In der Entwicklung von Datenspeichern auf Kunststoffbasis ist Philips einen großen Schritt vorangekommen. Das Unternehmen kann jetzt Plastik-Speicher herstellen, die sich auch durch Gießen oder Drucken auf einen Untergrund aufbringen lassen.
Oracle hat die Verfügbarkeit des Oracle Application Servers 10g Release 2 bekannt gegeben. Schwerpunkt der neuen Version ist die weitergehende Unterstützung von Service Oriented Architectures (SOA) sowie Enterprise Grid Computing zusammen mit Verbesserungen bei Business Integration, Business Intelligence, Identity Management, Enterprise Portal, Mobile, RFID und J2EE-Komponenten.
Im Zentrum Berlins, zwischen Potsdamer Platz und dem Museum für Kommunikation, laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung des T-Com-Hauses. Hier will die Telekom mit Partnern die Tür in eine neue Welt des Wohnens aufstoßen und moderne Kommunikations- und Haustechnologie demonstrieren. Interessierte können ab April das T-Com-Haus für ein verlängertes Wochenende bewohnen.
Forscher der Johns Hopkins Universität warnen vor unsicheren Autoschlüsseln auf Basis von RFID-Tags, die in den USA auch zum Benzinkauf genutzt werden können. Das System lasse sich mit preiswerten Mitteln umgehen und könnte so leichtes Spiel für Diebe bedeuten.
Der FoeBuD e.V. aus Bielefeld kritisiert die zur Fußball-WM 2006 eingeführten Eintrittskarten mit RFID-Chips und die angeblich zur Bestellung notwendigen ausufernden Datenangaben, die man vor Erhalt der Tickets ausfüllen müsse.
Wie der Metro-Vorstand Zygmunt Mierdorf im Gespräch mit der WirtschaftsWoche angab, will der Düsseldorfer Handelskonzern mit RFID-Funketiketten die Lieferkette vom Hersteller bis zur Ladenkasse weitgehend automatisieren. Erste RFID-Tests der Metro Group in einem Extra-Markt in Rheinberg hatten Datenschützer mit Protesten begleitet, da RFID-Etiketten am Ladenausgang nicht zerstört wurden und wie eine RFID-Kundenkarte auch nach Verlassen des Ladens auslesbar gewesen sein sollen.
Die RFID-Technologie hat nach Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom das Potenzial, in Deutschland einen Schub für mehr Wachstum und Beschäftigung auszulösen. Die neuen Funketiketten sollen demnach nicht nur die Logistik revolutionieren, sondern auch die Produktsicherheit erhöhen und den Verbraucherschutz verbessern.
Vom heutigen Montag, dem 27. Dezember, bis zum 29. Dezember 2004 veranstaltet der Chaos Computer Club e.V. den 21. Chaos Communication Congress im Berliner Congress Center (bcc) am Alexanderplatz. Die Hackerparty, aufgeteilt in praktische Vorführungen, technische Installationen und spielerisch künstlerische Bereiche, dreht sich dabei um ein Konferenzprogramm, das in rund 100 Vorträgen und Podiumsdiskussionen in parallelen Konferenzräumen mittlerweile auch mit rund einem Drittel englischsprachigem Anteil dem zunehmend internationalerem Publikum gerecht werden möchte.
Das "Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein" (ULD) soll im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Folgen des "ubiquitären Computing", also die allgegenwärtige Datenverarbeitung und die datenschutzkonformen Gestaltungsmöglichkeiten dieser neuen Technologie untersuchen.
Das US-Unternehmen A4 Tech hat mit der "NB-30 BatteryFREE" eine drahtlose optische Maus vorgestellt, die ohne Batterie oder Akku auskommt. Den notwendigen Strom bezieht die Maus stattdessen per Induktion aus einem speziellen Mauspad.
