Qualcomm ist der größte Entwickler von CDMA-Chipsätzen und hat seinen Hauptsitz in San Diego, USA. Die Konzernsparte Qualcomm Mems Technologies baut Displays für E-Book-Reader. Qualcomms Mirasol-Technik nutzt ein besonders stromsparendes Mikrosystem (MEMS) für die Anzeige von Bildern auf kleinen Bildschirmen.
Für den Hersteller von ARM-SoCs Qualcomm haben moderne Dual-Core-Systeme Vorrang vor Quad-Cores. Ein wichtiger Grund dafür ist die Integration von LTE, was in den USA immer wichtiger wird.
Huawei hat ein weiteres Smartphone in seinem Ascend-Portfolio vorgestellt. Das Ascend G300 hat einen Einkernprozessor und ein 4-Zoll-Display. Es soll 159 Euro kosten.
Killer, ehemals Bigfoot Networks, hat eine WLAN-Karte angekündigt, die besonders für Spieler geeignet sein soll. Die 802.11n-Karte der Qualcomm-Tochter bietet Bluetooth und Dual-Band-WLAN.
MWC 2012 Asus hat zwei weitere Tablets aus der Transformer-Reihe vorgestellt. Das Transformer Pad 300 enthält ebenso wie das Infinity 700 ein LTE-Modul und den Mobil-CPU Tegra 3 mit vier Kernen.
MWC 2012 Qualcomm hat in Barcelona seine neue Modellreihe S4 der ARM-SoCs vorgestellt. Neun verschiedene Chips bieten bis zu vier Cortex-A15-Kerne und wahlweise integrierte LTE-Modems oder neue Adreno-Grafik. Lieferbar sind aber noch nicht alle Modelle.
MWC 2012 Die Qualcomm-Tochter Atheros bringt eine Serie von WLAN-Chips nach IEEE 802.11ac auf den Markt. Die Chips erreichen Bandbreiten zwischen 433 MBit/s und 1,3 GBit/s.
Der südkoreanische Buchhändler Kyobo stellt einen E-Book-Reader mit einem Farbdisplay vor. Es ist das erste Geräte mit der von Qualcomm entwickelten Mirasol-Technik.
Huawei will Ende November 2011 sein 7-Zoll-Tablet mit dem Namen Mediapad auch in Deutschland anbieten. Es soll vor allem für die Medienwiedergabe geeignet sein.
Seit Google als Käufer von Interdigital kaum noch infrage kommt, ist das Interesse von Apple, Nokia und Qualcomm gewachsen. Die Versteigerung findet Anfang September 2011 statt.
Qualcomm übernimmt einige Technologien zur Gestenerkennung samt den Entwicklern von Gesturetek. Der Chiphersteller will die Technik in seine Applikationsprozessoren integrieren.
Der Prozessorhersteller Qualcomm hat mit Vellamo einen Benchmark für Android-Smartphones veröffentlicht, der Funktionen für die mobile Webnutzung misst. Damit sollen sich unterschiedliche Android-Geräte vergleichen lassen.
Alljoyn soll mobile Endgeräte über ein P2P-Netzwerk verbinden können, ohne dass Server benötigt werden. Entwickler Qualcomm hat Alljoyn unter die Apache-2.0-Lizenz gestellt.
Das Deutsche Patent- und Markenamt hat mehrere Marken der Firma Smartbook gelöscht. Das Unternehmen war 2009 gegen die Nutzung des Begriffs Smartbook auf Basis der Marken vorgegangen.
MWC 2011 Auf dem Mobile World Congress hat Qualcomm einen der ersten Quad-Cores für Handhelds wie Smartphones angekündigt. Die Version der ARM-Kerne verschweigt Qualcomm und verspricht dafür von 3D-Videos bis LTE alle gerade populären Funktionen.
Qualcomm will offenbar Atheros Communications kaufen, um bei WLAN-, Ethernet und Bluetooth-Chipsätzen stärker zu werden. Für den CDMA-Experten wäre dies der größte Zukauf in der Firmengeschichte. Mittlerweile hat Qualcomm die Pläne offiziell bestätigt.
