Legale Musik-Downloads haben laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2006 in Deutschland deutlich zugenommen. Fast 10 Millionen digitale Produkte seien demnach mehr als ein Jahr zuvor verkauft worden. Auch von einer weiteren positiven Entwicklung für 2007 geht die GfK aus.

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Amazon will angeblich in den Markt mit Musik-Downloads einsteigen und setzt dabei auf DRM-freie MP3-Dateien, das zumindest will der Musik-Manager Bruce Houghton erfahren haben, der in seinem Blog Hypebot darüber schreibt.
Das hinter dem Bittorrent-Client und dem gleichnamigen Peer-to-Peer-Übertragunsprotokoll stehende Bittorrent Inc. hat sich in einer zweiten Finanzierungsrunde Investitionen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar sichern können. Etwa zeitgleich hatte das von Bittorrent-Erfinder Bram Cohen mitgegründete US-Unternehmen angekündigt, weitere Filmstudios und Fernsehsender als Partner für einen geplanten Download-Shop gewonnen zu haben.
Ab Anfang 2007 soll Bittorrent zum legalen Marktplatz für kostenpflichtige Spielfilme werden. Das hinter der Software bzw. dem vielseitig einsetzbaren Protokoll stehende Unternehmen Bittorent hat nun weitere Partner aus der Filmindustrie für den geplanten Download-Shop gewinnen können - darunter auch 20th Century Fox, Lionsgate und Paramount.
Vybemobile, die Telefon- und Musikmarke von E-Plus und Universal Music, startet nun auch mit ihrem Musik-Download-Angebot. Kunden von vybemobile können ab sofort drei Titel pro Monat kostenlos herunterladen.
In den USA hat Sony ein Patent auf die Übertragung von Musiksignalen an der Oberfläche des menschlichen Körpers entlang beantragt. Das Unternehmen will sich dabei das elektrische Feld des Körpers zunutze machen.
Die Peer-to-Peer-Dateitransfer-Software Bittorrent startete 2001 als Hobby-Projekt des Entwicklers Bram Cohen, mittlerweile ist daraus ein Unternehmen geworden, das mit den vielen musik- und videoliebenden Bittorrent-Nutzern sowie mit Softwarelizenznehmern Geld verdienen will. In einem Interview mit dem britischen Guardian zeigte sich Cohens Geschäftspartner Ashwin Navin wenig erfreut darüber, dass die Software kostenlos zur Verfügung gestellt wurde - obwohl dies sicherlich auch ein Grund für ihren Erfolg war.
Wer nach Noten musiziert, benötigt über kurz oder lang einen Notenständer. Eine digitale Variante davon hat nun Hammacher Schlemmer ins Programm aufgenommen. Das Gerät besteht aus einem 12-Zoll-Display, das auf einem Ständer montiert und wie sein analoges Gegenstück aufgestellt wird.
Der MP3-Player im Handy ist keine nutzlose Zugabe der Mobiltelefonhersteller, sondern wird mindestens einmal pro Woche von etwas mehr als zwei Dritteln aller Musik-Handybesitzer genutzt. Doch nur 13 Prozent bekennen sich täglich zu dem Musikgenuss via Mobiltelefon.
Der auf Firefox basierende Media-Player Songbird steht ab sofort außer für Windows auch für Linux und MacOS X zum Ausprobieren bereit. Der als Vorabversion kategorisierte Songbird 0.2 erlaubt nun das Abgrasen von Webseiten wie in einer Wiedergabeliste herkömmlicher Media-Player-Software.
Auch Warner Music will Musik werbefinanziert und damit einen für den Nutzer kostenlosen Download anbieten. Anders als Konkurrent Universal Music setzt Warner Music aber nicht auf SpiralFrog, sondern kooperiert mit Brilliant Technologies und deren Peer-to-Peer-Musiknetzwerk Qtrax.
Als einer der ersten Musikgiganten öffnet sich die "Warner Music Group" der Verbreitung ihrer Inhalte durch Musikfans. In Zukunft sollen sowohl Musikstücke in Amateurvideos verwendet werden dürfen als auch die professionellen Musikvideos in YouTube eingestellt werden können. YouTube will dafür ein eigenes Identifikations- und Abrechnungssystem schaffen.
Nie zuvor wurde in Deutschland so viel Musik im Internet gekauft wie im ersten Halbjahr 2006. Die Anzahl der Downloads kletterte auf 11,71 Millionen, der Umsatz auf 21,2 Millionen Euro. Damit ist der Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel gewachsen, teilt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit.
