Mit seiner Firma Thawte wurde Mark Richard Shuttleworth zum Multimillionär. Er wurde auch als erster Südafrikaner im All bekannt. Shuttleworth baute das Ubuntu-Projekt auf, eine auf Debian basierende Linux-Distribution. 2004 gründete er die Firma Canonical Limited, die Ubuntu entwickelt und zahlreiche Dienste anbietet.
Canonical hat mit dem Business Remix eine Ubuntu-Variante für Unternehmen zusammengestellt. Auf der Installations-CD sind zahlreiche proprietäre Anwendungen, etwa VMware View.









Canonical wird Kubuntu nicht mehr finanziell unterstützen. Der zuständige Entwickler wird anderen Aufgaben zugeteilt. Kubuntu soll künftig in einer Reihe mit Edubuntu oder Lubuntu als Community-Projekt weiter existieren.
Mit reichlich Aktualisierungen, aber ohne die für die finale Version geplanten Neuerungen hat Canonical die zweite Alpha von Ubuntu 12.04 veröffentlicht. Als Basis läuft der Linux-Kernel 3.2.2.
In Ubuntu 12.04 sollen herkömmliche Menüs durch das von Canonical entworfene Head-Up Display (HUD) ersetzt werden. Später soll HUD noch durch eine Spracheingabe ergänzt werden.
Das Ubuntu-Design-Team hat Pläne für Änderungen an den Systemeinstellungen veröffentlicht. Ein neues GUI für den Activity-Log-Manager soll für mehr Privatsphäre sorgen.
Canonical hat eine erste Alpha von Ubuntu 12.04 alias Precise Pangolin veröffentlicht. Der Musikplayer Banshee wurde durch Rhythmbox ersetzt, die Entscheidung darüber ist aber noch nicht endgültig.
Ein Team zur Umsetzung von Ubuntu-TV bildet sich zurzeit heraus und diskutiert erste Entwicklungsphasen. Ein Designkonzept für die Nutzung von Ubuntu auf Fernsehern und Set-Top-Boxen existiert bereits.
Ubuntu fällt in der Liste der beliebtesten Distributionen bei Distrowatch weiter ab. Linux Mint mit seiner klassischen Gnome-Oberfläche steigt auf Platz 1. Schuld daran soll die massive Kritik an der Benutzeroberfläche Unity sein.
Die Entwicklung von Anwendungen für Ubuntu soll einfacher werden. Dazu soll die Dokumentation vereinheitlicht und eine Support-Community für Neueinsteiger etabliert werden.
Ubuntu soll künftig auch auf Smartphones und Tablets und in Fernsehern eingesetzt werden. Die Entwicklung soll nach der Veröffentlichung von Ubuntu 12.04 im April 2012 beginnen.
Wegen seines wirtschaftlichen Erfolgs baut Canonical die interne Organisation um. Mark Shuttleworth wird auch weiterhin die Richtung vorgeben.
Unter dem Namen Precise Pangolin soll im April 2012 Ubuntu 12.04 LTS erscheinen. Die Neuerungen der letzten beiden Ubuntu-Versionen sollen optimiert, die Linux-Distribution selbst soll auf Stabilität getrimmt werden.
Der Name von Ubuntu 12.04 steht fest: Precise Pangolin - präzises Schuppentier. Die Cloud-Variante der nächsten Version mit Langzeitunterstützung (LTS) soll für x86- und für ARM-Plattformen erscheinen.
Der ehemalige Debian-Projektleiter Bruce Perens stellt ein Konzept zur Duallizenzierung von Software vor. Demnach soll Code von freien Entwicklern nie ausschließlich proprietär verwendet werden können.
Ausgelöst durch einen Blogeintrag des Ubuntu-Mitarbeiters Scott James Remnant diskutieren Ubuntu-Entwickler und -Nutzer über den gegenwärtigen Veröffentlichungszyklus von Ubuntu.
Unity soll mit einem einfacheren Zugang zu Datenquellen ausgestattet werden. Gleichzeitig soll die Suche nach Daten mit Filtern erleichtert werden. Die Funktionen werden mit Ubuntu 11.10 ausgeliefert.
1995 initiierte ein einzelner Student das KDE-Projekt. Knapp 15 Jahre später hat die KDE-Gemeinschaft tausende Mitglieder in der ganzen Welt und wächst weiter rasant - zum Beispiel in Indien.
Das Cern hat Nutzer aufgefordert, ihre Computer für die Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Die Genfer Forscher brauchen die Rechenzeit, um Teilchenkollisionen zu simulieren. Die Daten wollen sie mit denen aus dem Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider vergleichen.
