Nachdem die Quartalsergebnisse überraschend nach unten korrigiert wurden, hat die US-Börsenaufsicht SEC eine Untersuchung beim SSD-Hersteller OCZ eingeleitet. Das Unternehmen ist sich keiner Schuld bewusst und will kooperieren.
UBS und Citigroup wollen mehr Dollar-Millionen von der Nasdaq, deren IT-Systeme am ersten Handelstag der Facebook-Aktie Probleme bereitet hatten. Allein die Schweizer UBS will deswegen 365 Millionen US-Dollar verloren haben.
Die Nasdaq bietet den Händlern 62 Millionen US-Dollar, weil es beim Facebook-Börsenstart große technische Probleme gegeben hat. Facebook gibt der Betreiberfirma Nasdaq OMX die Schuld am missglückten Börsengang.
Facebook-Manager machen die Betreiber der Technologiebörse Nasdaq für den missglückten Börsengang verantwortlich und prüfen einen Wechsel.
Facebook-Anleger, die auf schnelle Kursgewinne hofften, waren naiv, sagt der Chef der Bank Morgan Stanley, die den Börsengang von Facebook angeführt hat. Er rät zur Beruhigung und dazu, in einem Jahr noch einmal darüber zu reden.
Auch in der zweiten Handelswoche fällt der Kurs der Facebook-Aktie weiter. Facebook ist statt 104 Milliarden US-Dollar nur noch 79 Milliarden US-Dollar wert. Anleger spekulieren auf weiter fallende Kurse.
Facebook ist ein öffentlich an der Börse gehandeltes Unternehmen. Der Start erfolgte mit einiger Verspätung. Nach einem ersten leichten Sprung fiel die Aktie wieder auf den Ausgabepreis.
38 US-Dollar wird eine Facebook-Aktie zum Börsenstart kosten, was einen rechnerischen Wert von 104 Milliarden US-Dollar für Facebook ergibt. Nie wurde ein US-Unternehmen zu seinem Börsendebut höher bewertet.
Facebook peilt für seine Aktien einen Ausgabekurs von 28 bis 35 US-Dollar an. Das entspricht einer Bewertung des Unternehmens zwischen 70 und 88 Milliarden US-Dollar.
Stratasys, Marktführer bei den 3D-Druckern, schließt sich mit Objet Geometries zusammen. Der israelische Hersteller hat eine Drucktechnik entwickelt, bei der verschiedene Materialien verarbeitet werden können.
Fast 3.000 Beschäftigte, 240 Millionen aktive Spieler im Monat, wachsende Umsätze: Der Social-Games-Spezialist Zynga hat die ersten Geschäftszahlen nach seinem Börsengang veröffentlicht - und einen hohen, aber geplanten Verlust verzeichnet.
Bei THQ verlieren 240 Angestellte ihren Job und THQ-Chef Brian Farell die Hälfte seines Gehalts. Mit diesen Maßnahmen reagiert der Publisher auf die Krise. Auch der Ausschluss von der Nasdaq droht.
Es ist der größte Internetbörsengang seit Google: Rund eine Milliarde US-Dollar hat Zynga durch den Verkauf von 14 Prozent seiner Anteile an Investoren eingenommen. Firmenchef Mark Pincus hat den Handel an der Nasdaq in seinem Büro in San Francisco persönlich eingeläutet.
Mitte Dezember 2011 will Zynga nach Angabe von US-Medien rund 15 Prozent seiner Aktien an der Börse platzieren und dabei etwa 1 Milliarde US-Dollar einnehmen - Geld, das zum Teil an Investoren wie Google fließt.
Gruppenrabattplattformen wie Groupon und Googles Dailydeal werben mit heißen Deals, die oft gar keine sind. Das haben die Verbraucherschützer aus Nordrhein-Westfalen herausgefunden.
US-Ermittler untersuchen den Einbruch in die Computersysteme der US-Börse Nasdaq. Was die Eindringlinge wollten, ist nicht klar. Zugriff auf die Handelsplattform hatten sie indes nicht.
