Re:publica 2013 Viele Unternehmen und Behörden geben bereits ihre Daten frei - Open Data wird zum Buzzword. Wie sollen Entwickler aus dem Sammelsurium Daten sinnvoll verknüpfen und welche wichtigen fehlen? Diese Fragen treiben OpenplanB-Initiator Michael Kreil um.
Noch im Jahr 2013 will die EU den Mitgliedstaaten Empfehlungen zum Schutz eines freien Internetzugangs zu allen Angeboten machen. Ein Sprecher äußerte sich dabei zu den Drosselplänen der Telekom aber sehr vorsichtig.
Kaum geht das offene Datenportal Govdata.de der Bundesregierung online, mauern Kommunen mit der Freigabe ihrer Daten. Sie befürchten Einnahmeeinbußen. Zu Unrecht.
Nutzer hätten mehr von einer Meldepflicht für Sicherheitslücken in Software als von einer für Cyberangriffe, sagt die Gesellschaft für Informatik. Sicherheitslücken und Angriffe dürften nicht aus Angst um das Ansehen eines Unternehmens verschwiegen werden.
Der Branchenverband Bitkom lehnt die von der EU-Kommission geforderte Meldepflicht für Internetunternehmen ab, die von IT-Angriffen betroffen sind: "Neben dem bürokratischen Aufwand befürchten viele Unternehmen einen Imageschaden."
Der IT-Mittelstand befürchtet einen Imageschaden durch eine EU-Meldepflicht bei IT-Angriffen mit Kundendatenverlust. Staatliches Eingreifen wird darum klar abgelehnt.
Abschreckende Strafen sollen künftig Unternehmen drohen, die Kundendaten nicht ausreichend sichern und IT-Angriffe nicht öffentlich machen.
Allein von Mai bis Juli 2012 waren über 370.000 Internetnutzer von einem Angriff auf ihre privaten Daten betroffen. Aigner kritisiert die mangelnde IT-Sicherheit als wichtigste Ursache, unternimmt aber nichts, um dies zu ändern.
Die EU ordnet an, dass Extrafrequenzen für die 4G-Technik frei werden müssen. Die betreffenden Bereiche werden bisher für UMTS genutzt, künftig dann für LTE.
Die Europäische Kommission will mehr Frequenzen für WLAN und ähnliche Systeme verfügbar machen, um so dem exponentiellen Anstieg des Datenverkehrs in Mobilfunk- und Drahtlosnetzen gerecht zu werden. Der Schlüssel dazu heißt "teilen".
Wir müssten den Code Europas neu schreiben, fordert Paco Ragageles, der Initiator der diesjährigen Campus Party Europe 2012, die erstmals in Deutschland stattfindet. Das Publikum ist international und muss kalt duschen.
Sie nennen sich nicht Teilnehmer, sondern Campuseros. 10.000 wollen vom 21. bis zum 26. August in Berlin über Techniktrends reden. Der Begründer des Web, Tim Berners-Lee, ist einer von ihnen.
Die EU-Kommission will den Einsatz von IT-Systemen in Städten vorantreiben. Über die intelligenten Steuerungssysteme sollen Abläufe effizienter gestaltet werden. Verkehrs- und Energiemanagement sollen helfen, Ressourcen zu sparen und Städte lebenswerter zu machen.
Eine neue Obergrenze für das Datenroaming im Mobilfunk in der Europäischen Union tritt ab Juli 2012 in Kraft. "Die Roamingabzocke in der EU dürfte damit endgültig beendet sein", sagte Neelie Kroes.
Das EU-Parlament wird am 4. Juli über Acta abstimmen. Morgen passiert das umstrittene Handelsabkommen den wichtigsten Ausschuss. Mehrere Organisationen appellieren darum an dessen Mitglieder.
Bundesweit gibt es heute erneut Proteste gegen das umstrittene Acta-Abkommen. Anfang Juli will das EU-Parlament darüber abstimmen. Gegner befürchten eine Überwachung des Datenverkehrs und kritisieren schwammige Formulierungen.
Re:publica 2012 Düstere Keynotes, Workshops und Grundsatzvorträge zum Selbstverständnis: Das "Familientreffen" der Blogger und Netzgemeinde erreichte ein neues Level. Auch der Standortwechsel tat der Konferenz gut.
Re:publica 2012 EU-Kommissarin Neelie Kroes hat das Abkommen Acta auf der Re:publica für erledigt erklärt. Kein Grund zum Jubel, denn sie macht deswegen keine netzfreundlichere Politik.
Die EU-Kommission untersucht Treffen der Vorstandschefs der Deutschen Telekom, France Télécom, Telecom Italia, Telefónica und Vodafone, bei denen über Bedrohungen durch Google und Apple gesprochen wurde.
Die EU-Kommission plant, die Zusatzkosten für die Nutzung von Mobilfunkverbindungen im Ausland bis zum Jahr 2016 stufenweise abzuschaffen. Bereits zuvor sollen Gespräche, Datenverbindungen und SMS jedes Jahr billiger werden.
