Google-Chef Eric Schmidt hat große Investitionen in die Bereiche Mobile Internet, Firmenlösungen und Bannerwerbetechnologien angekündigt. "Wir sind uns über den schlechten Zustand der Weltwirtschaft im Klaren und werden Google weiter langfristig managen und die Bereiche 'Suche' und 'Anzeigen' weiterentwickeln", sagte er. Google plane "erhebliche Investitionen".
Google will auch im Markt für Onlinespiele mitmischen und startet "AdSense for Games". Damit können Anbieter von Onlinespielen Text-, Banner- und Videowerbung von Google in ihre Spiele integrieren, um so Geld zu verdienen.
Die British Telecom hat einen neuen Test des umstrittenen Werbesystems Webwise des Anbieters Phorm gestartet. Bis zu 10.000 Nutzer sollen sich an dem Test beteiligen. Bei dem neuen Test müssen Nutzer ausdrücklich zustimmen, dass ihr Datenstrom analysiert wird, um ihnen personalisierte Werbung auszuliefern.
Mehrere demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben die Zusammenarbeit zwischen Google und Yahoo verteidigt. Das berichten unterschiedliche US-Medien. In einem Brief rufen sie das US-Justizministerium dazu auf, die Kooperation nicht zu unterbinden.
Die Messgröße Pageimpression, mit der die Seitenaufrufe von Websites gezählt werden, "wird der dynamischen Entwicklung des Mediums Internet, insbesondere des vermehrten Einsatzes neuer Technologien wie beispielsweise Ajax", nicht mehr gerecht, meint die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) und strebt eine neue Definition der Pageimpression (PI) an.
Die britische Regierung hat sich zu dem umstrittenen Werbedienstleister Phorm geäußert. In der Antwort auf eine Anfrage der EU konkretisierte die Regierung, unter welchen Bedingungen sie das System zulassen will. Dazu gehören die Wahrung der Anonymität der Nutzer und dass sie der Analyse ihrer Webaktivitäten zustimmen müssen.
Das Thema Onlinevideo ist jung, Standards zur Reichweitenmessung gibt es bisher kaum. Das wollen die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) und die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) ändern und künftig gleiche oder ähnliche Messmethoden für die Erfassung von Videostreams als Medium und Werbeträger nutzen, selbst wenn unterschiedliche Leistungswerte ausgewiesen werden sollten.
Craig Mundie, Microsofts Forschungs- und Strategiechef, will mit Werbung in Software zusätzliches Geld verdienen. In der Folge könnten die Preise für Computerprogramme sinken.
Das US-Justizministerium will möglicherweise die Zusammenarbeit zwischen Google und Yahoo unterbinden, berichtet das Wall Street Journal. Das Ministerium hat einen bekannten Anwalt angeheuert, um eine Klage zu prüfen. Der Verband der US-Werbetreibenden hat das Ministerium aufgefordert, die Kooperation der beiden Internetunternehmen zu unterbinden.
Keine US-Wahl ohne spektakuläre Aktionen des umstrittenen Dokumentarfilmers Michael Moore. Diesmal ist es seine Sache dem aus US-Sicht linksliberal einzuordnenden Filmemacher sogar wert, eine neue Dokumentation in voller Länge kostenlos ins Netz zu stellen. Ab dem 23. September 2008 soll "Slacker Uprising" zum Download bereitstehen.
Googles Browser Chrome sendet einige Daten an den Hersteller, daraus macht Google keinen Hehl. Bei der Installation bekommt jeder Browser eine eindeutige Nummer zugeordnet, die immer wieder zusammen mit anderen Daten an Google gesendet wird.
Google bietet seinen "Ad Manager" genannten Ad-Server ab sofort allen kostenlos an. Seit März 2008 lief der Dienst bereits im Betatest. Damit können Website-Betreiber beliebige Anzeigen ausliefern, nicht nur solche von Google AdSense.
YouTube Deutschland wird nach dem Vorbild der US-Konzernmutter Werbespots in Videoclips einbauen, die gegen Urheberrechte verstoßen. Auch hierzulande beteiligt die Google-Tochter die Rechteinhaber an den Einnahmen.
