Unter RFID (Radio Frequency Identification) versteht man Methoden, um Daten auf einem Transponder berührungslos und ohne Sichtkontakt lesen und schreiben zu können. Sie sollen beispielsweise den Barcode ablösen und diverse Branchen versprechen sich durch den Einsatz der Technik erhebliche Kosteneinsparungen. Datenschützer warnen indes vor einem gläsernen Konsumenten, wenn Produkte mit diesen eindeutig identifizierbaren Funkchips ausgestattet werden. Schließlich lassen sich diese RFID-Tags unbemerkt vom Nutzer auslesen, je nach Ausführung schwankt die Reichweite zwischen wenigen Zentimetern und mehr als einem Kilometer.
Bezahlen per NFC ist sicher, sagen die Hersteller. Der Entwickler Philipp Mohr hat sich das Bezahlsystem genauer angesehen und kommt zu einem anderen Ergebnis. Er erklärt auf der Sigint 2012 auch, was ein Benutzer beachten muss, um einen Datenklau zu verhindern.
In diesem Jahr wird das Cloud Computing mit dem Schmähpreis Big Brother Award 2012 bedacht. Auch Bundesinnenminister Friedrich bekommt wie viele seiner Vorgänger die Auszeichnung.
Gegen Schulschwänzer richtet sich eine drastische Maßnahme einer brasilianischen Stadt. In den Schuluniformen der Schüler sind RFID-Chips integriert, die am Schultor registriert werden, wenn die Kinder morgens hindurchgehen.
Der japanische Hersteller Panasonic hat einen Reiskocher vorgestellt, der mit Hilfe eines Android-Geräts gesteuert werden kann. Dabei wird das RFID-System Felica eingesetzt, das von Sony entwickelt wurde.
Die Fortsetzung von Skylanders Spyro's Adventure setzt auf Größe: Neben zusätzlichen Ingame-Abenteuern gibt es auch neue Plastiksammelfiguren - einige in Giants sind doppelt so groß wie ihre Kumpel.
RFID-Chips, die in Kleidung eingenäht sind, lassen sich aus mehreren Metern Entfernung noch auslesen. Das haben die Datenschützer des Bielefelder Vereins Foebud bei einer Protestaktion gezeigt.
Google hat Verkehrszeichen für Roboterautos entwickelt und patentieren lassen: QR-Codes auf der Straße beinhalten Handlungsanweisungen oder Hinweise für autonom fahrende Autos.
Aldebaran Robotics lässt den Internethasen Nabaztag von Violet weiterleben und vertreibt dessen aktuelle Variante Karotz. Das Unternehmen war bekanntgeworden durch seinen humanoiden Roboter Nao.
Amerikanische Forscher haben einen Sprengstoffsensor entwickelt, der mit Tintenstrahldrucktechnik auf Papier ausgedruckt werden kann. Die Meldung über einen Bombenfund erfolgt per Funk.
Mit einem System aus RFID-Tag, Kleiderbügel und einigen Displays ist in Japan ein elektronischer Bekleidungsverkäufer entwickelt worden. Sobald der Kunde ein Kleidungsstück vom Bügel nimmt, springen Verkaufsbildschirme an und geben Zusatzinformationen.
Nachrichten beim Zähneputzen, Twittern beim Händewaschen und eine virtuelle Einkaufsberatung - das Entwicklungslabor des New York Times will das Internet ins Badezimmer bringen. Bedient wird das System per Sprache und mit Gesten.
Mit Viatag können Parkhausbesucher auf den Gang zur Kasse verzichten. Das von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) für MotionID Technologies entwickelte und auf RFID basierende System soll nun marktreif sein.
OP-Materialien im Körper des Patienten zu vergessen ist der Alptraum jedes Chirurgen. Eine Neuentwicklung soll das zumindest bei Tupfern verhindern. Sie werden mit einem Funkmodul mit RFID-Technik ausgerüstet und können so erfasst und ihr Verblieb individuell überwacht werden.
Die EU-Kommission hat heute in Brüssel eine Vereinbarung mit Unternehmen aus der EU und den USA über einen Rahmen für die Datenschutz-Folgenabschätzung bei RFID-Anwendungen unterzeichnet. Damit will die Industrie Vorbehalten von Datenschützern und Verbrauchern begegnen.
Die Auszeichnung für den Datenmissbrauch geht in diesem Jahr unter anderem an den Vorsitzenden der Zensuskommission für die geplante Volkszählung in Deutschland. Facebook und Apple erhalten den Preis in der Kategorie Kommunikation.
So schnell wie von manchen Besuchern gewünscht, dürften die 3D-Brillen nicht aus den Kinos verschwinden. Dolby hat nun die zweite Generation seiner Brillen angekündigt. Sie soll Besuchern wie Kinobetreibern Vorteile bringen.
