwares Hypervisor ESXi und den Clients nicht nur überwachen, sondern auch manipulieren. Für die Kommunikation nutzt VMwares Verwaltungssoftware beispielsweise HTTPS aber auch binäre Protokolle.
PhantomJS, eine Webkitversion für die Kommandozeile, ist in der Version 1.8 erschienen und verfügt mit dem Ghost Driver nun über eine Implementierung des WebDriver Wire Protocol zur Kommunikation mit Selenium.
Die freie, auf Freeswitch basierende Telefonanlage Gemeinschaft ist in der Version 5.0 erschienen. Der Code wurde nach dem Wechsel von Asterisk auf Freeswitch komplett neu geschrieben.
Das Unternehmen Sauce Labs will seinen Selenium-Testing-Dienst künftig kostenlos für Open-Source-Projekte zur Verfügung stellen. Entwickler können damit ihre Webapplikationen online testen lassen. Die Resultate will Sauce Labs dann veröffentlichen.
Der Engine-Spezialist Unity Technologies kommt nach Deutschland: In Berlin soll eine Niederlassung entstehen. Die Macher der Unity-3D-Engine suchen Mitarbeiter.
Robohornet soll ein besserer Browserbenchmark werden. Er soll messen, was für Webentwickler und damit letztendlich für Nutzer wirklich zählt. Dahinter stehen eine Gruppe von Browser- und Webentwicklern von Facebook, Google, Microsoft und Mozilla sowie Entwickler bekannter Frameworks wie jQuery, Ruby on Rails und Cappuccino.
Beim Anlegen des Nutzerpassworts unter Windows 7 und 8 können die Anwender einen Hinweis als Gedächtnisstütze hinterlegen, um sich ihre Zugangsdaten leichter zu merken. Mit einem Tool lässt sich der eigentlich unleserliche Kennworthinweis aus der Registry auslesen.
Das durch VMware gesponserte Framework Vert.x ermöglicht auf Basis der Java Virtual Machine die Entwicklung von Webanwendungen in verschiedenen Programmiersprachen. Im Vergleich zu Node.js soll Vert.x effizienter und schneller sein.
Das auf Sicherheit ausgerichtete OpenBSD 5.1 stellt Gnome 3.2 als optionale Oberfläche zur Verfügung. Außerdem unterstützt das System nun die Grafikchipsätze der Sandy-Bridge-Architektur.
Die ASP.Net-Komponenten Web API und Web Pages hat Microsoft unter die Apache-Lizenz 2.0 gestellt und den Sourcecode auf Codeplex veröffentlicht. Auch externe Entwickler sollen an der Weiterentwicklung beteiligt werden.
Spire.io will es Entwicklern möglichst einfach machen, mobile Apps mit Echtzeitnachrichten zu versorgen. Das Unternehmen betreibt dazu eine skalierbare Infrastruktur und stellt passende Bibliotheken bereit.
Einem Angreifer gelang es, Schreibzugriff auf das Github-Repository der Entwickler von Ruby-on-Rails zu bekommen. Der verantwortliche Github-Nutzer darf nach einem kurzen Ausschluss seinen Account weiter nutzen - er handelte nicht bösartig.
Das zweite Service Pack für Suse Linux Enterprise Server 11 enthält den Linux-Kernel 3.0 und macht außerdem das Dateisystem Btrfs nutzbar.
Mozilla hat seine Roadmap für die Desktopversion von Firefox aktualisiert und plant demnach für 2012 zahlreiche Neuerungen. Firefox bekommt ein Login, soll als Metro-Version für Windows 8 umgesetzt werden, Nutzer besser vor Tracking schützen und schneller werden.
Bei der freien Telefonanlage Gemeinschaft 4.0 gibt es grundlegende Änderungen: Statt Asterisk wird Freeswitch verwendet und die Benutzeroberfläche wird mit Ruby-on-Rails erzeugt statt wie bisher mit PHP.
Im Tiobe-Index der beliebtesten Programmiersprachen für 2011 befindet sich Java erneut auf dem ersten Platz. Den größten Zuwachs hat dem Index zufolge Objective-C, gefolgt von C#.
28C3 Durch Hash-Kollisionen können Webserver lahmgelegt werden. Betroffen sind fast alle Webserver etwa mit PHP, ASP.Net und Java. Die Kollisionen können durch POST-Abfragen ausgelöst werden.
Google arbeitet daran, die Browser-Engine Webkit um Unterstützung für Scriptsprachen alternativ zu Javascript zu erweitern. Google geht es in erster Linie um eine native Unterstützung seines Javascript-Konkurrenten Dart, aber auch Python, Java, Ruby oder Lua könnten künftig in Webkit integriert werden.
Firefox-Entwickler Patrick McManus hat Mozillas Browser um Unterstützung für Googles Protokoll SPDY erweitert. SPDY ist als potenzieller Nachfolger von HTTP und HTTPS konzipiert und soll für mehr Sicherheit und schnelleres Surfen sorgen.
Das Protokoll von Apples neuer Sprachsteuerung Siri ist geknackt worden. Mit den von Applidium dafür entwickelten Werkzeugen lässt sich Siri auch von beliebigen Geräten nutzen.
Fabric Engine will mit seiner gleichnamigen Software die Entwicklung von multithreaded Applikationen in Javascript ermöglichen, die ebenso schnell sind wie native Applikationen.
OpenBSD 5.0 erlaubt bei der Installation erstmals das Nachladen unfreier Firmware aus dem Internet. Das Entwicklerteam hat auch zahlreiche Anwendungen aktualisiert und die Netzwerkfunktionen ausgebaut.
Mit dem Framework CakePHP 2.0 lassen sich nun auch native Funktionen von PHP 5 nutzen. Neue Bibliotheken und verbesserte Funktionen sollen die Entwicklung vereinfachen.