Akuma.de ist ein neuer Musik-Download-Shop, der MP3s ohne Digital Rights Management (DRM) verkauft, so dass es keine Hürden bei der Wiedergabe auf unterschiedlichen Abspielgeräten gibt. Zum Start sind 350.000 Titel im Angebot, wobei durch den Kopierschutz-Verzicht Künstler von Major-Labeln nicht im Programm sind. Um die Weiterverbreitung der Dateien über Tauschbörsen zu verhindern, wird allerdings ein digitales Wasserzeichen eingesetzt.
Rund 20,4 Millionen Menschen in Europa hören Radio über das Internet, 5,3 Millionen mehr als noch vor einem Jahr, so das Ergebnis einer Studie, die die Marktforscher von Goldmedia für den Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) durchgeführt haben. Bis 2010 soll die Hörerschaft europaweit auf 31,9 Millionen Menschen wachsen, prognostizieren die Marktforscher.
Motorola hat verraten, welche Pläne der Konzern für die Zukunft hat und mit welchen Geräten er diese Ziele erreichen will. Fernziel ist, Nokia eines Tages von der Pole Position zu verdrängen und damit die Nummer eins im Handymarkt zu werden. Dabei steht weniger die Technikführerschaft im Vordergrund als vielmehr der Design-Gedanke. So arbeiten die Amerikaner derzeit noch an einem Handy mit 3-oder 5-Megapixel-Kamera, während andere Hersteller wie Nokia, Samsung oder LG derartige Geräte bereits auf den Markt gebracht haben.
SpiralFrog will Musik kostenlos zum Download anbieten, finanziert durch Werbung. Neben Universal Music konnte das Unternehmen nun auch mit EMI Music Publishing eine Vereinbarung schließen.
Mit neuen Musik-Playern, einem passenden Online-Musik-Dienst und entsprechender Software will Samsung Apples Gespann aus iPod und iTunes in Deutschland, Frankreich und Großbritannien Konkurrenz machen. Die Musik kommt von MusicNet und wird im Miet-Abo angeboten, ähnlich wie es auch Napster tut.
Der Online-Anbieter SpiralFrog verspricht kostenlose Musik-Downloads und konnte dafür mit der Universal Music Group (UMG) bereits die größte Plattenfirma der Welt gewinnen. Auch mit EMI soll es Gespräche geben.
Oboe ist ein kostenloser Online-Speicherplatz speziell für Musik. Hier lässt sich die eigene Musiksammlung in digitaler Form hinterlegen, um so von jedem PC mit Internetanschluss darauf zugreifen zu können. Die kostenlose Variante bietet Platz für 1.000 Songs, mehr gibt es gegen Bezahlung.
Die Musik-Industrie geht einen Schritt weiter: Nach den Tauschbörsen und Songtext-Archiven sollen nun auch Diskussionsforen von Gitarristen abgeschaltet werden. Nachdem es ihnen lange ein Dorn im Auge war, gehen die National Music Publishers Association (NMPA) und die Music Publishers Association of America (MPA) seit kurzem gegen Webseiten vor, auf denen Musiker unter anderem Gitarren-Tabs austauschen.
Mit fünf Millionen monatlich verkauften Musikstücken steht eMusic weltweit an zweiter Stelle im Download-Geschäft - gleich hinter Apples iTunes-Angebot. Bisher betrieb eMusic das Geschäft ausschließlich von den USA aus. Seit vergangener Woche gibt es eine europäische Zweigstelle. Mit angepasstem Angebot und erhöhten Preisen will der Dienst nun Musikliebhaber in Europa überzeugen.
Die deutsche Musikindustrie verzeichnete im ersten Halbjahr 2006 einen drastischen Anstieg der Download-Zahlen. Der Tonträgerabsatz ist immerhin weniger gesunken als im Vorjahreszeitraum.
Nokia verstärkt sein Engagement im Bereich Online-Musik und kauft den Anbieter Loudeye für rund 60 Millionen US-Dollar. Loudeye zählt zu den größten Online-Musik-Anbietern, betreibt unter anderem Plattformen von Coca-Cola, MTV, Virgin Musik und Nokia, blieb aber bisher in der zweiten Reihe.
Das zur CeBIT angekündigte Musik-Download-Portal von Jamba ist jetzt in einer Beta-Version gestartet. Nach einer Registrierung soll man das Angebot zwischen dem 1. und dem 31. August 2006 kostenlos nutzen können, derzeit funktioniert dies allerdings nur mit sechs Mobiltelefonen von Nokia oder einer PC-Software.
