Entwicklerlegende Peter Molyneux steckt hinter Klassikern wie Populous, Powermonger und Syndicate sowie aktuellen Titeln wie Black & White, The Movies und Fable. 1987 gründete er den Spieleentwickler Bullfrog und verkaufte ihn später an Electronic Arts. 1997 schuf er die Lionhead Studios, die er 2006 an Microsoft verkaufte. Bei vielen Spielen hat Molyneux viel versprochen und musste die Fans dann letztlich doch immer irgendwo enttäuschen, was ihm sogar Morddrohungen einbrachte.
Das britische Entwicklerstudio Bright Light hat zuletzt an den Spielumsetzungen rund um Harry Potter gearbeitet, jetzt steht es vor der Schließung. Klassiker wie Populous und Dungeon Keeper sind in dem Studio entstanden, das damals Bullfrog Productions hieß.
Der britische Gamedesigner Peter Molyneux kämpft mit dem Ruf, mehr interessante Ideen als gute Spiele in seinem Portfolio zu haben. Jetzt kündigt ein Video sein nächstes Werk an - dessen Hauptmerkmal die Spieldauer ist. Update: Das Video zu 1 Second Perfection ist eine Fälschung.
Der eigene Bruder ist ein böser König? Hinweg mit dem Tyrannen - in Fable 3 geht der Spieler als Prinz oder Prinzessin in den Widerstand, um selbst den Thron zu erklimmen. Lionheads jüngstes Werk sorgt mit Action, Humor und erstaunlich düsteren Momenten für gute Unterhaltung.
Gamescom Mit wenigen Klicks wachsen Berge aus dem Boden, in Sekundenschnelle entstehen Täler: Unter anderem an den Klassiker Populous erinnert From Dust von Ubisoft. Der Spieler kann darin eine Welt ganz nach seinem Gusto bauen.
Mal so richtig böse sein - darum geht es in Dungeons. Ein schlechtes Gewissen müssten auch die Entwickler haben, denn das Programm kupfert zumindest auf den ersten, zweiten und dritten Blick beim Klassiker Dungeon Keeper ab.
Im Browser kann ihn jeder erstellen: den "Village Maker", der in Fable 3 als eine Art interaktiver Reiseführer fungieren und eine Zusatzmission anbieten soll. Wer die Figur dann in der virtuellen Welt des Rollenspiels sehen möchte, muss es vorbestellen. Für PC-Spieler gibt es weitere schlechte Nachrichten.
Bei Fable ist das Spielchen "Erscheint es auch für PC?" Tradition: Teil 1 wurde mit Verzögerung umgesetzt, Teil 2 nur für Xbox 360. Nun kündigt Microsoft an, dass Fable 3 für Windows-PC erscheint. Möglicherweise will Microsoft Games for Windows Live damit auf die Sprünge helfen.
Sackboy und seine Kumpel werden wohl nie auf Xbox 360, Wii oder dem PC toben: Media Molecule, das Entwicklerteam hinter Little Big Planet, gehört ab sofort vollständig zu Sony Computer Entertainment. Neue Spiele will das Studio in naher Zukunft vorstellen.
X10 Freunde, Familie und ein Hund, der Hasen abgrundtief hasst: Auf der Microsoft-Hausmesse X10 hat Peter Molyneux Teil 3 der Fable-Reihe vorgestellt, die neben schicker Grafik auch frische Ideen bietet. Golem.de hat sich die spannendsten Neuerungen erklären lassen.
Hier ein paar Euro für einen neuen Level, da nur wenige hundert Cent für eine Extramission: Zusatzinhalte für Computerspiele sind in die Hände der Marketingleute gefallen. Egal ob Dragon Age Origins, Mass Effect 2 oder Fable 3 - auf Kosten des Spielspaßes wird immer mehr abkassiert.
Erfahrungspunkte reichen nicht - wer in Fable 3 Gegenstände wie ein Schwert haben möchte, muss möglicherweise einen echten Euro auf die Ingame-Ladentheke legen. Angekündigt hat das Peter Molyneux, Spieldesigner und Schöpfer der Reihe.
Gamescom Als Herrscher an der Spitze eines Königreiches steht der Spieler in Fable 3 - das hat Peter Molyneux bei der ersten Präsentation des Actionrollenspiels verraten. Das Actionadventure erscheint 2010 und war bei einer sehr speziellen Theateraufführung zu sehen.