Auf der 28. Datenschutzfachtagung (DAFTA) in Köln hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, auf die Probleme wachsender Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten hingewiesen. Er forderte eine verstärkte öffentliche Auseinandersetzung mit den Gefährdungen des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, die mit dem Einsatz neuer Technologien verbunden sei.
Anfang 2005 will Nokia zusammen mit Philips in Deutschland und dem Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) einen Ticketverkauf über RFID-Technik erproben. Dann soll man mit einem RFID-tauglichen Handy kontaktlos Fahrkarten für den öffentlichen Personennahverkehr lösen können, was langfristig den sonst fälligen Griff zur Geldbörse ersetzen soll.
Speziell für das Nokia-Handy 3220 wurde eine Spezialhülle vorgestellt, die mit RFID-Sensoren bestückt ist und somit zur Nutzung der von Philips, Sony und Nokia entwickelten "Nahfeldkommunikation" NFC (Near Field Communication) genutzt werden kann. Damit sollen sich Daten und Informationen auf einfache Weise mit kompatiblen Geräten austauschen lassen.
Die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) ist derzeit in der IT- und Wirtschaftsbranche in aller Munde: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sich IT-Hersteller, Lieferanten oder auch große Handelsketten wie Metro oder Wal-Mart dazu bekennen. Erlaubt diese Technik doch, Bewegungsdaten berührungslos und ohne Sichtkontakt zu lesen und zu speichern. Trotz aller Begeisterung sehen Experten aber eine rasche Einführung von RFID in Deutschland skeptisch.
Mit der Integration des Fingerabdrucks neben dem bereits beschlossenen, zur Gesichtserkennung geeigneten Digitalfoto als biometrische Merkmale in den Personalausweis wollen die Innenminister der G5-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) mehr Sicherheit schaffen. Dieser Auffassung widerspricht der Chaos Computer Club (CCC), denn die biometrischen Merkmale lassen sich nach Ansicht des CCC einfach fälschen.
Zusammen mit MasterCard plant Motorola einen Feldversuch mit Mobiltelefonen, die mit integrierten Zahlungsfunktionen bestückt sind. Damit will man Kunden den mobilen Einkauf vom Handy aus erleichtern und so zusätzliche Umsätze im Online-Handel erzeugen. Aber auch der kontaktlose Einkauf soll in Zukunft darüber abgewickelt werden und eine herkömmliche Geldbörse überflüssig machen.
Mit Hilfe von RFID-Chips werden schon in naher Zukunft etwa Armbanduhren auf den Markt kommen, um Nutzer einerseits aktiv mit Informationen zu versorgen, aber andererseits auch ständig deren Aufenthaltsort zu überwachen. Dies jedenfalls erwartet der Computerwissenschaftler Gaetano Borriello von der Universität Washington, der einen Prototyp einer RFID-Armbanduhr auf einer Konferenz zur Allgegenwart von Computern im Alltag im englischen Nottingham zeigte.
Deutschland nimmt nach Ansicht der Bundetagsabgeordneten Dr. Martina Krogmann, MdB (Internet-Beauftragte der CDU/CSU), und Ursula Heinen (Beauftragte für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) eine weltweite Spitzenposition ein, die nicht zerredet oder durch überzogene gesetzliche Regelungen kaputtgemacht werden dürfe. Ihr Grundsatz: "Wir müssen die vielfältigen Chancen dieser neuen Technologie nutzen und dürfen sie nicht durch Überregulierung verhindern!"
Mit einem von Lukas Grunwald und Boris Wolf programmierten Tool lassen sich mittels handelsüblichem RFID-Lesegerät nicht nur die Daten von RFID-Etiketten auslesen, sondern auch selbst verändern. Die auf RFIDs in der Regel fehlende Verschlüsselung macht's möglich - und verdeutlicht die daraus entstehenden Datenschutzprobleme nicht nur für Endkunden, sondern auch für Ladenbesitzer.
