Mozillas neues Grafiksystem Azure wird voraussichtlich in einer ersten Version mit Firefox 7 ausgeliefert. In ersten Benchmarks erledigte Firefox mit Azure einzelne Aufgaben bis zu zehnmal schneller als die aktuelle Version.











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Die Versionsnummer soll bei Firefox künftig keine Rolle mehr spielen. Sie soll nicht komplett verschwinden, aber an Stellen, die für Nutzer gut sichtbar sind, soll sie entfernt werden.
Eine Klausel in der GPLv2 könnte weitreichende Konsequenzen vor allem für Hersteller von Android-Geräten haben. Danach verfallen die Rechte eines Lizenznehmers, sobald er gegen die GPLv2 verstößt.
Linux-Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman schlägt die regelmäßige Veröffentlichung von Longterm-Kerneln vor. Er will damit die Kernel-Entwicklung vor allem für Distributionen und Unternehmen vorhersehbar machen.
Wie üblich steht auch Firefox 6 schon einige Tage vor dem offiziellen Release-Termin auf dem Webserver von Mozilla zum Download bereit. Firefox 6 unterstützt neue HTML5-Elemente sowie CSS-Eigenschaften und bietet einen überarbeiteten Addon-Manager.
Ab Firefox 8 brauchen sich Nutzer nicht mehr über Toolbars und andere Addons zu ärgern, die sich plötzlich in ihrem Browser befinden: Mozilla wird künftig keine Addons mehr zulassen, die andere Programme installieren. Der Nutzer muss diese aktivieren.
Desktop Summit 2011 Revolutionäre Änderungen seien für KDE 5 nicht geplant - aus gutem Grund, sagt KDE-Entwickler Aaron Seigo im Interview mit Golem.de. Stattdessen will das KDE-Team zunächst die Bibliotheken des freien Desktops modularisieren und an Qt 5 anpassen.
Die freie Implementierung von Microsofts Server-Message-Block-Protokoll (SMB) Samba ist in der Version 3.6 erschienen. Diese unterstützt erstmals das mit Windows Vista eingeführte Protokoll SMB2 und verspricht mehr Sicherheit.
Desktop Summit 2011 Libreoffice läuft vollständig als Webapplikation in einem Browser. Gnome-Entwickler Michael Meeks hat einen ersten Prototyp auf dem Desktop Summit 2011 in Berlin präsentiert. Dabei handelt es sich nicht um eine Minimalimplementierung mit HTML-Interface, denn Libreoffice lässt sich in gewohnter Weise nutzen.
Bis Ende des Jahres erwarten Marktforscher, dass auf 42 Prozent aller Computer Windows 7 läuft. Vor allem neue Computer werden fast immer mit der aktuellen Windowsversion ausgeliefert. Von ChromeOS erwartet Gartner nicht viel.
Desktop Summit 2011 Wayland ist vielversprechend, aber noch längst nicht reif für den Einsatz mit Desktops, sagt KDE-Entwickler Martin Gräßlin. Nur eine schrittweise Migration sei sinnvoll. Er rechnet erst Mitte 2012 mit einer funktionierenden Vorabversion.
Der erste Release Candidate von Linux 3.1 ist da. Laut Linus Torvalds handelt es sich um eine "ziemlich normale" Version, die keine riesigen Veränderungen bringt und größtenteils neue Treiber hat.
Desktop Summit 2011 In den für Herbst geplanten Release 3.2 des Gnome-Desktops hat das Gnome-Team kleine Verbesserungen eingepflegt, darunter die Vergrößerung der Fensterrahmen. Künftig wollen die Entwickler die Gnome-Shell in großem Umfang erweiterbar machen.
Die Javascript-Bibliothek WebODF rendert Dateien im Open Document Format, so dass sie ohne Plugins im Browser angezeigt werden können. Initiiert wurde das Projekt von der KO GmbH aus Magdeburg.
Desktop Summit 2011 Das KDE-Team will sich mit Plasma Active neben iOS und Android auf mobilen Geräten positionieren. Im Laufe des Jahres 2011 soll bereits eine funktionale Version des KDE-Desktops für mobile Geräte erscheinen - samt offenem Ökosystem.
Desktop Summit 2011 In einer Keynote gibt der Intel-Angestellte Dirk Hohndel Tipps für den Umgang mit Firmen. Sein Credo: "Achtet auf Eure Freiheit!". Für die Zusammenarbeit zwischen der Open-Source-Community und Firmen bedarf es seiner Meinung nach eines besonderen Gespürs.
