Yahoo hat sich von der Patentklage gegen Facebook Milliarden US-Dollar erhofft. Jetzt wird eine Einigung versucht, aber Facebook will nicht zahlen.
Google will sich stärker in das Thema E-Commerce einmischen: Shopbetreiber müssen künftig zahlen, um in Googles bisheriger Produktsuche zu erscheinen, die nun Google Shopping heißen wird.
Die Wikimedia Foundation warnt vor Onlinewerbung in der Wikipedia. Wer auf der Wikipedia-Webseite Werbebanner sieht, dessen Computer ist möglicherweise von Schadsoftware befallen.
Die Diagnose Schilddrüsenkrebs traf Scott Thompson mitten in der Führungskrise, die er wegen falscher Angaben zu seinem Bachelor-Titel bei Yahoo ausgelöst hatte.
Yahoo hat Scott Thompson entlassen, der sich mit einem falschen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften geschmückt hatte. Mit ihm geht auch ein größerer Teil des Aufsichtsrats des angeschlagenen Internetunternehmens.
In einer Diskussionsrunde über das Urheberrecht hat die Existenzangst der Urheber und die Angst vor dem Verlust der Rechte am eigenen Werk durch das Internet überwogen. Verständnis für die Netzfreiheit hatten einige Künstler dennoch.
Schon seit Wochen wird berichtet, dass der OpenX-Werbeserver 2.8.8 von Kriminellen gehackt wird, um Schadsoftware in großem Stil zu verteilen. Nun hat die Firma hinter dem Open-Source-Projekt einen Sicherheitspatch versprochen.
Das AOL-Paket, das Microsoft übernommen hat, beinhaltet auch Patente für den Netscape-Browser.
Facebook wehrt sich im Rechtsstreit mit Yahoo und will das Foto-Sharing bei Flickr untersagen lassen. Yahoo-Sprecher Eric Berman nannte Facebooks Gegenklage "einen zynischen Versuch, von der eigenen Schwäche abzulenken".
Yahoo will wichtige Patente besitzen, auf denen der Erfolg von Facebook basiert; für Einstellungen zur Personalisierung von Webseiten und Werbung, für die Kommentierung von Nachrichten und das Messaging. Vor dem Milliardenbörsengang des sozialen Netzwerks will das ältere Unternehmen jetzt einen Anteil.
Yahoo wirft Facebook Patentrechtsverletzungen im Bereich soziale Netzwerke vor und fordert eine Umsatzbeteiligung.
Auch der neue Yahoo-Chef setzt auf Stellenabbau. Davon könnten ganze Konzernbereiche bei Yahoo betroffen sein.
Was tut Google eigentlich mit unseren Daten? Dieser Frage ist der IT-Sicherheitsexperte Sven Türpe nachgegangen. Aus öffentlichen Informationen und mit einer Portion Informatikerbauchgefühl skizziert er, was Google mutmaßlich mit unseren Daten macht und erklärt, warum diese Nutzung nicht per se böse ist.
Der angeschlagene Internetkonzern Yahoo greift Facebook mit Patenten an. Was auf dem Bannerwerbemarkt nicht gelingt, will Yahoo nun mit Anwälten und einem Paket mit rund 1.000 Patenten erzwingen.
Google ändert zum 1. März 2012 seine AGB sowie seine Datenschutzerklärung, und das hat Auswirkungen für jeden einzelnen Nutzer: Künftig wird Google die Daten aus seinen unterschiedlichen Diensten zusammenführen, von der Suche und Google Mail über Android und Google+ bis hin zu Google Analytics und dem Werbesystem Adsense.
Twitter holt ein Team von Experten für Security ins Unternehmen, die Schadsoftware in Onlinewerbung und auf Websites aufspüren können.
Nach außen stellte sich Megaupload als legaler Anbieter dar, der lediglich eine technische Dienstleistung erbrachte und sich an die Vorgaben des DMCA hielt. Das aber war der Anklageschrift zufolge nur Fassade: Die Macher sollen mit absichtlichen Urheberrechtsverletzungen Millionen verdient und diese gefördert haben.