Google modifiziert sein Anzeigensystem AdWords und entscheidet künftig in Echtzeit, welche Anzeigen an welcher Stelle gezeigt werden. Damit einhergehend wird das Mindestgebot, das Google seit 2005 für einzelne Suchworte verlangt, aufgehoben.
OpenX hat die Version 2.6 seines gleichnamigen freien Ad-Servers veröffentlicht, die wesentliche neue Funktionen mitbringt, darunter ein API und schnellere Ad-Tags. OpenX hieß einst phpAdsNews, später dann OpenAds und heute OpenX.
Telefonspammer haben sich Zugang zu Kontodaten verschafft und buchen nun unerlaubt Geldbeträge ab. "Uns sind die ersten Fälle bekannt, in denen von Konten der betroffenen Verbraucher abgebucht wurde, obwohl diese unmissverständlich jegliche Teilnahme an einem Glücksspiel ablehnten", so Thomas Hagen, Sprecher der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. "Diese Tatsache ist erschreckend." 17.000 Datensätze sind im Umlauf.
Yahoo-Nutzer werden künftig selbst entscheiden können, ob sie personalisierte Werbung auf Yahoos Seiten zu sehen bekommen. Damit reagiert Yahoo auf eine Untersuchung des US-Kongresses.
Google bietet seinen Werbekunden einige neue Funktionen beim Schalten von Anzeigen in Googles Content-Netzwerk. Dazu setzt Google ein DoubleClick-Cookie ein, das künftig auf allen Seiten mit Google-Anzeigen ausgeliefert wird, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht.
2007 hat Google ein auf Werbung in Spielen spezialisiertes Unternehmen gekauft, seitdem aber in Sachen Ingame-Advertising nichts mehr vermeldet. Insider berichten nun, dass Google seit Monaten an der Technik feilt. Angeblich ist sie weitgehend fertig, trotzdem hat der Suchmaschinenkonzern noch eine Aufgabe: Partner suchen.
Das Handy-TV-Konsortium Mobile 3.0 soll einem Bericht des Handelsblatts zufolge den Betrieb demnächst einstellen. Das Gemeinschaftsunternehmen, hinter dem verschiedene Verlage und einzelne Investoren stehen, sei an einer Verweigerungshaltung der Telefonkonzerne und Netzbetreiber gescheitert, die keine DVB-H-Geräte ins Angebot genommen hätten, erfuhr das Blatt aus unternehmensnahen Kreisen.
Die Deutsche Telekom ist mit ihrer Tochter T-Mobile Austria auch nach der Übernahme der österreichische Mobilfunkgesellschaft Tele.ring für 1,3 Milliarden Euro nicht zum Marktführer aufgestiegen. Konkurrent Mobilkom liegt aktuell wieder mit eine Millionen Kunden vorn.
Mit einer Mehrheitsübernahme des Hamburger Onlinevermarkters Quarter Media steigt Holtzbrinck in das Vermarktungsgeschäft für Fremdseiten ein. Quarter Media vermarktet vor allem mittlere und kleine Special-Interest-Angebote.
Telegate ("11 88 0", KlickTel) verkauft künftig lokale Werbung für Google und lässt rund 400 Vertriebsmitarbeiter Anzeigen für Google AdWords verkaufen.
Google will den russischen Werbeanbieter Begun für 140 Millionen US-Dollar vom Medienunternehmen Rambler Media kaufen. Begun bietet kontextbezogene Onlinewerbung in Russland an. Außerdem darf Rambler Google-Technologien nutzen.
Congstar, die Billigsparte der Deutschen Telekom, ist von ihrem für 2010 gesetztem Umsatzziel in Höhe von 1 Milliarde Euro offenbar noch weit entfernt. Die Umsatzmilliarde sei kein Selbstzweck, man müsse "auch wirtschaftlich arbeiten", hieß es zum einjährigen Jubiläum.