Qualcomm baut eine eigene Fabrik für die Fertigung seiner Mirasol-Displays. Die in Taiwan gefertigten Displays richten sich an E-Book-Reader und andere mobile Endgeräte.
Qualcomm hat einen Android-Grafik-Treiber für seine Snapdragon-Plattform veröffentlicht, die auch in Smartphones wie Googles Nexus One verwendet wird. Allerdings ist der Treiber nicht vollkommen quelloffen, zum Unmut der Kernel-Entwickler.
Computex Der unter anderem von Google und HTC in ihren Smartphones verbaute Prozessor Snapdragon erscheint zur Computex in einer neuen Version. Mit zwei Cores und bis zu 1,2 GHz soll er nicht mehr nur in Handys, sondern auch in Tablets zum Einsatz kommen.
Mit der UMTS-Erweiterung HSPA+ haben Huawei und Qualcomm eine Übertragungsgeschwindigkeit von 42 MBit/s erreicht. Neue HSPA+-Datensticks werden in den kommenden Monaten erwartet.
CES 2010 Mit dem Smart erweitert HTC sein Smartphone-Portfolio um eine weitere Plattform. Neben Windows Mobile und Android kommt nun Qualcomms Brew MP hinzu. In Kombination mit der eigenen Bedienoberfläche Sense will der Hersteller aus Taiwan einen neuen massentauglichen Smartphone-Typus schaffen.
Qualcomm verspricht mit seiner neuen Chipsatzfamilie MSM7x30 mehr Leistung für Smartphones. Die Chips auf Basis der ARm-v7-Architektur laufen mit bis zu 1 GHz und sollen vor allem mit hoher Grafikleistung sowohl bei 2D- als auch 3D-Grafik aufwarten.
Qualcomm kündigt mit dem MDM8220 einen Modemchip für DC-HSPA+ (Dual-Carrier High-Speed Packet Access Plus) an, mit dem sich Datenraten von bis zu 42 MBit/s im Downstream und 11 MBit/s im Upstream erreichen lassen sollen. Zudem stellt das Unternehmen Chips vor, die LTE und HSPA+ zugleich unterstützen, was den Umstieg auf die vierte Mobilfunkgeneration vereinfachen soll.
Mit der Gründung des Qualcomm Innovation Center (QuIC) will sich Qualcomm künftig stärker in Sachen Open Source engagieren. Bislang fiel das Unternehmen nicht durch besondere Aufgeschlossenheit gegenüber Open Source auf.
Die beiden Technologieunternehmen Qualcomm und Broadcom haben sich nach jahrelangem Rechtsstreit auf die Beilegung ihres Patentstreits geeinigt, was Qualcomm fast 900 Millionen US-Dollar kostet. Beide südkalifornischen Unternehmen feierten die Einigung als Sieg.
GDC 09 Auf der GDC in San Francisco hat eine neue Spielekonsole das Licht der Öffentlichkeit erblickt: Das Gerät nutzt Mobilfunktechnik von Qualcomm, setzt auf Spieledistribution per Download und soll vor allem in Schwellenländern rasch zum Marktführer werden.
Mit einer neuen Displaytechnik soll in Zukunft die Leistungsaufnahme in Mobiltelefonen reduziert werden. Qualcomm ließ sich durch das Schimmern der Flügel von Schmetterlingen im Sonnenlicht inspirieren und verspricht mit seiner Imitation dieses Phänomens vergleichbare Farben und ein leicht lesbares Display.
AMD verkauft Teile seines Geschäfts mit Grafik- und Multimediachips für Handhelds an Qualcomm. Die davon betroffenen Rechte und Ressourcen waren zuvor Basis für AMDs Handheld-Geschäft.
Mit dem Kayak-PC und einem neuen Snapdragon-Chip will der Chiphersteller Qualcomm im Markt für drahtlose internetfähige Computer mitspielen und eine Alternative zu Netbooks und Nettops mit Intels Atom-Prozessor bieten. Die hochintegrierten Chips bringen UMTS, WLAN, Bluetooth und GPS von Hause aus mit.