Der freie Spamfilter Dspam erscheint künftig unter der AGPL und nicht mehr unter der GPL. Das aktuelle Dspam 3.10.0 verwendet die Datenbank Mysql 5.5. Mysql bis 5.0 wird nicht mehr unterstützt.
Canonical hat Ubuntu 11.10 Alpha 3 veröffentlicht. Darin ist erstmals die finale Version des Linux-Kernels 3.0 enthalten. Das Ubuntu-Team verwendet die dreistellige Nummerierung, wie von den Kernel-Entwicklern geplant.
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat ihre Firefox-Erweiterung HTTPS Everywhere in der Version 1.0 veröffentlich. Sie sorgt dafür, dass Firefox auf Webseiten per SSL-Verschlüsselung zugreift, sofern diese das unterstützen.
Twitter will das von Backtype entwickelte System Storm als Open Source freigeben. Dabei handelt es sich um ein verteiltes, verlässliches und fehlertolerantes System zur Verarbeitung von Datenströmen, das Backtype als eine Art Hadoop für Echtzeitdaten bezeichnet.
Bislang gilt Gstreamer auch nach zwölf Jahren Arbeit als instabil. Mit Gstreamer 0.11 haben die Entwickler jedoch im freien Multimedia-Framework unter anderem die Pufferverwaltung überarbeitet. Bald soll Gstreamer 1.0 als erste offizielle stabile Version erscheinen.
Mozilla will Funktionen zur Echtzeitkommunikation auf Basis von Googles Open-Source-Projekt WebRTC in sein Kommunikationsprojekt Rainbow und dieses später in Firefox integrieren, kündigt Anant Narayanan von den Mozilla Labs an.
Klaus Knopper hat seine Linux-Distribution Knoppix 6.7 freigegeben. Sie basiert auf dem aktuellen Debian 6.0.2 alias "Squeeze" mit dem Linux-Kernel 2.6.39.3. Als Desktop kommt LXDE zum Einsatz.
Der Sprung des Linux-Kernels auf die Versionsnummer 3.0 bereitet den Entwicklern der Linux-Distribution Fedora offensichtlich Probleme. Fedora will den aktuellen Linux-Kernel zwar verwenden, ihm aber die Versionsnummer 2.6.40 geben.
Der leitende Kernel-Hacker Linus Torvalds hat die Gnome-Shell in Gnome 3 mit deutlichen Worten kritisiert: Er nennt die neue Benutzeroberfläche ein "großes Durcheinander." Er verwende jetzt XFCE.
Asus bietet sein Meego-basiertes Netbook Eee-PC X101 ab sofort auch in Deutschland und Österreich an. Der mit SSD bestückte mobile Rechner soll weniger als ein Kilogramm wiegen und 169 Euro kosten.
Eine Sicherheitslücke in dem Dienstprogramm Timthumb für Wordpress kann genutzt werden, um Wordpress-Blogs zu manipulieren. Der Entdecker der Sicherheitslücke stellt ein Patch zur Verfügung, der Entwickler will den Fehler korrigieren.
Mapwoc 1.0 soll bei der Überprüfung der Integrität von Webseiten helfen. Die unter der GPL veröffentlichte Software will im Hintergrund den Netzwerkverkehr nach Schadsoftware untersuchen und so vor Drive-By-Downloads schützen.
Die Pläne für neue Funktionen in der nächsten Version von Debian stehen fest: Geplant ist Debian mit Multiarch auszustatten, bei dem beispielsweise 32-Bit-Anwendungen auch in 64-Bit-Systemen laufen. Außerdem sollen in Debian Wheezy alle Anwendungen volle Unterstützung für IPv6 erhalten.
Laut einem Insider arbeitet Nokia weiterhin intensiv an Meego und will das Betriebssystem auf eine weitere Plattform portieren. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um ein Tablet handeln.
Nach fast zwei Jahren Entwicklungszeit hat das FreeBSD-Team eine erste Beta von FreeBSD 9.0 freigegeben. FreeBSD unterstützt Xen Dom0 sowie EFI und GUID-Partitionstabellen. Gleichzeitig hat das PC-BSD-Team eine Beta veröffentlicht, die auf FreeBSD 9.0 basiert.
Der freie Musikplayer Amarok 2.4.3 erhält weitere Änderungen an der Benutzeroberfläche. Das Amarok-Team hat die Statuszeile entfernt und die Widgets überarbeitet. Der KDE-basierte Musikplayer lässt sich mit Clang LLVM kompilieren.
