Media-Saturn übernimmt wie angekündigt den Onlineelektronikhändler Redcoon. Der Discounter setzt sich damit das ehrgeizige Ziel, Amazon als Marktführer abzulösen.
Grenzüberschreitendem Onlineshopping stehen die Verbraucher in der Europäischen Union mehrheitlich skeptisch gegenüber. Das geht aus der von der EU-Kommission veröffentlichten Frühjahrsausgabe des Verbraucherbarometers hervor.
Die Media-Saturn-Holding will mit einer neuen Marke den schon länger geplanten Einstieg in den Onlinehandel starten. Womöglich steigt das Unternehmen aber auch beim Konkurrenten Redcoon.com ein.
Im Onlinehandel zählt nicht nur, was im Text einer Produktbeschreibung angegeben ist, sondern auch, was auf Bildern zu sehen ist, entschied der Bundesgerichtshof.
Mit Rabattversprechen von bis zu 80 Prozent hat Amazon am Montag viele Kunden gelockt und frustriert. Nur wenige Sekunden blieben, um die "Blitzangebote" zu ergattern.
Wer online Waren kauft und diese nach einer Prüfung zurückgibt, kann auch dann den vollen Kaufpreis zurückverlangen, wenn es zu einem Wertverlust kam. Das entschied der Bundesgerichtshof im Streit um ein zurückgegebenes Wasserbett.
Amazon.co.uk weitet sein Angebot kostenloser Lieferung auf weitere europäische Länder aus. Waren ab einem Bestellwert von 25 britischen Pfund gibt es hier ohne zusätzliche Lieferkosten.
Um das T-Online-Shopping-Portal Einkaufswelt lebendiger erscheinen zu lassen wurden hunderte angeblicher Kundenbewertungen durch eine Textagentur erstellt. Gegenüber dem Spiegel machte die Telekom einen übereifrigen Dienstleister verantwortlich, der damit über das Ziel hinausgeschossen sei.
Rewe wird ab Ende 2011 sein komplettes Sortiment auch im Onlineshop anbieten und nach Hause liefern. Amazon Deutschland war im Juli 2010 in den Markt eingestiegen. Der Rewe-Chef nannte die Konzepte der Konkurrenz abenteuerlich.
Viele Onlinekäufer missbrauchen das Widerrufsrecht und schicken einmal benutzte Waren wieder zurück. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag fordert deshalb eine Einschränkung. Verbraucherschützer dagegen halten das Szenario für überzogen. Ohne das Widerrufsrecht würde der Onlinehandel einbrechen, halten sie dagegen.
Die Otto Group wird zwei ihrer Onlineshops in Deutschland schließen, denen es nicht gelungen ist, Gewinne zu erwirtschaften. Was mit den Marken Discount24 und Yalook passieren soll, ist noch nicht klar.
Der Onlineshop Notebooksbilliger.de will eine eigene PC-Produktion in Deutschland aufbauen. Die PCs der angekündigten Eigenmarke will das Unternehmen demnach selbst fertigen.
Der Entwickler Thuat Nguyen darf seine iPhone-Anwendungen nicht mehr im iTunes App Store verkaufen. Apple wirft ihm vor, auf betrügerische Weise seine Verkäufe gesteigert zu haben.
Essen und Trinken von Amazon Deutschland: Der Onlinehändler startet heute seine neue Produktgattung Lebensmittel. Ab 20 Euro werden Steaks und Limonade versandkostenfrei nach Hause gebracht. Doch nur zehn Prozent der Waren kommen wirklich von Amazon.de.
Amazon hat mit dem Angebot Webstore einen Onlineshop-Baukasten vorgestellt, mit dem Händler ihre eigene Präsenz zusammenklicken können. Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, setzt auf Amazons Technik und ermöglicht auf Wunsch auch die Versandabwicklung über Amazon.
Ende April hatten Abgeordnete der SPD-Fraktion im Bundestag der Bundesregierung im Rahmen einer Kleinen Anfrage einen Fragenkatalog zum "Abmahnmissbrauch im Onlinehandel" vorgelegt. Jetzt liegen die Antworten der Bundesregierung vor.
Im Bundesanzeiger ist eine Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zum "Abmahnmissbrauch im Onlinehandel" veröffentlicht worden. Die SPD-Abgeordneten sehen durch den herrschenden Rechtsrahmen kleine und mittelständische Betriebe benachteiligt.
Mediantis sieht seinen Onlineshop für antiquarische Bücher ZVAB durch Amazons neue Preisverordnung unzulässig behindert. Gegen den Tiefpreiszwang für externe Anbieter bei Amazon Marketplace wurde eine einstweilige Verfügung beim Landgericht München erlassen.
