Zensys will die Akzeptanz seiner proprietären funkbasierten Heimautomationstechnik "Z-Wave" weiter verbessern und hat dazu im Rahmen des Konvergenz-Programms "Z/IP" eine Unterstützung für TCP/IP integriert. Damit auch andere Hersteller von Netzwerk-Chips das Z-Wave-Protokoll einsetzen und den eigenen Kunden anbieten können, ist nun auch eine Lizenzierung möglich.
Die freie 3D-Modeling- und -Render-Software Blender bringt in der neuen Version 2.44 nicht nur wie geplant Fehlerkorrekturen mit, sondern auch einige neue Funktionen. Dazu zählt Subsurface Scattering und die neue Version ist vollständig 64-Bit-kompatibel.
Das von Nicholas Negroponte gegründete gemeinnützige 100-Dollar-Laptop-Projekt "One Laptop per Child" (OLPC) soll Kindern in Entwicklungsländern die Chance geben, einen Computer nutzen zu können und damit zu lernen. Als Betriebssystem kommt eine von Red Hat angepasste Linux-Version zum Einsatz. Auf dem Red Hat Summit 2007 in San Diego konnte Golem.de mit Chris Blizzard sprechen, der Red Hats OLPC-Team leitet.
Europas größtes WLAN-Stadtnetz unter freiem Himmel geht in der Londoner "Square Mile" an den Start. Mit 127 Knoten soll das Netz rund 95 Prozent der Fläche abdecken.
In Peking hat Intel seinen zur Erforschung von Many-Core-Prozessoren gebauten Prozessor "Polaris" erstmals öffentlich vorgeführt. Während das System stabil in einer Schleife lief und Differenzialgleichungen verarbeitet, drehten die Ingenieure an der Taktschraube, bis eine Rechenleistung von 2 Teraflops erreicht war - die Leistung eines kleineren Supercomputers.
Die Praxis freier Community-Netze ist neben der technologischen Umsetzung vor allem durch deren alltägliche soziale Organisation und Struktur geprägt, die je nach Netz irgendwo zwischen Hierarchie und Anarchie pendelt. Inwiefern die gesetzten Ziele in Free-Network-Projekten dabei tatsächlich erreicht werden können, hängt vor allem vom Zusammenspiel technologischer und sozialer Vernetzung ab.
Das Betriebssystem für das 100-Dollar-Notebook ist nun in einer stabilen Version verfügbar, gab die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) bekannt. Auf dem Bildungs-Notebook läuft eine von Red Hat angepasste Linux-Version mit einer speziellen Oberfläche.
Die Jobo AG wird als Aussteller auf der PMA in Las Vegas ein System vorstellen, mit dem man die GPS-Daten in die EXIF-Informationen von Digitalfotos schreiben kann. Das photoGPS getaufte System soll es so ermöglichen, die Fotos bspw. auf Landkarten anzuordnen.
Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll das Modell "XO", erstes Exemplar des OLPC-Notebooks, über das Internet deaktiviert werden können. Der Bildungsrechner für die Dritte Welt soll so vor den Aktivitäten von Schwarzhändlern geschützt werden.
Die freie 3D-Modeling- und -Render-Software Blender wartet in der Version 2.43 wieder einmal mit zahlreichen neuen Funktionen auf. Rund sieben Monate Entwicklungszeit flossen in die neue Version ein.
Intel hat erstmals einen Prozessor hergestellt, mit dem auf einem Die eine Rechenleistung von einer Billion Gleitkomma-Berechnungen pro Sekunde erreicht wird. Der Chip mit 80 Kernen skaliert bereits bis über 5 GHz und soll bei gut 3 GHz nur 62 Watt elektrischer Leistung aufnehmen.
Meraki Networks entwickelt und vertreibt Hardware für Mesh-Netzwerke, also sich selbst organisierende WLAN-Netze. Dazu entwickelt Meraki einfach zu installierende und preiswerte Hardware und erhielt jetzt eine Finanzspritze von prominenter Seite.
Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat ein erstes Bild und eine Beschreibung der Benutzeroberfläche des Bildungs-Notebooks für die Dritte Welt veröffentlicht. Das Interface ist grafisch gestaltet gehalten und setzt vor allem auf einfache Symbole.
Das Bildungs-Notebook für Schüler in der Dritten Welt ist in einer ersten Version erstmals abgelichtet worden. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat zahlreiche Bilder des Modells "B1" veröffentlicht - und endlich die vollständigen Spezifikationen der Hardware vorgelegt.
Dieses Jahr findet zum vierten Mal die Konferenz "Wizards of OS", kurz WOS 4, in Berlin statt. Unter dem Titel "Information Freedom Rules" werden drei Tage lang Veranstaltungen zu den Themen "Autorenschaft und Kultur", "Wirtschaft und Arbeit" sowie "Regeln und Werkzeuge der Freiheit" angeboten. Das Panel "Freedom Expanded" beschäftigte sich mit Fragen der kulturellen Innovation, ihren technischen Voraussetzungen und möglichen Visionen.
