Die Verbraucherzentrale NRW hat die Download-Preise bei Musikportalen verglichen und dabei Preisunterschiede von bis zu 30 Prozent festgestellt. Für den Top-Hit der Charts vom 24. August 2007 ("Hamma!" von Culcha Candela) variierten die Preise zwischen 95 Cent und 1,29 Euro. Dabei sind die bekanntesten Anbieter häufig auch mit die teuersten.

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Das Jahr 2007 könnte zum Jahr der Online-Musik werden. Hierzulande wurde noch nie so viel Musik aus dem Internet heruntergeladen wie in diesem Jahr. Der Umsatz mit Musik-Downloads soll auf voraussichtlich 60 Millionen Euro steigen, wobei hier sowohl Einzelsongs als auch komplette Alben berücksichtigt wurden, teilte der Branchenverband Bitkom mit.
Am Sonntag hat SpiralFrog sein werbefinanziertes Online-Musikportal gestartet. Es sollen 770.000 Songs und 3.500 Musikvideos von unabhängigen Labels und der Universal Music Group zum Download bereitstehen.
Mit dem neuen LockerSync 3.0 - der Nachfolger von Oboe 2.0 - für Windows, Mac und Linux kann die eigene Musiksammlung auf die Server von MP3tunes geladen werden. Von dort kann sie jederzeit ortsunabhängig über das Internet mittels Webbrowser oder bestimmten Netzwerk-Playern wiedergegeben werden.
Zwei Tage lang, vom 5. bis 6. September 2007, befassten sich in München Gründer und gestandene Unternehmer mit dem "Web 2.0" und den Veränderungen, die es für die Verbreitung von Medieninhalten wie Musik und Film mit sich bringt. Am Nachmittag des ersten Tages galt die Aufmerksamkeit dem "user generated content" (UGC), seiner Vermarktung und der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen.
Zwei Tage lang, vom 5. bis 6. September 2007, befassten sich in München Gründer und gestandene Unternehmen mit dem "Web 2.0" und den Veränderungen, die es für die Verbreitung von Medieninhalten wie Musik und Film mit sich bringt. Am ersten Tag der "Media In Transition"-Konferenz 2007 wurde unter anderem über Broadcasting, Marketing, Aufmerksamkeit als Währung und Werbefinanzierung diskutiert.
Eine aktuelle Studie des US-amerikanischen Institute for Policy Innovation (IPI) kommt zu dem Ergebnis, dass der US-Wirtschaft durch "Musikpiraterie" jährlich ein Schaden in Milliardenhöhe entsteht. Darüber hinaus sollen 71.060 Arbeitsplätze verloren gehen, davon 26.860 in der Musikindustrie.
Die Macher von Guitar Hero und dem Nachfolger Guitar Hero 2 konnten sich bisher vor Auszeichnungen und Lob kaum retten - wenig Party- und Musikspiele wussten auch nur ansatzweise derart viel Begeisterung auszulösen, was unter anderem auf den innovativen Gitarrencontroller, aber auch auf so unterhaltsame Features wie den Koop-Modus zurückzuführen war. Jetzt erscheint "Guitar Hero Rocks The 80s" - und erstmals stellt sich Ernüchterung ein.
Laut eines Reuters-Berichts ist der Chef des Musikdownload-Angebots AllofMP3 von einem russischen Gericht freigesprochen worden. Die Musikindustrievereinigung International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) will in Berufung gehen, heißt es weiter.
Rund eine Million Deutsche würden mehr digitale Musik im Internet kaufen, wenn es keinen Kopierschutz gäbe, zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Magazins Zeit Wissen, das sich in seiner aktuellen Ausgabe mit Kopierschutz-Techniken auseinander setzt.
Nach EMI will nun auch die weltweit größte Plattenfirma, die Universal Music Group, Musik ohne Kopierschutz verkaufen. Während EMI den Verkauf mit Apple startete, wird es Universals DRM-freie Musik vorerst nicht bei iTunes geben, meldet die New York Times.
Der US-Computerbauer Dell will mit Zing einen Anbieter von Musik-Streaming-Diensten übernehmen. Zings Dienst verspricht auch unterwegs eine Versorgung mit Live-Streams und die Möglichkeit, einzelne gehörte Songs zu sammeln.