Google will den Einkauf von Onlinewerbung weiter automatisieren und greift dabei direkt die Rolle der Mediaagenturen an, über die gewöhnlich der Einkauf von Werbeplätzen abgewickelt wird. Was heute per Fax und E-Mail funktioniert, soll künftig eine Onlineplattform von DoubleClick erledigen.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen streitet mit den Zeitungsverlegern über die Grenzen der Onlineangebote der öffentlich-rechtlichen Sender. "Wir bleiben dabei: Die Gebührenzahler haben einen Anspruch auf ausreichende Informationen auch übers Internet", erklärt Vorstand Gerd Billen. Das letzte Wort hätten jedoch die Länderparlamente.
Die GSM Association, ein internationaler Wirtschaftsverband der Mobilfunkbranche, wehrt sich gegen eine drohende Preisobergrenze für SMS- und Internet-Roaming in der Europäischen Union. Sollte die EU-Kommission weitere Auflagen erlassen, drohen die Betreiber mit Investitionszurückhaltung beim Netzausbau.
OnVista hat nun auch einen Käufer für Ligatus gefunden. Die Hamburger Verlagsgruppe Gruner + Jahr kauft das auf Performance-Werbung spezialisierte Unternehmen für 18,75 Millionen Euro.
Der Softwarekonzern Microsoft will das portugiesische Unternehmen MobiComp übernehmen. Dessen Technologie soll Erweiterungen für Windows Mobile und Windows Live ermöglichen.
Kostenlos telefonieren, finanziert durch Werbung, lautet das Versprechen des britischen Mobilfunkanbieters Blyk, der 2009 auch auf dem deutschen Markt antreten will. Die Nutzer erhalten Freiminuten und SMS, müssen dafür aber Werbebotschaften auf ihrem Handy in Kauf nehmen.
Telefonwerbung wird immer dreister, besonders wenn es um Telekommunikationsverträge geht. Und sie ist automatisiert - Werbeautomat trifft auf Anrufbeantworter. Verbraucherschützer haben in ihrem Kampf gegen Telefonwerbung einen kleinen Sieg errungen: Nach einem Urteil dürfen eingekaufte Kontaktdaten nicht ohne vorherige Prüfung des Einverständnisses zum Einsatz kommen.
Google wartet mit einem besonderen Dienst für Mediaplaner auf: Der Google Ad Planner soll Werbetreibenden die Auswahl von relevanten Websites innerhalb und außerhalb des Google-Netzwerks erleichtern. Damit geht Google deutlich über das hinaus, was mit Google Trends für Websites in der vergangenen Woche eingeführt wurde. Auch der neue Dienst ist kostenlos.
In Deutschland wird der Onlinewerbeumsatz bald den TV-Werbeumsatz überholt haben. Im weltweiten Vergleich wächst der Fernsehwerbemarkt voraussichtlich unterdurchschnittlich um 3,2 Prozent pro Jahr, auf gut 6,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012. Der Umsatz mit Onlinewerbung klettert dagegen um 17,6 Prozent auf annähernd 7,7 Milliarden US-Dollar, prognostiziert PricewaterhouseCoopers.
Das Kontakte-Netzwerk LinkedIn erhält eine Finanzspritze in Höhe von 53 Millionen US-Dollar, um damit unter anderem seine europäischen Expansionspläne zu finanzieren. Neben den Altinvestoren beteiligte sich auch der Risikokapitalgeber Bain Capital Ventures am Unternehmen.
Deutschlands Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) liegen im europäischen Vergleich auf Rang 2. Laut einer Monitoring-Studie, die TNS Infratest im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt hat, rangierte die Bundesrepublik 2007 unter den fünf bevölkerungsstärksten Ländern Europas (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien) an zweiter Stelle und hat den Abstand zum Spitzenreiter Großbritannien verringert.
Bei Onlinewerbung kooperiert Yahoo künftig mit Google. Die nichtexklusive Vereinbarung sieht vor, dass Google-Werbung auf Yahoos Webseiten eingebunden wird. Erst kürzlich verkündete Yahoo, dass Microsoft kein Interesse mehr an einer Übernahme des Suchmaschinenbetreibers habe.
