Oracle will einige neue Funktionen nur in der kostenpflichtigen Version der Datenbank Mysql anbieten. Damit wird der Abstand zwischen der kostenpflichtigen Variante und der Community-Version immer größer.
Das Openindiana-Projekt hat Version 151a seines gleichnamigen Betriebssystems veröffentlicht. Das Opensolaris-basierte OS unterstützt die Kernel-based Virtual Machine.
Im Streit um Urheberrechtsverletzungen durch eine US-Tochter von SAP wird es zu einem Vergleich mit dem Justizministerium kommen. Oracle strebt in einem neuen Verfahren weiterhin 1,3 Milliarden US-Dollar Strafe an.
Möglicherweise wird der Patentstreit zwischen Google und Oracle nicht vor Gericht verhandelt. Ein US-Richter hat beide Unternehmen noch einmal aufgerufen, sich zu einigen. Beide sollen einen Vertreter entsenden, die zusammen mit einem Richter über eine Schlichtung beraten.
Ein US-Gericht hat zugunsten von SAP entschieden. Der Prozess um Urheberrechtsverletzungen durch die ehemalige SAP-Tochter Tomorrownow könnte damit beendet sein oder vor einem Neubeginn durch Oracle stehen.
Oracle will Java SE und das Java Developer Kit nicht länger unter der Operating System Distributor License for Java vertreiben. Damit dürfen Linux-Distributionen die offiziellen Java-Bibliotheken nicht mehr selbst zu Paketen schnüren und vertreiben.
"Viermal bessere Skalierbarkeit als VMware zu einem Bruchteil der Kosten", so kündigt Oracle seine neue Virtualisierungslösung Oracle VM 3.0 an, die auf dem Open-Source-Hypervisor Xen basiert.
Für Oracle laufen die Geschäfte in Europa derzeit so gut, dass der Konzern 1.700 neue Mitarbeiter sucht. Besonders beim Cloud-Computing steigt die Nachfrage.
Oracle hat pünktlich die finale Version des Java Developer Kit 7 freigegeben. JDK 7 enthält etliche Sicherheitsfunktionen sowie eine überarbeitete Dateisystem-Schnittstelle. Der Garbage-First-Collector ersetzt den Concurrent-Mark-Sweep-Collector.
CentOS will womöglich den Sourcecode von Ksplice 0.9.9 übernehmen und als Fork weiter pflegen. Oracle will nach der Übernahme von Ksplice die Software für seine eigene Linux-Distribution Unbreakable Enterprise Kernel anbieten.
In einer weiteren Vorabversion der Datenbank MySQL 5.6.3 kann die InnoDB-Engine auch zur Volltextsuche genutzt werden. Über die Binlog-API können externe Anwendungen auf die Binärlogs der Datenbank zugreifen.
Nach dem Kauf von Ksplice durch Oracle verkündet der Datenbankkonzern, die Software nicht mehr für Red Hat Enterprise Linux und Suse Enterprise Linux bereitzustellen. Die Community diskutiert derweil einen Fork von Ksplice.
Oracle hat zu seinem Patchday teils kritische Sicherheitslücken in zahlreichen Produkten repariert, darunter in seiner Datenbank Oracle Database und dem Application Server 10.
Oracle veröffentlicht Virtualbox 4.1. Die Virtualisierungssoftware bietet einen Wizard zum Klonen virtueller Maschinen. Die 64-Bit-Variante verwaltet bis zu 1 TByte RAM und Windows-Gastsysteme können nun mit Aero benutzt werden.
Der Interessenverbund deutschsprachiger Java User Groups (iJUG) hat sich gegen eine Abspaltung einer freien Java-Version ausgesprochen. Der iJUG verlangt allerdings von Oracle ein Entgegenkommen.
SAP und Oracle sind nicht nur Konkurrenten, die vor Gericht um Schadensersatz in Milliardenhöhe streiten, die beiden sind ab sofort auch noch engere Partner, denn SAP beteiligt sich an Oracles Open-Source-Projekt OpenJDK.