Gamescom Ab sofort findet mit der GDC Europe das wichtigste Entwicklertreffen des Jahres 2009 auf dem alten Kontinent statt, Mitte der Woche folgt die größte Fachbesucher- und Publikumsmesse. Zahlreiche Neuerungen aus den Bereichen Hard- und Software sind zu erwarten - Golem.de informiert über GDC Europe und Gamescom mit einem Redaktionsteam direkt aus dem Messezentrum am Rhein.
E3 Es hatte viele Spekulationen gegeben, jetzt ist klar, um was es ging: Auf der E3 in Los Angeles hat Microsoft ein Zusatzgerät für die Xbox 360 vorgestellt, das die Bedienung von Spielen und anderen Medien mit Bewegungen zulässt - und auf neuartige Weise auf Sprache, Gesichter und sogar Emotionen reagieren soll.
E3 Was zeigt Nintendo, welche Überraschung plant Microsoft, sinkt der Preis der Playstation 3 oder schrumpft sie gar in der Höhe? Im Vorfeld der Spielemesse E3 brodelt die Gerüchteküche. Golem.de stellt die interessantesten Spekulationen vor und erklärt, was dran sein könnte.
Heavy Rain oder Killzone 2, Neues von Blizzard oder doch von id Software, generalüberholte Playstation oder Xbox 480? Welche Titel muss jeder Spieler 2009 auf seinem PC oder der Konsole haben? Golem.de gibt einen Ausblick auf die Spielebranche 2009.
Peter Molyneux spekuliert darüber, ob sein aktueller Erfolgstitel Fable 2 womöglich schon bald als Download auf Xbox Live verfügbar sein wird - und bereitet den Markt damit offensichtlich auf ein neues Angebot vor.
Eiserne Jungfrauen, Ohrfeigen für Untergebene und fiese Folterszenen - ausgerechnet für den chinesischen Markt hat sich das chinesische Unternehmen Netdragon Software von Electronic Arts eine Lizenz des satirischen Spieleklassikers Dungeon Keeper gesichert.
Nein, kommt ganz sicher nicht - sagt Microsoft bislang über eine mögliche PC-Fassung des Xbox-360-Rollenspiels Fable 2. Inzwischen kennt die Gerüchteküche sogar schon das Datum, an dem die Windows-Variante angeblich erscheint. Offiziell vorgestellt wurde indes die Erweiterung Knothole Island.
Ein neues Spiel von Designaltmeister Peter Molyneux ist fertig: Fable 2 entführt direkt in eine wunderschöne Fantasywelt mit Liebe, Lust, Verrat und Rache. Abenteurer haben dort vielfältigste Möglichkeiten - wer mag, kümmert sich beispielsweise nicht um die Handlung, sondern erst mal um seine Hochzeit.
Im Herbst 2008 stellt Microsoft das Benutzermenü seiner Xbox 360 vollständig um und erweitert sie um neue und viele zusätzliche Funktionen, weitere Inhalte und um Mii-ähnliche Avatare. 2009 soll dann Final Fantasy 13 auf die Xbox 360 kommen.
Bayerische Politiker genießen in Spielerkreisen meist keinen guten Ruf - gelten sie doch als engstirnige Verbieter. Auf der Munich Gaming nähern sich die Fronten von Politik und Spielebranche zumindest etwas an: Ausgerechnet Hardliner Günther Beckstein und Designer-Legende Peter Molyneux eröffneten am Montagvormittag die zweitägige Veranstaltung. Eine neue Diskussion zeichnet sich ab: Welches Verfahren gilt künftig in Sachen Onlinespiele und Jugendschutz?
Dave Jones gilt als Vater von Lemmings und dem ursprünglichen GTA. 2001 verließ er RockStar North, um eine eigene Firma zu gründen. Auf der Spieleentwickler-Messe GDC 2008 führte Jones mit "APB" sein erstes Online-Spiel im groben Stil von GTA vor, das mit zahlreichen Traditionen des Genres bricht und gerade deswegen hochinteressant werden könnte.
Im Rahmen seiner GDC-Keynote hat Microsofts Corporate Vice President John Schappert neben einer Extraladung Xbox-360-Eigenwerbung ("sogar die gleichen Spiele spielen sich auf Xbox 360 besser!" usw.) die Öffnung der Programmierumgebung XNA für Hobbyprogrammierer verkündet. Außerdem wurden diverse Topspiele auch oder nur für Xbox 360 angekündigt. Und Microsofts kränkelnder iPod-Konkurrent Zune kann ab sofort auch Casual Games abspielen.