Bei Yahoo ist man stolz wie Bolle, darf man doch eine personalisierte Version des Songs "A Public Affair" von Jessica Simpson als DRM-freie MP3-Datei verkaufen, also ohne Kopierschutzmaßnahmen. Man hofft, der Musikindustrie zeigen zu können, dass DRM für Künstler, Plattenfirmen und Käufer keine Vorteile bietet.
Der Aufbau des zur CeBIT 2006 angekündigten Musik-Download-Portals von Jamba kommt nur schleppend voran, meldet die Financial Times Deutschland. Die VeriSign-Tochter bekomme ihre Technik nicht in den Griff. Zudem seien einige Plattenfirmen von Jambas Plänen wenig begeistert.
Für mehr Durchblick in der eigenen Musiksammlung wollen zwei Studenten des Studiengangs Medieninformatik an der Hochschule Bremen sorgen: Jacqueline Preuß und Philipp Kolhoff visualisieren Musikstücke mit blumenartigen Icons. Ähnliche Stücke sollen sich so leicht finden lassen.
Die Musikplattform BeSonic hat mit der GEMA eine Pilotvereinbarung geschlossen, dank der nun auch GEMA-Künstler die Musik-Promotion-Plattform nutzen können, ohne zusätzliche Kosten oder Einschränkungen für Downloads und Streams. Die anfallenden Gebühren trägt BeSonic.
Seit Monaten gibt es immer wieder neue Gerüchte über einen möglichen iPod-Konkurrenten, mit dem Microsoft nicht über Partner, sondern künftig selbst in Konkurrenz zu Apple und dessen Musikdienst iTunes treten wolle. Die Nachrichtenagentur Bloomberg will nun herausgefunden haben, dass Microsoft zu Weihnachten mit einem mobilen Abspielgerät für Musik und Videos aufwarten wird, das auch unterwegs ohne PC per drahtlose Internetanbindung mit Musik versorgt werden kann.
Die im August 2005 gestartete Audiosuche von Yahoo kommt nun auch nach Deutschland. Mit der Tonsuchmaschine sollen sich eine Reihe von Audiodateien finden lassen. Neben Musikstücken fasst die Datenbank Interviews, Reden, Podcasts, Tonclips oder Geräusche. Eigene Klangdateien können Nutzer in die Suchmaschine integrieren und so bequem anderen zur Verfügung stellen.
Der Musikerkennungsdienst MusicMarker hat einen kleinen Schlüsselanhänger neu im Angebot, der auf Knopfdruck Musikschnipsel aufnimmt und zu Hause über den PC Kontakt mit MusicMarker aufnimmt, um das unbekannte Lied zu identifizieren.
Auch die Verwertungsgesellschaft für Musiker, GEMA, muss mit der Zeit gehen und erlaubt ihren Mitglieder ab sofort, eigene Musikstücke kostenlos auf ihrer Homepage bereitzustellen - bisher kostete dies 25 Euro im Jahr. Allerdings ist nur ein Streaming erlaubt, Musik-Downloads bleiben teuer.
EMI Music will zusammen mit LTDnetwork einen "Qtrax" getauften Peer-to-Peer-Dienst starten. Darüber soll Musik werbefinanziert und für den Nutzer kostenlos vertrieben werden. Aber auch ein Abo-Modell ist vorgesehen.
Bongo-Trommeln, Tanzmatten, Mikrofone - die Auswahl an Game-Controllern, die vom Standard-Design abweichen, wird beständig größer. Eines der ungewöhnlichsten Eingabegeräte haben allerdings die Entwickler von Guitar Hero erschaffen: Dem Spiel liegt ein Controller in Gitarrenform bei, mit dem dann die eigene Rockstar-Karriere gestartet werden darf.
Die Gefahr von CD- und DVD-Brennern für die Musikindustrie versucht diese jährlich mit der von der GfK erstellten Brennerstudie zu belegen. Die "Brennerstudie 2006" zeigt, dass die Zahl der mit Musik bespielten CD-Rohlinge im Jahr 2005 weiter abgenommen hat und auch die Zahl der Downloads aus Tauschbörsen weiter zurückging.