Cebit Der neue Eigentümer Innov Labs stellt in Hannover eine überarbeitete Version des Dinoroboters Pleo vor. Pleo RB ist mit neuen Sensoren und Fähigkeiten ausgestattet worden.
Die Nahbereichsfunktechnik (Near field communications) NFC wird in Japan schon beim iPhone 4 eingesetzt. Möglich macht das eine Schale des japanischen Anbieters Softbank, die auf der Gehäuserückseite befestigt wird. Einen Haken hat das System allerdings.
Geht es nach einer Gruppe deutscher und japanischer Forscher, werden Geldscheine künftig mit Schaltkreisen ausgestattet, die die Echtheit der Banknote sicherstellen sollen. Die entsprechenden Dünnschichttransistoren haben sie bereits entwickelt.
Wegen der Spitzelaffäre aus den Jahren 2005 und 2006 spendet die Telekom Geld an Datenschützer und Hilfsorganisationen. Foebud will das Geld annehmen. Die Bielefelder hatten der Telekom den Negativpreis Big Brother Award verliehen.
Auch Nichteuropäer müssen künftig Fingerabdrücke abgeben. Nach dem "neuen Personalausweis" kommt nun der elektronische Aufenthaltstitel. Vor allem Schweizer sind sauer.
Ein US-Unternehmen bietet einen Chip für den Grabstein an: Darauf können ein Text und ein Foto eines Verstorbenen gespeichert werden. Friedhofsbesucher können die Daten mit einem Smartphone drahtlos abrufen.
Der Mikrocontrollerchip für den neuen deutschen elektronischen Personalausweis kommt von einem niederländischen Unternehmen. NXP Semiconductors gab heute seine Auswahl durch das Bundesinnenministerium bekannt.
RFID-Tags auf Holzbasis sollen in Zukunft Logistikprozesse in der Forstwirtschaft vereinfachen. Die RFID-Transponder bestehen aus Papier und dem Pflanzenbestandteil Lignin.
Die deutsche Backtrack-Community trifft sich zum Backtrack-Day am 6. und 7. November in Fulda. Die Veranstaltung bietet Vorträge und Workshops sowie den nächtlichen Hacking-Wettbewerb Hacking Night.
Nokia Siemens Networks (NSN) ist am Netzwerkgeschäft von Motorola interessiert und will es übernehmen. NSN will dafür bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar bezahlen.
Ein britischer Wissenschaftler hat einen Chip, der in seine Hand implantiert ist, mit einem Virus infiziert. Ziel ist des Experimentes ist, Gefahren für RFID-Implantate aufzuspüren.
Laden statt quasseln: Die Telekom Austria hat in Wien eine Telefonzelle zur Ladestation für Elektroautos umgebaut. Der Telekommunikationsanbieter verfügt über ein Netz von über 13.000 Telefonzellen im ganzen Land, die theoretisch zu Kombizellen ausgebaut werden können.
Ganz in Weiß präsentiert sich der humanoide weibliche Roboter Aila, den die Robotiker am Bremer DFKI entwickelt haben. Die Dame mit der schicken Frisur ist Teil des Projekts Semprom. Sie soll künftig Waren transportieren oder Störungen beseitigen.
Cebit Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und mehrere Unternehmen entwickeln im Rahmen des Projektes Semprom ein Gedächtnis für Produkte. Auf der Cebit zeigten sie, wie Verbraucher künftig beim Einkauf davon profitieren.
Cebit Mit Microsofts Surface wollen die Sparkassen in Zukunft die Beratung verbessern und vereinfachen. Der IT-Dienstleister der Sparkassen, die Finanz Informatik, arbeitet an einem entsprechenden Pilotprojekt, das sich Golem.de hat vorführen lassen.
Das gebeutelte US-Unternehmen Motorola sucht schon länger nach einem Weg aus der Krise. Nun scheint es einen gefunden zu haben: Das Unternehmen will sich Anfang kommenden Jahres in einen Geschäftskunden- und einen Privatkundenbereich aufspalten.
Einem Bericht des ARD-Magazins Kontraste zufolge gibt es an mehreren deutschen Flughäfen ein Sicherheitsproblem durch den Einsatz von veralteten RFID-Systemen. Die dort verwendeten Karten sollen sich einfach nachbilden lassen, was den Zugang zu Sicherheitsbereichen und auch zu Flugzeugen ermöglicht.
Backtrack 4 pwnsauce bringt zahlreiche Tools zur Sicherheitsüberprüfung von Netzwerken, Server- oder Webapplikationen mit. Zusätzlich erhielt die Linux-Distribution eine eigene Webseite rund um Forensik, Auditierung und Einbruchsprüfungen.
RFID-Chips ertragen Temperaturen nur bis etwa 100 Grad. Deshalb konnten sie bisher nicht in Bauteile aus Metall integriert werden. Fraunhofer-Forscher haben ein Rapid-Manufacturing-Verfahren entwickelt, mit dem Metallteile mit RFID-Chips ausgestattet werden können.