Peter Molyneux sagt zu Beginn seiner Präsentationen immer so etwas wie "mein letztes Spiel war schrecklich, wir haben so viele Fehler gemacht", um mit dieser Selbstverkleinerung Punkte zu sammeln und die anwesenden Journalisten für sich mit so viel Kritikfähigkeit in eigener Sache einzunehmen. Dieses Mal erzählte er, dass Fable 2 momentan einfach schrecklich aussehe, zum Glück bleibe noch ein volles Jahr Zeit, um es grafisch und spielerisch zu verbessern.
Er ist einer der ganz großen Spiele-Designer und gleichzeitig einer der bescheidensten: Warren Spector war unter anderem für Ultima Underworld, System Shock oder Deus Ex zuständig, er arbeitete für Origin, Looking Glass und Eidos' Ion Storm. 2005 gründete er in Austin (Texas) die Junction Point Studios, deren Motto lautet: "Putting Power in Players' Hands". Jörg Langer sprach mit Spector, der seine Karriere vor 24 Jahren als Redakteur beim Brettspiel-Verlag Steve Jackson Games begann.
Auf der GDC in San Francisco enthüllte Peter Molyneux eine zentrale Neuerung in Fable 2: In sein Action-Rollenspiel baut er einen Hund ein. Aber nicht irgendeinen Hund, der virtuelle Vierbeiner soll zum zentralen Begleiter und emotionalem Fokuspunkt für den Spieler werden und ihm ein in virtuellen Welten eher ungewohntes Gefühl schenken: Liebe. Peter Molyneux: "In den Hund sind unsere ganzen KI-Erfahrungen aus Black & White 1 und 2 eingeflossen. Wir konnten zwar den Code nicht wieder verwenden - obwohl ich das intern behauptet habe, um überhaupt die Erlaubnis dafür zu bekommen; der Hund wird umgerechnet einige Millionen kosten. Aber er wird es wert sein!"
Bei der letztjährigen Game Developers Conference gab es einen ganz klaren Sieger unter den Spielen: Keiner kannte zu Beginn der GDC 2006 das gänzlich ohne finanzielle Unterstützung programmierte Ragdoll Kung Fu vom gerade gegründeten Indie-Studio Media Molecule. Jeder kannte es am Ende der Konferenz, da es ebenso witzig wie völlig neuartig war. Ein Jahr später ist aus dem Independent Studio ein wichtiger Partner für Sony Computer Entertainment geworden; bei der GDC-Keynote von Phil Harrison spielte das zweite Projekt von Media Molecule - Little Big Planet - einen wichtigen Part und gab sogar die Inspiration für das ganze Bühnendesign.
Heute öffnet in San Francisco die GDC 2007 ihre Pforten, die weltweit wichtigste Messe von und für Spieledesigner. Schon seit Montag können interessierte Entwickler ganztägige Sessions zu Casual Games und Serious Games besuchen, richtig los geht es heute um 19:30 Uhr deutscher Zeit mit der Keynote von Phil Harrison, Sonys President of World Wide Studios.
Entwicklerlegende Peter Molyneux, seines Zeichens Chef des von Microsoft übernommenen Spielestudios Lionhead, steckt hinter Klassikern wie Populous, Powermonger und Syndicate sowie aktuellen Titeln wie Black & White, The Movies und Fable. Bei vielen Spielen hat Molyneux viel versprochen und musste die Fans dann letztlich doch immer irgendwo enttäuschen, was mitunter zu Morddrohungen führte. Bei Fable 2 soll nun alles anders werden, auch wenn es offiziell noch nichts zu sehen gibt außer Konzeptbildern.
Der Brite Peter Molyneux gilt als einer der größten Spiele-Entwickler. 1987 gründete er die Kultfirma Bullfrog und verkaufte sie später an Electronic Arts. 1997 schuf er die Lionhead Studios (Black&White, Fable) - und verkaufte sie kürzlich an Microsoft. Jörg Langer hat dem Kultdesigner für Golem.de einige harte Aussagen entlockt.
Die Gerüchte haben sich bestätigt: Microsoft Game Studios (MGS) hat nun offiziell den Erwerb des englischen Entwicklungsstudios Lionhead bekannt gegeben. Das von Entwickler-Legende Peter Molyneux aufgebaute Lionhead zeichnet unter anderem für die Black-&-White-Serie, The Movies und das für Xbox und PC erschienene Rollenspiel Fable verantwortlich.