Der "DataPrivatizer" des Bürgerrechtler-Vereins FoeBuD e.V. soll es jedem ermöglichen, versteckte RFID-Chips und RFID-Scanner aufzuspüren. Ein etwa Walkman-großer Prototyp ist bereits fertig, in zwei Monaten will man das Gerät auf Feuerzeuggröße geschrumpft und zur Marktreife gebracht haben - von der Stiftung bridge gab es für die Weiterentwicklung eine erneute Förderung mit 6.000,- Euro.
Der Kritik an einer flächendeckenden Einführung von RFID-Chips schließt sich jetzt auch die Gesellschaft für Informatik (GI) an. Sie sieht in der Technik erhebliche Risiken in Bezug auf den Datenschutz. Deshalb fordern Sachverständige der GI die Bundesregierung auf, eine Expertenkommission einzusetzen, um Vertrauen in die neue Technik sicherzustellen.
Sun hat ein RFID-Testcenter in Dallas eröffnet. Dort erhalten interessierte Unternehmen Zugang zu den Technologien von Sun und seinen Partnern Alien Technology, Applied Wireless Identification Group, i2, Matrics, Nortel Networks, Printronix, ProdexNet, Provia, SAMSys Technologies, SeeBeyond, SupplyScape, Texas Instruments, ThingMagic, Tibco, Tyco Fire and Security, Sensormatic und Venture Research.
Mit einer Studie demonstriert Siemens, wie Mobiltelefone künftig neue Funktionen durch Einsatz der RFID- und NFD-Technik erhalten können. Eine entsprechende Handy-Studie zeigt, wie das mobile Endgerät als Türschlüssel, aber auch als elektronische Brieftasche verwendet werden kann. Ein weiteres Einsatzfeld sieht Siemens darin, den Diebstahlschutz von Mobiltelefonen über Authentifizierungskarten zu verbessern.
Im europäischen Forschungsprojekt PolyApply (The Application of Polymer Electronics Towards Ambient Intelligence) arbeiten 20 europäische Partner aus Industrie und Forschung daran, RFIDs und andere elektronische Bausteine auf Basis polymer-elektronischer Technologie druckbar zu machen.
Die Firma Thax Software erweitert ihr Lokalisations- und Aktenmanagementsystem Findentity um ein digitales Diktiersystem. Durch die Verbindung von elektronischer Identifikation mittels RFID-Tags und digitaler Diktiertechnik soll sich Effizienz bei der Bearbeitung von Akten erhöhen lassen.
Die US-Streitkräfte haben alle 43.000 Zulieferbetriebe verpflichtet, Radio-Frequency-Identification-(RFID-)Etiketten zu verwenden. Damit soll die Inventarisierung und die Materialverfolgung des Nachschubs erheblich vereinfacht und genauer werden.
Sony und Philips wollen einen neuen drahtlosen Vernetzungsstandard etablieren, der nicht nur eine einfache Vernetzung von benachbarter Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik ermöglichen soll. Die als "Nahfeldkommunikation" (engl. Near Field Communication, NFC) bezeichnete Technik verbindet kontaktlose eindeutige Geräteidentifikation via RFID, um den gesicherten drahtlosen Datenaustausch zweier aneinander gehaltener Geräte zu ermöglichen; eingesetzt werden soll die Technik nicht nur in Unterhaltungselektronik, sondern auch in mobilen Endgeräten sowie Kreditkarten.
Das Sicherheits-Unternehmen RSA Security will auf der CeBIT 2004 den Prototypen eines "RSA Blocker-Tags" präsentieren. Dieses von den RSA Laboratories entwickelte Gerät soll Verbrauchern den Schutz ihrer Privatsphäre bei der Nutzung sämtlicher Vorteile der Radio-Frequency-Identification-(RFID-)Technologie ermöglichen.
Wie der "Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V." (FoeBuD) mitteilte, will die Metro Group künftig auf den von Daten- und Verbraucherschützern mit Sorge betrachteten RFID-Chip in der Kundenkarte verzichten. In einem Fax an den FoeBuD versprach die Metro Group, dass die bereits ausgegebenen ca. 10.000 Payback-Kundenkarten in den nächsten Wochen umgetauscht werden sollten.