Nokia will groß in die Handywerbung einsteigen. Die Nokia Advertising Alliance, ein Zusammenschluss verschiedener Werbefirmen, will Markenunternehmen mobile Werbeformen anbieten, darunter Werbung mit Gutscheinen, ortsbezogene Werbung (locations-based advertising), Imagewerbung und weitere Zukunftsformen der Werbung.
Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) hat eine offizielle Untersuchung zu den Geschäftspraktiken von Intel eingeleitet. Davon dürfte der Rivale AMD profitieren, der Intel Rabattgeschäfte vorwirft, die unzulässig mit Exklusivverträgen gekoppelt seien.
Oki hat mit dem C3600n einen Farbseitendrucker mit Netzwerkanschluss und Postscript-Fähigkeit vorgestellt, der für Haushalte und kleine Unternehmen gedacht ist. Das Gerät erreicht Druckgeschwindigkeiten von 16 Farb- und 20 Schwarz-Weiß-Seiten pro Minute.
Qualcomm, das auf digitale Mobilfunkprodukte spezialisierte Unternehmen, stellt sich im Streit zwischen Netzbetreibern und Google auf die Seite des Internetkonzerns. Der Suchmaschinenbetreiber will Onlinewerbung unter Umgehung der Netzbetreiber direkt auf das Handy ausliefern.
Vor kurzem erst hat Sony Computer Entertainment Drittanbietern von Spielen für die Playstation 3 (PS3) erlaubt, in ihren Produkten zu werben. Jetzt kündigt Branchenprimus Electronic Arts an, beim In-Game-Advertising auf der PS3 zwei Jahre lang exklusiv mit dem Unternehmen IGA Worldwide zusammenzuarbeiten.
Eine kanadische Bürgerrechtsgruppe hat bei den obersten Datenschützern des Landes Beschwerde gegen Facebook eingelegt. Ihrer Ansicht nach verletzt das Social Network das kanadische Datenschutzgesetz. Die Gruppe fordert eine Untersuchung durch die Datenschutzbehörde.
Das Softwareunternehmen Novell konnte den Absatz seiner Linux-Pakete um 31 Prozent steigern. Im zweiten Quartal erzielte die Sparte einen Umsatz von 30 Millionen US-Dollar, davon entfielen 29 Millionen US-Dollar auf Linux.
OnVista verkauft seinen Onlinevermarkter Ad2Net an Media Ventures. Mit der Übernahme durch Boursorama hat sich die Ausrichtung von OnVista verändert. Der Geschäftsbereich Onlinewerbung, zu dem Ligatus und Ad2Net gehören, steht zum Verkauf.
Das Programm "Intel inside" steht nach Vorwürfen der Financial Times Deutschland zu einem angeblichen Exklusivvertrag zwischen Intel und der Media/Saturn-Gruppe erneut in der Kritik. Gegenüber Golem.de erklärte der Chiphersteller zumindest im Groben, wie das System funktioniert.
Die meisten Softwaredownloads innerhalb von 24 Stunden, diesen Rekord will Mozilla mit der Veröffentlichung von Firefox 3 aufstellen. Der Rekordversuch startet mit der Veröffentlichung des Browsers.
Das Telekommunikationsunternehmen TeliaSonera bringt das iPhone noch in diesem Jahr nach Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Litauen, Lettland und Estland. Das gab der Konzern bekannt. TeliaSonera mit Hauptsitz in Stockholm machte keine Angaben zu Preisen, Vertragsbedingungen und ob man bereits auf die UMTS-Version des iPhones setzen kann.
Unter dem Motto "AMD Game" wollen die Phenom-Macher ab sofort ihre Plattformen Computerspielern schmackhaft machen. Dahinter verbirgt sich eine Zertifizierung für Komponenten und Komplettrechner. Außerdem will AMD im Juni mit dem "Game Igniter" ein Programm zur Entschlackung von Windows Vista vorstellen.
Nach dem Kauf der Mehrheit an dem Finanzportal Onvista im vergangenen Jahr will der französische Online-Broker Boursorama die Marke nun auch für das deutsche Bankengeschäft nutzen. Der Online-Broker Fimatex, der Boursorama gehört, wird nach einem Bericht des Handelsblatts ab Mittwoch (14. Mai 2008) unter dem Namen Onvista Bank firmieren.
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