NVidia hat die Version 5 seines frei verfügbaren Entwicklerpakets NVSDK mit einem Update versehen. Das NVSDK 5.1 umfasst neue OpenGL- und Audio-Funktionen inklusive Code-Beispielen und Demos.
Die Khronos Group, ein Industrie-Konsortium aus 3Dlabs, ATI, Discreet, Evans & Sutherland, Intel, NVidia, SGI und Sun Microsystems hat auf der gerade stattfindenden SIGGRAPH in Los Angeles die OpenML-1.0-Spezifikation veröffentlicht. Bei OpenML handelt es sich um eine Plattform-übergreifende Programmier-Schnittstelle, die als Ergänzung zur OpenGL-API einen direkten Zugriff auf Grafik-, Video- und Audio-Hardware erlaubt.
SGI und das aus elf Mitgliedsunternehmen bestehende OpenGL Architecture Review Board (OpenGL ARB) haben eine neue Version der Grafik-Programmierschnittstelle (API) vorgestellt. OpenGL 1.3 soll im Gegensatz zur Vorgängerversion um neue Funktionen erweitert worden sein, die in Verbindung mit entsprechender Grafikhardware insbesondere auf Grafikworkstations realistischere Echtzeit-3D-Grafiken möglich machen sollen.
Für den OpenGL-Benchmark des deutschen 3D-Engine-Anbieters Vulpine 3D Technologies gibt es ein kleines Update auf die Version 1.1p, das einige Fehler bereinigt. Zudem läuft der GLMark damit auch auf Kyro-Grafikkarten.
Bereits am 3. März hatte NVidia Detail-Informationen zu den OpenGL-Extensions des neuen GeForce3-Grafikprozessors veröffentlicht. Nun hat der Grafikchip-Hersteller ein OpenGL-SDK nachgeschoben, mit dessen Hilfe Programmierer die neuen Features des GeForce3 anhand von dokumentierten Beispielen erklärt bekommen.
Die deutsche Softwareschmiede Vulpine hat heute einen eigenen OpenGL-Benchmark veröffentlicht, der bereits einige GeForce3-Features unterstützt: Der GLMark 1.1 basiert auf einer fortschrittlichen 3D-Engine, die Vulpine selbst entwickelt und unter anderem an den Spielepublisher CDV lizenziert hat.
Der französische Softwareentwickler RealTech VR entwickelt einen Direct3D-8-Aufsatz für die BeOS-OpenGL-Implementation. Damit soll es zum einen möglich werden, Windows-Spiele leichter auf BeOS zu portieren und zum anderen BeOS-Software zu schreiben, die von den mittlerweile im Vergleich zu OpenGL komfortableren Möglichkeiten von Microsofts Grafikschnittstelle Gebrauch macht.
Der Grafikkartenhersteller ELSA hat die Treiber für die High-End-Grafikkarte GLoria II überarbeitet: Der neue Treiber unterstützt nun Open GL-Stereo unter Windows NT 4.0 und ermöglicht beim Einsatz einer 3D-Shutter-Brille die stereoskopische und somit "echte" räumliche Darstellung unter Open GL.
SGI will Open-Source-Entwicklern und Anbietern kostenlose Lizenzen zur Nutzung des OpenGL-Logos sowie der -Marke zur Verfügung stellen. Die Open-Source-Implementationen müssen dabei die gleichen Konformitätstests absolvieren wie kommerziell lizenzierte.
In der letzten Woche haben zahlreiche namhafte Hersteller angekündigt, gemeinsam eine standardisierte Programmier-Schnittstelle schaffen zu wollen, die es ermöglicht, aus entsprechend angepassten Anwendungen heraus auf Grafik-, Video- und Audio-Hardware zuzugreifen. OpenML soll dabei eng mit der 2D- und 3D-Grafikschnittstelle OpenGL zusammenarbeiten und entsprechende Erweiterung dafür bereitstellen.
Das Ziel des MiniGL-Projektes ist es, die Portierung von OpenGL Code auf die Palm-Plattform zu ermöglichen, um so beispielsweise auch auf dem neu vorgestellten farbigen Palm IIIc einfache Geometrie- und Renderfunktionen zu ermöglichen.
Die noch in diesem Quartal erscheinende fünfte und erstmals kostenlose Version des Multimedia-Betriebssystems BeOS wird nun doch nicht mit OpenGL-Unterstützung erscheinen. Bis zum nächsten Update wird es also keine Hardware-beschleunigte 3D-Grafik unter BeOS geben.