Im Rahmen einer Presseveranstaltung in München gab Intel einen interessanten Einblick in die Optimierung von Spielen für Prozessoren mit mehreren Kernen. So arbeitete der Chiphersteller unter anderem mit Lionhead zusammen, um das Strategiespiel Black & White2 fit für Dual-Cores zu machen.
Die Bedeutung von Peter Molyneux für die Videospiel-Industrie ist und bleibt unbestritten, zuletzt kratzt der Meister allerdings beständig am eigenen Ruf: Nach dem eher enttäuschenden Black & White 2 entpuppt sich auch das immer wieder verschobene The Movies als längst nicht so innovativ, wie von Molyneux einst angekündigt.
Mit der Göttersimulation "Black & White" wollte Peter Molyneux im Jahr 2001 das Genre der PC-Spiele revolutionieren - mit völlig neuen Konzepten und einer bis dato nie da gewesenen spielerischen Freiheit. Bekanntlich scheiterte das Unterfangen: Das Programm bot zwar viele gute Ideen, aber auch zahlreiche Mängel, und spielte sich vor allem längst nicht so "anders" wie angekündigt. Für die Fortsetzung "Black & White 2" hielt man sich nun mit großen Versprechungen eher zurück und veranstaltete auch keinen ähnlich großen Werberummel mehr. Hat man den Titel erst mal installiert, weiß man auch schnell, warum dem so ist.
Mit einem Besucherrekord ging am Sonntagabend die Leipziger Games Convention 2005 nach vier Tagen zu Ende. Die Zahl der Besucher kletterte von 105.000 im Vorjahr auf nun 134.000. Die Veranstalter zeigen sich damit mehr als zufrieden.
Der beim britischen Entwicklerstudio Lionhead unter anderem an Fable arbeitende Grafiker Mark Healy hat in seiner Freizeit ein mehrspielerfähiges Kung-Fu-Spiel entwickelt, dessen Spielfiguren per Maus wie Marionetten gesteuert werden. Mit Bildern und Videos vorgestellt hatte Healy das in seiner Freizeit entwickelte Spielkonzept bereits im März 2004, in wenigen Wochen soll das fertige Spiel über Valves Download-Dienst Steam als Bezahl-Download bereitstehen.
Der Xbox-Verkaufserfolg Fable kommt ein zweites Mal auf die Xbox: Wie Microsoft nun bekannt gab, wird es die für den PC in Entwicklung befindliche erweiterte Fable-Version auch für die Xbox geben. "Fable: The Lost Chapters" wird im September 2005 also für zwei Plattformen erscheinen.
Über das vom britischen Entwicklerstudio Lionhead geplante Spiel mit Projektnamen "Dimitri" war bisher nichts bekannt, nur ein mysteriöses Logo wurde gesichtet. In einem Interview mit Computer & Videogames gab Lionhead-Gründer Peter Molyneux nun bekannt, was dahinter steckt - und schafft es dabei erneut, mit einem interessanten Konzept zu faszinieren.
Spieleentwickler Peter Molyneux wurde jetzt eine besondere Ehre zuteil, er erhielt zum Jahreswechsel den Order of the British Empire (OBE).
Nachdem das Xbox-Rollenspiel Fable zwar keine echte Revolution darstellte, davon aber immerhin in kurzer Zeit über 600.000 Stück verkauft werden konnten, ist von Lionhead nun auch eine schlechte Nachricht zu hören. Das zu Lionhead zählende Spielestudio Intrepid Computer Entertainment hat die Entwicklung des Xbox-Titels BC, eines im fiktiven Urzeit-Szenario angesiedelten Action-Adventures, eingestellt.
Wenn Peter Molyneux ein Spielprojekt anpackt, schaut ihm die ganze Videospielwelt dabei auf die Finger - nach Erfolgen wie Populous oder Black & White gehört Molyneux schließlich zu den wenigen weltbekannten Entwicklern, deren neue Werke immer mit großer Spannung erwartet werden. Sein aktueller Titel "Fable" sollte nicht weniger werden als die Revolution des Rollenspiels auf der Xbox; schade nur, dass längst nicht alle hochtrabenden Ankündigungen auch eingehalten werden konnten.
