Rechenzentren sind Gebäude und Räumlichkeiten, in denen Server in großen Mengen und möglichst störungsfrei verwaltet und betrieben werden können. Zu der dafür notwendigen Infrastruktur zählen unter anderem Zugangskontrollen, Kühlsysteme und Notfall-Management inklusive Notstromversorgung.
Als Apple den neuen Mac Pro vorstellte, fragten sich viele, wo denn der neue Rechner am besten aufgehoben ist: auf oder unter dem Schreibtisch. Ein Rechenzentrumsbetreiber bringt 270 Stück liegend in einem Schrank unter.
Auf der International Supercomputing Conference in Leipzig zeigen Telekom und Partnerfirmen eine Datenverbindung mit 400 GBit/s zwischen Dresden, München und Hamburg.
E3 2013 Er hackt Stadtnetze, kapert vom Smartphone bis zum Rechenzentrum jedes fremde System in Sekundenbruchteilen - aber der Held in Watch Dogs kann auch jederzeit zum Opfer anderer Spieler werden. Golem.de hat mit den Entwicklern über Hacker, die Technik und über das Überwachungsprogramm Prism gesprochen.
Die NSA hat laut einem US-Abgeordneten bestätigt, dass der Geheimdienst Telefonate ohne Gerichtsbeschluss abhört - auch von US-Bürgern. Welche das sind, entscheidet jeweils ein NSA-Analyst. Derweil streiten Google und Twitter mit Microsoft um die Veröffentlichung der Fisa-Anfragen.
Facebook hat sein erstes Rechenzentrum außerhalb der USA in Betrieb genommen. Das Luleå Data Center befindet sich in Schweden. Zum Start gewährt das Unternehmen Einblicke in das Gebäude.
DSL-Kunden von 1&1 melden seit Mitternacht bundesweite Ausfälle. Es gebe Probleme mit der Infrastruktur des Partners Vodafone, meldet der Kundenservice von 1&1.
Mit der Serie DC S3500 bietet Intel Data-Center-SSDs bis 800 GByte an. Die Geräte sollen besonders langlebig sein, unterscheiden sich jedoch je nach Kapazität deutlich in der Leistung. Auch Intel selbst will die SSDs verwenden.
Die Vorstandschefs von Google und Facebook wollen bislang nichts von dem NSA-Überwachungsprogramm Prism gewusst haben. Laut den großen US-Zeitungen stimmt das nicht, oder es handelt sich um einen sprachlichen Trick. Nur Twitter hat sich geweigert, der NSA die Arbeit zu erleichtern.
Dieser Roomba saugt nicht, er misst: IBM setzt einen modifizierten Roboter vom Typ Roomba von iRobot ein, um seine Rechenzentren zu überwachen.
IBM kauft Softlayer, einen Anbieter von Cloud-Diensten und Betreiber von Rechenzentren. Der Kaufpreis ist nur inoffiziell bekannt. Auch Salesforce meldet einen Milliardendeal.
Für jede verkaufte Xbox One will Microsoft in seinen Rechenzentren das Äquivalent der Rechenleistung von drei Konsolen bereitstellen. Damit sollen Berechnungen von Grafikeffekten und Physik unterstützt werden.
VMware startet unter dem Namen VMware vCloud Hybrid Service ein eigenes Cloud-Angebot und macht damit unter anderem Amazon Web Services, Google Compute Engine und Microsofts Azure Konkurrenz.
Nach Mainboards, Storage-Servern und Racks will das von Facebook gegründete Open Compute Project nun auch einen freien Switch entwickeln. Dabei hat es prominente Unterstützer.
Eine hohe Ausbeute an Solarstrom sowie Trinkwasser oder Warmwasser soll eine neuartige Solaranlage aus der Schweiz liefern. Das System für die Kühlung der Solarmodule stammt von IBMs Großrechnern.
Intel greift den Trend zum Software Defined Networking auf, um neue Absatzmärkte für seine x86-Prozessoren zu erschließen. Auf Basis der von Intel dazu entwickelten Referenzarchitekturen sollen OEMs Firewalls, Switches und VPN-Router anbieten.
Die Linux Foundation hat die Betreuung des Open-Source-Hypervisors Xen übernommen. An dem Projekt werden sich auch künftig Amazon Web Services, Cisco, Oracle und Samsung beteiligen.