Google hat im vierten Quartal 2011 erstmals mehr als 10 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt, ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Google+ wächst rasant und hat mittlerweile 90 Millionen Nutzer.
Yahoo hat mit Scott Thompson den Paypal-Chef als neuen Vorstandschef engagiert. Der Verkauf von Teilen oder des gesamten Unternehmens wird weiter verfolgt.
Die jährliche Wikimedia-Spendenkampagne ist mit einem neuen Rekord abgeschlossen worden. Die häufig wiederholten Banner mit Projektgründer Jimmy Wales und anderen Wikimedia-Mitarbeitern wurden von einigen Nutzern der Wikipedia als nervig empfunden.
Nutzer von Streamingplattformen laden dort zeitweise auch illegale Filmkopien herunter. Diese Ansicht vertrat der Richter bei der vierten Verurteilung von Beschäftigten von Kino.to.
Per Gesetz geht Nicolas Sarkozy mit harten Maßnahmen wie Internetsperren gegen Filesharer vor, doch aus dem Palast des französischen Präsidenten sollen illegal Filme und die Greatest Hits von den Beach Boys aus dem Bittorrent-Netzwerk heruntergeladen worden sein.
In der Frage, wie verhaltensbezogene Werbung datenschutzkonform umgesetzt werden kann, bestehen die europäischen Datenschützer weiter auf ein Opt-In-Verfahren. Demnach darf ein Tracking-Cookie nur gesetzt werden, nachdem ein Nutzer diesem speziellen Cookie explizit zugestimmt hat.
Bei Adblock Plus, der mit Abstand beliebtesten Erweiterung für Firefox, bahnt sich eine entscheidende Veränderung an: Der Adblocker soll künftig "unaufdringliche Werbung" durchlassen. Die Änderung sei notwendig, da Adblock Plus andernfalls das Aus für kleine Websites bedeute, so die Adblock-Plus-Macher.
Die Samba-Entwickler diskutieren derzeit eine Veröffentlichung von Samba 4. An der Neuentwicklung wird seit acht Jahren gearbeitet, dennoch ist sie nur als Alphaversion verfügbar.
Netscape-Gründer Marc Andreessen diskutiert mit den Yahoo-Eignern über den Kauf eines Anteils an dem Internetunternehmen. Dabei wird Andreessen zugleich als neuer Aufsichtsratsvorsitzender genannt.
In Facebooks ungeliebtem Echtzeitticker werden nun auch "sponsored stories" angezeigt - Werbung, die kaum als solche zu erkennen ist. Wer das nicht will, muss tricksen.
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) will illegalen Streaming-Portalen den Geldhahn zudrehen. Dazu sollen Unternehmen keine Werbeanzeigen mehr auf den Portal-Websites schalten.
Das World Wide Web Consortium (W3C) hat erste Entwürfe für Do-Not-Track-Standards vorgelegt. Nutzer sollen sich so gegen die Bildung von Profilen aussprechen können.
Yahoo, AOL und Microsoft wollen sich gegenseitig dabei helfen, nicht verkaufte Onlinewerbeplätze zu vermarkten. Das Bündnis richtet sich direkt gegen Google und Facebook.
Google gibt Nutzern mehr Einfluss darüber, welche Anzeigen sie in der Google-Suche und bei Google Mail zu sehen bekommen. Zudem verrät Google, warum bestimmte Anzeigen erscheinen.
Adobe setzt weiter auf Übernahmen, um einen Geschäftsbereich für Onlinewerbung aufzubauen. Der neue Kauf ist das Unternehmen Auditude.
Nach Microsoft und Alibaba ist nun auch Google am Kauf von Yahoo interessiert. Für Google+ wären die 700 Millionen Unique Visitors von Yahoo interessant.
Im Streit zwischen Marks & Spencer und dem Blumenversand Interflora um den Gebrauch der Marke "Interflora" für Google-Werbung hat sich der Europäische Gerichtshof gegen ein allgemeines Verbotsrecht des Markeninhabers entschieden.