Verbraucher- und Datenschützer haben für den 28. Februar 2004 zur Demonstration gegen eine unkontrollierte RFID-Einführung (Radio Frequency Identification Devices) im Einzelhandel aufgerufen. Der Auslöser dafür sind trotz gestelltem Ultimatum weiter laufende RFID- und Kundenkarten-Tests im Metro Future Store.
Der "Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.", kurz FoeBuD, hat entdeckt, dass die Payback-Kundenkarten des Metro-Fuuture-Store in Rheinberg so genannte RFID-Tags enthalten. Damit ist es dem Unternehmen prinzipiell möglich festzustellen, wann welcher Kunde welchen Laden betritt, warnen die Bürgerrechtler.
Oracle hat eine Vorabansicht seines erst zur Jahresmitte 2004 geplanten E-Business Suite 11i.10 gezeigt. Das Unternehmensanwendungspaket soll vor allem eine deutlich verbesserte Integration in bestehende Unternehmens-Applikationslandschaften bieten.
Philips und IBM wollen bei der Entwicklung von RFID-Systemen (Radio Frequency Identification) und Smart-Card-Applikationen zusammenarbeiten. Philips will auf diesem Weg mit seiner RFID-Technologie in den Massenmarkt vordringen.
Mit dem RFiKey will Rainbow Technologies den ersten modularen USB-Stecker liefern, der die physische Zugangskontrolle zu Räumen mit einem Zugriffsschutz für Rechner und Daten integriert. Kombiniert werden dabei das drahtlose Nahbereichs-Transpondersystem RFID als berührungslose Zugangskontrolltechnik und eine Nutzer-Authentifizierung per Einstecken und zusätzlicher PIN-Eingabe.
VeriSign ist von dem gemeinnützigen Industriekonsortium EPCglobal mit der Verwaltung des zentralen Servers für den Object Naming Service (ONS) des EPCglobal-Netzwerkes beauftragt worden.
Der deutsche Handelsriese Metro will künftig durchgängig entlang seiner gesamten Prozesskette RFID-Tags einsetzen. Ab November 2004 werden zunächst rund 100 Lieferanten ihre Paletten und Transportverpackungen für zehn Zentrallager sowie rund 250 Märkte der Vertriebslinien Metro Cash & Carry, Real SB-Warenhäuser, Extra Verbrauchermärkte und Galeria Kaufhof Warenhäuser mit RFID-Etiketten versehen.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern, die am World Summit on the Information Society (WSIS) teilnimmt, weist auf technische und rechtliche Probleme des auf dem Gipfel eingesetzten Sicherheitssystems hin. Sie konnte zum einen fast problemlos einen Zugangspass für die Veranstaltung ergattern, zum anderen entdeckte sie RFID-Tags, die in die offiziellen Zugangspässe integriert sind und mit denen sich die Bewegungen der Teilnehmer überwachen lassen.
Auf der Suche nach günstigen Herstellungsverfahren für Computerchips haben Forscher am Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz nach eigenen Angaben jetzt einen Durchbruch erzielt. Ihnen gelang nun erstmals die Herstellung von Kunststoff-Transistoren - so genannter Polymer-Transistoren - in einem Massendruckverfahren.
Mit neuartiger RFID-Technologie will Infineon elektronischen Etiketten für industrielle und Logistikanwendungen einen neuen Schub verpassen. Die jetzt vorgestellten Chips können per Funk gelesen und beschrieben werden und eignen sich so für die berührungslose elektronische Identifizierung von schnell bewegten Objekten.
Internationale Verbraucherschutz- und Bürgerrechtsorganisationen haben in einem Positionspapier die nach ihrer Meinung entstehenden Gefahren für Privatsphäre und Bürgerrechte erläutert, die durch RFID-Etiketten (Transponder) auf und in Waren entstehen können.
