Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer Sicherheitslücke in Apples Betriebssystem iOS. Diese war durch einen Jailbreak bekanntgeworden, mit dem sich das Apple-Betriebssystem per Browser aushebeln lässt.
Microsoft hat den außerplanmäßig angekündigten Windows-Patch für die LNK-Sicherheitslücke veröffentlicht. Das Sicherheitsleck wird seit mehreren Wochen bereits von Schadsoftware ausgenutzt.
Microsoft hat außer der Reihe ein Update für sein Betriebssystem Windows angekündigt. Dabei wird voraussichtlich die LNK-Sicherheitslücke geschlossen, die bereits aktiv von Malware ausgenutzt wird.
Sophos hat ein kleines Windows-Programm veröffentlicht, das auf die Kontrolle von Verknüpfungen spezialisiert ist. Wird ein USB-Stick mit einer schädlichen Verknüpfung eingelegt, verhindert das Tool Shortcut Exploit Protection die Ausführung eines Angriffs.
Erste Schädlinge, die eine offene Sicherheitslücke in Windows ausnutzen, sind gesichtet worden. Ein Fehler bei der Anzeige von Verknüpfungen sorgt dafür, dass Schadcode ohne Zutun des Opfers ausgeführt werden kann. Microsoft bietet immer noch keinen Patch an.
Dell geht davon aus, das nur wenige Austausch-Mainboards mit Malware infiziert sind. Vor wenigen Tagen hatte ein Dell-Mitarbeiter im Forum einem Kunden gegenüber bestätigt, das Spyware in der Konfigurationssoftware von Mainboards der Server-Reihe Poweredge R410 ausgeliefert worden war.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor der gefährlichen Sicherheitslücke in Windows in Verbindung mit Verknüpfungen. Die bereits ausgenutzte Lücke erfordert Workarounds, die Microsoft als einfach zu bedienendes Fix it anbietet.
Dell hat eine Warnung an Kunden ausgegeben, die den Poweredge R410 Rack Server verwenden: In der Firmware des Mainboards, das auch eine Konfigurationssoftware mitbringt, hat sich Spyware eingenistet.
De-Mail ist nicht sicher, meldet die Frankfurter Rundschau. De-Mails würden bei dem System nicht durchgängig verschlüsselt, sondern auf den Servern entschlüsselt und neu verschlüsselt.
Websites die sich über Verisign authentifizieren und zertifizieren lassen, werden kostenlos täglich nach Malware durchsucht. Verisigns Siegel werden künftig auch in den Ergebnissen von Suchmaschinen angezeigt.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter will mehr Befugnisse im Internet. Um sie zu bekommen, entwickelt sein Vorsitzender beeindruckende Horrorszenarien. Klaus Jansen vergleicht die Folgen von Angriffen auf das Internet mit denen eines Atomschlags.
USB-Sticks, SD-Karten, externe Festplatten - all diese Datenträger können für eine neu entdeckte Sicherheitslücke verwendet werden, die durch gezielte Angriffe bereits ausgenutzt wird.
Schüler sind im Umgang mit dem Internet zu leichtsinnig, warnt der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD). Er weist auf einen brisanten Fall hin: Ein Cracker verschaffte sich mit Hilfe eines Trojaners Zugriff auf die Webcams von Schülerinnen.
Mozilla hat die Firefox-Erweiterung Mozilla Sniffer gesperrt, weil sie Schadcode enthält. Über die Erweiterung war versucht worden, Kennwortdaten auszuspähen.
Microsoft hat eine zweite Betaversion von Windows Intune veröffentlicht. Die Cloud-Anwendung soll es IT-Verantwortlichen erlauben, PCs eines Unternehmens über eine einfache, webbasierte Konsole von jedem Ort aus zu verwalten und zu sichern, neue Software aufzuspielen oder bestehende Anwendungen zu ergänzen.
Auch wenn Google Chrome als sehr sicherer Browser gelten mag - es ist dennoch Vorsicht angebracht. Der Entwickler Andreas Grech hat demonstriert, wie sich mit einer Google-Chrome-Extension in Webseiten eingegebene Zugangsdaten ausspähen lassen.
Per Reverse Engineering hat der Kryptologe Sean O'Neil nach eigenen Angaben das Skype-Protokoll entschlüsselt - durch ein Versehen seien die Ergebnisse mittlerweile in die Hände von Hackern und Spammern gelangt.
Öffentliche und private Betreiber von kritischen Infrastrukturen in den USA sollen künftig besser geschützt werden. In deren Computersystemen sollen Sensoren installiert werden, die Angriffe erkennen und melden sollen.