Noch bis zum 1. Mai 2010 haben Händler, die im Marketplace ihre Waren anbieten, Zeit, die neuen Amazon-Regeln zur Preisgestaltung zu übernehmen. Das beschäftigt mittlerweile auch das Bundeskartellamt, das darüber nachdenkt, ein Verfahren gegen den US-Konzern zu eröffnen.
Visa stärkt den Bereich Betrugssicherheit und Onlinezahlungsabwicklung und schluckt das Unternehmen Cybersource. Die Kreditkartenorganisation erwartet eine weiter steigende Nachfrage für diese Dienste.
Der britische Spielehändler Gamestation hat seine allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert. Wer am 1. April bei dem Unternehmen einkaufte, wurde zugleich die Besitzrechte an seiner unsterblichen Seele los.
Händler, die ihre Ware auch über Amazon.de verkaufen wollen, dürfen ihre Ware im eigenen Onlineshop nicht mehr günstiger anbieten. Das kommt nicht bei allen Händlern gut an.
Trotz steigender Umsätze im Internet sind nur etwas mehr als 11 Prozent aller Firmen in Deutschland online aktiv. Viele Unternehmen meinen, dass sich ihre Produkte online nicht verkaufen lassen. 23 Prozent haben wegen technischer Probleme keinen Onlineshop.
Scribd gehe es um Inhalte, nicht um Geräte, sagt Gründer Trip Adler. Damit die auf der Plattform angebotenen Texte auf Smartphones und E-Book-Readern gelesen werden können, integriert das Angebot in Kürze eine Exportfunktion. Außerdem sollen Apps für mehrere Smartphones folgen.
Das Statistische Bundesamt hat für 2009 einen Rückgang beim Internet- und Versandhandel um real 5,5 Prozent errechnet. Doch der Bundesverband des Deutschen Versandhandels geht weiter von einem Wachstum aus.
Eine US-Autorin hat Klage gegen die Plattform Scribd eingereicht, mit der Begründung, dort sei eines ihrer Bücher unrechtmäßig angeboten worden. Die Klage wird von zwei Anwälten vertreten, die bis vor kurzem eine Tauschbörsennutzerin gegen die US-Musikindustrie verteidigt haben.
Vorerst nur in den USA, später auch in anderen Ländern bietet Amazon.com unter der Marke "Amazon Basics" günstiges Elektronikzubehör wie Kabel oder DVD-Rohlinge an. Neben dem niedrigen Preis weist der Onlinehändler auf einen weiteren Vorteil seiner Produkte hin.
EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva hat am Mittwoch die Ergebnisse einer EU-Untersuchung zum Internethandel mit Unterhaltungselektronik vorgestellt. Die Studie förderte deutliche Defizite beim Verbraucherschutz zutage.
Pappe statt Plastik: Die Elektronikhersteller Kingston und Monster haben sich Amazons Initiative für umweltfreundliche Verpackungen angeschlossen. Statt in Kunststoff wollen sie die Produkte, die sie über den Onlinehändler vertreiben, in umweltfreundliche Materialien einpacken.
Hierzulande wird der Versandhandel immer mehr zum Onlinehandel. Der Internetanteil am Gesamtumsatz der Warenversender überspringt erstmals die 50 Prozent. Trotz Krise gelingt eine Steigerung um 15 Prozent, was aber viel weniger ist als im Vorjahr.
Der kürzlich eröffnete Scribd Store, ein Onlineshop für elektronische Bücher der Plattform Scribd, erweitert sein Programm: Der Verlag Simon & Schuster wird künftig rund 5.000 digitale Titel aus seinem Verlagsprogramm anbieten.
Die Onlineplattform Scribd eröffnet einen Onlineshop und gibt Autoren und Verlagen so die Möglichkeit, über das Portal Geld mit ihren Texten zu verdienen. Der Scribd Store soll heute eröffnet werden, berichten mehrere US-Medien.
Ab sofort ist das in anderen Ländern bereits gestartete "Intel Business Exchange" (IBX) auch in Deutschland verfügbar. Der Onlineshop richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die Software unkompliziert kaufen wollen. Wenn Entwickler ihre Programme dort vertreiben wollen, können sie von Intel Unterstützung erhalten.
Trotz aufziehender Weltwirtschaftskrise haben die deutschen Konsumenten im vergangenen Jahr (2008) Waren für rund 13,6 Milliarden Euro im Internet gekauft. Das entspricht einer Zunahme von 19 Prozent, berichtet das Marktforschungsinstitut GfK.
Die Onlineshops E-Bug und Norsk-IT, die wegen eines Insolvenzverfahrens gegen den Hardwarehändler BUG Computer Components geschlossen worden waren, sind wieder am Netz. Eine Firma mit fast gleichlautendem Namen habe die beiden Marken gekauft, hieß es aus dem Unternehmen.
