Canonical einen eigene Display Server unter dem Namen Mir. Er soll künftig auf allen Plattformen laufen, etwa auf Desktop-Rechner oder mobilen Geräten.
Der KWin-Entwickler Martin Gräßlin hat Canonicals Displayserver eine klare Absage erteilt: Es gebe zu viele Gründe gegen die Anpassungen von KWin an Mir. Damit dürfte es auch für Kubuntu schwer werden, mit Ubuntu als Unterbau künftig zu funktionieren.
Martin Gräßlins Arbeit an der KDE-Fensterverwaltung KWin zielt auf das Zusammenspiel mit dem Displayserver Wayland. KWin soll langfristig ein Wayland-Compositor werden. Diese Entscheidung habe das KDE-Team bereits gefällt, lange bevor Canonicals Mir-Projekt bekanntwurde, sagt er.
Mit der Freigabe des Displayservers Wayland 1.1 samt dem Referenz-Compositor Weston haben die Entwickler auch neue Backends umgesetzt, die unter anderem die Grafikausgabe auf dem Raspberry Pi ermöglichen.
Dem Jolla-Entwickler Carsten Munk ist es gelungen, einen Wayland-Compositor auf Android-Grafiktreibern zu starten. Neben dem Sailfish OS sollen davon auch Gnome, KDE, Open WebOS und andere profitieren.
Der Initiator des Wayland-Forks Northwood, Scott Moreau, ist aus dem Wayland-Entwicklerteam ausgeschlossen worden. Er hatte in einer Diskussion wiederholt andere Entwickler angegriffen, darunter Wayland-Initiator Kristian Høgsberg.
Unter dem Namen Northfield hat der langjährige Compiz- und Wayland-Entwickler Scott Moreau einen Fork des Xorg-Nachfolgers Wayland eingerichtet. Er will dort mit dem Displayserver experimentieren und Compiz-Effekte implementieren.
Der auf Qt und QML basierende Displaymanager SDDM ist erstmals offiziell erschienen. SDDM könnte mit Qt5 und Wayland in die KDE-Arbeitsflächen integriert werden.
Auf Google+ haben Canonical-Mitarbeiter nochmals detailliert erörtert, warum sie Mir entwickeln, und sich erneut beim Wayland-Projekt für einige irreführende Informationen entschuldigt. Canonical wird weiterhin vorgeworfen, die Community zu spalten.
Mit seinem Mir-Projekt hat Canonical weite Teile der Linux-Gemeinde in Aufruhr versetzt: KDE-Entwickler kritisieren Canonicals Pläne für Ubuntu scharf, der Compiz-Entwickler kündigt die Zusammenarbeit mit Canonical auf und Mark Shuttleworth schimpft zurück.
Für seinen Displayserver Mir soll Canonical bereits mit Nvidia an einem einheitlichen Treiber arbeiten, der auf EGL aufsetzt. Mir-Entwickler Thomas Voß hat nochmals Details zu Mir preisgegeben.
Kristian Høgsberg und andere Entwickler des Wayland-Teams wehren sich gegen die von Canonical erhobenen Vorwürfe gegen ihren Displayserver. Sie seien schlichtweg falsch. Inzwischen wurde die Canonical-Webseite geändert.
Für die Interaktion mit der nächsten Generation seines Unity-Desktops will Canonical einen eigenen Displayserver entwickeln, der den Namen Mir trägt. Der Unity-Desktop soll dazu auf Qt5 portiert werden. Die Entwicklung soll bis April 2014 abgeschlossen werden.
Apple stellt keine iPods mehr her? So ähnlich muss die Nachricht auf DJs und Hi-Fi-Fans wirken, dass Technics seine legendären Turntables der Serien SL1200 und SL1210 angeblich nicht mehr produzieren will. Dabei soll laut der deutschen Niederlassung des Unternehmens der Vertrieb zunächst nur in Australien eingestellt werden.
(Technics 1210)
Die Software Helicon Focus Pro ist in einer neuen Version erschienen. Sie kann aus Fotos mit jeweils leicht anderen Schärfepunkten ein scharfes Gesamtbild zusammensetzen. Neu ist der Zusatz Helicon Remote, der einige Spiegelreflexkameras fernsteuert und automatisiert mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfenebene macht.
(Focus Stacking)
Freenet alias Mobilcom-Debitel kauft den Berliner Apple-Händler Gravis. Bereits seit Oktober 2011 arbeiten die beiden Unternehmen zusammen.
(Freenet)
Samsung hat mit dem Galaxy S2 Plus ein neues Smartphone-Modell vorgestellt. Der Produktname verheißt, eine erweiterte Fassung des Galaxy S2 zu erhalten. Zum Großteil ist es aber nur identisch zum Galaxy S2 mit zum Teil schlechterer Hardwareausstattung.
(Samsung Galaxy S2 Plus)
Sonos hat nun seine Playbar öffentlich vorgestellt. Die Soundbar soll Fernsehern nicht nur zu besserem Klang verhelfen, sie vernetzt sich zur Fernsehton- und Musikwiedergabe auch mit anderen Sonos-Audioplayern.
(Sonos Playbar)
Archos stellt auf der Cebit 2013 vier Android-Tablets der Titanium-Serie vor. Die Geräte mit Displaygrößen von 7 bis 10,1 Zoll und Aluminiumgehäuse sind bereits jetzt im Handel erhältlich und kosten zwischen 150 und 260 Euro. Das 9,7-Zoll-Modell hat ein Display mit Retina-Auflösung.
(Archos)
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