Unterschiedliche Digital-Rights-Management-Systeme (DRM-System) sind nicht nur für Kunden ärgerlich, auch den Anbietern machen sie das Leben schwer. Doch zumindest für die Unternehmen soll der Digital Data Exchange (DDEX) nun Abhilfe schaffen.
Das US-Unternehmen Napster versucht, mehr Kunden für seinen gleichnamigen Musik-Download-Dienst zu gewinnen - und startete in den USA einen "Free Service". Dabei sollen sich Musikstücke bis zu fünfmal kostenlos streamen lassen, bevor für weiteres Abspielen bezahlt werden muss.
Einem Artikel des britischen Sunday Telegraph zufolge, will Amazon in Zukunft auch digitale Güter wie Filme und Musik per Download anbieten. Brian McBride vom britischen Ableger Amazon.co.uk teilte gegenüber dem Blatt mit, dass man derzeit mit Film- und Musikunternehmen spreche.
Die Drogeriemarktkette dm steigt ins Online-Musikgeschäft ein. Als "erster Drogeriemarkt in Deutschland", so die Eigenwerbung, kann sich der Kunde im dm Musicshop eine Audio-CD frei zusammenstellen und sie fertigen lassen. Die Bestellung erfolgt via Internet, dm schickt die Musik-CD auf Wunsch nach Hause, alternativ kann der Kunde sie in jedem Shop der Ladenkette abholen.
Die Umsätze mit kostenpflichtigen Musik-Donwloads sowie Computer- und Videospiele legten im ersten Quartal 2006 weiter zu, meldet Media Control/GfK. Vor allem Spiele-Handhelds sorgen für ein Umsatzplus.
Die Popakademie Baden-Württemberg und die TU Darmstadt versuchen sich in der Gründung einer Plattenfirma. Diese soll unter wissenschaftlicher Beobachtung aber nicht CDs herausbringen, sondern die Musik ausschließlich über das Internet in Form von Downloads vermarkten.
Mit eJamming ist eine Software für Windows XP und MacOS X vorgestellt worden, die es erlauben soll, mit MIDI-Instrumenten gemeinsam mit Gleichgesinnten über das Internet musizieren zu können. Die Software stellt dabei nicht nur die virtuelle Bühne dar, auf der sich die jeweiligen Musiker treffen, sondern sorgt auch für den Datenverkehr bzw. die Synchronisation.
Einen unbegrenzten Zugriff auf eine große Musik-Datenbank per PC oder Handy versprechen debitel und Jamba, die auf der CeBIT einen gemeinsamen Musik-Abo-Dienst vorstellten. Der Startschuss für Mobile Music ist für den 2. Mai 2006 geplant.
Ein Musikportal mit Flatrate will der Klingelton-Anbieter Jamba in Kürze starten. Über das Portal soll es möglich sein, während der Abo-Laufzeit unbegrenzt Musiktitel herunterzuladen, ähnlich wie bei Napster oder Real Networks. Das sagte Unternehmenschef Markus Berger-de León der Wirtschaftswoche.
Motorola und Microsoft wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen und Microsoft Windows Media auf einige Musik-Handys von Motorola bringen. Das haben die beiden Unternehmen auf dem 3GSM World Congress in Barcelona verkündet. Demnach werden die nächsten Motorola-Mobiltelefone mit Windows Media Digital Rights Management (DRM), Windows Media Audio (WMA), dem Windows Media Audio Pro Codec und dem Media Transfer Protocol (MTP) arbeiten.
Amazon will Apples iTunes angeblich mit einem Musik-Abo-Dienst angreifen. Dabei wolle sich Amazon ganz bewusst von iTunes abheben, berichtet das Wall Street Journal.
Die Netzwerk-MP3-Player von Slim Devices sollen bald auch auf den persönlichen Geschmack ihres Besitzers abgestimmte Musik-Streams empfangen können. Dazu wird der kostenpflichtige Musik-Empfehlungsdienst Pandora genutzt, welcher eine "Music Genome Project" genannte Datenbank mit Klanganalysen betreibt.
Mit Songbird 0.1 ist nach zähem Ringen eine erste Alpha-Version einer Media-Player-Software erschienen, in der die Rendering Engine von Firefox zum Einsatz kommt. Somit lässt sich Online-Musik direkt abspielen, ohne die Applikation zu wechseln.
Die Musikindustrie macht erste Schritte auf dem Weg zu einer europaweiten Online-Lizenzierung von Musik. Die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA und ihr britisches Pendant, die MCPS-PRS Alliance, arbeiten dabei mit der Plattenfirma EMI zusammen.