Phorm

Werbung, die genau auf die Interessen des Nutzers, der sie zu sehen bekommt, zugeschnitten ist - davon träumen diejenigen, die sie schalten. Genau das verspricht der britische Anbieter Phorm: Er will analysieren, welche Seiten Nutzer besuchen und was sie sich dort anschauen. Daraus will Phorm Profile erstellen und passende Werbung ausliefern. Datenschützer halten das jedoch für einen tiefen Eingriff in die Privatsphäre.

Artikel

  1. Onlinewerbung: EASA gibt Empfehlungen für verhaltensbasierte Werbung

    Onlinewerbung

    EASA gibt Empfehlungen für verhaltensbasierte Werbung

    Die Europäische Allianz der Werbeselbstkontrolle hat Ende vergangener Woche gemeinsam mit dem Europäischen Verband der Online-Werbeunternehmen (IAB Europe) ein neues Icon und eine neue Website vorgestellt, die verhaltensbasierte Werbung im Internet für Verbraucher transparenter machen soll.

    18.04.20111 Kommentar

  2. Deep Packet Inspection: Zensur und Spambekämpfung

    re:publica 2010 Deep Packet Inspection ermöglicht einen tiefen Blick in die Datenpakete, die über das Internet transportiert werden - und eröffnet weitreichende Kontroll- und Eingriffsmöglichkeiten. Experten halten die Technik dennoch nicht per se für schlecht: Im Bereich Sicherheit ist sie unverzichtbar.

    16.04.201028 Kommentare

  3. EU-Kommission will britische Schnüffelsoftware untersuchen

    Der britische Provider Virgin Media will mit einer Software den Datenverkehr seiner Kunden durchforsten, um festzustellen, wie viele Dateien illegal getauscht werden. Datenschützer haben bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen den Einsatz der Schnüffelsoftware eingelegt.

    27.01.201013 Kommentare

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  1. British Telecom: Erst mal kein Phorm

    British Telecom (BT) hat den Einsatz des personalisierten Werbesystems des Anbieters Phorm auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben. Als Grund gab BT an, der Aufbau eines neuen Breitbandglasfasernetzes habe Vorrang. Die Phorm-Aktie verlor nach der Ankündigung dramatisch an Wert.

    06.07.2009

  2. Wikipedia sperrt Phorm aus

    Die Wikimedia Foundation hat der Nutzung aller ihrer Domains, darunter auch die der Onlineenzyklopädie Wikipedia, durch den Werbeanbieter Phorm widersprochen. Die Analyse des Nutzerverhaltens und die Erstellung von Profilen sei eine Verletzung der Privatsphäre, begründet die Organisation ihren Entschluss.

    17.04.2009

  3. Amazon will Phorm nicht

    Der Internethändler Amazon wird dem Werbeanbieter Phorm nicht erlauben, Daten von seinen Seiten für personalisierte Werbung zu nutzen. Gründe gab das Unternehmen nicht an. Britische Bürgerrechtler hoffen, dass sich weitere Anbieter anschließen.

    16.04.2009

  1. EU geht wegen Phorm gegen Großbritannien vor

    Die Europäische Kommission kritisiert die britische Regierung wegen des laxen Datenschutzes. Das Land solle die EU-Vorschriften zum Datenschutz angemessen umsetzen, fordert die Kommission. Andernfalls droht ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof.

    14.04.2009

  2. BT startet neuen Test mit Phorm

    BT startet neuen Test mit Phorm

    Die British Telecom hat einen neuen Test des umstrittenen Werbesystems Webwise des Anbieters Phorm gestartet. Bis zu 10.000 Nutzer sollen sich an dem Test beteiligen. Bei dem neuen Test müssen Nutzer ausdrücklich zustimmen, dass ihr Datenstrom analysiert wird, um ihnen personalisierte Werbung auszuliefern.

    01.10.2008

  3. Britische Regierung setzt Regeln für Phorm fest

    Die britische Regierung hat sich zu dem umstrittenen Werbedienstleister Phorm geäußert. In der Antwort auf eine Anfrage der EU konkretisierte die Regierung, unter welchen Bedingungen sie das System zulassen will. Dazu gehören die Wahrung der Anonymität der Nutzer und dass sie der Analyse ihrer Webaktivitäten zustimmen müssen.

    17.09.2008

  4. Antivirensoftware-Hersteller erwägen Phorm-Blockade

    Phorm, der Internetwerbedienst der neuen Generation, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Antivirenhersteller haben angekündigt, eine Einstufung der Phorm-Cookies als Adware in Betracht zu ziehen.

    22.04.2008

  5. Britische Datenschützer: Phorm braucht Zustimmung der Nutzer

    Die oberste britische Datenschutzbehörde, das Information Commissioner Office (ICO), hat sich zu den Plänen des Anbieters Phorm geäußert. Nach Ansicht der Datenschützer müssen die Nutzer explizit zustimmen ("opt-in"), dass Phorm ihre Webaktivitäten analysiert, um personalisierte Werbung auszuliefern. Das verlangten die europäischen Datenschutzrichtlinien.

    10.04.2008

  6. Berners-Lee: Beim Einsatz von Phorm den Provider wechseln

    Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, äußert sich im Interview mit der BBC zufrieden mit der Entwicklung des Internets. Er warnt jedoch eindringlich vor Webtracking und mahnt Datenschutz an.

    17.03.2008

  7. Phorm: Internetwerbung wird noch tiefer gehen

    Der Werbedienstleister Phorm will mit seiner OIX-Plattform das lukrative Geschäft mit Onlinewerbung revolutionieren. Verträge mit Internetprovidern erlauben Phorm dazu den direkten Zugriff auf den Klick-Stream der Anwender.

    10.03.2008


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