Oracle hat einen ersten und womöglich letzten Release Candidate der Java-Entwicklungsumgebung JDK 7 freigegeben. JDK 7 RC enthält keine wesentlichen Änderungen. Sollten keine gravierenden Fehler gefunden werden, wird es auch keine weiteren Vorabversionen mehr geben.
Eine erste Beta von Virtualbox 4.1 zeigt die bevorstehenden Änderungen in Oracles Virtualisierungssoftware. Dazu zählen ein veränderter Festplatten-Wizard und das vereinfachte Duplizieren von virtuellen Maschinen.
Im Android-Streit mit Google liegen dem Gericht jetzt die Forderungen von Oracle vor. Wenn die Gegner sich nicht einigen, beginnt im November 2011 der Prozess.
Oracle hat erstmals die Höhe seiner Schadensersatzforderungen gegen Google genannt. Der Patentrechtsstreit zwischen Oracle und dem Internetkonzern läuft seit August 2010.
HP hat Oracle wegen dessen Abkehr von Intels Itanium-Plattform verklagt. Oracle wehrt sich in einer Pressemitteilung und kündigt an, vor Gericht zu beweisen, dass HP und Intel ihre Kunden über die Zukunft von Itanium belügen.
Die Referenzimplemtierung von Java SE 7 soll auf dem OpenJDK basieren und komplett unter der GPL stehen, kündigt Oracle an. Damit wolle man dem Java-Ökosystem einen offeneren Charakter verleihen.
Der Java Community Process hat das Public Preview Ballot und damit Java Standard Edition 7 abgenickt. Allerdings bemängelten die Mitglieder Oracles Lizenz- und Veröffentlichungspolitik.
Oracles Java Runtime Environment ist in einer neuen Version veröffentlicht worden. Zahlreiche Sicherheitsmängel wurden beseitigt, so dass Anwender möglichst bald die neue Version nutzen sollten.
Oracle will den Code von Openoffice.org an die Apache Software Foundation übergeben. Damit soll das Open-Source-Projekt unabhängiger werden. Außerdem könnte es zu einer Wiedervereinigung von Openoffice.org und der Document Foundation mit LibreOffice kommen.
Im Patentstreit mit Google hat ein Richter angeordnet, die Anzahl der Patentansprüche drastisch zu reduzieren - von 132 auf drei. Auf alle anderen soll Oracle künftig verzichten. Das Verfahren wird im Oktober 2011 vor einem Geschworenengericht verhandelt.
Im Streit mit Google um Urheberrechtspatentverletzungen durch Android hat Oracle der Apache Software Foundation (ASF) eine Vorladung geschickt. ASF soll zur Verwendung des Codes seiner Java-Implementierung Projekt Harmony in Android aussagen.
Oracle will das mit Sun übernommene Open-Source-Projekt Hudson an die Eclipse Foundation übergeben und so seinen guten Willen unter Beweis stellen. Streit um das Continuous-Integration-System hatte dazu geführt, dass Hudson-Entwickler unter dem Namen Jenkins einen Hudson-Fork eröffneten.
Die Document Foundation hat auf Oracles Ankündigung reagiert, Openoffice.org der Community zu übergeben. An der weiteren Entwicklung von Libreoffice wird sich dadurch nichts ändern.
Oracle gibt alle kommerziellen Interessen an Open Office auf: Ab sofort soll sich nur noch die Community um das Open-Source-Projekt kümmern. Das Unternehmen will allerdings weiter offene Formate wie das Open Document Format (ODF) unterstützen.
Oracle macht keine Software für Itanium-Prozessoren mehr, HP baut aber die meisten Itanium-Server. Daher lässt Hewlett-Packard nun seine Kunden per Video recht deutliche Botschaften an Oracle richten: Der Itanium soll gefälligst wieder unterstützt werden.
Die erste Betaversion von Openoffice.org 3.4 ist erschienen. Mit der Version 3.4 des Office-Pakets planen die Entwickler rund um Oracle eine Verbesserung der Unterstützung des Opendocument-Formats und einen neuen SVG-Import.
Die Datenbank MySQL 5.6 soll mit einer Mischung aus Memcached und InnoDB ein wenig NoSQL lernen. Zudem haben die Entwickler bei Oracle den Abfragenoptimierer beschleunigt. Die Entwicklerversion der Datenbank steht zum Testen bereit.