Canonical hat Ubuntu 11.10 Alpha 3 veröffentlicht. Darin ist erstmals die finale Version des Linux-Kernels 3.0 enthalten. Das Ubuntu-Team verwendet die dreistellige Nummerierung, wie von den Kernel-Entwicklern geplant.
In seinem Blog bekräftigt Canonical-Gründer Mark Shuttleworth die Notwendigkeit von "Contributor License Agreements" für Open-Source-Projekte. Die Ausführungen sind eine Antwort auf die Kritik des Harmony-Projekts, das von Canonical initiiert wurde.
Canonical hat die zweite Alpha seiner Linux-Distribution Ubuntu 11.10 veröffentlicht. Die Entwicklerversion von Oneiric Ocelot enthält eine Vorabversion des Linux-Kernels 3.0 und den Displaymanager LightDM.
Die Rechtsanwältin Karen Sandler übernimmt als Executive Director die Geschäftsführung der Gnome Foundation. Sandler ist davon überzeugt, dass sich Gnome 3 vor allem auf mobilen Geräten, aber auch auf Computern durchsetzen wird.
Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth plädiert in seinem Blog für eine Stärkung von Unternehmen und unabhängigen Projekten in der Open-Source-Welt. Das soll den Wettbewerb fördern und für mehr Innovationen sorgen.
Mit dem Erscheinen von Ubuntu 11.10 im Oktober 2011 wird es auch eine offizielle Lubuntu-Version mit LXDE-Desktop geben. Darauf einigten sich Lubuntu-Projekt-Mitglied Julien Lavergne und Canonical-Chef Mark Shuttleworth auf dem Ubuntu Developer Summit 2011.
Canonical und Fedora setzen in Zukunft auf Wayland und beteiligen sich an dem Projekt. Eine erste experimentelle Version steht unter der aktuellen Ubuntu-Version zur Verfügung. Spätestens bis Ubuntu 12.04 soll Wayland X.org ersetzen.
Von ursprünglich acht Mitgliedern des Verwaltungsrats von Canonical sind inzwischen nur noch vier übrig. Dennoch will Mark Shuttleworth die Anzahl der Ubuntu-Benutzer in vier Jahren auf 200 Millionen erhöhen.
In einer kurzen Blognotiz teilt Canonical-Mitbegründer Matt Zimmerman mit, dass er die Ubuntu-Macher verlassen wird. Zuletzt war Zimmerman Chief Technical Officer bei Ubuntu.
In Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - ist erstmals die umstrittene Unity-Benutzeroberfläche auch in der Desktopversion Standard. Unity ist Canonicals Alternative zu Gnome 3 und optisch verspielter als sein Pendant.
Der Name von Ubuntu 11.10 steht fest: Oneiric Ocelot - Träumerischer Ozelot. In der für Oktober 2011 geplanten Ubuntu-Variante soll vor allem der Unity-Desktop den letzten Schliff bekommen und das Qt-Framework integriert werden.
Das Canonical-Design-Team versteckt in der kommenden Ubuntu-Version die Scrollleisten am Fensterrand. Zudem wird Mozillas E-Mail-Client Thunderbird in das Message-Menü integriert.
Canonical will das Dconf-Framework so erweitern, dass es die Verwendung von Qt-Applikationen direkt unter Ubuntu ermöglicht. Über die neuen Qt-Bindings für Dconf soll später auch eine nahtlose Integration von KDE-Anwendungen möglich sein.
Die für April 2011 geplante Ubuntu-Variante Natty Narwhal wird neben Eucalyptus auch die Openstack-Plattform für Cloud Computing enthalten. Canonical setzt damit weiter verstärkt auf Angebote rund um Cloud Computing.
Nach weniger als einem Jahr gibt Matt Asay seinen Posten als Chief Operating Officer (COO) bei Canonical auf. Er wechselt zu Strobe, das Applikationen auf Basis von Sproutcore entwickeln will. Einen Nachfolger für Asay bei Canonical gibt es noch nicht.
Canonical hat die erste Alphaversion von Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - freigegeben. Die Alpha 1 enthält in erster Linie Softwarepakete aus dem synchronisierten Unstable-Zweig von Debian.
Fedora soll bereits in der Version 15 eine experimentelle Version des Wayland-Grafikservers bekommen. Das teilte Adam Jackson in einer E-Mail an die Entwicklermailingliste mit. Langfristig könne Wayland als Standardgrafikserver Einzug in die Linux-Distribution halten.
