Einem chinesischen Bericht zufolge arbeitet AMD an einem Tool, mit dem sich nahezu sämtliche Taktfrequenzen eines Phenom-Systems einzeln einstellen lassen. Das könnte nicht nur mehr Leistung durch Übertakten bringen, sondern auch eine Hilfe beim Stromsparen sein.









Mit einem Athlon 64 X2 5000+ erweitert AMD seine Black Edition an Desktop-Prozessoren um ein zweites Modell. Es ist zwar nicht so schnell wie der 6400+ mit seinen 3,2 GHz, dafür aber günstiger und ebenfalls zum Übertakten geeignet.
Mit Hilfe von flüssigem Stickstoff, der bei einer Temperatur von -196 Grad Celsius zu sieden beginnt, haben italienische Übertakter einen Pentium 4 auf 8,3 GHz getrieben. Dabei blieben nach Angaben der Bastler sogar noch Reserven - nur ging leider das Kühlmittel zu früh aus.
In Taiwan hat Asus mit dem "OC gear" ein Gerät für den 3,5-Zoll-Schacht von PC-Gehäusen vorgestellt, mit dem sich eine Grafikkarte per Drehregler übertakten lässt. Ein Display zeigt Takt, Temperatur des Grafikchips und sogar die Bilder pro Sekunde an.
Vorerst nur in den USA liefert Alienware eine "Special Edition" seines Notebooks "Area-51 m5790" aus. Der Mobilrechner mit 17-Zoll-Display wird dabei auf Wunsch auch mit einer übertakteten Version von Intels mobilem Core 2 Duo bestückt - mit Intels Segen.
Auf den Webseiten von Dell kann man nun in Deutschland und den USA einen Rechner der neuen Serie "XPS 710 H2C" bestellen. Der PC verfügt über eine Hybrid-Kühlung für den Prozessor, die ein Peltier-Element mit Flüssigkeit am Leben hält. Damit erreicht der Core 2 Extreme QX6700 ab Werk 3,2 GHz.
Der vor allem durch seine Highend-Speicher bekannte US-Hersteller OCZ bringt nach langer Pause wieder Grafikkarten unter eigenem Namen auf den Markt. Das erste Modell kommt mit Nvidias aktuellem High-End-Grafikchip GeForce 8800 GTX und soll sich besonders gut übertakten lassen.
Mit einem nach eigenen Angaben neuen Rekord für den Takt bei PC-Speichern macht Corsair auf sich aufmerksam. Neue DDR2-Module aus der Serie "Dominator" sollen garantiert effektive 1.142 MHz erreichen, etliche davon auch 1.200 MHz.
Auf der Computex in Taiwan zeigen der Hardware-Hersteller Inno3D und die Hardware-Website VR-Zone gemeinsam einen stark übertaktet laufenden High-End-PC mit automatischer Trockeneis-Kühlung. Anders als bisherige abenteuerliche Trockeneis-Konstruktionen muss das Kühlmittel nicht mehr alle paar Minuten selbst nachgelegt werden.
Speziell für Übertakter haben Corsair und Nvidia einen offenen Standard namens "Enhanced Performance Profile" (EPP) entwickelt. Dabei werden die Testergebnisse aus der Fertigung bei Corsair in jedem Modul gespeichert, ein Mainboard kann sich dann selbst darauf einstellen.
Die belgische Site MadShrimps hat sich an eine besondere Übertaktung gewagt. Mittels eines Mainboard-Adapters wurde ein Pentium M 780 von nominal 2,26 GHz auf 3,87 GHz beschleunigt. Gekühlt mit flüssigem Stickstoff lief das System stundenlang stabil und erreichte Leistungen, für die ein Pentium 4 etwa 6 GHz benötigen würde.
Ein finnisches Übertakter-Team hat es ATI zufolge geschafft, eine Radeon-X1800-XT-Grafikkarte mit über 1 GHz Chiptakt zu betreiben. Mit Hausmitteln war das allerdings nicht möglich, sondern nur mit flüssigem Stickstoff.
Der Japaner "Memesama" will es geschafft haben, einen normalerweise mit 3,8 GHz getakteten Pentium 4 670 auf 7 GHz zu übertakten. Gekühlt wurde mit flüssigem Stickstoff und für die Stromversorgung wurden die Spannungswandler auf dem Mainboard mit einem externen Netzteil gefüttert.