Unter dem Eindruck der breiten Proteste gegen die Internetsperrgesetze Sopa und Pipa werden sich US-Senat und das Repräsentantenhaus wohl im Jahr 2012 nicht mehr trauen, die Gesetze abzustimmen.
Karl-Theodor zu Guttenberg, der einmal Doktor und Minister war, trat seinen neuen Job als EU-Berater für Freiheit im Internet verunsichert an. Das geht aus seiner E-Mail-Korrespondenz mit dem Team von Neelie Kroes, der EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, hervor.
Die EU will mit einem Maßnahmenkatalog den Onlinehandel verdoppeln. Sämtliche Hemmnisse, die die Entwicklung der europäischen Internetwirtschaft bislang gebremst haben, sollen wegfallen, so der Plan.
Der ehemalige Bundeswirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg soll im Auftrag von Neelie Kroes, der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, die Freiheit des Internets fördern.
In einem Brief an die EU-Kommissarin für Digitale Agenda Neelie Kroes fordert der Oberbürgermeister von München eine stärkere Nutzung freier Software. Vor allem freie Office-Formate erleichterten die Kommunikation zwischen den Behörden.
Google, Apple, Microsoft und Facebook sind einer EU-Koalition beigetreten, die Kindesmissbrauchsinhalte "proaktiv" entfernen will.
Abmahnanwälte und Plattenfirmen seien "miese Schweine", die P2P-Filesharer verfolgen und die Bußgelder in Milliardenhöhe nicht einmal mit den Musikern teilen, meint der Hip-Hop-Musiker Jan Delay.
Die Netzaktivisten von Wikimedia Deutschland, der Digitalen Gesellschaft und der Open Knowledge Foundation Deutschland haben einen gemeinsamen Aufruf zu einer Urheberrechtsreform veröffentlicht.
EU-Kommissarin Neelie Kroes beklagt offen, dass der Schutz des Urheberrechts nicht funktioniert und dennoch bei den Menschen immer verhasster wird. Das Wachstum des Cloud Computing verlange neue Lösungen.
Die EU-Kommission will ermitteln, inwieweit die Versprechungen der Internet Service Provider bei der Datenübertragungsrate von der Wirklichkeit abweichen. Dafür werden an Freiwillige jetzt 10.000 Whiteboxes für die Messung verschickt.
Cyberangriffe auf britische Unternehmen und Regierungsstellen haben nach Angaben von GCHQ-Chef Iain Lobban ein "beunruhigendes" Ausmaß angenommen. Lobban warnte im Vorfeld einer Cybersicherheitskonferenz in London vor den Auswirkungen auf die britische Wirtschaft.
Die EU-Kommission will den Breitbandausbau durch eine Milliardeninvestition vorantreiben. Die noch unbestätigten Planungen sollen am kommenden Mittwoch öffentlich gemacht werden.
EU-Kommissarin Neelie Kroes geht der Ausbau der Glasfasernetze in der Europäischen Union zu langsam voran. Mit einer Politik von Anreizen und Auflagen will die Kommissarin der Glasfasertechnologie zum Durchbruch verhelfen.
Die Auswirkungen der gehackten Diginotar-Zertifikate sind vor allem in den Niederlanden zu spüren: Dort raten Innenminister und Gerichte, zu Papier und Stift, Fax und Post zu greifen.
EU-Kommissarin Neelie Kroes will die Roamingpreise per Gesetz weiter senken. Mobilfunknutzer sollen frei den jeweils billigsten Roamingprovider im Ausland zeitweise auswählen und dabei ihre Rufnummer behalten können.
EU-Kommissarin Neelie Kroes hat getwittert, dass in Kürze eine umfassende strukturelle Lösung für mobiles Roaming kommen wird. Ab morgen tritt eine weitere Stufe der EU-Roaming-Verordnung mit Preissenkungen in Kraft.
Höchstens 24 statt bis zu 39 Cent pro Gesprächsminute: EU-Kommissarin Neelie Kroes will deutlich niedrige Preise für das Roaming von Mobilfunkgesprächen durchsetzen. Auch die Kosten für Datenroaming sollen drastisch sinken.
Die EU steckt öffentliche Gelder in neue Internetdienste und in Projekte, um das wachsende Datenvolumen zu bewältigen. "Falls wir bei Investitionen und Innovationen nicht die Führung übernehmen, werden es unsere Konkurrenten weltweit tun", sagte die Vizechefin der EU-Kommission, Neelie Kroes.
Die EU-Kommission hat heute in Brüssel eine Vereinbarung mit Unternehmen aus der EU und den USA über einen Rahmen für die Datenschutz-Folgenabschätzung bei RFID-Anwendungen unterzeichnet. Damit will die Industrie Vorbehalten von Datenschützern und Verbrauchern begegnen.