Opera 10.60 steht ab sofort außer für Windows und Mac OS auch für Linux zur Verfügung. Im Vergleich zu Opera 10.50 soll der Browser schneller sein. Er unterstützt WebM, das Geolocation-API des W3C, Google Location Services sowie Web Workers und bietet eine Schutzfunktion gegen gefährliche Webseiten.
Google will die Sicherheit seines Browser verbessern und hat dabei vor allem das von Plugins ausgehende Sicherheitsrisiko im Auge. Veraltete Plugins wird der Browser in Zukunft nicht mehr ausführen.
Google hat erstmals Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, auf Android-Smartphones installierte Applikationen aus der Ferne zu löschen.
Ein australischer Parlamentsausschuss will die Internetnutzer des Landes dazu zwingen, Antivirensoftware und eine Firewall auf ihren Computern zu installieren. Nur wer seine Rechner damit schützt, soll ins Internet dürfen. Die Provider sollen die Einhaltung sicherstellen. Die Vorschläge stammen aus einer Studie zur Bekämpfung von Cybercrime.
Rund 100 beliebte Casualgames wie Plants vs. Zombies oder Blackjack können amerikanische Spieler ab sofort direkt auf den Seiten der Suchmaschine Bing.com spielen, was laut Microsoft unter anderem dem Schutz vor Malware dienen soll. Aber auch für Hardcorezocker gibt es neue Angebote.
Software des Unternehmens Cipsa aus dem spanischen Córdoba soll seit Jahren Schadcode enthalten, der zeitgesteuert die IT-Systeme der Anwenderfirmen lahmlegt. Der Hersteller konnte dann Rechnungen für Servicedienstleistungen schreiben. Die Polizei hat drei Manager verhaftet.
In dieser Woche hat es einen größeren Angriff auf Webseiten gegeben, darunter sehr bekannte wie die des Wall Street Journal. Unklar ist, wie viele Seiten noch betroffen sind und weiterhin Schadsoftware ausliefern.
Das Bundesinnenministerium hat eine Studie über Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch veröffentlicht. Neben aktuellen und zukünftigen Angriffsszenarien werden darin auch Vorbeugungsmaßnahmen und die rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit bekommt der elektronische Personalausweis.
Twitter testet seit März 2010 einen eigenen Linkverkürzer, durch den künftig alle Links auf der Plattform laufen sollen. Das soll die Zahl kryptisch verkürzter Links verringern und Nutzer vor dem Besuch von Malware-Sites schützen.
Microsoft hat Windows öffentlich verteidigt, nachdem berichtet worden war, dass Google das Betriebssystem aus Sicherheitsgründen nicht mehr im Unternehmen einsetzt.
Ein britischer Wissenschaftler hat einen Chip, der in seine Hand implantiert ist, mit einem Virus infiziert. Ziel ist des Experimentes ist, Gefahren für RFID-Implantate aufzuspüren.
Kaspersky Lab hat für Anfang Juni 2010 neue Versionen von Antivirus und Internet Security angekündigt. Beide Versionen bringen eine Reihe von Verbesserungen, um die Sicherheit des Computers zu erhöhen.
Symantec hat im letzten Quartal 184 Millionen US-Dollar Gewinn gemacht. Die Sicherheitssoftwarebranche steht auch in der Weltwirtschaftskrise relativ gut da. 2009 hat sich die Zahl der Signaturen, die Symantec für Malware ausstellte, auf 2,9 Millionen verdoppelt, erklärte Firmenchef Salem.
McAfee will Kunden entschädigen, die vergangene Woche Opfer einer fehlerhaften Signaturdatei für den Virenscanner des Herstellers wurden. Betroffene Kunden mussten ihre Systeme mit Windows XP reparieren, bevor sie wieder einsatzfähig waren.
Ein fehlerhaftes Signaturupdate für McAfees Virenscanner hat zahlreiche Systeme mit Windows XP unbrauchbar gemacht. Nach der Einspielung des Signaturupdates 5958 gestern Nachmittag wurde eine wichtige Systemdatei des Betriebssystems fälschlicherweise als Schadsoftware erkannt.
Mit Windows Intune startet Microsoft einen Dienst zur Verwaltung von Windows-PCs in kleinen und mittleren Unternehmen mit 25 bis 500 Rechnern. Die Systeme können damit über eine zentrale Website verwaltet werden.
re:publica 2010 Deep Packet Inspection ermöglicht einen tiefen Blick in die Datenpakete, die über das Internet transportiert werden - und eröffnet weitreichende Kontroll- und Eingriffsmöglichkeiten. Experten halten die Technik dennoch nicht per se für schlecht: Im Bereich Sicherheit ist sie unverzichtbar.