Das britische Marktforschungsunternehmen Entertainment Media Research hat zusammen mit der Anwaltskanzlei Olswang eine aktuelle Studie zur illegalen und legalen Musiknutzung in Großbritannien erstellt. Illegale Downloads haben demnach einen neuen Höchststand erreicht. Zugleich erleben soziale Netzwerke und Live-Musik einen Boom.
Mehr als 3 Milliarden Songs hat Apple mittlerweile über seinen iTunes Store verkauft. Insgesamt stehen dort rund 5 Millionen Lieder, 550 TV-Serien und 500 Spielfilme zum Download bereit, die aber nicht alle überall erhältlich sind.
In Großbritannien veröffentlichte der Musiker Prince sein neues Album "Planet Earth" als Beigabe zu einer Boulevardzeitung, nun steht es auch kostenlos im Internet. Blogger rippten die CD-Beilage - in Deutschland wird das Album jedoch regulär in den Handel kommen.
Bereits jeder dritte Internet-Nutzer ab 18 Jahren (33 Prozent) hat das Internet für die Jobsuche genutzt, geht aus einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen hervor. Dies entspricht einem Plus von drei Prozentpunkten zum Vergleichszeitraum im Vorjahr.
Laut Medienberichten wurde der umstrittene russische Musikdienst AllofMP3.com abgeschaltet, nachdem er durch die US-Musikindustrie im Zusammenhang mit Russlands Ende 2006 erfolgtem Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO zum Politikum gemacht wurde. Die Betreiber machen allerdings mit dem Schwesterdienst MP3Sparks.com weiter.
Die Plattfirma EMI hat als erste der vier Großen einen Vertrag mit Snocap abgeschlossen, um DRM-freie Musik über Blogs und Social-Networking-Seiten zu verkaufen. Die Titel gibt es im MP3-Format mit 320 KBit/s.
Die zunehmende Beliebtheit von Musik-Downloads wirkt sich wieder einmal auf die Single-Charts aus. Ab Ende Juli 2007 können auch Titel den Sprung in die Charts schaffen, die nur als Download zu haben sind. Bisher wurden nur Songs berücksichtigt, die auch auf Tonträgern erhältlich waren.
E-Plus geht mit dem Online-Musik-Shop "E-Plus Music Store" an den Start und will damit den Verkauf von Musik über das Mobiltelefon vorantreiben. Jedes Lied kostet 1,49 Euro und darin sind bereits die Mobilfunkgebühren enthalten, so dass keine weiteren Kosten für die Übertragung anfallen. Alle Lieder können auch regulär vom PC über das Internet bezogen werden.
Nielsen SoundScan hat erste Zahlen zu den Verkäufen DRM-freier Musikstücke bei iTunes vorgelegt. Der Absatz einzelner Alben hat sich vervielfacht, nachdem diese ohne DRM angeboten wurden, berichtet die Musikwoche in ihrer Online-Ausgabe.
Das vermutliche Erfolgsduo iTunes plus iPhone bekommt Konkurrenz: Mit MusicStation ist ein halbes Jahr vor dem Verkaufsstart des iPhones in Europa ein Musikshop gestartet, der für ein paar Euro pro Woche Musik-Downloads aufs Handy bringt. Die dazu nötige Software soll in Zukunft auf vielen Mobiltelefonen schon vorinstalliert sein.
Microsoft hat zwar immer noch getrennte Musikdienste für den PC, die Xbox 360 und den in Europa immer noch nicht erschienen Zune-Player, die Musik soll nun aber wenigstens über alle Plattformen beworben werden können. Dazu sollen über einen Ignition genannten Kanal neue Bands und Musikstücke vorgestellt und neben der Werbung auch exklusive Inhalte zur Verfügung gestellt werden.
Google hat für seinen Videodienst YouTube mit EMI Music eine Einigung erzielt, nach der Videos und Musik aus dem Repertoire von EMI Music auf YouTube verbreitet werden. Nun sind nach Angaben von YouTube alle Majors offizielle YouTube-Partner, sagte Chad Hurley, CEO und Mitbegründer von YouTube.
Mit "iTunes Plus" startet Apple ein DRM-freies Download-Angebot. Die "Premium-Downloads" gibt es zu einem Preis von 1,29 Euro pro Lied, die mit einer Bitrate von 256 KBit/s in AAC kodiert sind.