Das US-Startup Aereo versetzt mit seinem Streamingangebot für terrestrisches Fernsehen eine ganze Branche in Aufruhr. Die Sender Fox und CBS drohen damit, die terrestrische Ausstrahlung einzustellen, sollte Aereo seinen Dienst weiter anbieten dürfen.
Basho hat sein Object-Storage-System Riak CS als Open Source freigegeben. Das System speichert beliebige Objekte auf einem verteilten Cluster und bietet dazu ein API, das kompatibel mit Amazons S3-API ist.
VMware will im Laufe des Jahres diverse neue Produkte vorstellen, um das komplette Rechenzentrum - Netzwerk, Sicherheit, Storage und Verwaltung - zu virtualisieren. Zudem plant VMware ein eigenes Cloud-Angebot.
Eine Online-Plattform für Roboter haben europäische Forscher eingerichtet. Sie besteht aus einer Wissensdatenbank, aus der sie Daten abrufen können, und einer Cloud-Plattform, auf die sie Rechenleistung auslagern können.
Nach Razzien der Kriminalpolizei Bielefeld und Flensburg ist das Portal Drei.bz offline. Die vollständigen Datenbanken liegen bei der Polizei. Drei.bz hatte Links auf illegale Filmkopien bei File- und Streamhostern angeboten.
Cebit 2013 Der deutsche Routerhersteller Viprinet stellt auf der Cebit neue Multichannel-VPN-Hubs vor. Mit den Geräten von Viprinet lassen sich mehrere Internetverbindungen bündeln und so Bandbreite und Ausfallsicherheit erhöhen.
Cebit 2013 Die Telekom stattet ihr iMeet-Konferenzsystem mit symmetrischen Übertragungsraten von bis zu 10 MBit/s aus und nennt es DeutschlandLAN Connect.
Cebit 2013 Der Leiter der europäischen Intel Labs erklärt im Gespräch mit Golem.de, wie sich sein Unternehmen grundlegend wandeln will. Elektroautos und Smart Grids spielen dabei ebenso eine Rolle wie Ultrabooks.
Sämtliche Cloud-Dienste und -Software von IBM soll künftig auf einer "Open-Cloud-Architektur" basieren. Im ersten Schritt kündigte IBM ein neues Private-Cloud-Angebot auf Basis von Openstack an.
Cloudflare will Webseiten schneller machen und vor Angriffen schützen, doch das Update einer Filterregel auf Cloudflares Routern führte am Wochenende dazu, dass rund 785.000 Websites vorübergehend nicht mehr erreichbar waren.
Der Kabelnetzbetreiber plant in Kürze Cloud-Angebote für Endkunden. Die Angebote von Kabel Deutschland für öffentliche WLANs würden ausgebaut.
AMD hat mit der Firepro R5000 eine neue Grafikkarte für Remote-Arbeitsplätze vorgestellt. Bis zu vier Thin-Clients können mit Bildern aus dem Rechenzentrum versorgt werden. Ein Vorteil ist dabei die Sicherheit der Bildübertragung.
Radware übernimmt mit Strangeloop einen Spezialisten für Web Performance Optimization. Strangeloop bietet Lösungen zur beschleunigten Auslieferung von Webseiten an.
Unter dem Namen C29x hat Freescale drei neue Spezialchips vorgestellt, die in Rechenzentren verschlüsselten Datenverkehr beschleunigen können. Auch bei sehr langen Schlüsseln sollen sie schnell und sparsam sein.
VMware erwartet ein schwaches Jahr und entlässt 900 Mitarbeiter. Im Gesamtjahr werde die Zahl der Beschäftigten dennoch um ungefähr 1.000 steigen, sagte Firmenchef Pat Gelsinger.
Welche Probleme mussten Facebooks Entwickler lösen, um das Wachstum auf mehr als 1 Milliarde aktive Nutzer zu bewerkstelligen, und was waren die daraus resultierenden größten technischen Errungenschaften? Andere, als die meisten denken, sagt Robert Johnson, der fünf Jahre lang Facebooks Infrastruktur-Software-Team leitete.