Vom Grafikkarten-Hersteller Sapphire kommt ein neues Übertaktungswerkzeug, das Chip- und Speichertakt automatisch nach oben schraubt. Das Besondere: Das geschieht in drei Stufen, die auch die Lüfterdrehzahl beeinflussen.
Einen Tag nach der Markteinführung von Intels erstem Prozessor mit Dual-Core haben die Übertakter die CPU bereits um 25 Prozent beschleunigt. So meldet die US-Hardware-Site HardOCP in einer kleinen Notiz ihrer News-Übersicht derzeit, dass man im dortigen Labor 4 GHz mit der Wasserkühlung Koolance Exos erreicht hat. Dazu seien nur eine leichte Erhöhung der Kernspannung sowie ein anderer Multiplikator nötig gewesen.
Der chinesische Grafikkartenhersteller HIS liefert drei neue High-End-Grafikkarten für PCI-Express aus: eine mit ATIs Radeon X850 XT PE und zwei mit dem etwas niedriger getakteten Grafikchip Radeon X850 XT, die sich aber beide dank Spezial-Lüfter und einer "Turbo-Taste" fast auf PE-Niveau heben lassen.
Die Taktfrequenz von Apples neuem Lowcost-Mac lässt sich leicht manipulieren. Ein findiger britischer Bastler hat seinen Zwergapfel so von 1,25 GHz auf bis zu 1,58 GHz beschleunigt.
Das Feld der Grafikkartenhersteller, die sich durch übertaktete oder anderweitig aufgewertete Produkte von den Mitbewerbern abheben wollen, wird langsam größer. Auch Leadtek bietet nun mit seiner "WinFast PX6600 GT Extreme" eine hochgezüchtete PCI-Express-Grafikkarte und versucht damit Gainward, dem Übertaktungs-Platzhirschen für GeForce-Grafikkarten, Konkurrenz zu machen.
Sapphire bietet in Kürze seine Radeon-X800-Pro-VIVO-Grafikkarte in einer besonderen Variante an: Mit der Toxic X800 Pro VIVO garantiert der Hersteller eine Übertaktbarkeit des 256-MByte-GDDR-3-Speichers auf 520 MHz; die erste Lieferung der Karten sollen aber locker 550 MHz und mehr schaffen.
Der US-Speicheranbieter OCZ listet seit kurzem DDR600-Speichermodule auf seiner Website, das Maximum waren bisher die selten anzutreffenden DDR550-SDRAMs. Die ungepufferten Speicherriegel werden nur in Zweierpacks angeboten und sind für übertaktete Mainboards gedacht.
Unzählige PC-Freaks basteln beständig an ihren aktuellen Prozessoren und Mainboards herum, um das letzte Quäntchen Leistung aus der Hardware herauszukitzeln. Aber auch ältere Systeme können durchaus noch das Ziel von Tuning-Spielereien sein: Deven Gallo will nun eine Möglichkeit gefunden haben, die legendäre, aber schon seit Jahren nicht mehr produzierte MegaDrive-Konsole von Sega zu neuen Höchstleistungen anzutreiben.
Der US-Harware-Anbieter OCZ Technology hat seine Prozessor-Wärmeleitpaste "OCZ Ultra 2 Thermal Compound" zurückgerufen. Auslöser war ein Testbericht auf Overclockers.com, bei dem herauskam, dass der von OCZ versprochene Silbergehalt von 99,9 Prozent bzw. der 70-prozentige Anteil am Gewicht nicht stimmte - tatsächlich war gar kein Silber nachweisbar.
Weniger zur schnellen Entkleidung als vielmehr für ein schnelles und problemloses Übertakten von Athlon-XP-Prozessoren soll der "Speed Strip SSA-1" geeignet sein. Das Plättchen wird auf bestimmte Prozessor-Beinchen des Athlon XP gesteckt und erlaubt das Übertakten der Chips, was sonst nur mit ruhiger Hand zu pinselnden Silberlack-Leiterbrücken oder mittels feiner Drahtverbindungen möglich wäre. Dennoch riskiert der Nutzer seine Garantie, da AMD angibt, eine Übertaktung ohne Probleme nachmessen zu können.