2006 haben die Deutschen insgesamt 31 Millionen Downloads getätigt, dabei wurde ein Umsatz von 131 Millionen Euro erwirtschaftet. Am beliebtesten sind Musik-Downloads, wobei vor allem Männer die moderne Beschaffungsmöglichkeit nutzen. Nur jedes dritte Lied wird von einer Frau heruntergeladen.
Sony Computer Entertainment will noch in diesem Jahr über das PlayStation Network (PSN) mit einem Angebot an Musik, Filmen und Fernsehprogrammen für PlayStation 3 starten. Auch die PlayStation Portable soll dabei berücksichtigt werden.
Immer wieder gab es entsprechende Gerüchte, nun kündigte der weltweit größte Online-Händler Amazon.com offiziell an, mit Musik-Downloads starten zu wollen. Dabei setzt Amazon ausschließlich auf DRM-freie MP3-Dateien von großen und kleinen Plattenfirmen.
Napster will künftig auf Motorola-Handys seine Musik-Flatrate "Napster TO GO" anbieten. Dazu wurde jetzt eine Marketing-Kooperation geschlossen. Künftig soll Napster TO GO auf portablen Motorola-Endgeräten wie dem ROKR Z6 laufen, das im Sommer 2007 erscheinen soll.
Pandora bietet ein sehr persönliches Internetradio-Programm an, das auf den Musikgeschmack des Hörers abgestimmt ist. Von Beginn an stand der Dienst offiziell nur für die USA zur Verfügung, geprüft wurde dies nur über eine vom Nutzer angegebene Postleitzahl. Nun aber schränkt Pandora sein Streaming-Angebot auch anhand der IP-Adresse ein.
Musiker Peter Gabriel startet zusammen mit dem Technik-Unternehmer Steve Purdham und dem Finanz-Investor John Taysom eine neue Musik-Download-Plattform. Das neue Kind hört auf den Namen We7 und bietet über Werbung finanzierte und für den Nutzer kostenlose, DRM-freie Downloads.
Die Deutschen sammeln immer mehr Musik auf PCs und MP3-Playern und verlieren dabei das Gefühl für den Wert von Musik, meint zumindest Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände.
Zwar hat die GEMA im Jahr 2006 nach eigener Einschätzung trotz einer negativen Entwicklung der Musikwirtschaft ein zufrieden stellendes wirtschaftliches Ergebnisse erzielt, kritisiert aber eine "mangelnde Entlohnung der Musikautoren im Millionengeschäft Internet".
Bislang bietet Apple keine Musik-Abos an, bei denen Titel nur so lange gehört werden können, wie eine Abo-Gebühr bezahlt wird. Doch ein solches Angebot würden die Plattenfirmen Universal Music Group und Sony BMG gern bei Apple sehen, berichtet die Financial Times.
Nach einer Erhebung von Media Control steigt der Verkauf von Musik, die online vertrieben wird. Im ersten Quartal 2007 sollen so ca. 8,6 Millionen Musikstücke heruntergeladen worden sein. Die Menge vergrößerte sich im Vergleich zum selben Zeitraum 2006 um etwa 2,3 Millionen. Zum ersten Quartal 2006 legte der Markt demnach um rund 36,5 Prozent zu.
Mit EMI kündigte heute die erste der vier großen Plattenfirmen an, künftig alle online verkauften Musiktitel auch ohne Kopierschutz anzubieten. EMI hofft, dass sich die Musikdateien ohne DRM und zudem in höherer Audio-Qualität besser verkaufen, lassen sie sich doch ohne Einschränkungen auf allen Abspielgeräten wiedergeben. Als Partner ist Apple im Boot.
Die iTunes-Software von Apple ist mit einer neuen Funktion versehen worden. "Alben vervollständigen" berücksichtigt bereits gekaufte Titel beim Erwerb des gesamten Albums. Die bereits erworbenen Stücke müssen nicht noch einmal bezahlt werden, entsprechend verringert sich der Albumpreis um jeweils 99 Cent pro Track.
Freenet bietet am Wochenende einen Tag lang Musik im MP3-Format zum Sonderpreis von 89 Cent pro Titel an. Über 400.000 Songs sollen ohne Kopierschutz zum Download angeboten werden.
