Infineons Vorstandschef Wolfgang Ziebart steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor seiner Ablösung. Grund soll die finanzielle Situation des Chipherstellers sein, die nicht zum Besten steht. Die Sanierungserfolge lassen auf sich warten, der anhaltend hohe Preisdruck in der DRAM-Branche macht Qimonda, der ehemaligen Halbleitersparte von Infineon, zu schaffen. Im abgelaufenen Quartal musste Qimonda fast 600 Millionen Euro Verlust einstecken.
Der anhaltend hohe Preisdruck in der DRAM-Branche macht Qimonda, der ehemaligen Halbleitersparte von Infineon, zu schaffen. Der Umsatz im vierten Geschäftsquartal 2006/2007 lag bei 711 Millionen Euro, 4 Prozent weniger als im dritten Quartal und ein Rückgang um 42 Prozent gegenüber 1,23 Milliarden Euro im vierten Quartal 2005/2006.
Der Speicher-Hersteller Qimonda hat nach eigenen Angaben die ersten GDDR5-Testmuster (Graphics Double Data Rate 5) mit 512 MBit an Kunden ausgeliefert. Der Speicherstandard für Grafikkarten soll Bandbreiten von bis zu 20 GByte pro Sekunde erreichen.
Der aus Infineons Speichersparte hervorgegangene Speicherhersteller Qimonda richtet seine Marken neu aus, um damit eine deutlichere Trennung seiner Geschäftsfelder zu erzielen. Die Marke Qimonda steht nun exklusiv für Speicherprodukte, die auf den OEM-Markt ausgerichtet sind, während sich "Aeneon" zu "Aeneon by Qimonda" wandelt und sich als eigenständige Marke an den Channel- und Retail-Markt wendet.
Sony und Qimonda gründen das Joint Venture Qreatic Design, um zusammen leistungsfähige, stromsparende, kundenspezifische und Embedded DRAMs für Grafik- und Consumer-Anwendungen zu entwickeln. Beide Partner halten je 50 Prozent an Qreatic Design.
Die Qimonda AG ist die ehemalige Speichersparte von Infineon, die mittlerweile ausgegründet wurde. Das Unternehmen ist unter dem Namen Qimonda mittlerweile selbst an der Börse notiert und begrüßte die aktuelle Entscheidung von Infineon, Aktien von Qimonda zu veräußern.
Mit Fördermitteln des Bundes wollen AMD und Qimonda gemeinsam ihre Halbleiter-Fabriken fit für Strukturbreiten von 32 Nanometern machen. Dazu gründeten die beiden Unternehmen ein gemeinsames Projekt namens SIMKON.
Infineon will sich schneller als bisher geplant von seiner ausgegründeten Speichersparte trennen, die unter dem Namen Qimonda mittlerweile selbst an der Börse notiert ist.
SanDisk will mit Qimonda in Sachen Multi-Chip-Packages zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden entsprechende NAND-Flash-Chips entwickeln und fertigen.
Qimonda will künftig XDR-Speicher fertigen und hat dazu eine Lizenzabkommen mit Rambus geschlossen. Der schnelle Speicher kommt derzeit z.B. in der Playstation 3 zum Einsatz.
Wissenschaftler einer Forschungsallianz von IBM, Macronix und Qimonda machen Fortschritte bei der Entwicklung von "Phase-Change-Speicher", der nach deren Willen eines Tages Flash-Speicher ersetzen soll. Im Vergleich zu Flash-Speicher soll die neue Technik schneller sein und kleinere Baugrößen ermöglichen.
Qimonda, Infineons ehemalige Speichersparte, hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2005/2006 einen Rekordumsatz von 1,23 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von 60 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Am heutigen 9. August 2006 geht Infineons Speichertochter Qimonda in New York an die Börse. Der Emissionspreis beträgt allerdings nur 13,- US-Dollar, angestrebt hatte das Unternehmen 16,- bis 18,- US-Dollar.
Nach nur etwas über einem Jahr sind die rechtlichen Auseinandersetzung zwischen Infineon und seiner DRAM-Tochter mit dem US-Unternehmen Tessera außergerichtlich beigelegt. Die deutschen Firmen erkennen die Patente von Tessera an, zahlen rückwirkend 50 Millionen US-Dollar und auch in Zukunft Lizenzgebühren.
Zwischen 1 und 1,1 Milliarden US-Dollar will die Infineon-Tochter Qimonda mit ihrem Börsengang in den USA erlösen. Rund 63 Millionen Aktienzertifikate werden angeboten.
Infineons Umsatz lag im dritten Quartal 2005/2006 bei 1,97 Milliarden Euro und damit knapp unter dem Wert von 1,99 Milliarden Euro, den Infineon im zweiten Quartal erzielte. Trotz gestiegenem EBIT bleibt am Ende ein Konzernfehlbetrag von 23 Millionen Euro.
Der Infineon-Ableger Qimonda hat die nach eigenen Angaben weltweit ersten SO-DIMMs mit DDR3-Speicher hergestellt. Das Unternehmen will die Speichermodule für Notebooks nun an ATI in Muster-Stückzahlen liefern, um die Entwicklung von Chipsätzen anzukurbeln.
Qimonda, die ehemalige Halbleitersparte von Infineon, fertigt seit heute seine DDR2-FB-DIMMs in großen Stückzahlen. Die neuen "Double Data Rate 2 Fully Buffered DIMMs" mit 533 MHz sowie 667 MHz und Speicherkapazitäten von 512 MByte bis zu 4 GByte sollen zusammen mit Intels kommender Server-Plattform "Bensley" zum Einsatz kommen.
Infineons ehemalige Speichersparte, die mittlerweile als Qimonda Ag eigenständig ist, soll in der zweiten Jahreshälfte in New York an die Börse gehen, abhängig vom Marktumfeld.
Nach vier Quartalen, in denen Infineon Verluste zu verzeichnen hatte, meldet das Unternehmen nun für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2005/2006 einen EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) von 28 Millionen Euro. Verantwortlich für das positive Ergebnis ist vor allem Infineons Speichersparte, die in die Gewinnzone zurückgekehrt ist.
Infineon gliedert seinen Geschäftsbereich Speicherprodukte zum 1. Mai 2006 und damit zwei Monate früher als geplant in ein neues Unternehmen aus. Qimonda, so der Name des neuen Unternehmens, wird als Aktiengesellschaft gegründet und gehört zunächst vollständig zu Infineon. Dennoch plant Infineon, Qimonda an die Börse zu bringen.