Nachdem Nvidia in der letzten Oktober-Woche bereits eine Übertaktungssoftware für bestimmte Mainboards mit Nforce2- und Nforce3-Chipsätzen veröffentlichte, ist nun auch Intels bereits erwartetes "Intel Desktop Control Center" für zwei eigene Mainboards des Herstellers verfügbar. Im Gegensatz zu Nvidia hat Intel jedoch deutlich mehr Funktionen in eine verspielte Benutzeroberfläche integriert und ermöglicht Übertaktung inkl. eines anschließenden Tests der Systemstabilität und -leistung.
Im Forum der ATI-Fansite Rage3D wird beschrieben, wie Radeon-9800-Grafikkarten mittels Einspielen eines anderen BIOS zu einer Radeon 9800 Pro aufgerüstet werden können - vermutlich unter Verlust der Garantie. Das dazu benötigte Radeon-9800-Pro-BIOS sorgt dafür, dass Grafikchip und Speicher mit höheren Taktraten betrieben werden, was allerdings nicht jeder vom Grafikkarten-Hersteller verbaute Speicher mitmacht.
Abit wird im 3. Quartal 2003 sein neues Pentium-4-Mainboard IC7-MAX3 mit 800-MHz-Systembus ausliefern, das mit einigen Besonderheiten aufwarten soll. Darunter ein spezielles Chipsatz-Kühlsystem für Übertaktungsfans sowie eine Festplattenverschlüsselung für den Schutz sensibler Daten - oder der eigenen Filesharing-Sammlung.
Speziell für einige Clié-Modelle von Sony bietet der Hersteller clievideo.com eine Overclocking-Software namens Lightspeed kostenlos an, um mehr Geschwindigkeiten aus den PalmOS-PDAs zu holen. Außerdem lässt sich damit auch die Prozessorgeschwindigkeit verringern, was den Stromverbrauch senkt und damit die Akkulaufzeiten erhöht.
Das israelische Unternehmen Active Cool hatte mit seiner thermo-elektrischen Prozessor-Kühltechnik AC4G auf der CeBIT 2003 eines der interessantesten Produkte demonstriert. Nach Thermaltake ist nun auch der taiwanesische Kühler-Hersteller Global WIN unter die Active-Cool-Lizenznehmer gegangen und will in Kürze ein entsprechendes, geräuscharmes Athlon-XP- und Pentium-4-Kühlsystem auf den Markt bringen.
Das US-Patentamt hat am 18. März 2003 ein am 29. September 1999 eingereichtes Intel-Patent abgesegnet, das den Titel "System for detecting over-clocking uses a reference signal thereafter preventing over-clocking by reducing clock rate" trägt. Intel beschreibt im Patent mit der Nummer 6.535.988 ein System zur Vereitelung einer Übertaktung von PC-Prozessoren.
Der Mainboardhersteller Abit, der Speicherhersteller Kingston und PC-Kühlexperte Asetek - bekannt durch seine VapoChill-Produkte - wollen auf der CeBIT 2003 ein 4-GHz-PC-System vorführen. Herz des Ganzen ist ein tiefgekühlter und extrem übertakteter 3,06-GHz-Pentium-4-Prozessor.
Auf der russischen Website Overclockers.ru (übersetzt u.a. bei Digit-Life.com) findet sich die Beschreibung eines Grafikkarten-Umbaus, bei der eine Radeon-9500-Grafikkarte zur Radeon-9700-Grafikkarte verwandelt wurde. Das Ergebnis sei eine deutlich schnellere Grafikkarte, die bei Übertaktung sogar eine nicht übertaktete Radeon-9700-Grafikkarte schlagen könne.
Für Computerbastler ist es ohne Probleme möglich, einen AMD-Prozessor der Serie Duron höher zu takten als eigentlich vorgesehen. Einen mit 600 MHz betriebenen Rechner konnte das Testlabor des Computer Channel nur mit Hilfe eines Bleistifts um etwa 13 Prozent schneller machen.
Für alle, die sich keinen extra Kühlschrank für ihren Computer leisten können und den Prozessor auf Sockel 7 Boards trotzdem extrem übertakten wollen, gibt es jetzt eine preiswerte Lösung. Voraussetzung sind jedoch etwas Bastelgeschick und etwas Todesmut, denn eine Wasserkühlung zum Selbstbau ist zwar nützlich aber nicht gerade einfach umzusetzen.
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