In dieser Rubrik gedenkt Golem.de der bedeutenden Protagonisten aus der IT, die gestorben sind.
N. Joseph Woodland ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Er gilt als Erfinder des Barcodes und hat die Fahrstuhlmusik verbessert. Den ersten Entwurf der heute allgegenwärtigen Strichcodes malte er in den Sand. Es dauerte fast 25 Jahre, bis ein handlicher Scanner hinzukam.
Bryce Bayer, der Erfinder des allgegenwärtigen Bayer-Filters, der für die moderne, digitale Farbbildfotografie essenziell ist, ist 83-jährig am 13. November 2012 gestorben.
Der erste Laptop wog noch fünf Kilogramm und kostete über 8.000 US-Dollar. Doch das Design war wegweisend: Heute werden diese Geräte millionenfach verkauft. Sein Erfinder, der Brite Bill Moggridge, ist am Wochenende im Alter von 69 Jahren gestorben.
Der erste Mann auf dem Mond - Neil Armstrong - ist tot. Das teilte die Nasa in den USA mit. Er starb im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Herzoperation.
Andre Hedrick sorgte dafür, dass nicht nur die IDE-Treiber unter Linux möglichst offen sind, sondern auch die Kontrolle über Festplatten beim Benutzer bleibt. Er wurde 46 Jahre alt.
Der Intel-Angestellte und ehemalige Mandriva-Mitarbeiter Eugeni Dodonov ist bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen. Zuletzt arbeitete er an den Grafiktreibern für den Linux-Kernel.
In seinem bekanntesten Roman ist es die Aufgabe der Feuerwehr, Bücher zu verbrennen statt Feuer zu löschen: Die Dystopie Fahrenheit 451 ist eine gekonnte Reflexion über Zensur und Totalitarismus. Ihr Autor Ray Bradbury ist im Alter von 91 Jahren gestorben.
Eugene Polley, der Erfinder der ersten drahtlosen Fernbedienung für Fernseher, ist tot. Der ehemalige Zenith-Ingenieur wurde 96 Jahre alt.
Heimcomputer-Pionier Jack Tramiel ist gestorben. Tramiel gründete Commodore International und die Atari Corporation.
Der Gründer des nach ihm benannten Herstellers von Gitarrenverstärkern, Jim Marshall, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. In den letzten Jahren seines Lebens bemühte sich Marshalls Firma mit Erfolg, in die klassischen Röhrenverstärker auch kleine Computer einzubauen.
Ilya Zhitomirskiy, einer der vier Gründer des Diaspora-Projekts, ist gestorben. Der 22-Jährige war an der Entwicklung des dezentralen sozialen Netzwerks beteiligt.
Er gilt als einer der Erfinder von Unix und entwickelte die Programmiersprache C. Nun ist Dennis MacAlistair Ritchie gestorben. Ihm zu Ehren melden sich heute fast alle Programmiersprachen mit "Hello world".
Apple-Mitbegründer Steve Jobs ist tot. Das teilte Apple in den USA mit. Er starb im Alter von 56 Jahren an einer Krebserkrankung.
Der bekannte Onlinemedien-Experte Robin Meyer-Lucht, Gründer des Weblogs Carta, ist tot. Zuletzt hatte er für E-Plus gearbeitet. Die Todesursache ist noch nicht bekannt
Seine Vision war es, Literatur allen Menschen verfügbar zu machen und ihnen damit neue Chancen zu eröffnen: Michael Stern Hart, der Gründer des Project Gutenberg, ist gestorben.
Die filigranen, am Computer generierten Visualisierungen von hochkomplexen mathematischen Funktionen haben ihn bekanntgemacht. Eine davon, das Mandelbrot-Männchen, ist nach ihm benannt. Ende der vergangenen Woche ist Benoît Mandelbrot, der Begründer der fraktalen Mathematik, im Alter von 85 Jahren gestorben.
Der Münchner Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth ist tot. Der wegen versuchten Betruges rechtskräftig verurteilte Jurist sollte im Februar 2010 eine Haftstrafe von 14 Monaten antreten. In der Nacht zum 22. Februar 2010 erschoss sich Gravenreuth.
Der 15-jährige Kanadier Brandon Crisp, der Mitte Oktober 2008 seine Familie wegen eines Streits um exzessives Computerspielen verlassen hatte, ist tot gefunden worden. Seine Eltern gründen nun eine Stiftung, die Sport für Jugendliche und Kinder fördern soll.
Er war einer der Pioniere der Informatik und wurde später zu einem scharfen Kritiker des unbedachten Umgangs mit Computern. Am 5. März 2008, knapp zwei Monate nach seinem 85. Geburtstag, ist Joseph Weizenbaum an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.
Der Informatik-Pionier John Backus ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Der Turing-Preisträger leitete bei IBM einst das Team, das die Programmiersprache Fortran entwickelte.