Die Initiative "One Laptop per Child" (OLPC) will zu Bildungszwecken Billig-Notebooks an Entwicklungsländer liefern. Nigeria, Brasilien, Argentinien und Thailand wollen rund vier Millionen Geräte ordern, bestätigte ein Sprecher der Initiative gegenüber DesktopLinux.com.
Intel investiert in das Unternehmen Zensys, das mit Z-Wave eine drahtlose Technik zur Heimautomation entwickelt, die mit ZigBee in Konkurrenz steht.
Motorola will mit seinen Produkten der Serie MeshConnex den kommenden IEEE-Standard 802.11s für Mesh-Netzwerke unterstützen und zeigt erste Produkte auf Basis des aktuellen 802.11s-Entwurfs. Bestehende Produkte sollen sich auf den neuen "Wi-Mesh-Standard" mit einem Software-Update umrüsten lassen.
Motorola hat das US-Unternehmen Orthogon Systems übernommen. Das Privatunternehmen gilt als Spezialist für fest installierte Datenfunknetzwerke. Motorola will mit der Neuerwerbung seine MOTOwi4-Lösungen erweitern. Die MOTOwi4-Plattform umfasst WiMAX, Canopy-Lösungen, Mesh-, Breitband-per- Stromnetz- und Backhaul-Lösungen für private und öffentliche Netze.
Mit dem Athlon64 FX-60 stellt AMD einen neuen Desktop-Prozessor vor, der nun das obere Ende der Leistungsskala markiert. Die Dual-Core-CPU richtet sich vor allem an PC-Begeisterte, die auf der Suche nach maximaler Leistung sind und dafür auch entsprechendes Geld ausgeben wollen.
Der US-Hersteller Sonos erweitert sein zur Beschallung mehrerer Zimmer gedachtes Netzwerk-Stereoanlagen-System um ein weiteres, "ZonePlayer ZP80" getauftes Produkt. Anders als der ZonePlayer ZP100 ist der ZP80 zum Anschluss an bestehende Stereoanlagen gedacht und enthält deshalb auch keinen 50-Watt-Verstärker und keinen Subwoofer.
Das amerikanische Unternehmen Strix Systems hat aus der Republik Mazedonien den Auftrag erhalten, die Hardware zu liefern, mit der das Land flächendeckend mit einem vermaschten WLAN ausgestattet werden soll. Dabei wird unter anderem das von Strix entwickelte "Access/One Outdoor Wireless System (OWS)" eingesetzt.
Cisco hat seine erste WLAN-Mesh-Lösung vorgestellt, mit der man stadtweite WLAN-Netze errichten kann. Die Cisco-Lösung wird derzeit in zwei US-Städten aufgebaut: in Dayton, Ohio sowie in Lebanon im Bundesstaat Oregon.
Die Non-Profit-Organisation namens "One Laptop per Child" (OLPC), die aus einer Forschungsinitiative des MIT Media Lab entstanden ist und ein 100-US-Dollar-Notebook für den Einsatz in Entwicklungsländern plant, hat nach einem Bericht des Wall Street Journals sowohl mit Microsoft als auch Apple Kontakt aufgenommen.
Das auch zur Beschallung mehrerer Zimmer gedachte Netzwerk-Stereoanlagen-System des US-Herstellers Sonos kommt nun auch nach Europa. Das Linux-basierte "Sonos Digital Music System" soll vor allem Audiophile ansprechen, die auf Design Wert legen und die hochpreisigen ZonePlayer in mehreren Räumen einsetzen wollen.
Das Standardisierungsgremium IEEE tagt derzeit in San Francisco. Auf der Tagesordnung steht dabei der WLAN-Standard 802.11s - der neue Buchstabe beschreibt die erste Implementation eines "Wi-Mesh". Ähnlich wie beim Mobilfunk sollen WLANs so große Gebiete abdecken können.
Für Pandromedas 3D-Welten-Rendersoftware MojoWorld 3 ist ein kostenloses Update auf die Version 3.1 erschienen. Damit lassen sich nun erstmals auch 3D-Charaktere aus dem 3D-Figurentool Poser übernehmen.
Das kalifornische Unternehmen Sonos hat mit dem "Digital Music System" eine Mehrraum-Musikanlage vorgestellt, die aus zwei Komponenten besteht: dem ZonePlayer mit dem Verstärker und einem Ethernet- und einem WLAN-Modul sowie den PDA-ähnlichen Fernbedienungen mit Farb-LCD, mit denen man die ZonePlayer steuern kann.
Die "ZigBee Alliance" hat jetzt eine erste Version einer Spezifikation für den auf IEEE-802.15.4 aufbauenden Datenfunkstandard "ZigBee" offiziell verabschiedet. Mit ZigBee sollen künftig verlässliche, kosteneffektive und besonders stromsparende, drahtlos vernetzte Sensor- und Steuerungsprodukte - darunter auch PC-Eingabegeräte - entwickelt werden können.