Vorerst keine Internetsperren, nur eingeschränkter Zugriff auf Vorratsdaten, Bekenntnis zur Netzneutralität, eine erneute Überarbeitung des Urheberrechts und der Ausbau des BSI zur Cyber-Sicherheitsbehörde - der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP enthält einiges in Sachen Internet, Datenschutz und IT, ist an vielen Stellen aber wenig konkret.
In den USA listen die ersten Händler das System Powermat. Damit lassen sich die Akkus von iPhone, Blackberry und Nintendo DS durch Auflegen auf eine Matte laden. Nötig ist dafür jedoch immer ein Adapter, der mehr oder weniger elegant ausfällt.
Bundestagswahl 2009 Am 27. September ist Bundestagswahl und alle großen Parteien haben IT-Themen in ihren Wahlprogrammen. Golem.de hat sie sich angesehen. Im letzten Teil der Serie geht es um CDU und CSU mit ihrem Wahlprogramm "Wir haben die Kraft - Gemeinsam für unser Land".
Lexmark hat für seine Schwarz-Weiß-Laserdrucker eine RFID-Option vorgestellt, die das Bedrucken und Programmieren von Funkmodulen so einfach machen soll wie den Papierdruck.
Studenten aus Potsdam haben ein neues Konzept für die innerstädtische Paketzustellung ersonnen. Es sieht vor, dass nicht mehr Paketboten Sendungen ausfahren, sondern dass Bürger Päckchen und Pakete auf dem Nachhauseweg mitbringen.
Forscher am MIT Media Lab haben eine neue Art von Barcodes entwickelt. Das Bokode genannte System nutzt eine neue Technik zur visuellen Codierung von Informationen. Die entsprechenden Tags messen 3 Millimeter im Durchmesser, sollen aber mehrere tausend Bit speichern können.
Apple hat in den USA eine Reihe von Patentanträgen gestellt, die künftige iPhone-Funktionen betreffen. Sie reichen von einer Objekt- und Personenerkennung per Kamera über Telefongesprächsaufzeichnungen bis hin zu SMS-Wortfiltern.
Die Forschungsabteilung von Nokia arbeitet an einem Verfahren, um Elektrosmog aus der Luft in Strom umzuwandeln. Die Technik funktioniert ähnlich wie RFID und könnte irgendwann das Laden des Handyakkus erlauben. Eine herkömmliche Steckdose ist damit nicht ersetzbar, aber die Akkulaufzeit eines Mobiltelefons könnte dadurch verlängert werden.
RFID-Chips in Produkten für Endverbraucher sollten automatisch beim Verlassen von Geschäften deaktiviert werden, wenn die Käufer es nicht anders verlangen. Das empfiehlt die EU-Kommission.
EU-Kommissarin Viviane Reding hat die Betreiber von sozialen Netzen aufgefordert, mehr für den Schutz der Privatsphäre Minderjähriger zu tun. Deren Profile dürften nicht durch Suchmaschinen gefunden werden.
Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme (ENAS) in Paderborn hat einen neuen Scanner für Elektronik entwickelt, mit dem sich die Strahlung von einzelnen Bauteilen sichtbar machen lässt. Das soll die Entwicklung vereinfachen und im zweiten Schritt auch Chipkarten sicherer machen.
re:publica'09 Poken sind kleine Kunststoffwesen, in deren Innerem sich ein USB-Speicher und ein RFID-Chip verbergen. Treffen sich zwei Besitzer dieser modernen Tamagotchis, können sie drahtlos Kontaktdaten austauschen.
Cebit Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelt mit mehreren Unternehmen ein digitales Tagebuch für Produkte. Auf Chips werden alle Produktschritte einer Ware - von der Herstellung bis zum Händler - gespeichert. Profitieren sollen Verbraucher ebenso wie Hersteller, Lieferanten und Händler.
Der Bundesrat hat den neuen Personalausweis durchgewunken. Das bedeutet: Ab November 2010 können die Ausweise mit biometrischen Merkmalen und elektronischem Identitätsnachweis ausgegeben werden.
Dem US-Hacker und Sicherheitsspezialisten Chris Paget ist es in den USA gelungen, unbemerkt und auf Entfernung RFID-Tags von Ausweisen zu kopieren. Alles, was er dafür benötigte, ließ sich günstig auf Auktionsplattformen beschaffen.
Wie erwartet, hat Apple für Anfang März zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der wohl ein neues iPad vorgestellt wird. Zumindest lässt die Einladung dies vermuten.
(Ipad 3)
Von Cyanogenmod 9 ist eine zweite Alphaversion für HPs Touchpad erschienen. Cyanogenmod 9 bringt Android 4.0 auf das WebOS-Tablet. Mit der neuen Alphaversion werden kleinere Fehler beseitigt.
(Android Auf Touchpad)
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