Mit großer Mehrheit hat das EU-Parlament die EU-Kommission aufgefordert, eine verbindliche Rechtsgrundlage für den Online-Vertrieb von Musik zu schaffen. Mit der Annahme eines Berichts des Rechtsausschusses wurde eine Empfehlung der EU-Kommission von Oktober 2005 zurückgewiesen, die ausdrücklich auf verbindliche Regeln verzichten wollte.
Die Musikplattform BeSonic will Musikern eine Plattform bieten, um ihre Musik zu vermarkten. Dabei spricht man schon einmal von einer "cleveren Alternative zu iTunes und MySpace", bis dahin ist es wohl aber noch ein Stück des Weges: Zunächst einmal können kleine und große Bands auf BeSonic.com ihre Lieder zum Download anbieten und den Preis dafür selbst bestimmen.
In der Frage der Marktöffnung bei der kollektiven Verwaltung von Urheberrechten stellt sich das EU-Parlament gegen die EU-Kommission. Die Parlamentarier fordern, den Online-Vertrieb von Musik auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen, um die Vielfalt in der Musik zu erhalten. Eine reine Zerschlagung der nationalen Monopole für die Rechteverwaltung lehnen sie hingegen ab.
Der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten (VUT) hat auf seiner Mitgliederversammlung Ende Februar beschlossen, die Fusion von Warner Music Group (WMG) und EMI zu unterstützen. Die zwischen dem Internationalen Verband der unabhängigen Musikunternehmen, IMPALA, und der WMG ausgehandelte Vereinbarung zur Förderung des Wettbewerbs findet die Zustimmung des VUT, geht aus einer Pressemitteilung vom 1. März 2007 hervor.
Mit einer Vorabversion von Songbird nehmen die Entwickler einen weiteren wichtigen Schritt. Die Plug-In-Schnittstelle ist nun bequem nutzbar, um neue Funktionen in Songbird einzufügen. Die Software stellt eine Mischung aus Browser sowie Media-Player dar und basiert auf den Codeteilen von Firefox.
Im vergangenen Jahr haben die Deutschen 26 Millionen Einzelsongs und Alben im Internet gekauft und heruntergeladen. Der Umsatz steigt auf 48 Millionen Euro, womit der Markt gegenüber 2005 um rund ein Drittel gewachsen ist, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit.
Der Online-Musik-Speicher Oboe bietet jetzt auch in der kostenlosen Variante unbegrenzten Speicherplatz. Premium-Zugänge gibt es jedoch weiterhin. Auf die bei Oboe hinterlegte Musiksammlung kann dann von jedem PC mit Internetanschluss zugegriffen werden.
Mehr als 60 Prozent der Manager in der Musikindustrie sind davon überzeugt, dass DRM-Systeme ein wichtiges Hindernis für den Online-Verkauf von Musik bilden. Nichtsdestotrotz wollen sie in absehbarer Zeit nicht auf den Einsatz von DRM verzichten, berichtet die BBC über die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Jupiter Research.
Eine Musik-Flatrate für Mobiltelefone hat der britische Anbieter Omnifone auf dem 3GSM Congress in Barcelona angekündigt. Der Dienst kostet knapp 3,- Euro pro Woche, wird jedoch vorerst nur in Skandinavien und Südafrika verfügbar sein. Ein weiterer Ausbau im Laufe des Jahres 2007 ist jedoch geplant.
Die Plattenfirma EMI denkt darüber nach, Musik online ohne Kopierschutz zu verkaufen, berichtet die New York Times. Sie wäre die erste der vier Großen, die auf den Einsatz von DRM für Musik-Downloads verzichten würde.
Für ihre Magisterarbeit hatte Beatrix Deiß eine Studie zur Nutzung von P2P-Musiktauschbörsen durchgeführt. An der Onlinebefragung beteiligten sich 639 Personen. Das Durchschnittsalter lag bei 27 Jahren. Die Teilnehmer waren fast ausschließlich männlich und hatten zu drei Vierteln als höchsten Bildungsabschluss mindestens Abitur.
Mit dem xDock Wireless hat Creative eine Basisstation für ein funkverteiltes Musiksystem vorgestellt, das als Quelle Apples iPod nutzt. Der kleine Musikspieler wird in die Basis eingesteckt, die dann an die Empfangsstationen im Haus die Musik weiterverteilt. An die Empfangsstationen werden Lautsprecher angeschlossen.