Das für mobile Ad-hoc-Netze gedachte WLAN-Mesh-Protokoll "Optimised Link State Routing" (OLSR) kann nicht mehr nur von Linux- und Windows-Nutzern, sondern auch in Verbindung mit FreeBSD und MacOS X ausprobiert werden. Die noch in Entwicklung befindliche entsprechende Routing-Software olsrd soll zudem in der neuen Version 0.4.8 deutlich verlässlicher geworden sein.
Das von Andreas Tønnesen entwickelte WLAN-Mesh-Protokoll "Optimised Link State Routing" (OLSR) ist seit der am 18. September 2004 veröffentlichten Version 0.4.7 für Windows-Nutzer um einiges interessanter geworden. Zuvor konnte das Protokoll im Grunde nur von Linux-Nutzern sinnvoll eingesetzt werden.
Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK in München wollen die Vernetzung von Handy, PC, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten durch ein sich selbst organisierendes Kommunikationsnetz deutlich vereinfachen. Seine Nutzer sollen mit mobilen Geräten drahtlos ins Internet oder Funktionen im Haus steuern können, ohne sich um aufwendiges Einrichten oder kompatible Geräte zu kümmern.
In den USA haben es sich Cray und die staatlich gestützten Sandia National Laboratories - auch in der Atomwaffen-Forschung tätig - zum Ziel gesetzt, den schnellsten, kleinsten und günstigsten Supercomputer zu entwickeln. Dies soll größtenteils durch Standard-Komponenten möglich werden - und spezielle von Cray entwickelte sowie von IBM gefertigte Chips, welche die insgesamt 11.648 Opterons des "Red Storm" getauften Systems verbinden.
Im Rahmen der Wizards of OS (WOS) 2004 startete der c-Base e.V. den bisher größten Netzwerk-Feldtest auf Basis des WLAN-Mesh-Protokolls "Optimised Link State Routing" (OLSR). Auf der Veranstaltung war auch Entwickler und Maintainer Andreas Tønnesen vertreten, der sich den Feldtest ansah und von zu erwartenden Verbesserungen berichtete. Nun hat Tønnesen die Version 0.4.5 des Routing-Protokolls OLSR veröffentlicht.
Das Hamburger Unternehmen 4G-Systems zeigt auf der CeBIT mit dem 4G Access Cube eine "Multi Point to Multi Point"-Lösung für WLAN-Netze. Mit den kleinen WLAN-Würfeln sollen sich großflächige drahtlose Netzwerke ohne kostenintensive Infrastrukturmaßnahmen realisieren lassen, denn die Würfel vernetzen sich auch untereinander drahtlos per WLAN.
Der Berliner Informatikstudent Jens Nachtigall hat basierend auf der Linux-Disketten-Distribution fli4l eine eigene kleine Distribution namens "MobileMeshDisk" erstellt, mit deren Hilfe ein alter PC einfach zum WLAN-Router mit Mobilemesh-Unterstützung umfunktioniert werden kann. Bei Mesh-Netzen, auch als Multi-Point- oder Multi-Hop-Netzwerke bezeichnet, können sowohl Router als auch Clients im Ad-hoc-Modus als Relaisstationen füreinander dienen - etwa zur besseren Vernetzung der Nachbarschaft.
Auf dem Intel Developer Forum (IDF) 2003 in San Jose war Datenfunk mit aktuellen und kommenden WLAN- und WMAN-Standards eines der zentralen Themen. Intel will 2004 als Erster IEEE-802.16a-konforme Chips zur Überbrückung der letzten Meile(n) marktreif haben, sich an der nun startenden Entwicklung des deutlich schnelleren IEEE 802.11a/g-Nachfolgers IEEE 802.11n beteiligen und auf bestehender WLAN-Hardware Mesh-Netzwerke ermöglichen. Bei diesen kann jeder Teilnehmer für andere als Relaisstation dienen, so dass unter anderem weniger Access-Points mit eigener Ethernet-Anbindung benötigt werden.
Mit dem auf der neuen IEEE-802.15.4-Spezifikation aufbauenden Datenfunkstandard "ZigBee" sollen künftig verlässliche, kosteneffektive, besonders stromsparende und drahtlos vernetzte Sensor- und Steuerungsprodukte - darunter auch PC-Eingabegeräte - entwickelt werden können. Der Hersteller Motorola - eines der Mitglieder der Industrievereinigung "ZigBee Alliance" - will am 3. Juni 2003 in Berlin erstmals lauffähige Hard- und Software im Rahmen der Veranstaltung "ZigBee Alliance European Open House" demonstrieren.
Die 3D-Software POV-Ray ist nun in der Version 3.5 für Windows, MacOS und Linux erschienen. Die aktuelle Version verschlang über zwei Jahre Entwicklungszeit und soll nun neben neuen Funktionen auch deutlich stabiler und besser dokumentiert sein als der Vorgänger.
Ab heute soll der AMD Athlon mit 1,1 GHz in Komplettsystemen zu haben sein. Über zehn PC-Hersteller planen laut AMD, die neue Chipversion anzubieten, darunter Compaq, Fujitsu Siemens Computers, Gateway, HP, IBM, Caliber, DACCO, Everex, Kaltech, Mesh, Micro Express, Mitsuba, SPC, Time, U-Tron und Xi.