Am 15. April 2010 werden alte Versionen des freien Virenscanners ClamAV zwangsweise abgeschaltet. Damit wollen die Entwickler ihre Nutzer wie im Oktober 2009 angekündigt zum Update zwingen. Derweil erschien ClamAV in der neuen Version 0.96.
Vermutlich politisch motivierte Täter haben zehntausenden vietnamesischen Computernutzern eine Malware untergejubelt, die die Nutzer ausspioniert sowie ihre Computer in ein Botnetz eingebunden hat. Mit dem Botnetz führten die Angreifer Denial-of-Service-Attacken gegen regierungskritische Blogs in dem südostasiatischen Land durch.
Albert Gonzalez hat auch in seinem zweiten Verfahren eine hohe Haftstrafe erhalten: Für den Datendiebstahl bei einem US-Zahlungsdienstleister soll er noch einmal 20 Jahre in Haft. Er kann diese Strafe jedoch zusammen mit der am Donnerstag verhängten verbüßen.
Jeder vierte E-Mail-Nutzer öffnet Spam-Nachrichten und ein Drittel der deutschen E-Mail-Nutzer hält sich für Sicherheitsexperten. Das geht aus einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Ipsos im Auftrag der Message Anti-Abusing Working Group (MAAWG) hervor.
Wovor muss ein Anwender mehr Angst haben - vor einem Virus oder vor einer Falscherkennung (false positives) des Virenscanners? Der Scanner nimmt im Zweifelsfalle den Rechner regelrecht auseinander; der Virus spioniert den Anwender "nur" aus oder missbraucht ihn als Mittäter für den Spamversand.
Avira hat die Version 10 der Antivir-Produktfamilie vorgestellt. Mit der neuen Funktion ProActiv sollen Schadprogramme aufgrund ihres Verhaltens erkannt und angehalten werden können. Außerdem wurden die Reparaturfunktionen überarbeitet, um bei einem Befall mit Schadsoftware das System davon zu befreien.
In Spanien hat Vodafone nach Angaben von Panda Security HTCs Magic verkauft, auf dem sich Windows-Schadcode befand. Auf der Speicherkarte wurden gleich mehrere Schadprogramme gefunden. Ein befallener Rechner könnte so ins Mariposa-Botnet integriert werden.
Das Twitter-Team will Spam, Phishing und die Verbreitung von Malware über seinen Dienst einschränken. Statt im Nachhinein zu reagieren, soll nun im Vorfeld eingeschritten werden.
Cebit G Data hat neue Versionen der verschiedenen Sicherheitsprodukte des Unternehmens vorgestellt. Allgemein werden bessere Schadcodeerkennung sowie höhere Geschwindigkeit versprochen.
Cebit McAfee hat die 2010er Versionen der Sicherheitslösungen Antivirus Plus, Internet Security und Total Protection vorgestellt. Alle Produkte bringen eine überarbeitete Bedienoberfläche, eine verbesserte Erkennungsrate und eine höhere Geschwindigkeit. In zwei Produkten gehört auch ein Onlinebackup dazu.
Eine neues Botnet namens Chuck Norris macht von sich reden. Entdeckt haben es tschechische Forscher der Universität von Brno, US-Medien haben sie nun erste Details verraten. Demnach steckt der Bot im Hauptspeicher von Routern und infiziert sie nach dem Ausprobieren von Passwörtern.
Die Schwierigkeiten, die rund um den Patch MS10-015 auftauchten, sind nun wohl aufgeklärt. Microsoft bestätigt, dass ein Rootkit die Schuld trägt und fängt wieder an, das Update automatisch zu verteilen. 32-Bit-Systeme bleiben aber erstmal ausgeschlossen.
Ein US-Sicherheitsunternehmen ist einem Botnetz auf die Spur gekommen, dem über 74.000 Rechner in knapp 200 Ländern angehören. Die infizierten Computer stehen unter anderem in Großunternehmen und Regierungsbehörden. Die Urheber hätten über die Malware Zugangsdaten zu Profilen in sozialen Netze und Bankkonten sowie vertrauliche Unternehmensdokumente ausspähen können.
US-Computersicherheitsexperten haben schon mehrfach Sicherheitslücken bei wichtigen Infrastrukturbetrieben aufgespürt. Ein Simulationsspiel hat nun gezeigt, dass eine große und koordinierte Cyberattacke das Land hart treffen kann. Politiker fordern als Konsequenz mehr Kompetenzen für einen solchen Notfall.
Wer seit dem vergangenen Microsoft-Patchday seinen Windows-XP-Rechner nicht mehr starten kann, der muss wohl davon ausgehen, dass der eigene Rechner schon eine Weile infiziert war. Ein Fehler des Programmierers des Rootkits Tdss sorgt für diese Abstürze, die erst mit dem Patch auftreten können.
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