Broadcom hat in den USA Klage gegen den Konkurrenten Qualcomm eingereicht. Die von Qualcomm betriebene Patentlizenzierungspraxis verstößt nach Meinung von Broadcom gegen US-Recht. Die beiden Unternehmen liegen schon länger im Streit.
Nokia und Qualcomm haben ihre Streitigkeiten beigelegt und sich auf die gegenseitige Nutzung ihrer Patente geeinigt. Das Abkommen ist auf 15 Jahre angelegt. Nokia zieht seine Beschwerde gegen Qualcomm bei der Europäischen Kommission zurück.
Qualcomm, das auf digitale Mobilfunkprodukte spezialisierte Unternehmen, stellt sich im Streit zwischen Netzbetreibern und Google auf die Seite des Internetkonzerns. Der Suchmaschinenbetreiber will Onlinewerbung unter Umgehung der Netzbetreiber direkt auf das Handy ausliefern.
Nokia und Qualcomm wollen die laufenden Gerichtsverfahren bündeln, um so zu einer einvernehmlichen Einigung zu gelangen. Beide Konzerne haben sich in den vergangenen Jahren wiederholt wegen Verletzungen von Patenten verklagt und vom jeweils anderen entsprechende Lizenzforderungen eingefordert.
Ein US-Bundesrichter hat Qualcomm verpflichtet, die Handy-Chips, die drei Broadcom-Patente verletzen, nicht mehr zu vermarkten. Qualcomm darf in den nächsten 13 Monaten allerdings einige der Chips weiter verkaufen, wenn Lizenzgebühren an Broadcom gezahlt werden.
Auch in Mobiltelefonen, Handhelds und anderen mobilen Endgeräten soll ATIs von der Xbox 360 und aktuellen Radeon-Grafikkarten bekannte Unified-Shader-Architektur in Zukunft anzutreffen sein. AMD hat dazu nun auch mit dem Handy-Chipsatz-Entwickler Qualcomm eine entsprechende Lizenzvereinbarung getroffen.
Das US-Importverbot für zahlreiche Mobiltelefone wurde von einem Berufungsgericht aufgehoben. Im Juni 2007 verhängte die International Trade Commission (ITC) ein Importverbot für zahlreiche Mobiltelefone, so dass diese Geräte seitdem nicht in die USA eingeführt werden durften.
Nokia hat bei der International Trade Commission (ITC) der USA gegenüber Qualcomm den Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs erhoben und eine Untersuchung verlangt. Zugleich hat Nokia beantragt, für Mobiltelefone mit Qualcomm-Chipsätzen einen Import-Stopp zu verhängen.
Mehrere große Mobilfunk-Ausrüster haben laut IP-Watch angekündigt, eine unabhängige Clearingstelle für Mobilfunk-Patente einzurichten. Dort sollen Patente offen gelegt und bewertet werden. Anhand der Bewertungen werden dann Lizenzgebühren errechnet.
Anfang Juni 2007 hat die International Trade Commission (ITC) in den USA ein Importverbot für zahlreiche Handys verhängt, in denen Chips von Qualcomm stecken, die wiederum ein Patent von Broadcom verletzen sollen. Die ITC wies nun Anträge von Qualcomm, Handy-Herstellern und Netzbetreibern zurück, das Importverbot bis zu einer endgültigen Entscheidung auszusetzen.
Nokia hat Qualcomm wegen Patentverletzung verklagt und fordert, dass Qualcomm keine Produkte mehr anbieten darf, die gegen Nokias Patente verstoßen. Damit geht der Krieg zwischen Qualcomm und Nokia in eine weitere Runde. In der Vergangenheit haben sich beide Unternehmen mehrfach wegen angeblicher Patentverletzung verklagt.
Nach einer Entscheidung der International Trade Commission (ITC) im Patentstreit zwischen Broadcom und Qualcomm droht nun ein Importverbot für zahlreiche Handys. Betroffen wären Geräte verschiedener Handy-Hersteller mit bestimmten Chips von Qualcomm.
Nach einer Mitteilung des US-Konzerns Broadcom hat ein Gericht den Mobilfunkspezialisten Qualcomm zu einer Zahlung von 19,64 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt. Qualcomm soll gegen drei von Broadcom gehaltene Patente verstoßen haben.
