Über Googles AdWords wurde zwei Wochen lang Schadcode verteilt, wie der Suchmaschinengigant per Blog-Eintrag nun eingesteht. Ein AdWords-Nutzer hatte Besucher auf Webseiten umgeleitet, die Schadcode verteilt haben und diesen auf den Rechnern der Opfer ausführen wollten. Mittlerweile sollen die betreffenden AdWords-Konten deaktiviert sein.
Nach einem Bericht von Variety.com will die Videoplattform YouTube.com, die zu Google gehört, künftig den Filmlieferanten Werbeeinnahmen ermöglichen. So soll beim Upload die Möglichkeit bestehen, Werbung am Anfang oder Ende des Clips einzublenden. Die Werbeeinnahmen sollen mit dem Videolieferanten und YouTube geteilt werden, berichtet die Online-Publikation.
Google hat es wieder einmal geschafft: Das Unternehmen konnte allen Unkenrufen bzw. denen der Analysten zum Trotz seinen Gewinn und den Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2007 deutlich steigern. Der Nettogewinn lag bei einer Milliarde US-Dollar bzw. 3,18 US-Dollar pro Aktie - im Vorjahr lag der Gewinn bei 592,3 Millionen US-Dollar oder 1,95 US-Dollar je Aktie.
Dass das Internet ein schnelles Medium ist, ist für viele Benutzer ein Grund, sich bei Online-Nachrichtenportalen zu informieren. Im ersten Quartal 2007 hat die Nutzung von Nachrichtenportalen im Internet ein neues Allzeithoch erreicht. Allein die 20 erfolgreichsten Seiten in Deutschland wurden in dieser Zeit insgesamt 896 Millionen Mal besucht, geht aus einer Untersuchung des Bitkom-Branchenverbandes hervor.
Google will sich nicht nur der Vermarktung eigener und fremder Websites sowie Zeitungsanzeigen widmen, sondern auch im Bereich Radiowerbung Fuß fassen. Ein neues Abkommen mit Clear Channel Radio soll Google einen großen Schritt weiterbringen.
Die Übernahme von DoubleClick durch Google schmeckt Microsoft offenbar nicht. Der Konzern spricht öffentlich von kartellrechtlichen und datenschutzrechtlichen Bedenken. Die zuständigen Behörden sollten die Übernahme daher genau prüfen.
Im Rennen um das Online-Werbeunternehmen DoubleClick hat sich Google unter anderem gegen Microsoft durchgesetzt. Allerdings zahlt Google dafür einen stolzen Preis von 3,1 Milliarden US-Dollar, nachdem im Vorfeld darüber spekuliert wurde, DoubleClick könne für rund 2 Milliarden US-Dollar den Besitzer wechseln.
Das in den USA im Juni 2006 gestartete Online-Bezahlsystem Google Checkout ist ab sofort auch in Großbritannien verfügbar. Online-Shops können das System damit erstmals in Europa einsetzen, so dass Kunden Bestellungen darüber bezahlen können. Inhaber eines Google- bzw. Gmail-Kontos können nach einer Registrierung unter Angabe der eigenen Kreditkartendaten darüber in Online-Shops bezahlen.
Unter dem Titel "Cash from Chaos" stand das Thema "Geld verdienen mit Blogs" am zweiten Tag der Re:Publica auf dem Programm. Während es die einen für legitim und sinnvoll halten, mit dem Bloggen Geld zu verdienen, ist es für andere der Ausverkauf der Blogosphäre, die Kommerzialisierung ihrer Kultur.
Die Umsätze mit Bannern, gesponserten Webseiten und Werbefilmen seien in den ersten drei Monaten auf etwa 174 Millionen Euro gestiegen, ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2006 mit einem Umsatz von 120 Millionen Euro. Diese Zahlen veröffentlichte heute der Bitkom, erhoben wurden sie von Thomson Media Control.
Zusammen mit EchoStar und Astound Cable starte Google erste Versuche in Sachen Fernsehwerbung. Wie auch im Internet will Google im Fernsehen dafür sorgen, dass möglichst passende Werbung den Zuschauer erreicht.
Neben Microsoft soll auch Google Interesse am Online-Werbespezialisten DoubleClick haben, berichtet das Wall Street Journal. Das Blatt spekuliert, ein Zweikampf der beiden Unternehmen könnte den Preis für DoubleClick in die Höhe treiben.