Die Allgegenwart von Mikroprozessoren in unserem Alltag jenseits der klassischen PCs und PDAs bahnt sich an. Nutztieren werden schon heute winzige Chips unters Fell gepflanzt, um sie auf ihrem weiteren Lebensweg sicher identifizieren zu können. Nun ist eine Studie zur Abschätzung der Folgen der durchdringenden Computerisierung unseres Alltags erschienen.
Forscher von Philips haben eine Variante von intelligentem Papier entwickelt, das aus einem Blatt herkömmlichen Papiers besteht, in das ein RFID-Chip integriert ist. So sollen sich solche Papiere mit entsprechenden Scannern leichter und schneller wieder auffinden lassen.
Auf der Retail Systems 2003 Conference & Exposition in Chicago hat Microsoft angekündigt, dass man dem Joint Venture AutoID beitreten will, das von den Normierungsinstitutionen Uniform Code Council und EAN International auf die Beine gestellt wurde. AutoID will Standards für die technische und kommerzielle Nutzung der Transmitter-Technik RFID (Radio Frequency Identification) setzen, die dann im Electronic Product Code Network (EPC) genutzt werden sollen.
Diversen Presseberichten zufolge erwägt die Europäische Zentralbank (EZB), so genannte RFID-Tags (Radio Frequency Identification) in Banknoten zu integrieren. Derzeit liefen entsprechende Verhandlungen zwischen der EZB und Hitachi, heißt es unter Berufung auf die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Die Metro Group hat in Rheinberg bei Duisburg ihren weltweit ersten "Future Store" eröffnet. In dem umgebauten Verbrauchermarkt der Metro-Handelskette Extra seien neue Technologien zu einem komplexen System verknüpft worden, die so einen Ausblick auf die Zukunft des Einkaufens gewähren sollen.
Infineon hat im Rahmen seiner Strategie Agenda 5-to-1, mit der das Unternehmen in fünf Jahren zum führenden Lösungsanbieter unter den Halbleiterherstellern werden will, für die Nutzer der neuen multimedialen Hauptbücherei in Wien ein Selbstbedienungssystem entwickelt. 240.000 Bücher sowie 60.000 CDs und DVDs aus dem Bestand der Bücherei sind mit Funkchips zur Datenübertragung, so genannten RFID-Chips (Radio Frequency Identification), ausgestattet.
Einem Infineon-Forscher-Team aus Erlangen ist es jetzt erstmals gelungen, elektronische Schaltkreise aus Plastik auf eine handelsübliche Verpackungsfolie zu integrieren. Bislang sei dies nur unter dem Einsatz sehr hochwertiger Kunststoffe möglich gewesen, so Infineon.
Ein intelligentes drittes Auto-Kennzeichen mit integriertem Chip soll eine bessere Abschreckung vor Autodiebstahl bieten. Das neue Sicherheitsdokument "iltag" (intelligent license tag) ergänzt die bekannten Nummernschilder. Das selbstklebende Etikett wird auf der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht und lässt sich nur von autorisierten Personen, wie der Zulassungsbehörde und der Polizei, elektronisch beschreiben und auslesen.
Infineon hat erstmals funktionsfähige Prototypen von Mikroelektronik-Schaltungen zur Integration in "intelligente" Textilien bzw. Kleidung vorgestellt, um den Stand der Entwicklung und die Verfügbarkeit von Grundlagentechnologien zu zeigen. Unter den Prototypen der Gattung "Wearable Electronics" befindet sich ein sprachgesteuerter MP3-Player, der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Meisterschule für Mode in München entwickelt wurde.
Zu mehr Verbrauchersicherheit an der Wurst- und Fleischtheke könnte künftig ein Halbleiterchip von Infineon im so genannten elektronischen Tierpass beitragen. Der elektronische Tierpass ist Bestandteil der Ohrmarke von Nutztieren, wie Kühen und Schweinen, und vereinfacht den fälschungssicheren Herkunftsnachweis der Tiere.