27C3 Wie sieht der journalistische Beruf in 40 Jahren aus? Diese Frage stellte sich Journalistin und Aktivistin Annalee Newitz. Sie kommt zu dem Schluss, dass das Netz neue Fähigkeiten von Journalisten fordert: Sie müssen unter anderem auch programmieren können.
Oracle und Hewlett-Packard haben Interesse an dem skandalumwitterten Softwareunternehmen Comverse Technology. Das von einem Finanzskandal geschüttelte Unternehmen ist in akuter Geldnot. Comverse Technology stellt Abrechnungssoftware für Telekommunikationsunternehmen her.
Verbunden mit einer Gewinnwarnung hat OCZ angekündigt, den Schwerpunkt seines Geschäfts künftig auf SSDs zu verlagern. Bei DRAMs will der Hardwarehersteller weiter aktiv bleiben, aber nur noch in den Segmenten, bei denen sich hohe Margen erzielen lassen - also den Overclocker-Modulen.
Der Hype um die Elektromobilität hat auch Investoren erfasst: Nach dem ersten Handelstag an der Nasdaq schließt die Aktie des US-Elektroautoherstellers Tesla Motors mit einem Plus von knapp 41 Prozent.
Unbestätigten Berichten zufolge will Nvidia am 1. Juni 2010 - und damit zum Start der Computex - seine dritte Grafikkarte der Serie GTX 400 vorstellen. Die GTX 460 soll mit 384 Rechenwerken ausgestattet sein, womit sie deutlich langsamer als die beiden bisherigen Modelle sein dürfte.
Im Patentstreit zwischen dem Speicherchipentwickler Rambus und dem Grafikchiphersteller Nvidia hat ein Richter der International Trade Commission (ITC) ein vorläufiges Urteil gefällt.
Dem britischen Publisher Empire Interactive droht das Aus. Das Unternehmen hat Insolvenz beantragt, ein Retter ist nicht in Sicht. Unter den Angestellten wächst die Wut. Sie erfahren Details über ihr Schicksal bislang vor allem aus dem Internet.
Der Chef der indischen Satyam Computer Services soll eingestanden haben, die Bilanzen des Unternehmens seit sieben Jahren manipuliert zu haben. Die Firmenspitze wurde verhaftet, die indische Regierung setzte eine neue Führung ein. Es geht um Manipulationen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar.
Für rund 1,8 Milliarden US-Dollar will der US-Fernsehsender CBS CNet Networks übernehmen. Das Unternehmen betreibt zahlreiche Websites rund um das Thema IT, darunter CNet und News.com, ZDNet, GameSpot, mp3.com, MySimon und TechRepublic.
Bis zum 16. Mai 2008 gilt das feindliche Übernahmeangebot von Electronic Arts, den Konkurrenten Take 2 für rund zwei Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Hinter den Kulissen wird verhandelt. Auch die GTA-4-Entwickler von Rockstar Games bereiten sich auf mögliche neue Eigentümer vor - und leben mit ihrem Ruf als böse Buben der Branche.
Mit AIR 1.0 und Flex 3.0 hat Adobe seine neue Plattform für so genannte Rich Internet Applications (RIAs) veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Webapplikationen, die Techniken wie HTML, CSS, JavaScript und Flash nutzen, aber statt im Browser in einer eigenen Runtime-Umgebung auf dem Desktop ablaufen und so die Vorteile von Web- und Desktop-Applikationen kombinieren sollen.
SCO hat einen neuen Investor gefunden, der bis zu 100 Millionen US-Dollar in das Unternehmen stecken will. Damit soll das Unternehmen restrukturiert und aus dem Insolvenzverfahren herausgeführt, neue Produkte veröffentlicht und alle bestehenden juristischen Auseinandersetzungen bis zum Ende ausgefochten werden.
Nach anhaltendem Streit über die zukünftige Richtung des angeschlagenen Chip-Designers Transmeta wollen dessen Investoren nun die Kontrolle über das Unternehmen übernehmen. Dies bestätigte Transmeta in einer Pflichtmitteilung.
Die Aktien des Softwareunternehmens Sun werden künftig unter dem Tickersymbol "JAVA" gehandelt. Die Marke sei mittlerweile bekannter als der Firmenname und repräsentiere besser, was das Unternehmen heute mache, lautet die Begründung.