Viele haben die VZ-Netzwerke SchülerVZ, StudiVZ und MeinVZ angesichts der Übermacht von Facebook und sinkender Reichweite schon abgeschrieben, doch das Berliner Unternehmen will es mit Google-Technik noch einmal versuchen. Nutzer sollen die neuen VZs mitgestalten.
Google hat sein soziales Netzwerk Google+ um ein erstes API erweitert, weitere sollen folgen. Über dieses erste API können Entwickler ausschließlich auf öffentliche Daten in Google+ zugreifen.
Oracle hat Java SE 7 zum Download freigegeben, das erste große Update der Java Standard Edition unter Leitung von Oracle. Vorher erschien schon das Java Development Kit 7.
Das Testframework für Webapplikationen Selenium ist in der stabilen Version 2.0 erschienen. Diese unterstützt aktuelle Browser und sogenannte Webdriver für Python, Ruby, Java und C#.
Ein namhafter Entwickler hat Google verlassen und bezeichnet Softwaretools des Konzerns wie Protocol Buffers, Bigtable und Mapreduce als veraltet. Dhanji Prasanna war im Google-Wave-Team und vertrat Google in mehreren Java-Expertengruppen.
Einer Studie von Redmonk und Black Duck Software zufolge ist Github der beliebteste Dienst bei Entwicklern von Open-Source-Software. Das Urgestein Sourceforge landet nur auf dem zweiten Platz.
Eric Schmidt führt eine Investitionsrunde des Werbebanner-Startups Spongecell an. Der Google-Aufsichtsratschef soll Spongecells Technologie als wichtig für die Zukunft der Bannerwerbung bezeichnet haben.
Die Entwickler von Fedora 15 waren äußerst experimentierfreudig. Als erste Linux-Distribution nutzt Fedora den Desktop Gnome 3.0.1, die Startumgebung Systemd und GCC 4.6 als Standard.
Red Hats Openshift soll die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen für die Cloud vereinfachen. Die Plattform-as-a-Service soll eine Infrastruktur bereitstellen, in der die Entwicklungsframeworks Java und Python angeboten werden.
Die BSD-Variante OpenBSD ist in Version 4.9 erschienen. Das Entwicklerteam hat eine Vielzahl von Anwendungen aktualisiert. OpenSSH bekommt mit Version 5.8 neue Funktionen.
Das HTML5-Framework Sproutcore ist in der Version 1.5 erschienen und mit neuen Funktionen ausgestattet. Das mit Handlebars erweiterte Templateview erleichtert die Entwicklung von HTML-basierten Anwendungen.
Mit der Veröffentlichung der Beta von Fedora 15 stehen die letzten neuen Funktionen fest. Als Desktop wurde die aktuelle Version 3.0 von Gnome samt Gnome-Shell integriert. Für den Systemstart sorgt Systemd.
Mit Mono für Android 1.0 - alias Monodroid - hat Novell eine erste stabile Version seines freien .Net-Nachbaus für die Android-Plattform veröffentlicht. Gleichzeitig wurde Monotouch 4.0 veröffentlicht, mit der sich Mono-Apps für iOS erstellen lassen.
155 Millionen Tweets pro Tag, fast dreimal so viele wie vor einem Jahr, meldet Twitter. Dabei verzeichnet der Kurznachrichtendienst bei seiner Suche rund eine Milliarde Anfragen pro Tag. Um dieser Menge beizukommen, hat Twitter seine Suche grundlegend überarbeitet.
Intuit und Salesforce bringen in einigen Monaten ein gemeinsames Produkt auf den Markt. Die Zusammenarbeit soll es Kleinunternehmen ermöglichen, Salesforce-Daten auch in Quickbooks zu nutzen.
Das Mono-Projekt hat Monomac in der Version 1.0 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Bindings für das unter Mac OS X verwendete Cocoa-API. So können mit Monomac Cocoa-Anwendungen mit der freien .Net-Implementierung Mono erstellt werden.
Die Aufgabenplanung Wunderlist ist für die Android-Plattform erhältlich. Die Portierung der App von iOS soll mit der Entwicklungsumgebung Titanium von Appcelerator nur wenige Wochen gedauert haben.
O2 krempelt den werbefinanzierten Handytarif Netzclub komplett um. Künftig gibt es nur noch einen werbefinanzierten Tarif mit gedrosselter Datenflatrate. Die beiden anderen durch Werbung finanzierten Tarife werden nicht mehr angeboten.
(Netzclub)
Unitymedia hebt auf Druck des Kartellamts die Verschlüsselung des privaten digitalen Fernsehprogramms auf. Damit soll die Übernahme von Kabel BW möglich werden.
(Unitymedia)
Sonys WLAN-fähiger E-Book-Reader PRS-T1 ist jetzt verfügbar. Findige Hacker haben unterdessen herausgefunden, dass sich das Android-Gerät so modifizieren lässt, dass sich Apps darauf installieren lassen.
(Sony Prs-t1)
Google hat früher als erwartet damit begonnen, das Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean für das Galaxy Nexus in Deutschland zu verteilen. Nach der Aktualisierung sollte sich das Smartphone deutlich flüssiger bedienen lassen.
(Android 4.1)
Microsoft Office 2013 steht ab sofort für Abonnenten von MSDN und Technet in der finalen Version zum Download bereit. Für Windows RT kann die finale Version ab sofort von allen Käufern entsprechender Tablets heruntergeladen werden.
(Microsoft Office Professional Plus 2013)
Sony wird den Nachfolger der Playstation 3 am 20. Februar 2013 in New York vorstellen und hat entsprechende Einladungen verschickt. Auf Youtube hat Sony zudem einen kurzen Teaser veröffentlicht.
(Ps3)
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