Der Schlämmer-Blog hat Volkswagen viel Zulauf und viel Kritik beschert. Im Interview mit der Autogazette spricht Ralf Maltzen, Leiter des Internetmarketing von VW, über die Entstehung des Schlämmer-Blogs und neue Projekte.
Der Online-Werbe-Dienstleister DoubleClick sucht angeblich nach einem Käufer und spricht dabei unter anderem mit Microsoft, berichtet das Wall Street Journal. Auch ein Börsengang sei aber eine Option für das Unternehmen, das derzeit mehrheitlich dem Finanzinvestor Hellman & Friedman gehört.
Yahoo bietet ab sofort in 19 Ländern seine Mobile-Publisher-Dienste an. Damit sollen Werbetreibende in Zukunft auch Kunden, die über ihr Mobiltelefon ins Internet gehen, besser erreichen. Insgesamt stehen vier Dienste zur Verfügung, mit deren Hilfe Website-Betreiber effizienter werben sollen.
Die OnVista AG übernimmt den verlagsunabhängigen Online-Vermarkter Ad2Net, der ab sofort seine Vermarktungstätigkeiten unter dem Dach des Kölner OnVista-Konzerns weiter ausbauen soll.
Auch Google steigt in den Markt für In-Game-Werbung ein und kauft dazu Adscape Media. Wie die Konkurrenten Massive und UGA WorldWide bietet auch Adscape seinen Kunden die Möglichkeit, Werbung dynamisch in Spiele zu integrieren.
In der kommenden Woche startet die PlayStation 3 in Deutschland, in Sachen Werbung tut sie dies aber exklusiv auf den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe, berichtet das Handelsblatt. Die Sendergruppe habe sich die Einführungskampagne von Sony exklusiv gesichert, andere Sender, aber auch Online-Anbieter gehen leer aus.
Google hat das Java-Framework Guice ("Juice" gesprochen) als Open Source veröffentlicht. Das Framework basiert auf Java 5 und ist bei Google selbst im Einsatz. Inspiriert wurde die Entwicklung durch das Spring-Framework.
Die virtuelle Welt Second Life begeistert nicht nur ihre Einwohner, sondern zieht auch immer mehr Unternehmen an. Waren die ersten Unternehmen noch der IT-Industrie zuzuordnen, gehen nun auch andere Firmen diesen Weg, um sich der Kundschaft anzudienen. Am 20. Februar 2007 will auch Mercedes-Benz in der Online-Welt Fuß fassen.
Die Fußball-Bundesliga wird nicht zur Telekom-Liga, der Konzern verzichtet darauf, das Namensrecht an der Fußball-Bundesliga in Anspruch zu nehmen. Allerdings werden weiterhin alle Spieler der Liga Logos der Telekom am Ärmel tragen.
Mit "OS Tube" bietet die Firma Auvica eine Software an, mit der sich ein Videoportal nach dem Vorbild von YouTube betreiben lässt. Dabei wird auch eine kostenlose Variante angeboten, in die dann aber Google-AdSense eingebunden ist.
Ein nun vom US-Patentamt gelisteter Microsoft-Patentantrag beschreibt eine Zwangswerbemethode, mit der Internet Service Provider oder Leasingfirmen dafür sorgen könnten, dass Kunden auf ihren Computern Werbung anschauen - sei es, weil es sich um mit Hilfe von Werbung kostenlos oder günstiger angebotene Geräte handelt oder weil es für das Betrachten der Werbung eine Vergütung gibt.
Während Microsoft für den Wechsel auf Windows Vista wirbt, versteht es Apple, mit einer spöttischen Werbekampagne die Schwächen des hardwarehungrigen neuen Betriebssystems aufzuzeigen und Windows-Nutzern den Wechsel zum Mac als Alternative nahe zu legen. In der Apple-Werbung macht ein auf langweilig getrimmtes Bill-Gates-Imitat dabei derzeit eine bessere Figur als Microsoft-Gründer Bill Gates, der Apple Lügen unterstellt und dabei selbst mit interessanten Aussagen auffällt.
Google konnte in seinem abgelaufenen vierten Geschäftsquartal einen Nettogewinn von 1,031 Milliarden US-Dollar ausweisen. Das ist fast das Dreifache des Gewinns, den Google im gleichen Zeitraum des Vorjahres (372 Millionen US-Dollar) erzielte. Auf die einzelne Aktie bezogen lag der Nettogewinn bei 3,29 US-Dollar nach 1,22 US-Dollar.
