Red Hat hat das JBoss Developer Studio 2.0 Portfolio Edition veröffentlicht. Die freigegebene Portfolio Edition ist zur Entwicklung von Web- und Geschäftsanwendungen in Java gedacht. Eclipse bildet die Basis.
Mit einigen Monaten Verzögerung ist Debian GNU/Linux 5.0 alias Lenny erschienen. Neben aktualisierten Anwendungen wurde der grafische Installer verbessert. Mit Debian Volatile soll außerdem Software, die sehr schnell veraltet, auch in der stabilen Debian-Version lange einsatzfähig bleiben.
Canonical hat die Version 8.10 der Linux-Distribution Ubuntu veröffentlicht - pünktlich im halbjährigen Rhythmus. Auf dem Server bietet es neue Funktionen wie ein Programm zum Erstellen virtueller Maschinen. Auch die Desktop-Edition hat Canonical nicht unangetastet gelassen: Der neue Network-Manager etwa hilft, UMTS-Verbindungen komfortabel einzurichten.
Mit dem Update 10 für Java SE 6 führt Sun mehr Neuerungen ein, als der unscheinbare Name verrät. Die JRE wird modularer, was geringere Downloadzeiten verspricht. Sie unterstützt per Standardeinstellung hardwarebeschleunigte 3D-Grafik, bringt mit Nimbus frische Optik für Java-Anwendungen und das Next-Generation Java Plug-In.
Im aktuellen Ubuntu-Entwicklungszweig ist das OpenJDK in das "Main"-Repository vorgerückt. Damit wird die kommende Ubuntu-Version 8.10 das OpenJDK offiziell unterstützen. Für Paketbetreuer ändern sich dadurch einige Dinge.
Das freie Java Development Kit (JDK) IcedTea hat die Java-Kompatibilitätstests bestanden. Diese bescheinigen IcedTea, dass es kompatibel zu Suns Java SE 6 ist. IcedTea ist komplett unter freien Lizenzen verfügbar.
Mit der fast schon üblichen Verzögerung hat Red Hats Community-Projekt Fedora 9 veröffentlicht. Das enthält neben der neuen Gnome-Version auch KDE 4.0 als Alternative und lässt sich auf das Ext4-Dateisystem installieren. Darüber hinaus bringt Fedora sehr aktuelle Komponenten mit.
Sun will auch die letzten Teile von Java als Open Source veröffentlichen, so dass auch freie Linux-Distributionen künftig mit Suns OpenJDK ausgeliefert werden können, berichtet InfoWorld. Bereits Ende 2006 hat Sun angekündigt, Java ME, SE und EE unter der GPLv2 zu veröffentlichen.
Das freie Quellcode-Verwaltungssystem Mercurial ist in der Version 1.0 erschienen. Die Software wird vor allem als schnell, skalierbar sowie robust angepriesen und bereits seit längerem von einigen bekannten Projekten eingesetzt. Die Version 1.0 wartet nochmals mit Verbesserungen auf.
Sun hat nun auch den Quelltext der Java-3D-Bibliothek als Open Source veröffentlicht. Die Kernkomponenten sind dabei unter der GPL erhältlich, die zusätzlichen Werkzeuge wurden unter die BSD-Lizenz gestellt. Aus markenrechtlichen Gründen hat Sun für die freie Version jedoch einen anderen Namen gewählt.
Um sowohl OpenOffice.org selbst als auch die Arbeit in der Gemeinschaft zu verbessern, wurde von Sun ein Preisgeld in Höhe von 175.000 US-Dollar ausgelobt. Der Wettbewerb trägt den etwas sperrigen Titel "$1 Million Open Source Community Innovation Awards Program" und schließt weitere OpenSource-Projekte ein.
Über die nächsten Jahre will Sun sein neues "Open Source Community Innovation Awards Program" fortführen, in dessen Rahmen Preisgelder für Open-Source-Entwickler vorgesehen sind. Für das erste Jahr wurden sechs Open-Source-Projekte aus dem Sun-Umfeld ausgewählt.
Red Hats Community-Projekt hat Fedora 8 (Codename "Werewolf") freigegeben. In der neuen Version sind wieder mehr sichtbare Neuerungen zu finden - etwa der neue Soundserver und ein neues System zur Druckerkonfiguration. Zudem gibt es zusätzliche Spins, also angepasste Fedora-Versionen, einen davon speziell für Spieler. Entwickler bekommen ein Eclipse-Paket mit einigen Erweiterungen vorgesetzt und können ebenfalls einen speziellen Spin nutzen.
Der Linux-Distributor Red Hat hat Suns Contributor Agreement unterschrieben, womit seine Entwickler sich an dem Open-Source-Java-Projekt beteiligen können. Sun hatte Java vor einem Jahr unter die GPL gestellt.
Da Suns OpenJDK einige Binärkomponenten benötigt, hat Red Hat diese nun durch Teile des Classpath-Projektes ersetzt. Damit ist ein komplett freies JDK verfügbar, allerdings ist der Funktionsumfang nicht mit dem OpenJDK identisch, so dass dieses unter Umständen die erste Wahl bleibt.
Wie im November 2006 angekündigt, hat Sun nun eine vollständig übersetzbare Version der Java Standard Edition (Java SE) als Open Source unter der GPLv2 veröffentlicht. Damals hatte Sun bereits die OpenJDK-Community ins Leben gerufen und angekündigt, Java unter die GPLv2 zu stellen. Nun steht der Quelltext unter dem Dach des OpenJDK-Projekts zum Download bereit.
Die Frage, unter welcher Lizenz Sun Java als Open Source freigegeben wird, stellte sich schon lange. Vergangene Woche kam dann abermals die GPL ins Gespräch und nun ist es raus: Sun wird Java ME, SE und EE tatsächlich unter der GPLv2 veröffentlichen. Den Anfang macht der Java Compiler.
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