Der von Big Blue Box und Lionhead Studios unter Beaufsichtigung von Spieldesigner-Legende Peter Molyneux entwickelte "Helden-Simulator" Fable wird exklusiv für die Xbox erscheinen. Zuvor gab es noch Hoffnungen, dass eine PC-Version der viel versprechenden Kombination aus Action-Adventure und Rollenspiel folgen wird.
Big Blue Box und Lionhead Studios haben das lang erwartete Rollenspiel Fable fertig gestellt, wie aus einem Webcam-Bild des Entwicklerteams von Peter Molyneux hervorgeht. Der "Helden-Simulator" Fable soll neue Genre-Maßstäbe setzen, wurde bereits im Mai 2001 als Project Ego angekündigt und soll im September 2004 für die Xbox erscheinen.
Die britischen Lionhead-Studios - unter anderem verantwortlich für das millionenfach verkaufte Black&White - haben prominenten Zuwachs bekommen: Ab sofort arbeiten auch die ehemaligen Blizzard-Mitarbeiter Chris und Ron Millar im Team von Entwickler-Legende Peter Molyneux.
Peter Molyneux - bekannt geworden durch Spiele wie Populous, Syndicate und Black & White - arbeitet derzeit nicht nur am Xbox-Rollenspiel Fable und an Black & White 2, sondern auch an der Hollywood-Simulation The Movies. Im Spiel übernimmt man den Chefsessel eines Filmstudios und setzt fortan alles daran, den nächsten Kino-Blockbuster zu produzieren und das eigene Studio im Zeitraum von 1900 bis 2010 zur größten Macht im Filmgeschäft auszubauen.
Mal angenommen, man wäre ein Gott - würde man dann gut zu seinen Untertanen sein und sie fördern und belohnen, oder sie stattdessen mit Naturkatastrophen, Missernten und schlechtem Wetter knechten? Diese Frage darf man sich bald wieder stellen, denn Electronic Arts kündigt für 2004 die Veröffentlichung von Black & White 2 an.
Die Games Developers Conference in San Jose ist der jährliche Pflicht-Event für die Game Developer Branche, egal auf welcher Plattform ein Entwickler zu Hause ist. Ob PC, PlayStation, Xbox oder GameCube, Wireless Gaming oder Pocket PC Games, alles was Rang und Namen hat, trifft sich einmal im Jahr im Silicon Valley, um sich bezüglich neuer Games, neuer Development Tools und aktueller Entwicklungstendenzen auf den aktuellen Stand zu bringen. So geschehen auch in der ersten Märzwoche 2003 - und doch war dieses Jahr alles ganz anders.
Black & White, das bisher letzte Projekt des bekannten Spiele-Entwicklers Peter Molyneux, wird fortgesetzt. Der zweite Teil soll dabei trotz anderslautender Gerüchte von Electronic Arts (EA) veröffentlicht werden.
Peter Molyneux gehört zu den wenigen schillernden Personen der Spieleentwickler-Branche, die auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind. Nach dem erfolgreichen PC-Titel Black&White arbeitet er derzeit an "The Movies", einer Filmstudio-Simulation, die für PC und Konsolen erscheinen soll.
Peter Molyneux spekuliert darüber, ob sein aktueller Erfolgstitel Fable 2 womöglich schon bald als Download auf Xbox Live verfügbar sein wird - und bereitet den Markt damit offensichtlich auf ein neues Angebot vor.
Entwicklerlegende Peter Molyneux, seines Zeichens Chef des von Microsoft übernommenen Spielestudios Lionhead, steckt hinter Klassikern wie Populous, Powermonger und Syndicate sowie aktuellen Titeln wie Black & White, The Movies und Fable. Bei vielen Spielen hat Molyneux viel versprochen und musste die Fans dann letztlich doch immer irgendwo enttäuschen, was mitunter zu Morddrohungen führte. Bei Fable 2 soll nun alles anders werden, auch wenn es offiziell noch nichts zu sehen gibt außer Konzeptbildern.
Der Brite Peter Molyneux gilt als einer der größten Spiele-Entwickler. 1987 gründete er die Kultfirma Bullfrog und verkaufte sie später an Electronic Arts. 1997 schuf er die Lionhead Studios (Black&White, Fable) – und verkaufte sie kürzlich an Microsoft. Jörg Langer hat dem Kultdesigner für Golem.de einige harte Aussagen entlockt.
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