Das Exekutivkomitee des Java Community Process hat offiziell den Java Specification Request abgesegnet. Darin sind die Richtlinien für die nächste Version der Java Enterprise Edition 7 festgelegt.
Das Konsortium CPTN, hinter dem Microsoft, Apple, EMC und Oracle stehen, hat seine Gründung beim Bundeskartellamt eingereicht, um 882 Novell-Patente kaufen zu können. Im Dezember letzten Jahres wurde der Antrag der Firmen zum Kauf schon einmal zurückgezogen.
Ein Umsatzplus von 37 Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar meldet Oracle für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2010/2011. Der Nettogewinn steigt um 78 Prozent.
Oracles Ankündigung, seine Softwareentwicklung für Intels Itanium-Plattform einzustellen, sei ein wettbewerbsfeindlicher Schritt, um das schwächelnde Geschäft mit Sun-Servern zu stärken, wettert HP. Oracle kontert und wirft HP vor, seinen Kunden wissentlich Informationen vorzuenthalten.
Intels Itanium-Prozessor steht vor dem Aus, meint Oracle und will daher nicht länger für Intels reinen 64-Bit-Prozessor entwickeln.
Die Beteiligten an dem Java Specification Request (JSR) haben die Spezifikationen für Java EE 7 abgesegnet. IBM schlug zudem vor, Java EE 7 als Basis für eine modulare Java Enterprise Edition 8 vorzubereiten.
Oracle hat seine Datenbank MySQL 5.5 Enterprise Edition aktualisiert. Darin enthalten sind unter anderem neue Versionen von MySQL Enterprise Backup, MySQL Workbench und MySQL Enterprise Monitor.
Red Hat liefert seit RHEL 6 die eigenen Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Damit will es die Supportangebote von Konkurrenten schwächen.
Cebit Nach dem Weggang zahlreicher Entwickler zum Openoffice.org-Fork Libreoffice schließt sich die Personallücke bei Openoffice.org langsam wieder. Oracle will den eingeschlagenen Kurs beibehalten und die Community-Edition erst nach der kostenpflichtigen Version veröffentlichen.
Der frühere Sun-Chef Scott McNealy hätte 1996 fast Apple gekauft - mit nachhaltigen Folgen für die IT-Branche. Doch der Vertrag kam nie zustande und Sun verlor später selbst seine Unabhängigkeit.
Das Java Developer Kit JDK 7 ist in einer Vorabversion für die Öffentlichkeit freigegeben worden. Entwickler, Verteiler und Endanwender sollen die Software ausgiebig testen.
Google ist in den USA mit dem Versuch gescheitert, eine Klage von Oracle wegen der Verletzung von Urheberrechten an Java ohne weitere Beweisaufnahme entscheiden zu lassen. Das berichtet der Gründer der NoSoftwarePatents-Kampagne, Florian Müller, in seinem Blog.
Oracle hat in der Patchsammlung des Update 24 für Java den jüngst bekanntgewordenen Floating-Point-Bug sowie Fehler im Updater für Windows behoben. Acht der behobenen Fehler erreichen ein CVSS-Ergebnis von 10.0.
Die Entwickler des Hudson-Projekts haben beschlossen, das Continuous-Integration-System nun doch auf Github zu hosten. Der Streit um die Hostingplattform hatte eine Abspaltung des Projekts unter dem Namen Jenkins provoziert.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Frage, ob der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen beziehungsweise der Weiterverkauf von Softwarelizenzen an Dritte rechtswidrig ist, dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt. Damit geht der Streit in eine weitere Runde.
Oracle arbeitet an einer Satzung, nach der das OpenJDK-Projekt verwaltet werden soll. Die Statuten werden in Kooperation mit IBM, der Eclipse-Foundation und dem Java-Experten Doug Lea erarbeitet.
Das Open-Source-Projekt Hudson soll künftig unter dem Namen Jenkins weiterentwickelt werden. Oracle hat darauf bestanden, die Namensrechte zu behalten.
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