Carol Bartz nennt die Mitglieder des Yahoo-Aufsichtsrats in ihrem ersten Interview "Idioten", die sie verarscht hätten. Der Chef des Kontrollgremiums hätte zudem "nicht die Eier" gehabt, ihr die Kündigung mit eigenen Worten mitzuteilen.
Yahoo-Chefin Carol Bartz ist abgesetzt. Ein Anruf des Aufsichtsratschefs Roy Bostock beendete das Arbeitsverhältnis.
Google wirbt um Vertrauen für seine Suchmaschine und gewährt zumindest kleine Blicke hinter die Kulissen. Wer entscheidet, wie welche Änderungen am Algorithmus vorgenommen werden? Sind Preisvergleiche überflüssig? Und wird manuell in die Suche eingegriffen?
Google hat jahrelang illegale Werbung von Arzneimittelhändlern aus Kanada in den USA zugelassen. Um einer Verurteilung durch das US-Justizministerium zu entgehen, hat der Internetkonzern nun einen Vergleich und eine Rekordstrafe akzeptiert.
Twitter expandiert in einen neuen Bereich sozialer Netzwerke. Mit Bagcheck übernimmt der Mikrobloggingdienst ein neun Monate altes Startup, das Listen von Lieblingsgegenständen verwaltet.
Eine Sicherheitslücke in dem Dienstprogramm Timthumb für Wordpress kann genutzt werden, um Wordpress-Blogs zu manipulieren. Der Entdecker der Sicherheitslücke stellt ein Patch zur Verfügung, der Entwickler will den Fehler korrigieren.
Seomoz hat seinen Open Site Explorer überarbeitet. Der Dienst stellt einen umfangreichen Index von Webseiten und deren Linkstrukturen bereit und richtet sich vor allem an SEO-Experten.
Canonical hat sein Supportprogramm Ubuntu Advantage auf externe Dienstleister ausgeweitet. Partner, die sich für das Programm zertifizieren, erhalten unter anderem technische Unterstützung durch Canonical und Zugang zu Marketing-Material.
Google will Unternehmen Werbeanzeigen auf Kredit ermöglichen. Eine Einladung für die Adwords-Business-Kreditkarte ging an kleine und mittelständische Unternehmen.
Amazon senkt den Preis für den werbefinanzierten Kindle 3G: Der E-Book-Reader kostet ab sofort 139 US-Dollar, 25 US-Dollar weniger als zuvor.
Amazon errichtet eine Art Onlinewerbenetzwerk, bei dem die Kundendaten der Käufer eine zentrale Rolle spielen. Zusammen mit seinem Partner Triggit setzt Amazon dabei auf Tracking-Cookies.
Mit einer neuen Selbstkontrolleinrichtung und einer Selbstverpflichtung auf einen Verhaltenskodex will die deutsche Internet- und Werbewirtschaft rechtlichen Vorgaben aus der Politik zuvorkommen. Dabei geht es vor allem um die in Verruf geratene verhaltensbasierte Werbung und Datensammelvorwürfe.
Der Media Markt hat seinen aktuellen Werbeprospekt erstmals nur online veröffentlicht. Künftig könnte den Zeitungen kein rot-schwarzer Flyer mehr beiliegen. Die Folge: Die Webserver des Discounters sind völlig überlastet.
Nachdem Lodsys mit Drohungen gegen einige kleine iOS- und Android-Entwickler auf sich aufmerksam gemacht hat, mehren sich nun Klagen gegen das Unternehmen, das auch das Messen von Klicks auf Onlinewerbung durch seine Patente abgedeckt sieht.
Deutsche Unternehmen sollen in die Pflicht genommen werden, wenn sie auf Websites Werbung schalten, die nicht mit den Datenschutzregelungen hierzulande vereinbar sind. Das erwägt das Verbraucherschutzministerium und will damit den Druck auf Google und Facebook erhöhen.
Google versucht, den Yield-Optimierer Admeld zu kaufen, um seine Position auf dem Onlinewerbemarkt weiter auszubauen. Ein Kauf von Admeld könnte dem Internetkonzern Ärger mit Wettbewerbsbehörden bringen.
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