Nvidia hat die öffentliche Betaphase seines System Geforce Experience gestartet. Es besteht aus einem Programm, das die auf dem PC installierten Spiele erkennt und automatisch die optimalen Grafikeinstellungen setzen soll.
Der Flash-Speicher-Spezialist Fusion-io bietet mit Ioscale ab sofort eine PCIe-SSD für Server an. Bis zu 3,2 TByte lassen sich in einem PCIe-Slot unterbringen, ohne dass ein Raid-Controller benötigt wird.
CES 2013 Nvidia schickt sich an, das PC-Spielen für die Zukunft fit zu machen. Kern ist das Nvidia Grid, mit dem Dienstleister Spiele auf Geräte wie Fernseher streamen können.
Die beiden Glasfasernetzbetreiber von Lightower Fiber Networks und Sidera werden zusammengelegt. Ein Finanzinvestor kauft beide Firmen.
Um die Daten in der Cloud wirklich vor fremdem Zugriff zu sichern, hat sich Uniscon für seine Sealed Cloud einiges einfallen lassen. Eine neue App ermöglicht den Zugriff darauf vom Rechner aus, aber die iCloud Apples muss deaktiviert werden.
Couchbase hat seine auf CouchDB und Memcache basierende NoSQL-Dokumentendatenbank Couchbase Server in der Version 2.0 veröffentlicht. In der neuen Version kann Couchbase wahlweise als Key-Value-Store oder Dokumentendatenbank verwendet werden.
Mit Silicon Nanophotonics will IBM dem Bau von Computerchips, die sowohl optische als auch elektrische Schaltkreise enthalten, ein wesentliches Stück nähergekommen sein. Auf diese Art und Weise sollen sich deutlich schnellere Chips herstellen lassen.
HP arbeitet weiter an seinem ehrgeizigen Konzept des Nanostore: Prozessor, Memristor und Vernetzung sollen in einem Chipwürfel untergebracht werden. In drei Jahren könnte das für Server vorgesehene Konzept marktreif sein.
1&1 gibt an, dass die Probleme im Rechenzentrum durch eine Fehlfunktion in einem internen Routing-System ausgelöst wurden. Gerüchte zu einem Hack könne man nicht bestätigen.
Der Webhoster 1&1 kämpft seit einigen Stunden mit Problemen. Das Unternehmen bestätigte die Störung, konnte aber noch keine Details nennen.
Google senkt die Preise für diverse Cloud-Dienste und bietet diese künftig auch aus europäischen Rechenzentren an. Das gilt unter anderem für Google Cloud Storage, das Google auch um eine Version zur Datenarchivierung ergänzt.
Von HP gibt es zwei neue Rackserver, die sich für aufwendige Berechnungen oder Big-Data-Anwendungen eignen. Der Proliant SL270s G8 kann bis zu 8 GPU-Karten aufnehmen, der Proliant SL4500 G8 dafür bis zu 60 Festplatten. Beide Server liegen preislich im mittleren vierstelligen Bereich.
Mit seinem legalen System von Briefkastenfirmen zahlt Apple im Ausland fast keine Steuern. Der Gewinn stieg massiv, die gezahlten Steuern sanken auf 1,9 Prozent.
Kim Dotcom braucht eine höhere Datenrate für seinen Filesharing-Dienst Me.ga und will darum ein zweites Tiefseekabel für Neuseeland bauen. Bei der Finanzierung soll eine Klage gegen die US-Filmindustrie helfen.
Amazon führt neue Instanztypen für seinen Cloud-Dienst EC2 ein und senkt zugleich die Preise für die alten Standardinstanzen um bis zu 18 Prozent.
Mehrere Nachrichtenangebote aus New York sind nach dem Wirbelsturm Sandy offline. Grund ist ein Stromausfall in einem New Yorker Rechenzentrum.
Der Sturm zieht durch eine Region der USA, die Data Center Alley genannt wird, weil dort so viele Serverparks stehen. Betroffen sind Firmen wie Amazon und Rackspace.
Viele stellen sich das Netz als eine Art waberndes elektronisches Sonnensystem vor, schreibt der New Yorker Journalist Andrew Blum. Für sein Buch Kabelsalat ist er deshalb dorthin gereist, wo sich das Internet anfassen lässt. Ein Auszug.
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