Mit einem schlichten Forumseintrag reagiert Nvidia auf die Nachricht aus dem Hause Canonical, die Xorg-Alternative Wayland in Ubuntu einzupflegen: "Wir haben keine Pläne für die Unterstützung von Wayland".
An der aktuellen Gnome-Shell-Version 2.91.2 haben Entwickler einige Änderungen an der Benutzeroberfläche vorgenommen. Die Zwischenversion enthält maßgebliche Korrekturen. Ein Skript soll künftig die Kompilierung des Quellcodes vereinfachen.
Ubuntu will für seinen Unity genannten Desktop künftig den Displayserver Wayland verwenden statt X.org. Auf diesem Weg soll der Desktop mit Hardwarebeschleunigung versehen und das Nutzungserlebnis verbessert werden.
Unity soll ab Ubuntu 11.04 auch in der normalen Desktop-Version als Benutzeroberfläche dienen. Gnome bleibt zwar die standardmäßige Desktop-Umgebung, die Shell soll aber durch das Ubuntu-eigene Unity ersetzt werden. Bislang war Unity lediglich für Netbooks entwickelt und optimiert worden.
Allison Randal hat als Technical Architect für Ubuntu bei Canonical angeheuert. Sie soll die verschiedenen Softwareprojekte koordinieren und wurde mit der Integration neuer Ideen und deren Umsetzung betraut. Zuvor hatte Randall das Parrot-Projekt betreut.
Canonical hat den Codenamen für Ubuntu 11.04 veröffentlicht: Natty Narwhal. Zu den Plänen für Ubuntu Narwhal gehören Arbeiten an der Grafik, sowohl technisch als auch optisch, und Optimierungen für ARM-Hardware. Das verriet Mark Shuttleworth in einem Blogeintrag.
Notebook-Hersteller Dell will ausgewählte Rechner zwar weiterhin mit vorinstalliertem Ubuntu ausliefern, erschwert aber die Bestellung: Kunden müssen sie künftig telefonisch erledigen. Auf den Webseiten von Dell werden die Ubuntu-Rechner zunächst nicht angeboten.
Ubuntu ist sicherer und schneller als Windows, sagt Mark Shuttleworth im Interview mit Golem.de. Künftig sollen Netbooks und Notebooks daher mit Ubuntu und Windows zugleich ausgeliefert werden. Eine Tablet-Ausgabe von Ubuntu will Canonical nicht entwickeln.
Der Linuxtag 2010 hat innerhalb von vier Tagen 11.748 Besucher gehabt. 43 Unternehmen und 75 Aussteller freier Projekte komplettierten die rund 300 Vorträge und sechs Keynotes, die die Veranstaltung bot.
Mark Shuttleworth hat dementiert, dass es eine Tablet-Version von Ubuntu geben wird. In einem Gespräch mit Golem.de am Rande des Linuxtags bekräftigte er Canonicals Pläne für den Einsatz der Linux-Distribution auf Desktops und Netbooks.
Mit Unity stellt Mark Shuttleworth eine neue Benutzeroberfläche für Ubuntus Netbook-Variante vor. Die neue Shell verwendet die Grafikbibliotheken Clutter und Mutter aus dem Gnome-Projekt und soll der Mittelpunkt der neuen Notebookvariante Ubuntu Light bilden, die ausschließlich als OEM-Version ausgeliefert werden soll.
Das aktuelle Ubuntu 10.04 LTS überrascht mit neuem Aussehen und weitreichender Anbindung an soziale Netzwerke. Die Bildbearbeitung Gimp weicht der Bildverwaltung F-Spot und dem Filmeditor Pitivi. Als LTS-Version veröffentlicht, soll Lucid Lynx drei Jahre lang gepflegt werden.
Kurz vor der Veröffentlichung von Ubuntu 10.04 alias Lucid Lynx skizziert Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth Ideen für dessen Nachfolger, Ubuntu 10.10. Dessen Netbook-Edition soll eine einheitliche Menüleiste für alle Applikationen erhalten, ähnlich wie sie bei Mac OS X zu finden ist.
Fünf hochkarätige Vortragende sollen Besucher auf den diesjährigen Linuxtag in Berlin locken. Mit 223 Vorträgen und 25 Themenschwerpunkten wollen die Veranstalter umfassend über neue Entwicklungen aus der Open-Source-Gemeinde informieren.
Ubuntu 10.10 erhält den Codenamen Maverick Meerkat. Das gab Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth bekannt. Die Version 10 der Linux-Distribution soll perfekt werden.
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