Das Beratergremium Ausschuss der Weisen hat die EU-Mitglieder dazu gedrängt, Bestände ihrer Bibliotheken und Museen zu scannen und über die Europeana zugänglich zu machen. In seinem Bericht hat das Gremium Empfehlungen zur Digitalisierung ausgesprochen.
EU-Vizepräsidentin Kroes wirft den Mobilfunkbetreibern vor, beim Roaming weiterhin zu kräftig zuzulangen. Weil sie keine Lösung weiß, wurde nun eine weitere Konsultation gestartet.
Die Europäische Kommission hat die Beratungen über europaweit gültige Telefonnummern aufgenommen. Besonders für europaweiten E-Commerce wären einheitliche Rufnummern für Firmen nützlich. Die EU-Kommission schlägt vor, diese unter 115 oder +3883 einzurichten und ruft dazu auf, Ideen und Vorschläge einzureichen.
In der vergangenen Woche ist im Beisein von EU-Kommissarin Neelie Kroes im belgischen Gent die Open-Access-Plattform OpenAIRE eröffnet worden. OpenAIRE soll den freien Zugang zu Forschungsergebnissen ermöglichen, die mit EU-Geldern erarbeitet wurden.
Der Ausbau der europäischen digitalen Bibliothek Europeana schreitet voran. Inzwischen hat die Europeana über 14 Millionen digitalisierte Bücher, Landkarten, Fotos, Gemälde, Filme und Musikstücke im Bestand.
Europa testet heute mit simulierten Hackerangriffen die Sicherheit des Internets. Das Szenario soll zeigen, wie gut EU-Stellen, nationale Behörden für IT-Sicherheit und Geheimdienste mit einem drohenden Totalausfall des Internets fertig werden.
Das von der EU geförderte Projekt Intamap hat Software veröffentlicht, mit der sich verschiedene Formen der Umweltverschmutzung in Echtzeit auf Landkarten darstellen lassen. Die Software kann Rohdaten gemäß den offenen Standards des Open Geospatial Consortium (OGC) verarbeiten.
Die EU-Kommission will effektiver gegen Cyberkriminalität vorgehen. Dazu will sie eine Richtlinie vorschlagen, wie bei Angriffen gegen Informationssysteme vorgegangen werden soll. Und sie will den Auftrag der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit erweitern.
In der Europäischen Union soll ein gemeinsamer digitaler Markt der Telekommunikation dafür sorgen, dass Roaminggebühren für Daten und damit exorbitant hohe Telefonrechnungen verschwinden. Für EU-Kommissarin Neelie Kroes ist das eines ihrer Hauptziele der kommenden Jahre.
Wissenschaftler sollen auch in ferner Zukunft einfach mit Daten aus der heutigen Zeit arbeiten können. Das ist das Ziel des EU-Forschungsprogramms Caspar. Eine quelloffene Software steht jetzt zum Download bereit.
Unter dem Namen Illumos haben Entwickler eine Initiative gegründet, die den Opensolaris-Kern samt quelloffener Software weiterpflegen will. Illumos soll auf OS/Net basieren und dessen Entwicklung verfolgen.
Mit dem neuen Mac Mini hat Apple erstmals seit mehr als fünf Jahren das Design des Kleinrechners grundlegend überarbeitet, dabei aber Chancen vertan.
(Mac Mini)
Das kanadische Unternehmen Simply Audiobooks bietet mit Audiobooks.com für Hörbücher an, was Spotify, Simfy und andere im Musikbereich machen: Die Nutzer bekommen unbeschränkten Zugriff auf Hörbücher per Stream für eine monatliche Pauschale. Abgewickelt wird das Angebot per HTML5.
(Spotify Hörbücher)
Ein Sicherheitsexperte hat in Android-Smartphones mit Google Wallet eine Schwachstelle entdeckt, die es einem Angreifer ermöglicht, die Pin für die NFC-Bezahlung zu bekommen. Geschützt ist der Anwender nur, wenn das Gerät nicht gerootet wurde.
(Google Wallet)
Trekstor hat mit Pyrus einen E-Book-Reader mit E-Ink-Display vorgestellt, der auf den ersten Blick Amazons Kindle 4 sehr ähnlich ist. Er ist knapp 30 Euro preiswerter, aber neuen Lesestoff kann er nur per Mac oder PC aufnehmen.
(Trekstor Ebook Reader Pyrus)
Der Instant Messenger Whatsapp läuft nicht mehr auf dem iPhone 3G. Schuld sei Apple, schreiben die Entwickler. Dessen Entwicklerwerkzeug Xcode unterstützt keine alten iOS-Versionen mehr.
(Iphone 3g)
Mit dem Galaxy S4 will Samsung nicht nur aktuelle Technik zeigen, sondern auch neue Softwareentwicklungen präsentieren. So soll der Galaxy-S3-Nachfolger die Möglichkeit bieten, nur mit Augenbewegungen durch Webseiten zu scrollen.
(Samsung S4)
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