Der Mobilfunkausrüster Qualcomm will den beiden am Markt befindlichen Handy-TV-Standards einen dritten zur Seite stellen. Damit will der Konzern sich stärker als bisher in Europa engagieren und den selbst entwickelten Handy-TV-Standard Mediaflo jenseits der USA etablieren. In Europa ringen die beiden Handy-TV-Standards DVB-H und DMB um Kunden.
Nokia hat auf eine der beiden Qualcomm-Klagen reagiert, wonach die Finnen gegen Qualcomm-Patente verstoßen sollen. Im April 2007 hatte der Chipsatzhersteller Qualcomm unter anderem am Bezirksgericht von Wisconsin Klage gegen Nokia eingereicht. Dies wies Nokia nun zurück und reichte seinerseits Klage gegen Qualcomm ein.
Zwischen Qualcomm und Nokia zeichnet sich ein erbitterter Streit um den Einsatz von Patenten ab. Nachdem die Finnen Qualcomm angeboten haben, für die Patentnutzung 20 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2007 zu zahlen, wurde dieses Angebot nun abgelehnt. Derzeit bleibt offen, wie es im Patentstreit zwischen Nokia und Qualcomm weitergeht.
Nokia erneuert das Patentabkommen mit Qualcomm und will dem Chipsatzhersteller 20 Millionen US-Dollar für dessen UMTS-Patente bezahlen. Damit soll ein am 9. April 2007 auslaufendes Patentabkommen abgelöst werden. Die Lizenzkosten gelten nur für das zweite Quartal 2007.
In den USA hat der Chipsatzhersteller Qualcomm zwei weitere Klagen gegen Nokia eingereicht. Der finnische Handyproduzent soll gegen insgesamt fünf Patente von Qualcomm verstoßen haben. Drei Patente beschreiben den Download von Daten über ein GPRS- oder EDGE-Netzwerk, während zwei weitere Patente die Sprachdekodierung in Mobilfunknetzen beschreiben.
Qualcomm hat bekannt gegeben, den E-Mail-Client Eudora nicht mehr weiterzuführen - jedenfalls teilweise. Denn von dem bisher als Eudora bekannten E-Mail-Client wird es keine neuen Versionen mehr geben. Stattdessen soll Eudora künftig auf dem Mozilla-Programm Thunderbird basieren. Diese neue Eudora-Generation wird im ersten Halbjahr 2007 erwartet.
Nokia bestätigt Lizenzverhandlungen mit dem Mobilfunk-Chiphersteller Qualcomm, die dieser in seinem Form 10-Q-Report öffentlich bekannt gab. Die bestehenden Patent-Vereinbarungen laufen zum 9. April 2007 aus. Beide Seiten verhandeln derzeit über zukünftige Lizenzgebühren und andere Vertragsdetails.
Nortel und Qualcomm wollen zusammen die bisher schnellsten HSDPA-Verbindungen umgesetzt haben. Als erste Unternehmen der Industrie wollen die beiden mit der UMTS-Technik Daten mit 7,2 MBit/s übertragen haben.
Der E-Mail-Client Eudora steht ab sofort in der Version 7 bereit, allerdings nur in einer Windows-Version. Die MacOS-X-Ausführung verharrt auf der Versionsstufe 6.2.3. Mit Eudora 7 bringt die Software bessere Suchfunktionen, Optimierungen in den IMAP-Funktionen und weitere Verbesserungen, wie die Neuerung "BossWatch".
O2-Kunden mit Bada-Smartphone können in Samsungs App Shop neuerdings per Mobilfunkrechnung einkaufen. Diese Option bietet O2 nach eigener Aussage als erster deutscher Mobilfunknetzbetreiber.
(Bild In Bild App)
Mit dem Xperia U hat Sony das dritte neue Xperia-Modell vorgestellt. Der Neuling stellt den künftigen Einstieg in die Xperia-Welt dar. Das Smartphone erscheint zunächst mit Android 2.3 alias Gingerbread, erhält aber später ein Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich.
(Xperia U)
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