Zu 29,- US-Dollar kamen die Aktien des Virtualisierungsspezialisten VMware an die Börse und schossen dort zum Börsenstart deutlich nach oben. Der Börsengang der EMC-Tochter darf damit wohl als erfolgreich bezeichnet werden.
VA Software hat seinen Namen in Sourceforge Inc geändert. Künftig konzentriert sich das Unternehmen auf das Geschäft mit verschiedenen Online-Publikationen.
SCO droht wieder einmal der Rauswurf an der Börse, denn die SCO-Aktien werden zu billig gehandelt. Die Nasdaq hat SCO daher darauf hingewiesen, dass sich dies ändern müsse, andernfalls würden die Papiere nicht mehr an der US-Technologie-Börse gehandelt.
Wie anderen IT-Unternehmen, die auf Grund einer Untersuchung der Verbuchung von Aktienoptionen ihre Quartalsberichte verschoben haben, droht auch Novell der Rauswurf von der US-Technologiebörse Nasdaq. Zudem mahnt einer von Novells Geldgebern an, das Unternehmen habe seine Pflichten nicht erfüllt.
IBM übernimmt den US-amerikanischen Sicherheitsdienstleister Internet Security Systems für 1,3 Milliarden US-Dollar bzw. 28 US-Dollar pro Aktie. Internet Security Systems (ISS) bietet IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen rund um Netzwerke, PCs und Server an.
Apples Probleme wegen möglicherweise falsch verbuchter Aktien-Optionen ruft nun auch die US-Technologiebörse Nasdaq auf den Plan, an der die Apple-Aktien notiert sind. Apple erhielt die formale Mitteilung, dass das Unternehmen die für eine Listung an der Nasdaq vorgeschriebenen Regeln nicht einhalte.
Die seit Monaten immer wieder auftauchenden Spekulationen um eine mögliche Übernahme von ATI durch AMD erhalten nun wieder neue Nahrung. So beruft sich das kanadische Blatt "Globe and Mail" auf Börsenkreise, nach denen die Übernahme bereits in der kommenden Woche erfolgen könnte.
Larry Augustin, Gründer von VA Linux/VA Software, sitzt ab sofort auch im Vorstand von Compiere. Der Anbieter von ERP- und CRM-Lösungen erhofft sich Hilfe beim Aufbau einer weltweiten Infrastruktur, um sein Partnernetzwerk besser zu unterstützen.
Die Analysten der Marktforscher von "RBC Captial Markets" sind der Meinung, dass AMD bald ATI übernehmen könnte. Sie geben als Gründe AMDs Pläne an, die Fertigungskapazitäten drastisch zu erhöhen - ATI dagegen hat gar kein eigenes Halbleiterwerk.
Im Juni 2003 hatte Vector Capital die kanadische Softwareschmiede Corel vollständig übernommen, das Unternehmen verschwand damit vom Börsenparkett. Nun plant Corel die Rückkehr an die Börse in Toronto und die US-Technologiebörse Nasdaq. Bis zu 160 Millionen US-Dollar soll der Börsengang erlösen.
Atari, der US-Ableger von Infogrames, kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten, nun droht auch noch der Rauswurf an der Börse, denn die Aktie erfüllt derzeit nicht die Anforderungen der US-Technologiebörse NASDAQ.
Googles Aktien haben innerhalb weniger Stunden rund 50 US-Dollar an Wert verloren. Der Finanzchef des Unternehmens hatte sich zuvor verhalten zum Wachstum des Suchmaschinenbetreibers geäußert.
Beim österreichischen VoIP-Anbieter JaJah dürften die Sektkorken geknallt haben - das US-Venture-Capital-Unternehmen Sequoia Capital hat eine Beteiligung an dem Unternehmen erworben. JaJah ist damit das erste europäische Unternehmen, an dem sich der IT-Investor beteiligt. Die Investmentsumme wurde nicht mitgeteilt.
Cisco hat im Rahmen einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) enthüllt, dass das Unternehmen im Juni 2005 und im Januar 2006 insgesamt 9,7 Prozent des chinesischen Onlinespiele-Entwicklers und -Betreibers Shanda Interactive Entertainment aufgekauft hat.