Jörg Schomburg entwickelte aus einem kleinen CeBIT-Ausstellungsbereich im Rahmen der Hannover Messe die weltweit bekannteste und größte ICT-Messe CeBIT. Nach kurzer schwerer Krankheit ist Schomburg am Donnerstag, dem 27. Juli 2006 im Alter von 62 Jahren verstorben.
Paul Flaherty, einer der Hauptentwickler des Google-Vorgängers AltaVista, ist im Alter von 42 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Ohne ihn gäbe es wohl keine modernen Suchmaschinen.
Mit Stanislaw Lem (84) ist am 27. März 2006 einer der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren, Philosophen und Technik-Kritiker verstorben. Lem setzte sich in seinen Büchern unter anderem mit den Themen Gentechnik, Nanotechnologie und künstliche Intelligenz auseinander - mal mehr, mal weniger humoristisch.
Plötzlich und völlig unerwartet verstarb Mittwochnacht (6. April 2005) der 47-jährige Konrad F. Reiss, im Telekom-Vorstand zuständig für das strategische Geschäftsfeld Geschäftskunden und CEO von T-Systems.
Jef Raskin, der als "Vater des Macintosh" gilt, ist am Wochenende im Alter von 61 Jahren verstorben. Raskin kam als Mitarbeiter Nummer 31 Anfang der 80er-Jahre zu Apple und ist mit seinen Arbeiten im Bereich des Computer-Interface-Designs für vieles verantwortlich, das heute als selbstverständlich gilt, darunter "Click and Drag".
Wau Holland, Gründungsmitglied und Alterspräsident des CCC, starb am Morgen des 29. Juli 2001 an den Folgen eines bereits im Mai erlittenen Schlaganfalls.
Der Internetpionier Jim Ellis, der zusammen mit Tom Truscott 1979 die Anfänge des Usenets geschaffen hatte, ist am 29.6.2001 mit 45 Jahren verstorben. Er erlag einem Krebsleiden.
Der britische Science-Fiction-Autor Douglas Adams ist überraschend an den Folgen eines Herzinfarktes, den er in einem Sportstudio erlitt, in Santa Barbara (Kalifornien) verstorben. Douglas verstarb bereits am 11. Mai 2001. Der 49-Jährige wurde im März 1952 in Cambridge geboren.
Segas Chairman und Präsident Isao Ohkawa ist gestern Abend im Alter von 74 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Ohkawa hatte im letzten Jahr Segas Wandlung vom Konsolenhersteller zum Spielehersteller eingeleitet.
Wie jetzt bekannt wurde, verstarb am Sonnabend im Alter von 84 Jahren der amerikanische Mathematiker Claude Elwood Shannon, der die Grundlagen der modernen Kommunikationstechnologien geschaffen hat. Der ehemalige Mitarbeiter von AT&T Bell Labs gilt als Erfinder der Informationseinheit Bit, die aus der Computerwelt nicht mehr wegzudenken ist.
William Redington Hewlett, der 1938 zusammen mit David Packard gemeinsam mit 538 Dollar eine kleine Elektronikfirma im kalifornischen Palo Alto gegründet hatte, starb am 13. Januar 2001 im kalifornischen Portola Valley. Er wurde 87 Jahre alt.
Action wie in Gears of War, dazu Befehlseingabe per Sprachausgabe und KI-Kumpels mit der Fähigkeit, dem Spieler zu vertrauen und eine ungewöhnliche Handlung: Binary Domain von Sega schickt Konsolenspieler in eine düstere, aber interessante Zukunft.
(Binary Domain)
Microsoft hat nun die Skype-Version für die Windows-Phone-Plattform fertiggestellt. Wie seitens der Firma schon vorher bekanntgegeben, fehlt Skype die Multitasking-Fähigkeit, die Umsetzungen auf andere Plattformen haben. Zum Erreichbarsein ist die App damit nicht geeignet.
(Windows Phone)
Für das aktuelle Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin haben die Entwickler bei Canonical die meiste Arbeit in Unity gesteckt. Das hat sich gelohnt. Der Ubuntu-Desktop lässt sich aber immer noch kaum anpassen.
(Ubuntu)
Nicht einschieben, sondern einlegen: Die Super Slim will anders mit Blu-ray-Discs gefüttert werden als die bisherigen Modelle der Playstation 3. Inzwischen gibt es weitere Informationen über die neue Konsolenversion.
(Playstation 3 Super Slim)
Rebellenfedervieh gegen Imperiumsschweine: In Angry Birds Star Wars bekämpfen sich Jedis und Sturmtruppen der lustigen Art - und kommen einem ganz besonderen Geheimnis von Darth Vader auf die Spur.
(Angry Birds Star Wars Spielen)
Bei Facebook wird zum Osterfest statt Glückwünschen eine Schadsoftware verbreitet. Die Nachricht enthält den Text "Your Photos? Lol" und einen Link, hinter dem sich ein Verschlüsselungstrojaner verbirgt.
(Facebook)
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