WunderLoop alias 7d verspricht Werbetreibenden sowie E-Commerce- und Inhalteanbietern mit seinem Ansatz eines "Integrated Behavioral Targeting" besonders hohe Konversionsraten. Algorithmen sollen helfen, Werbung, Angebote und Inhalte auf die Interessen des Nutzers zuzuschneiden. Für seine internationale Expansion konnte das Unternehmen jetzt einige prominente Investoren gewinnen.
Seit der Übernahme von YouTube verfügt Google über zwei Video-Communitys, doch Google Video wird nun umgebaut. Zwar sollen sowohl YouTube als auch Google Video erhalten bleiben, sich aber auf ihre jeweiligen Stärken konzentrieren. So wird aus Google Video künftig eine Video-Suchmaschine, mit der nach Möglichkeit alle Video-Inhalte im Netz durchsucht werden können.
Das Unternehmen Ströer, das sich auf Werbeplakate und ähnliche Außenwerbung spezialisiert hat, bietet seinen Kunden nun an, in zehn deutschen Großstädten Plakate zu buchen, die mit Bluetooth-Geräten ausgestattet auf die Handys in ihrer Umgebung Werbebotschaften senden können.
Meebo, ein Unternehmen, das ein AJAX-basiertes Webinterface für diverse Instant-Messaging-Plattformen anbietet, hat in seiner zweiten Finanzierungsrunde 9 Millionen US-Dollar einsammeln können.
Blogger Robert Basic ist der Frage nachgegangen, wie viel Geld mit Blogs direkt verdient wird und wie sich diese Einnahmen zusammensetzen. Daten von 47 Blogs wurde zur Verfügung gestellt, die Ergebnisse nun in einer Zusammenfassung veröffentlicht. Im Schnitt kommen die Blogger auf 213,- US-Dollar pro Monat.
Die United Internet AG hat sich mit 12,51 Prozent an der Hamburger e-sport GmbH beteiligt, die in Kürze in Bigpoint umbenannt werden soll. An dem Hersteller von Browsersspielen sind auch die Brüdern Marc, Oliver und Alexander Samwer mit ihrem European Founders Fund (EFF) und Aurelia Private Equity beteiligt.
Die französische Publicis-Gruppe plant die Übernahme der US-amerikanischen Online-Marketingfirma Digitas für rund 1,3 Milliarden US-Dollar. Publicis will pro Digitas-Aktie 13,50 US-Dollar bieten, teilte das Unternehmen mit.
Dass das Spielestudio Valve Software und der Ingame-Werbevermarkter IGA Worldwide zusammenarbeiten wollen, ist nichts Neues, auch nicht, dass Counter-Strike 1.6 den Anfang machen soll. Nun haben die Partner jedoch gezeigt, wie die virtuellen Werbetafeln in den beliebten Taktik-Shooter eingebunden werden.
Die in Berlin ansässige Golem.de-Schwesterpublikation Netzeitung bekommt eine neue Führung: Zu Chefredakteuren wurden Dr. Michael Angele und Matthias Ehlert bestellt.
Dass Valve Software in Zusammenarbeit mit dem Vermarkter IGA Worldwide Werbung in seine Spiele bringen will, ist bereits bekannt. Nun hat Valves Marketing-Chef Doug Lombardi gegenüber der Fansite CS-Nation angekündigt, dass der beliebte Netzwerk-Shooter Counter-Strike 1.6 in Kürze mit Werbung versehen werden wird.
Einer Studie des Fachmagazins "Werben & Verkaufen" zufolge soll auch 2007 der Wachstumstrend der Werbebranche ungebrochen bleiben. 2007 soll ein ähnlich erfolgreiches Jahr wie 2006 werden - vor allem die Online-Werbung soll zulegen.
Google hat angekündigt, dass sein Bezahlsystem "Checkout" für Händler nun bis Ende 2007 kostenlos nutzbar ist. Inhaber eines Google- bzw. Gmail-Kontos können sich in das System einloggen und nach einer Registrierung unter Angabe der eigenen Kreditkartendaten darüber in Online-Shops bezahlen. Darüber hinaus wurden einige neue Funktionen in Google Checkout integriert.
Einige Spiele-Publisher haben bereits angekündigt, Werbung in bestimmte Spiele zu integrieren, meist um zusätzliche Einnahmen zu generieren oder - wie im Fall von Anarchy Online (Funcom) - Spiele teilweise kostenlos zugänglich zu machen. Nach Funcom, THQ und Electronic Arts will nun auch Take 2 Werbung in künftige Sport- und Actionspiele integrieren.