Stephen Horlander hat einige Mockups eines neuen User Interface für Firefox veröffentlicht. Horlander ist Product Visual Designer bei Mozilla.
Mit weiteren Funktionen für OpenGL 3.0 und verbesserter Hardwareunterstützung haben die Entwickler die Grafikbibliothek Mesa 7.11 veröffentlicht. Eine vollständige Unterstützung für OpenGL 3.0 wird erst in Mesa 8.0 erwartet.
Als eine der ersten Linux-Distributionen verwendet Parted Magic 6.4 den neuen Linux-Kernel 3.0. Zusätzlich wurde weitere Software aktualisiert, etwa Gparted.
Mit dem Begriff "Open Surface" umreißt Microsoft seine Strategie der Verwendung von Open Source in seiner Cloud-Umgebung Azure. Letztlich sei dem Kunden egal, welche Systeme in der Cloud zur Verwendung kämen, wichtig sei, dass die Schnittstellen offen seien.
Einige Hardwarehersteller haben sich bereiterklärt, dem Open-Source-Projekt Netatalk finanziell beizustehen. Die Entwickler hatten zuvor damit gedroht, die Software nur noch gegen einen Obolus zu verteilen.
Die Firefox-Erweiterung Tilt macht den Aufbau einer Webseite sichtbar. In einem 3D-Modell kann der Nutzer die Struktur räumlich erkennen, ohne auch nur eine Zeile HTML-Code zu studieren.
Der GNU-Text-Editor Emacs verstößt offenbar seit längerem gegen die GPL. GNU-Gründer Richard Stallman, der einst die erste Version von Emacs schrieb, spricht von einem ernsthaften Problem.
Der Minicomputer Raspberry Pi geht als Testmuster in die Produktion. Erst kürzlich hat der Spielentwickler David Braben den Prototyp des Kleinstrechners vorgestellt, der für den Einsatz in Schulen gedacht ist.
Oracle hat pünktlich die finale Version des Java Developer Kit 7 freigegeben. JDK 7 enthält etliche Sicherheitsfunktionen sowie eine überarbeitete Dateisystem-Schnittstelle. Der Garbage-First-Collector ersetzt den Concurrent-Mark-Sweep-Collector.
Die MySQL-basierte Datenbank MariaDB 5.3 beschleunigt Subqueries durch automatische Semi-Joins und dem Caching optimierter Abfragen. Aus MySQL 6.0 haben die Entwickler Multi-Range-Read übernommen.
Das Landgericht Berlin hat in einem Beschluss vom 8. Oktober 2010 (Az. 16 O 458/10) die Nutzung eines CC-lizenzierten Fotos wegen eines Lizenzverstoßes verboten. Das ist nach Angaben des ifrOSS das erste Mal, dass eine Creative-Commons-Lizenz in Deutschland gerichtlich durchgesetzt wurde.
Die Mozilla Labs haben mit Oneliner eine kleine Firefox-Erweiterung veröffentlicht, die die Bedienelemente des Browsers kompakter macht. Es ist nicht das erste Experiment in diese Richtung.
Nvidia hat Updates der proprietären Linux-Treiber veröffentlicht. Auch der älteste Legacy-Treiber für über zehn Jahre alte Grafikkarten wurde aktualisiert.
Die Mono-Firma Xamarin hat das erste Update für Monotouch seit seiner Gründung veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes enthält Monotouch 4.0.4.1 eine neue Funktion, die Verwendung von Code für Windows Phone 7 vereinfachen soll.
Die deutsche Firma Golden Delicious stellt einen Nachfolger für den Neo Freerunner des Openmoko-Projekts her. In wenigen Wochen wird das neue Mainboard für das alte Gehäuse an Community-Entwickler verschickt.
Das Openstack-Projekt erhält mit Hewlett-Packard ein neues Mitglied. Die Opensource-Initiative bietet unter anderem die Cloud-Lösung Rackspace an, die von der Nasa entwickelt wurde.
Das Cordia Tab richtet sich in erster Linie an Entwickler: Auf dem Gerät sollen sich Android, Meego oder sogar Ubuntu installieren lassen. Ausgeliefert werden soll das Tablet allerdings mit einer Eigenentwicklung - dem Cordia-Hildon-Desktop.
In KDE SC 4.7 arbeiten Kontact und das Akonadi-Framework problemlos zusammen. Der Window-Manager KWin unterstützt OpenGL ES 2.0, um Effekte auf Tablets darzustellen. Trotz nur kleiner Änderungen lohnt sich ein Update.
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