Saturn verkauft online ab sofort Musik nur noch im MP3-Format und damit ohne Kopierschutz. Bis zum 29. März 2009 werden 250.000 Alben zum Aktionspreis von 4,99 Euro zum Download angeboten.
Onlineshopping wird in der EU immer beliebter. Der grenzüberschreitende Online-Einkaufsbummel bleibt dennoch weiterhin die Ausnahme. Das geht aus einer Studie zum E-Shopping hervor, die gestern von der EU-Kommission veröffentlicht wurde.
Mit Eröffnung der Insolvenzverfahren gegen den Hardwarehändler BUG Computer Components sind die Onlineshops E-Bug und Norsk-IT geschlossen worden. Offiziell ist noch von "Wartungsarbeiten" die Rede.
Ein Update für das freie Shopsystem Oxid eShop soll dessen Leistung verbessern. Außerdem sollen sich Daten aus der Shopsoftware Magento übernehmen lassen und das Anmeldesystem OpenID wird unterstützt.
Apple hat der Filmindustrie Zugeständnisse gemacht: Viele über iTunes angebotene Filme verweigern auf den neuen MacBook-Modellen die Wiedergabe, wenn ein externes Display oder ein Projektor keine HDCP-Verschlüsselung unterstützen - Apples eigene Cinema-Displays eingeschlossen.
Die Deutschen haben 2008 im Internet rund 19,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen ausgegeben. Das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2007 mit 16,8 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Medien ist jedoch um 2,5 Prozent rückläufig. Bücher, CDs und DVDs erreichen einen Gesamtumsatz von 1,94 Milliarden Euro.
Amazon hat in den USA in Zusammenarbeit mit Spielwaren- und Hardwareherstellern einfachere Produktverpackungen angekündigt. Die Verpackungen des "Frustration-Free Packaging"-Programms sind aus einfachem Karton und enthalten weniger Plastikinnenleben.
Der Hardwarehändler BUG Computer Components AG ist insolvent. Das Verfahren ist am 31. Oktober am Amtsgericht Hildesheim beantragt worden. Doch im Onlineshop E-Bug und Norsk-IT geht die Bestellannahme weiter. "Insolvenz? Das ist alles eher noch ein Gerücht", heißt es aus dem Callcenter der Firma.
Das bisher nur proprietär verfügbare Shopsystem Oxid eSales ist nun in der neuen Version 4 als Open Source verfügbar. Die neue Version soll schneller sein als der Vorgänger und ermöglicht Kunden, Produkte zu bewerten. Durch die Freigabe als Open Source können individuelle Erweiterungen für das System entwickelt werden.
Die EU-Kommission hat Vorschläge vorgelegt, die Verbraucherrechte im Internet stärken sollen. Damit sollen besonders Barrieren der Händler beim grenzüberschreitenden Onlinekauf fallen. Im kommenden Jahr könnte ein Gesetzentwurf folgen.
Der Einzelhandelskonzern Arcandor will die Marke Quelle zu Deutschlands größtem Internetkaufhaus machen und dabei zur Hälfte auf Angebote anderer Hersteller setzen. Mark Sommer, der bisherige Quelle-Chef und künftige Aufsichtsratsvorsitzende, will den alten Slogan "Erst mal sehen was Quelle hat" neu interpretieren.
Die Händler wird es freuen: Privateinkäufe über das Internet entwickeln sich zunehmend zu einem Massengeschäft. 27 Millionen Menschen ab zehn Jahren haben in Deutschland im 1. Quartal 2007 Waren oder Dienstleistungen für private Zwecke über das Internet bestellt. Das entspricht einer Steigerung von rund 7 Prozent.
Der E-Commerce-Konzern Amazon kauft Shelfari, eine Social-Plattform für Bücherfreunde. Das gab Firmenmitgründer Josh Hug in seinem Blog bekannt. Amazon hatte schon im Februar 2007 rund 1 Million US-Dollar bei Shelfari investiert.
Universal Music will den umfangreichen Archivbestand aus den vergangenen Jahrzehnten besser vermarkten und hat dazu in Großbritannien den Onlineshop Lost Tunes eröffnet. Angebote in anderen Ländern sollen in den kommenden Monaten folgen.
Ein Viertel der deutschen Unternehmen erhält Bestellungen über das Internet. Das entspricht einem Zuwachs von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zeigt, wie wichtig das Internet mittlerweile für die Unternehmen ist. Der Mittelstand hat die Nase vorn. Das geht aus Zahlen der europäischen Statistikbehörde hervor.
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