Der Digitalvideorekorder-Hersteller TiVo hat sich eine neue Werbeform ausgedacht, die bei den klagefreudigen US-Fernsehsendern, die mit den veränderten Sehgewohnheiten ihrer Zuschauer zu kämpfen haben, noch mehr Unmut auslösen könnte. Da Zuschauer es bei Digitalvideorekordern noch einfacher haben, ihr Fernsehprogramm selbst zusammenzustellen und Werbeblöcke zu überspringen oder gar automatisch löschen zu lassen, ermöglicht TiVo nun Werbekunden die direkte Einblendung von Werbung nach bereits erfolgten Aufzeichnungen.
T-Online hat in Sachen Reichweite in Deutschland auch weiterhin die Nase vorn - dahinter folgen Web.de, Yahoo, MSN und GMX. Das geht aus den Zahlen der Markt-Media-Studie "internet facts 2006-II" hervor, die von der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) heute veröffentlicht wurde.
Wie das Landgericht München I mitteilte, ist "Adword"-Werbung in Google für Rechtsanwälte unter bestimmten Umständen verboten. In dem konkreten Fall habe eine auf Bank- und Kapitalmarktrecht konzentrierte Kanzlei für ihre Dienstleistungen geworben, indem sie bei der Google-Suche nach einem bestimmten Kapitalanlage-Fonds mit einem Werbelink namens "Prospekte fehlerhaft Schadensersatz für Anleger" auftauchte.
Google betätigt sich nicht nur in der Vermarktung eigener Websites und neuerdings auch von Zeitungsanzeigen, sondern will sich einem Bericht des Wall Street Journals zufolge auch stark im Radio-Werbegeschäft engagieren.
Nach einem Bericht von "Werben und Verkaufen" will AOL bald auch mit Suchmaschineneinträgen Geld verdienen, um höhere Werbeumsätze zu erzielen. Dies teilte der AOL-Vorsitzende Jonathan Miller dem Blatt gegenüber mit.
Die Marketing-Initiative "Spread Firefox" teilte mit, dass in den ersten 24 Stunden nach Erscheinen der Final-Version von Firefox 2 über 2 Millionen Downloads stattgefunden haben. In Spitzenzeiten wurden von der offiziellen Website 30 Stück pro Sekunde heruntergeladen.
Nach der Studie einer Unternehmensberatung erwirtschaften die 20 größten Webportale in Deutschland mehr als ein Viertel der im Internet erwirtschafteten Wertschöpfung in Höhe von 8,7 Milliarden Euro. In der Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney wird allerdings in Frage gestellt, ob die Portale ihre vorherrschende Stellung angesichts der Bedeutung und rasanten Verbreitung von sozialen Netzwerken und der Möglichkeiten des Web 2.0 behalten werden.
Etwas mehr als einen Monat nachdem Frictional Games die Suche nach einem Publisher für das eigene First-Person-Horrorspiel angekündigt hat, konnten die Entwickler mit Lexicon Entertainment nun einen Partner finden. Das Episodenspiel soll ab dem ersten Quartal 2007 erhältlich sein und nicht nur für Windows-PCs erscheinen.
Google hat mit dem Unterhaltungsriesen Sony BMG Music Entertainment sowie der Warner Music Group eine strategische Partnerschaft geschlossen, unter der die Musikvideos des Konzerns online veröffentlicht werden. Den User kostet dies zumindest bei Sony-BMG-Inhalten keinen Cent.
Google beendet sein "Click-to-Call"-Programm mit dem sich Telefonanrufe aus AdWords-Anzeigen starten lassen, das zumindest stand am Wochenende im Google-Blog. Stand, denn Google will das Programm keineswegs beenden, vielmehr nutzte ein unbekannter einen Fehler in der Blog-Software um einen falschen Beitrag im Google-Blog zu veröffentlichen.
Lycos Europe trennt sich von seiner schwedischen Tochtergesellschaft Spray. Für rund 16 Millionen Euro geht die Tochter an das Medienunternehmen Aller Svenska AB.
Die "Business-Networking-Community" OpenBC will internationaler werden und benennt sich dazu um, da der Name in manchen Ländern problematisch sei. Voraussichtlich Ende November wird "OpenBC" dann "Xing".
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