Seit Mai 2005 testet Google eine alternative Homepage mit Personalisierungsfunktionen, um verschiedene Google-Dienste in diese Seite einzubinden. Diese Funktion wurde nun offiziell in Googles Sortiment aufgenommen. Damit will man Google-Nutzern erlauben, häufig genutzte Dienste an zentraler Stelle zu sammeln und neuerdings auch beliebige RSS-Feeds zu integrieren. Auf Wunsch erscheinen so aktuelle Gmail-Mitteilungen, Nachrichten, Aktienkurse, Wetterberichte oder Zitate auf der Google-Eingangsseite.
Moseley Associates wird weite Teile des zahlungsunfähigen WLAN-Spezialisten Proxim übernehmen, gaben die beiden Unternehmen bekannt. Praktisch das gesamte Anlagevermögen von Proxim geht für rund 21 Millionen US-Dollar an Moseley.
Google testet eine alternative Homepage, auf der Personalisierungsfunktionen angeboten werden, um verschiedene Google-Dienste über eine zentrale Stelle erreichen zu können. Auf Wunsch erscheinen so aktuelle Gmail-Mitteilungen, Nachrichten, Aktienkurse, Wetterberichte oder Zitate auf der Google-Eingangsseite.
SCO hat offenbar größere Probleme mit seinen Finanzen bzw. seinem Rechnungswesen als bisher bekannt. Während dem Unternehmen derzeit ein Ausschluss von der Börse NASDAQ droht, räumte man nun auch Fehler in den Bilanzen der letzten Quartale ein.
Die US-High-Tech-Börse Nasdaq droht SCO mit dem Rauswurf. Das Unternehmen habe eine Pflichtmitteilung (Form 10-K) mit den Finanzdaten des am 31. Oktober 2004 beendeten Quartals nicht fristgerecht eingereicht.
Das in Schweden gegründete Preisvergleichsunternehmen Pricerunner bietet seine Dienste nun auch in Deutschland an. Das Unternehmen listet Händler auf, die einen bestimmten Artikel verkaufen - unabhängig davon, ob sie für die Aufnahme in die Liste bezahlt haben. Nach seinem Markteintritt in Großbritannien, Schweden, Frankreich und Dänemark geht Pricerunner nun auch in Deutschland an den Start.
Acer hat derzeit Schwierigkeiten, das Iconia Tab A510 auszuliefern, das Iconia Tab A511 kommt wohl später. Grund sind Probleme mit einem nicht genannten Bauteil. Wann die Android-Tablets regulär verfügbar sind, ist nicht bekannt.
(Acer Iconia Tab A510)
Unter dem Schlagwort Honour 2 war das Ascend G615 von Huawei erwartet worden. Nun kommt das Android-Smartphone mit Quad-Core-Prozessor und 4,5-Zoll-Touchscreen in Kürze für 300 Euro auf den Markt.
(Huawei Ascend G 615)
Klarmobil bietet ab sofort eine Handy- und Datenflatrate für 19,85 Euro im Monat an. Damit geht der Anbieter in Konkurrenz zu den E-Plus-Angeboten, die bei vergleichbarer Leistung monatlich 5 Cent teurer sind.
(Klarmobil)
Sony und ProSiebenSat.1 haben eine Partnerschaft geschlossen. Dadurch soll die Onlinevideothek Maxdome bis zum Ende des Jahres auf vielen Sony-Geräten zur Verfügung stehen, darunter die Playstation 3, Fernseher und Blu-ray-Player.
(Maxdome)
Kurz nach dem Marktstart der Nikon D4 und dem Modell D800 beklagten sich Anwender, dass ihre Kameras gelegentlich abstürzen. Nikon versprach, mit einem Update das Problem dauerhaft zu beseitigen. Nun steht eine neue Firmware zur Installation bereit.
(Nikon D4)
Nach Konkurrent Barnes & Noble hat jetzt auch Amazon einen E-Book-Reader mit integrierter Beleuchtung vorgestellt. Zudem hat der Kindle Paperwhite ein neues Display bekommen, das mehr Kontrast und eine höhere Pixeldichte bietet.
(Paperwhite)
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